"Die privaten Sender behindern eindeutig die schnelle Verbreitung von HDTV“, Dies sagt Michael Gundall von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gegenüber der Tageszeitung "Die Welt" (Onlineausgabe). Das Problem sei das passende Empfangsgerät, der Receiver, der den sogenannten "HD+“-Kopierschutz beherrschen muss. Außerdem wolle der Satellitenbetreiber SES Astra künftig 50 Euro pro Jahr für den Empfang von RTL, ProSieben und Sat.1 kassieren, hieß es.
Die Privatsender verweisen erneut auf ihre Kosten. "Die Bereitstellung von hochauflösenden Sendern wird mit einem hohen technischen und finanziellen Aufwand betrieben“, sagt Klaus Steffens, Leiter der Technik und Distribution bei ProSiebenSat.1. Es handele sich deswegen nicht um ein "programmbezogenes Entgelt“.
Kritiker sprechen trotzdem von "Pay-TV light“. Die wenigsten Zuschauer dürfte interessieren, ob sie wie bei Pay-TV für die Programminhalte zahlen oder eine Technikpauschale entrichten, sagt Verbraucherschützer Gundall laut der "Welt".




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