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Thread: Allgemeine Neuigkeiten 2017

  1. #21
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    In den Straßen Berlins - Telekom zeigt 5G-Netz in Aktion

    Premiere für die fünfte Mobilfunk-Generation: Über vier Funkzellen hat die Deutsche Telekom am Donnerstag in Berlin live demonstriert, wie ultra-hochauflösende Videodaten über den neuen Standard 5G auf ein einzelnes mobiles Gerät ohne merkliche Verzögerung gelangen.

    Die Antennen seien die ersten in Europa, die live und in realer Umgebung über den neuen Standard funken, betonte das Unternehmen. Dabei werden Übertragungsraten von zwei Gigabit pro Sekunde erreicht. "Statt im Labor zeigen wir hier in Berlin 5G live mitten in der Stadt", sagte Telekom-Managerin Claudia Nemat.

    Der neue Standard soll ab 2020 sukzessive zur Verfügung stehen, für die Demonstration am Donnerstag nutzte die Telekom einen Vorstandard. Anders als beim derzeitigen Mobilfunkstandard LTE, auch 4G genannt, werden beim künftigen 5G-Netz alle verfügbaren Netze virtuell per Software zusammengeschaltet.

    Damit soll es wesentlich flexibler jeweilige Anforderungen bedienen können und etwa auch die Kommunikation von Autos oder Heizungen im Internet der Dinge reibungslos ermöglichen. Für künftige Mobilitätskonzepte soll zum Beispiel gewährleistet werden, dass die Datenübertragung ohne große Latenzzeiten erfolgt.

    Eine Schlüsseltechnologie dabei sei der Einsatz neuer Antennentechnik, betonte die Telekom. Dabei sollen deutlich mehr Sende- und Empfangsantennen dafür sorgen, dass das Frequenzspektrum effizienter genutzt werden könne. Für die Live-Demonstration in Berlin Schöneberg wurden vier Antennen des chinesischen Anbieters Huawei genutzt, die auf dem Spektrum 3,7 Gigahertz senden.

    Gezeigt wurde, wie über das Netz große Mengen an Daten ohne Verzögerung auf eine Brille für sogenannte Augmented Reality, erweiterte Realität, während eines Autorennens auf einer Carrera-Bahn gesendet wird.

  2. #22
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    Chinesische Raumstation Tiangong 1 stürzt ab

    Die etwa 10 m lange und 8,5 Tonnen schwere, chinesische Raumstation Tiangong 1 startete 2011 ins All. Doch vor rund 1 ½ Jahren riss die Verbindung zur ersten chinesischen Weltraumstation ‚Himmelspalast‘ einfach ab. Seitdem sinkt sie kontinuierlich, während ihre Umlaufbahn im Mai 2017 noch in rund 350 km Höhe verlief, ist sie inzwischen auf 300 km abgesunken. Experten der ESA schätzten nun, dass sie Anfang des Jahres 2018 vollständig abstürzen wird.

    „Wann genau Tiangong 1 abstürzt, wissen wir noch nicht. Wir vermuten etwa im Februar 2018, plus minus einen Monat“, sagt Holger Krag, der Leiter des ESA Space Debris Team. Dann werde die etwa 10 m lange und 8,5 Tonnen schwere Raumstation beim Eintritt in die Erdatmosphäre vermutlich zerbrechen und die Trümmer auf einer Länge von etwa 1000 Km niedergehen. Befindet sich Tiangong 1 zu diesem Zeitpunkt über Europa, könnten Spanien, das südliche Italien, die Türkei oder Griechenland betroffen sein, so Krag.

    Die aktuelle Flugbahn umfasst einen breiten Gürtel zwischen dem nördlichen und südlichen 43. Breitengrad. Ein Internationales Team arbeitet bereits an der Prognose der Absturzkoordinaten. Die Prognose ließe sich jedoch erst Anfang nächsten Jahres verfeinern, sagt Weltraumexperte Krag. Aller Voraussicht nach, wird ein Großteil der entstehenden Trümmer verglühen. Sicher ist dies jedoch nicht. Vor allem hitzebeständiges Material, wie etwa Titantanks oder Schubdüsen haben gute Aussichten, die Erdoberfläche zu erreichen.

  3. #23
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    Experten warnen vor „Hysterie“ um WLAN-Sicherheitslücke

    Der Appell des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, wegen einer Sicherheitslücke im WLAN-Protokoll WPA2 keine Bankgeschäfte mehr über ein drahtloses Netzwerk zu tätigen, ist bei Experten auf Kritik gestoßen. „KrackAttack ist eine ernstzunehmende Schwachstelle, sie ist aber nicht der sofortige Untergang unserer WLAN-Welt“, erklärte Security-Experte Rüdiger Trost von IT-Sicherheitsunternehmens F-Secure. Man dürfe nicht den Eindruck entstehen lassen, als ab sofort jedermann alle Verschlüsselungen aushebeln und Daten mitlesen könnte.

    Auch der Branchenverband Bitkom relativierte die BSI-Warnmeldung: „Man kann das Internet (über WLAN) schon noch nutzen, auch für sensible Transaktionen“, sagte Marc Bachmann, IT-Sicherheitsexperte beim Bitkom. Man müsse allerdings darauf achten, dass die Verbindung dabei durch eine zusätzliche Verschlüsselungssicht geschützt sei. Es gebe keinen Anlass für eine „Hysterie“.

