Auch RTL hat mit Nachwuchsproblemen beim Publikum zu kämpfen, kurze Videoclips sollen es nun richten: Am heutigen Dienstag bringt der Free-TV-Sender sein neues Youtube-ähnliches Onlineportal Next an den Start.

Der Free-TV-Sender RTL will seine Nachwuchsprobleme angehen und die jüngere Generation stärker in den Blickpunkt des Onlinegeschehens rücken. Dazu startet der Kölner TV-Sender unter dem Namen "RTL Next" am heutigen Dienstag ein neues Youtube-ähnliches Onlineportal. Damit will RTL auf das gewandelte Mediennutzungsverhalten reagieren und vor allem Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren ansprechen. Bereits im Juni hat der Kölner Sender das Videoportal angekündigt.

Im Mittelpunkt des neuen Portals stehen bewegte Bilder, in denen RTL unterschiedliche Themen präsentieren will. Die werbefreien Clips sollen sich vor allem zur mobilen Nutzung eignen. Inhaltlich sollen sich die kurzen Videoclips an den Sendungen der Mediengruppe orientieren, so sollen Berichte von "Punkt 12", "Explosiv" und Co. zum Portfolio des Portals gehören. Die Nachrichtenberichterstattung stellt jedoch nicht das eigentliche Ziel von RTL Next dar, vielmehr sollen mit den Videos Emotionen des Publikums angeregt werden.

Im Zuge des RTL-Now-Starts soll auch der Onlineauftritt von RTL eine Generalüberholung erfahren. So wird die Webesite nach der Neugestaltung primär Programminformationen liefern. Wie "FAZ"-Autor Jan Hauser via Twitter meldete, soll die Sender-Mediathek RTL Now Bestand haben.