Das Leben der waschechten Wiener und Wienerinnen bekommen die ATV-ZuseherInnen auch morgen wieder um 21:30 Uhr zu sehen. In „Mein Gemeindebau“ klärt Herr Doser, der selbsternannte Gemeindebausheriff, über die Rabenmafia, die vor seinem Fenster Kreise zieht, auf. Außerdem mit dabei: Purzl, der über die alte Zeit sinniert.

Im Matteotti-Hof liegt das kleine Fendi Stüberl. Eine Oase für die Wiener Seele mit Stammgästen wie Purzl, wie ihn die Wiener nennen dürfen. Er ist davon überzeugt, dass früher in der alten Zeit alles besser war. Sein Lieblingsplatz ist der Wurlitzer, wo er mit der Unterstützung von Peter Alexander lautstark dessen Weisheiten zum Besten gibt. Außerdem stellt er sein Können als Meister im Bauen von Bierdeckel-Häusern unter Beweis.

In der Zentrale von Wiener Wohnen starten Ordnungsberater Karl und Thomas in ihren Arbeitstag. Sie bereiten ihre Routen durch die Gemeindebauten vor, um gegen Sperrmüll in den einzelnen Bauten vorzugehen.

In Wien Meidling ist Christine am Weg zu Herrn Doser. Die Leidenschaft zum Ramsch verbindet sie ungemein, teilt sie ja ihre Wohnung mit 400 Mitbewohnern. Ob neben der Liebe zu alten Stücken vielleicht auch noch mehr im Raum steht? „Vom Alter her würden wir zusammenpassen. Ein lieber Kerl ist er auch, aber ich bin nicht verliebt. Aber ich sage das den Männern immer von Anfang an, damit sie sich keine Hoffnungen machen“, erklärt Christine. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Flohmarkt, um Bares aus ihren Schätzen zu machen.

Als Mutter Teresa vom Rabenhof bezeichnet sich Renate. Mit ihren Blumen gilt sie als Anlaufstelle für viele Lebenslagen. Gerne steht sie ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Doch beim Anliegen eines Herrn ist auch sie sprachlos: „Ich habe Hanfpflanzen im Garten und die wachsen nicht. Was kann man da machen?“