    Das BSI hatte am Montagabend öffentlich dazu aufgefordert, zunächst auf Online-Banking in einem mit WPA2 gesicherten Netzwerk zu verzichten. Auch vom Einkaufen im Netz via WLAN warnte das BSI, obwohl die meisten Online-Händler einen verschlüsselten Übertragungsweg anbieten, der nicht vom WPA2-Standard abhängt. Nur das kabelgebundene Surfen oder Mobilfunkverbindungen seien derzeit sicher: „Nutzen Sie Ihr WLAN-Netzwerk so, als würden Sie sich in ein öffentliches WLAN-Netz einwählen, etwa in Ihrem Lieblings-Café oder am Bahnhof“, heißt es beim BSI.

    Sicherheitsexperte Tim Berghoff von der Firma G-data betonte, die entdeckte Sicherheitslücke sei im Moment lediglich ein ‚Proof of Concept‘, also eine Machbarkeitsstudie. „Die Schwachstelle wird derzeit nicht zu kriminellen Zwecken ausgenutzt.“ Er riet den Anwendern, eine „VPN-Software einzusetzen, die den gesamten Datenverkehr mit einer SSL-Verschlüsselung sichert und so vor fremden Zugriffen schützt“.

    Auch der Sprecher des Chaos Computer Clubs, Linus Neumann, verwies auf Schutzmöglichkeiten durch eine zusätzliche Verschlüsselungsschicht: „In der Tat kann man bei korrekt verifizierten SSL- oder VPN-Verbindungen die Schwachstelle gelassen sehen. Allerdings wissen Laien nicht immer, was alles zu beachten ist, um eine SSL-Verbindung korrekt zu überprüfen. Vermutlich rät das BSI daher an dieser Stelle zu einer erhöhten Vorsichtsmaßnahme.“

    Zuvor hatten bereits führende IT-Unternehmen die tatsächliche Gefahr der Lücke im Verschlüsselungsprotokoll relativiert. Microsoft verwies darauf, dass ein Angreifer sich in unmittelbarer Nähe des WLAN aufhalten müsse. Außerdem müsse er in der Lage sein, eine technisch aufwendige ‚Man-in-the-middle‘-Attacke auszuführen. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass die Lücke in der Praxis bislang irgendwo ausgenutzt worden sei.

    Prof. Michael Waidner vom Fraunhofer-Institut SIT (Security in Information Technology) in Darmstadt sagte, die WLAN-Sicherheitslücke sei durchaus ernst zu nehmen. Allerdings könne damit kein massenhafte Attacke gestartet werden, da der Angreifer sich in der Nähe des WLANs aufhalten müsse. „Ich denke, dass man die Lücke auch relativ einfach schließen kann und bin optimistisch, dass die Hersteller auch schnell reagieren werden.“ Die Warnung des BSI nannte Waidner „völlig okay“, da man schon die Anwender darauf hinweisen sollte, dass sie ihr mit WPA2 geschütztes WLAN zunächst so behandeln müsse wie ein offenes WLAN im Café oder am Flughafen. „Man sollte in einem öffentlichen WLAN gewisse Dinge nicht tun“, betonte Waidner. Der Forscher verwies aber auch darauf, dass quasi alle Banken beim Online-Banking eine zweite Verschlüsselungsschicht verwenden. Wenn das richtig aufgesetzt sei, könne man auch in einem öffentlichen WLAN Homebanking machen. Die Anwender sollten sich bewusst darüber sein, das derzeit im heimischen WLAN der Grundschutz, von dem man sonst ausgehe, nicht vorhanden sei.

    Inzwischen haben erste Anbieter von Geräten und Software die Schwachstelle gestopft. Mehrere Spezialisten für Netzwerk-Technik wie Cisco, Intel, Netgear und Aruba veröffentlichten entsprechende Sicherheits-Updates. Bei Microsoft wurde die Sicherheitslücke bereits in den frisch veröffentlichten Software-Aktualisierungen berücksichtigt. Apple schloss die Lücke in den aktuellen Beta-Versionen seiner Betriebssysteme, die demnächst für alle verfügbar sein sollten. Ob die «Patches» auch für ältere Versionen der Betriebssysteme kommen werden, ist bislang unklar. Experten gehen insbesondere beim Google-Betriebssystem Android davon aus, dass etliche Gerätehersteller nur mit großer zeitlicher Verzögerung oder gar nicht ein Update liefern werden.

    Der in Deutschland populäre Internet- und WLAN-Router ‚Fritzbox‘ ist nach Angaben des Berliner Herstellers AVM von der Sicherheitslücke nicht betroffen. Das Gerät verwende als Access Point die betroffene Norm 802.11r nicht, teilte AVM am Dienstag mit. Die praktische Bedeutung der Krack-Lücke sei wegen der hohen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Angriff ‚gering‘. Zu keiner Zeit sei es mit der Sicherheitslücke möglich gewesen, vollständiger Teilnehmer eines fremden WLANs zu werden.

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