Der US-amerikanische Digitalrekorder-Pionier TiVo verpasst seiner Festplatten-Flotte eine Modellpolitur.
Ab April soll der TiVo Premiere mit einer vollständig überarbeiten, für aktuelle Full-HD-Fernseher optimierten Benutzeroberfläche, erweiterten Suchfunktionen und Flash-Integration für den Zugriff auf beliebte Websites wie YouTube oder Facebook in den Handel kommen. Das 300-Dollar-Gerät ist ausschließlich für den Kabelempfang ausgelegt. Eine Satellitenvariante folge über die DirecTV-Plattform im weiteren Jahresverlauf, hieß es.
TiVo-Vorstandschef Tom Rogers sagte bei einer Präsentation am Mittwoch, die Box mit Netzwerk-Anschluss erweitere die Möglichkeiten über das reine Fernseherlebnis hinaus. On-Demand- und Webvideos, der Abruf von Internet-Radios und der Zugriff auf Online-Videotheken von Blockbuster, Netflix und Amazon zählten zu den wichtigsten Angeboten und seien nahtlos in die Menüs integriert worden.
Das Basismodell verfügt über eine 320 GByte große Festplatte für mehr als 400 Stunden in Standardauflösung bzw. 45 Stunden HD-Material. Als "Premiere XL" kommt für 500 Dollar eine Variante mit Terabyte-Festplatte und THX-Zertifizierung in den Handel.
Bei beiden Geräten sei das Aufstocken der Kapazität durch das Andocken externer Datenträger mit eSATA-Bus möglich, betonte TiVo. Als Zubehör werden Wireless-N-Adapter und QWERTY-Tastatur angeboten. Unverändert bleibt die monatlich erhobene Gebühr von knapp 13 US-Dollar für Serienprogrammierungen und weitere Komfortfunktionen.




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