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Thread: SES, ASTRA usw

  1. #41
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    ARD schaltet das Erste wieder auf Eutelsat Hotbird auf

    Nach dem von der "Bild"-Zeitung ausgelösten Riesenwirbel um die Mitte des Jahres erfolgte Abschaltung des Ersten Programms über Eutelsat-Satelliten, ist die ARD nun auch wieder via Hotbird zu empfangen.

    "Eutelsat ist auf die ARD zugegangen. In einer kostenlosen Ad-hoc-Aktion im
    Sinne der Soldaten in Afghanistan und eines sicheren Empfangs vor Ort wird das Erste ab sofort wieder über HotBird verbreitet", teilte ein Sprecher des französischen Satelliten-Betreibers am Mittwochnachmittag mit. Die Aktion ist allerdings bis Mitte Januar zeitlich befristet.

    Auch Hotels und Urlauber können nur in diesen wenigen Wochen das Programm unverschlüsselt sehen.

    Die Empfangsparameter:

    Eutelsat/Hotbird 13 Grad Ost
    Service: "Das Erste"
    Mittenfrequenz: 11,541 GHz (Low Band)
    Polarisation: vertikal
    FEC-Rate: 5/6
    Symbolrate: 22.000 kBaud

    Die ARD war in die Kritik geraten, weil die Streitkräfte in Afghanistan seit einigen Monaten das Erste Programm über Hotbird nicht mehr empfangen können. Als Begründung wurden die Transponder-Kosten in Höhe von rund einer Million Euro jährlich angeführt. Zahlreiche Politiker und Verbände kritisierten das Vorgehen scharf.

    Am Dienstag reagierte der öffentlich-rechtliche Sender dann auf den Druck, schaltete in einer Blitzaktion sein Programm über den Satelliten NSS-12 des Eutelsat-Rivalen SES World Skies kostenfrei auf. Der Himmelskörper ist auf der Orbitalposition 57 Grad Ost stationiert und bietet von dort aus eine Abdeckung Afghanistans.

    Wie der Empfang vor Ort sichergestellt wird, ist unklar: Das ZDF wird weiterhin über Eutelsat-Satelliten ausgestrahlt. Um beide Sender zu sehen, müsste eine Multifeed-Anlage installiert sein. Mit der erneuten Hotbird-Aufschaltung hat sich dieses Problem zunächst erledigt.

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  3. #42
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    SES ASTRA expandiert in Zentral- und Osteuropa und erschließt den bulgarischen Markt

    SES ASTRA expandiert weiter in Zentral- und Osteuropa und erschließt mit Bulgarien einen neuen Wachstumsmarkt. Der bulgarische Anbieter von Direct-to-Home-Diensten (DTH), Satellite BG, wird für die Verbreitung seines Programmangebots in Bulgarien drei Transponder auf SES ASTRAs Orbitalpostition 23,5 Grad Ost nutzen. Satellite BG wird sein Programmangebot am 1. Februar 2011 starten. Dieses Angebot wird aus mehr als 70 Kanälen bestehen, darin enthalten sind HD-Kanäle sowie alle wichtigen öffentlich-rechtlichen und kommerzielle Programme in Bulgarien. Fernsehzuschauer, die das Angebot von Satellite BG empfangen möchten, benötigen eine auf 23,5 Grad Ost ausgerichtete Satellitenschüssel sowie einen Receiver mit einer geeigneten Smartcard und einem Abonnement.

    23,5 Grad Ost ist SES ASTRAs schnell wachsende Orbitalposition für Zentral- und Osteuropa sowie die Benelux Länder. Zusätzlich zu Satellite BG nutzen bereits CS Link und Skylink die Orbitalposition 23,5 Grad Ost für Direct-to-Home-Dienste in der Tschechischen und in der Slowakischen Republik. Die Orbitalposition 23,5 Grad Ost wird außerdem von Kunden wie Canal Digitaal und TV Vlaanderen in den Benelux Ländern sowie den gesamteuropäischen Betreibern Viacom, Turner, Discovery und Bloomberg genutzt.
    Norbert Hölzle, Chief Commercial Officer von SES ASTRA, sagte: „Diese Vereinbarung ist unser Eintritt in den bulgarischen Markt. Satellite BG ist ein wichtiger neuer Kunde, der uns helfen wird, den bulgarischen Markt für unsere Produkte und Service zu öffnen. Die Vereinbarung zeigt, dass 23,5 Grad Ost einer der attraktivsten Hotspots der gesamten Region ist, der uns helfen wird, unsere Reichweite und unser Angebot weiter auszubauen."

