SAT und KABEL hat eine Übersicht über die gängigen Receiver vorgelegt:
Was macht eigentlich den Reiz des hochauflösenden Fernsehens aus? Es ist zweifelsohne die hohe Bildauflösung. Das altgediente PAL-Fernsehen kann das TV-Bild nur in einer Auflösung von rund 400.000 Pixel darstellen. Ein HDTV-Bild enthält bis zu fünfmal so viele Pixel, teilweise sogar noch mehr.
Alle HDTV-Bilder werden im Format 16:9 (Breitbildformat) geliefert, was im Vergleich zum althergebrachten 4:3-Format die hohe Auflösung erst möglich macht. HDTV liefert mithilfe dieser Parameter ein faszinierendes kinoähnliches Fernseherlebnis direkt ins Wohnzimmer.
Wer schon heute eine ordentliche Programmvielfalt in HD erleben will, kommt um eine Satellitenanlage nicht herum. Die Sat-Technik ist Vorreiter bei der Digitalisierung des Fernsehens. Kabelkunden müssen sich dagegen vorerst mit weniger Auswahl begnügen. Astra liefert dagegen schon jetzt HD-Programme satt – und im nächsten Jahr wird die Zahl der Sender weiter steigen. Nähere Infos dazu liefert beispielsweise die Website www.astra.de.
Um in den Genuss des HD-Fernsehens mit seiner Farbenpracht und unvergleichlichen Schärfe zu kommen, ist der Kauf eines passenden HDTV-Receivers nötig. Das Angebot ist groß und wächst schnell. Deshalb hat Video-HomeVision die wichtigsten und gängigsten Modelle der neuen Generation auf einen Blick zusammenzufasst.
Damit die Liste übersichtlich bleibt, haben wir die Geräte in drei Kategorien unterteilt: Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse (siehe Listen im Anhang). Beim Erstellen der Liste waren uns freundlicherweise die Hersteller behilflich.
Wie finde ich den richtigen Receiver
Vor dem Kauf eines Sat-Receivers ist es ratsam zu überlegen, welche Funktionen wichtig sind. In der Einsteigerklasse liefern die Hersteller gute Receiver ohne viel Schnickschnack. Die meisten Modelle besitzen zum Beispiel einen USB-Anschluss, sind aber im Gegensatz zur Mittel- und Oberklasse nicht PVR-fähig. PVR ist die Abkürzung für Personal Video Recorder.
Das bedeutet: Der Receiver ermöglicht, HD- oder SD-Inhalte auf eine Festplatte aufzunehmen. Ist das Empfangsgerät mit einer sogenannten Timeshift-Funktion ausgestattet, ist damit auch zeitversetztes Fernsehen möglich. Die Mittel- und Oberklasse-Modelle gestatten zudem in der Regel ein aktuelles Programm aufzuzeichnen, während man zeitgleich eine Aufnahme aus dem Archiv abspielt.
Nennt das Gerät einen Doppeltuner sein Eigen, lassen sich parallel sogar zwei Programme aufzeichnen, während ein drittes abgespielt wird. Die PVRFunktion ist sowohl mit eingebauten, als auch externen Festplatten nutzbar. Letztere werden entweder an besagter USB- oder an einer vorhandenen e-SATA-Schnittstelle angeschlossen. Beim Kauf der externen Festplatte gilt es jedoch darauf zu achten, dass sie AV-tauglich ist und eine möglichst große Speicherkapazität besitzt, denn HD-Material ist ein Speicherfresser. Als Minium sind deshalb 250 Gigabyte zu empfehlen.
Wer neben den Standardprogrammen auch Pay-TV-Kanäle wie Sky empfangen will, muss sich nach einem Pay- TV-tauglichen Receiver umsehen. In dieser Kategorie gibt es wiederum zwei Varianten: zum einen Receiver, die das entsprechende Verschlüsselungsverfahren wie Conax oder Nagravision direkt eingebaut haben. Deren Nachteil ist: Will man auf einen anderen Bezahl-Anbieter umsteigen oder gar zusätzliche in Anspruch nehmen, muss der ReceiReceiver ausgetauscht werden.
Die andere Variante sind sogenannte CI-Receiver. CI steht für Common Interface und bezeichnet die universelle Schnittstelle für alle Verschlüsselungssysteme. In den CI-Slot des jeweiligen Receivers werden CI-Module eingeschoben, mit deren Hilfe man jedes gängige Verschlüsselungssystem nutzen kann. Die CIModule müssen jeweils separat erworben werden.
CI-Module für HDTV-Empfang
Ein maßgeblicher Modul-Hersteller ist die Firma Mascom, die mit ihrem AlphaCrypt-System die Pay-TV-Welt für Satelliten- Receiver öffnet.
Wichtig: Die Module der AlphaCrypt-Familie sind nicht nur für "normales" digitales Fernsehen in SD geeignet, sondern auch für die Entschlüsselung von HDTV-Signalen. AlphaCrypt gilt als die Universallösung für deutschsprachiges, verschlüsseltes Digital-TV. "Tausende von Zuschauern setzen unsere AlphaCrypt-CI-Module in ihren HDTVReceivern und verstärkt auch in den immer mehr im Markt verfügbaren Flachbildfernsehern mit HDTV-Tuner ein", bestätigt Heinz Gruber, Chef von Mascom.
Übrigens: Auch für das neue Astra-Angebot HD+, das am 1. November mit RTL und Vox den Betrieb aufgenommen hat, bieten die Hersteller taugliche Receiver oder entsprechende Module zum Nachrüsten an.




Reply With Quote