Fünfzehn Unternehmen haben im Broadcast Mobile Convergence Forum (Bmcoforum) eine Initiative gestartet, ihre Endgeräteanforderungen an die Hersteller zu vereinheitlichen, um die Markteinführung neuer Endgeräte zu beschleunigen. Dies teilte die Interessensgemeinschaft am 1. Dezember mit. Bei den Unternehmen handelt es sich um 3, Orange und Media Broadcast aus Österreich, 3 Italy, Media Broadcast aus Deutschland, Antenna Hungaria, Dominanta und KENTAVR aus Russland, DStv Mobile aus Nigeria, Ghana, Namibia und Kenia, Safaricom aus Kenia, Digita aus Finnland, INFO-TV-FM aus Polen, KPN aus den Niederlanden sowie Mediaquest und Smart von den Philippinen.
Die Unternehmen haben einen gemeinsamen Brief unterzeichnet, der die Handyhersteller zur Aktualisierung ihrer Produktplanungen aufruft und ein Angebot enthält, gemeinsame Endgeräteanforderungen auf der Basis der vom Bmcoforum veröffentlichen Profile zu diskutieren. Ziel ist es, schnellstmöglich vielfältige DVB-H-fähige Endgeräte anbieten zu können, am besten schon zur Fußballweltmeisterschaft 2010.
Alle Unterzeichner betreiben kommerzielle DVB-H-Dienste und Netze für mobiles Fernsehen oder stehen kurz vor der Einführung. Sie haben in der Vergangenheit umfangreiche Investitionen in die Entwicklung des mobilen Fernsehens in ihren Ländern getätigt. Alle sind über das Fehlen substantieller Produktplanungen für neue DVB-H fähige Mobiltelefone beunruhigt, da dies den Markterfolg dieser Technologie in jetzigen und zukünftigen Märkten gefährde.
Die Unternehmen haben im Broadcast Mobile Convergence Forum (Bmcoforum) Aktionen vereinbart, die die Hersteller bei der Einführung neuer Geräte in ihren Märkten unterstützen.
„Die Fußballweltmeisterschaft 2010 kann die Nutzung von mobilem Fernsehen in den afrikanischen Staaten, in denen wir tätig sind, beflügeln. Dafür benötigen wir bezahlbare Engeräte mit integrierten DVB-H-Empfängern“, sagt Francois Theron, CEO von DStv Mobile Africa.




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