    Stefan Bonev, Chief Operating Officer von Satellite BG, teilte mit: „Wir freuen uns sehr über die strategische Partnerschaft mit SES ASTRA. Satellite BG ist ein neuer Direkt-to-Home-Anbieter, der sich zum Ziel gesetzt hat, Marktführer für die Übertragung von HD und 3D-Programmen zu werden. Wir haben uns für die Zusammenarbeit mit SES ASTRA entschieden, weil wir von der technischen Erfahrung des Unternehmens und von der schnellen Entwicklung und optimalen Reichweite der Orbitalposition 23,5 Grad Ost überzeugt sind. "

  4. #43
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    SES ASTRA versorgt albanische Postfilialen mit Internetzugang via ASTRA2CONNECT

    SES ASTRA, hat heute bekannt gegeben, dass es die albanische Post mit seinem Satellitendienst ASTRA2Connect versorgen wird, um Kunden in den ländlichen Regionen einen kostenlosen Zugang zum Internet anbieten zu können. Außerdem wird die albanische Post ASTRA2Connect für den täglichen Betrieb nutzen. Gemeinsam mit Starsat, dem ASTRA2Connect-Vertriebspartner in Albanien, wird über die innovative Satelliten-Breitbandplattform von SES ASTRA in 300 Postfilialen - mehr als der Hälfte aller Postfilialen des Landes - ein Breitbandzugang installiert.

    Die albanische Post ist der erste Postbetrieb, der die Satellitentechnologie von ASTRA2Connect in diesem Ausmaß nutzt. Mit dem neuen Dienst bekommen Bewohner ländlicher Regionen Albaniens Zugang zu einer schnellen und zuverlässigen Kommunikation über das Internet. Ein Satelliten-Breitband-Terminal in den jeweiligen Postfilialen wird den Kunden ermöglichen, das Internet für geschäftliche und kommunikative Tätigkeiten wie Surfen, E-Mails, E-Learning, Onlinehandel, Zahlungen über das Internet und die VoIP (Voice over Internet Protocol)-Telefonie zu nutzen. Das Projekt ist ein wichtiger Bestandteil des Regierungsprogramms „Digital Albania", das 2005 gestartet wurde. SES ASTRAs satellitengestützter Breitbanddienst ASTRA2Connect wird Endkunden und Unternehmen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika über Vertriebspartner angeboten wird. Der Dienst funktioniert unabhängig von terrestrischen Netzwerken und ist innerhalb der Ausleuchtzone des Satelliten überall sofort verfügbar. ASTRA2Connect hat heute in Europa mehr als 70.000 Endkunden und ist damit das größte satellitenbasierte Breitbandnetzwerk auf dem Kontinent.

    „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der albanischen Post in unseren erfolgreichen Satellitendienst ASTRA2Connect", sagte Norbert Hölzle, Chief Commercial Officer bei SES ASTRA. „Die Technologie ist sehr zuverlässig und gleichzeitig leicht und schnell zu installieren. Das Internet ist zu einem unerlässlichen Instrument für soziale und wirtschaftliche Tätigkeiten geworden, und jeder Bürger sollte dazu Zugang haben. Wir sind stolz, den digitalen Fortschritt in Albanien mit unserer Lösung unterstützen zu können."

    Der albanische Premierminister Sali Berisha lobte das Projekt als „ein bedeutendes Ereignis auf unserem Weg zu einem digitalen Albanien." Mit der satellitengestützten Breitbandlösung „ist die albanische Post zu einem wichtigen Dienstleister geworden, der von allen Bürgern Albaniens geschätzt wird."

  5. #44
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    SES ASTRA unterzeichnet Vereinbarung mit Tivuitalia

    SES ASTRA hat heute eine Vereinbarung mit dem italienischen Netzwerkbetreiber Tivuitalia für die Nutzung von Kapazität auf seiner Orbitalposition 31,5 Grad Ost unterzeichnet. Tivuitalia wird die Kapazität für Einspeisungsdienste nutzen, die die Übertragung von digitalen TV- und Radiosignalen in seinem digitalen terrestrischen (DTT) Netzwerk in Italien ermöglichen.

