Der hessische Distributor Atelmo führt unter der Handelsmarke Atevio eine neue Reihe von Satellitenreceivern in den deutschen Markt ein. Als erstes Gerät soll noch vor Weihnachten der HDTV-taugliche AV 7000 HD PVR mit Linux-Betriebssystem, Twin-DVB-S2-Tuner und Festplatte mit bis zu 1,5 TByte Kapazität ausgeliefert werden. Neben Funktionen zur zeitversetzten Wiedergabe und Aufzeichnung von bis zu zwei Sendern gleichzeitig bei parallelem Live-Fernsehen über den internen SATA-Datenträger unterstützt die Box externe Aufnahmen auf USB-2.0-Medien.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind LAN-Schnittstelle, ein komfortabler EPG, Multimedia-Wiedergabe (MP3, JPG, XviD, intelligenter HDTV-Blindscan, zwölfstelliges Klartext-Display (VFD) und Unterstützung für die DiSEqC-Modi 1.0, 1.1, 1.2 und USALS. Mitgeliefert wird eine lernfähige Universal-Fernbedienung. Ein Bild-in-Bild-Modus soll über ein künftiges Firmware-Update nachgeliefert werden, sicherte Atelmo zu.
HD-Signale lassen sich in Auflösungen bis 1.080i wahlweise bei HDMI oder YPbPr-Komponente weitergeben, PAL-Signale alternativ auch über Cinch oder SCART (FBAS/S-Video). Außerdem stehen optischer Digital-Audio-Ausgang und Software-Updates per USB- oder serieller RS232C-Schnittstelle bereit. Den Pay-TV-Empfang unterstützen ein interner Kartenleser und zwei Common-Interface-Schnittstellen. Im Standby-Betrieb liege der Stromverbrauch bei lediglich einem Watt, hieß es.
Mit welchen Festplatten-Kapazitäten der AV 7000 in den kommenden Wochen ausgeliefert wird und was er kostet, ließ der Anbieter zunächst offen.




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