Eine endgültige Entscheidung über die mehrfach gescheiterte und nun wieder geplante Einführung des digitalen Radios in Deutschland wird im Sommer fallen.
Die Direktoren der Landesmedienanstalten (DLM) haben am Montag den weiteren Fahrplan aufgestellt. Bis zum 22. Juli müssen die interessierten Radiosender einen Vertrag mit dem Sendenetzbetreiber Media-Broadcast vorlegen, teilte das Gremium mit. Sieben Interessenten gibt es. Dazu gehört neben dem Medienkonzern Disney auch LoungeFM, ERF-Radio, Die Neue Welle, Radio Energy und Regiocast (90elf, RemiX Radio, Litera).
Bei einer Sitzung der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) am 3. August soll dann über die Aufteilung der Übertragungskapazitäten entschieden werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich die Radiosender untereinander über die Kapazitäten verständigt haben. Ihre Bewerbung zurückgezogen hat SV Teleradio das Programm "Süddeutsche Zeitung Radio".




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