    Zusätzlich zu der Kapazität für die terresterische Übertragung wird SES ASTRA auch satellitengestützte Breitbanddienste für das ferngesteuerte Monitoring und die Kontrolle der digitalen Antennen bereitstellen. Dafür wird der innovative Breitbanddienst ASTRA2Connect genutzt. Die terrestrischen Transmitter, die zum Netzwerk von Tivuitalia gehören, werden über die ASTRA2Connect Breitbandplattform mit dem operativen Zentrum verbunden.

    Norbert Hölzle, Chief Commercial Officer von SES ASTRA, sagte: „Wir freuen uns sehr über diese Vereinbarung mit Tivuitalia, die für uns einen Durchbruch auf dem italienischen Markt darstellt. Wir bieten die Übertragungsdienste von unserer Orbitalposition 31,5 Grad Ost an und kombinieren diese mit Diensten von der Position 19,2 Grad Ost, die ebenfalls Italien abdeckt. Auf diese Weise haben wir ein attraktives Angebot für Sender in Italien entwickelt. Die Vereinbarung mit Tivuitalia zeigt, dass unsere Marktstrategie erste Früchte trägt."

    Antonio Mazzara, CEO von Tivuitalia, sagte: „Wir sind überzeugt, dass SES ASTRA als Newcomer am italienischen Markt ein erstklassiger Partner für uns bei der Entwicklung unseres Geschäfts ist. SES ASTRA bietet hervorragende Service-Qualität und eine umfassende Komplettlösung sowohl für die Zuführung als auch die Überwachung der Dienste. Dies wird Tivuitalia ermöglichen, Kunden bei der Übertragung ihrer Programme über terrestrische Netze einen überragenden Service anzubieten."

  6. #45
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    SES: Umsatz mit "HD+" bei 16 Millionen - 1,5 Millionen Smartcards

    Der luxemburgische Satellitenriese SES hat für das abgelaufene Geschäftsjahr am Freitagmorgen eine gute Bilanz vorgelegt - und dabei erstmals Angaben zur umstrittenen "HD+"-Plattform der Tochter Astra gemacht.

    Zwar teilte der Konzern noch immer nicht mit, wieviele harte Abonnenten vorhanden sind - eine 50 Euro teure Smartcard ist im ersten Jahr kostenfrei -, allerdings bezifferte SES den Umsatz mit den verschlüsselten HD-Privatsendern RTL-HD, Vox-HD, RTL2-HD, ProSieben-HD, Sat.1-HD, Kabel1-HD, Sport1-HD, Sixx-HD auf 16 Millionen Euro.

    Zum Jahresende wurden rund 1,5 Millionen HD+--Karten an die Gerätehersteller ausgeliefert und etwa 400.000 Settop-Boxen sowie über 100.000 Legacy-CAMs für ältere Modelle verkauft. Das allerdings sagt nichts über den tatsächlichen Nutzen der Plattform aus, weil unklar ist, wieviele Zuschauer noch kostenfrei gucken und ihr Abonnement der werbepflichtigen und mit technischen Restriktionen versehenen Programm verlängern.

    Der Umsatzanteil von "HD+" lag bei unter einem Prozent verglichen mit der Gesamtgruppe. 1,735 Milliarden Euro setzte SES mit seinen Töchtern Astra und World Skies sowie Beteiligungen wie NDSatcom um - im letzten Jahr wares es noch 1,62 Milliarden. Unter dem Strich blieben 487,5 Millionen Euro in der Kasse hängen, etwa zehn Millionen Euro mehr als 2009. Astra war mit einem Umsatzanteul von 953,7 Millionen Euro am stärksten, der operative Gewinn lag bei 538,1 Millionen Euro - beide Kennzahlen verbesserten sich im Vorjahresvergleich deutlich. World Skies schaffte 782 Millionen Umsatz (2009: 712,4 Millionen) und 296,5 Millionen Euro Profit (2009: 248,6 Millionen).

    Die Astra-Satelliten verwiesen Ende Dezember auf eine Auslastung von 90,9 Prozent. Von 317 möglichen Transpondern waren 288 belegt. World Skies war hier schlechter dran: In Amerika sind 324 von 430 Transpondern mit Fernsehen, Radio und Daten belegt (75,3 Prozent), internationale 378 von 502 (75,3 Prozent). Das ergibt eine Auslastung von 79,3 Prozent bei SES oder 990 von 1.249 belegten Transpondern.

    2011 sollen noch sechs SES-Satelliten starten. Im zweiten Quartal erfolgt der Abschuss von Astra-1N und SES-3 für Europa und Nordamerika. Im dritten Quartal sind SES-2 (Ersatzkapazität), SES-4 als Ersatz für NSS-7 auf der Orbitalposition 338° Ost, QuetzSat-1 und SES-5 geplant. Wachstum erwartet der luxemburgische Konzern vor allem durch HD-Programme.

