In Österreich ist die Digitalisierung im Fernsehbereich (Kabel, Satellit und Terrestrik) nahezu beendet. Zu diesem Ergebnis kommen die Kommunikationsbehörde KommAustria und die Regulierungsbehörde RTR in ihrem Digitalisierungsbericht 2009, dessen Ergebnisse die Geschäftsstelle Digitaler Rundfunk Mitteldeutschland am Dienstag vorlegte.
Danach wird der Ausbau des digitalen Antennenfernsehens in Österreich im Jahr 2011 abgeschlossen sein. Im Oktober 2009 konnten 93 Prozent der TV-Haushalte, rein technisch gesehen, digitales Antennenfernsehen empfangen und hatten damit Zugang zu ORF1, ORF2 und ATV. In 16 Regionen wurden mittlerweile außerdem lokal ausgerichtete Fernsehprogramme zugelassen, die über DVB-T ausgestrahlt werden.
Zwar setzten insgesamt erst rund 60 Prozent aller österreichischen TV-Haushalte auf digitales Fernsehen, beim Fernsehempfang über Antenne und über Satellit spiele die analoge Übertragungstechnik aber kaum noch eine Rolle, hieß es. Michael Ogris, Leiter dem KommAustria, und Alfred Grinschgl, RTR-Geschäftsführer für den Fachbereich Rundfunk, rechnen mit einer Abschaltung der letzten analogen Signale im terrestrischen Bereich in der ersten Jahreshälfte 2011.




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