Der Unterhaltungselektronikhersteller Grundig hat einen Hack seiner Homepage eingeräumt.

Am 2. April wurden die Seiten aus bislang unbekannter Quelle mit fremden Inhalten versehen. Man wolle sich davon "ausdrücklich distanzieren", hieß es in einer Stellungnahme des Konzerns. Grundig hatte danach seine Sicherheitsstandards überprüft, die Web-Site war deshalb über Ostern partiell nicht erreichbar. Das Unternehmen kündigte an, die Urheber des Hacks nachzuverfolgen und entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten. Auch der schweizerische Ableger war betroffen.

Auf der Seite tauchten am vergangenen Freitagabend Manga-Figuren und deutsche Texte auf. Es handelte sich dabei um ein klassisches "Defacement". Angreifer können den Inhalt der Homepage mit eigenen Informationen überschreiben. In der Regel werden dafür Sicherheitslücken in eingesetzten Web-Servern oder Content-Management-Systemen ausgenutzt. Ob Daten entwendet oder manipuliert wurden, ist offen.