    Mit mehr als 40 Satelliten im All erreicht SES nach eigenen Angaben 99 Prozent der Weltbevölkerung. In dem Zeitraum 2010 bis 2012 will SES seinen Umsatz insgesamt um vier bis fünf Prozent steigern.

    "Das Wachstum erhält durch die anhaltende Entstehung neuer TV-Plattformen sowie durch die starke Zunahme von HDTV-Programmen weitere Dynamik", hieß es. In Europa gewinne diese Entwicklung an Stärke. Allein die Astra-Flotte besteht aus 16 Satelliten, die rund 125 Millionen Satelliten- und Kabelhaushalte in Europa mit mehr als 2500 analogen und digitalen Fernseh- und Radiokanälen versorgt. SES beliefert zudem Unternehmen und Regierungen mit Multimedia-, Telekommunikations- und Internetdiensten.

  7. #46
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    Reichweite von ASTRA auf 23,5 Grad Ost wächst um 40 Prozent in den Benelux-Märkten

    SES ASTRA, hat heute bekanntgegeben, dass die technische Reichweite der Orbitalposition 23,5 Grad Ost in den Benelux-Märkten um mehr als 200.000 auf insgesamt 740.000 Haushalte gestiegen ist. Das entspricht einem beeindruckenden Wachstum von beinahe 40 Prozent. SES ASTRA versorgt die Benelux-Märkte von zwei Orbitalpositionen, 19,2 Grad Ost und 23,5 Grad Ost, die gleichzeitig und mit derselben Satellitenantenne und einem dualen Empfangsgerät empfangen werden können. Von diesen beiden Positionen erreicht ASTRA insgesamt mehr als eine Million Haushalte in den Benelux-Märkten.

    Laut dem neuen ASTRA Satelliten Monitor 2010 ist die Reichweite von 23,5 Grad Ost in Belgien auf 240.000 Haushalte gestiegen. In den Niederlanden ist der Anteil der Haushalte, die ihr Signal über ASTRA 23,5 Ost empfangen, auf 480.000 gestiegen. Das entspricht knapp 80 Prozent aller ASTRA-Satellitenhaushalte in den Niederlanden. Der Start von RTL Luxemburg im letzten Jahr war ein wesentlicher Grund für den Zuwachs von 20.000 neuen Haushalten via ASTRA 23,5 Grad Ost in Luxemburg im Jahr 2010. Das schnelle Wachstum der Reichweite von ASTRA 23,5 Grad Ost in den Niederlanden und Belgien wurde durch den Start weiterer HD-Kanäle durch CanalDigitaal und TV VLAANDEREN getrieben, die zu der M7 Gruppe gehören. Im Oktober 2010 hat der belgische Telekommunikationsanbieter Mobistar erfolgreich ein hybrides Satelliten-DSL-Bouquet gestartet, das mehrere Sender beinhaltet, die über das ASTRA Satellitensystem verfügbar sind.

    Der ASTRA Satelliten Monitor hat darüber hinaus die führende Position SES ASTRAs für HDTV bestätigt. Er zeigt, dass 30 Prozent aller niederländischen ASTRA Satellitenhaushalte mit HDTV-Empfangsgeräten ausgestattet sind. Verglichen mit anderen Infrastrukturen hat der Satellit bei Weitem den höchsten Anteil an HDTV-Zuschauern.

    Norbert Hölzle, Chief Commercial Officer von SES ASTRA, sagte: „Das Ergebnis des Satelliten Monitors bestätigt, dass ASTRA 23,5 Grad Ost sich in nur vier Jahren fest als führende Satellitenposition für die Beneluxregion etabliert hat, dies gilt sowohl für digitales als auch für HD-Fernsehen. Des Weiteren bestätigt es abermals, dass selbst in Regionen, die von terrestrischen Infrastrukturen dominiert werden, reichlich Raum für einen soliden Satellitenempfangsmarkt vorhanden ist."

  8. #47
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    SES Astra: Jeder Zweite verlängert sein HD-Plus-Abonnement

    Rund 50 Prozent der HD-Plus-Zuschauer entscheiden sich nach Ablauf des zwölfmonatigen Inklusivzeitraums, die Freischaltung der hochauflösenden Privatsender für 50 Euro um ein weiteres Jahr zu verlängern.

    Das sagte am Mittwoch Ferdinand Kayser, CEO des Satellitenbetreibers SES Astra, anlässlich der Präsentation der aktuellen Zahlen des Satellitenmonitors in Berlin. Insgesamt wurden nach seinen Angaben bislang 1,5 Millionen HD-Plus-Smartcards an den Handel ausgeliefert und 400 000 HD-Plus-Boxen verkauft. Von den CI-Plus-Modulen für die HD-Plattform der privaten Programmanbieter gingen bislang 100 000 über den Ladentisch.


    Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer von Astra Deutschland, ergänzte diese Zahlen noch. Über 30 Prozent aller in Deutschland abgesetzten HDTV-Boxen sind seinen Angaben zufolge HD-Plus-Receiver. Bis Ende des Jahres sollen auf der Plattform elf bis zwölf Sender ihre hochauflösenden Programme verbreiten. Konkretere Zahlen will Astra auf der Anga Cable (3. bis 5. Mai in Köln) bekanntgeben.


    Noch im November hatte sich Timo Schneckenburger, Geschäftsführer der SES-Astra-Tochter
    HD Plus GmbH, deutlich weniger auskunftsfreudig gezeigt. Wegen der statistischen Ungenauigkeiten ließen sich aktuell "noch keine belastbaren Aussagen" ableiten, wie hoch die Quote der HD-Plus-Nutzer ausfalle, die im Anschluss an das kostenlose Probejahr die 12-Monats-Verlängerung für 50 Euro buchten, sagte er damals gegenüber dem "Tagesspiegel".

    HD Plus war am 1. November 2009 zunächst mit RTL HD und Vox HD auf Sendung gegangen. Am 31. Januar 2010 schlossen sich auch Sat 1, Pro Sieben und
    Kabel Eins der Plattform an, die in den letzten Monaten noch Sport1, RTL2 und Sixx als Neuzugänge begrüßen konnte und damit auf acht Sender anwuchs.

    Während sich die hochauflösenden Programmangebote von ARD, ZDF und Arte unverschlüsselt empfangen lassen, sind für HD Plus kompatible
    Receiver oder CI-Plus-Module erforderlich.

  9. #48
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    ARD schaltet das Erste über Eutelsat-Satellit wieder ab

    Die ARD will die Ausstrahlung ihres Ersten Programms über den Eutelsat-Satelliten zum 1. April wieder einstellen und dürfte damit erneut Ärger mit Politik und Verbänden riskieren. Denn wieder ist vor allem die Bundeswehr in Afghanistan betroffen.

    In einer Stellungnahme der ARD gegenüber der "Bild"-Zeitung (Mittwoch) macht der öffentlich-rechtliche Sender erneut Kostengründe für den Stopp verantwortlich, will nur noch Regionalnachrichten sowie "Tagesschau" und "Tagesthemen" über einen Bundeswehr-Sender zeigen.

    Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, zeigte sich in der Boulevardzeitung empört: "Die Soldaten im Einsatz haben als GEZ-Zahler und Staatsbürger in Uniform ein Recht auf das gesamte ARD-Programm."

    Eutelsat bestätigte der SAT+KABEL, dass die ARD die Verbreitung über Hot Bird eingestellt hat. "Die immer wieder von der ARD öffentlich ins Feld geführte Einsparzahl von einer Million können wir nicht nachvollziehen. Die tatsächlichen Übertragungskosten liegen signifikant unter 500.000 Euro", betonte ein Sprecher und widersprach damit früheren Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders.

    Im vergangenen Jahr war das Erste schon einmal abgeschaltet worden, danach war es wieder über Eutelsat und auch den Rivalen SES empfangbar, der Kapazitäten auf dem Satelliten NSS-12 seiner Tochter SES World Skies bereitstellte (57 Grad Ost). Die Eutelsat-Verbreitung sollte eigentlich Mitte Januar wieder enden.

    Gleich mehrere Verbände und Politiker hatten im Zuge der Auseinandersetzung an den Patriotismus der öffentlich-rechtlichen Anstalt appelliert und heftige Kritik geübt. So bezeichnete beispielsweise der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Mitglied des Verteidigungsausschusses, Burkhardt Müller-Sönksen, den Vorgang im vergangenen Jahr als "peinlich", weil der öffentlich-rechtliche Sender einerseits von den Soldaten als Staatsbürger in Uniform GEZ-Gebühren kassiere, andererseits aber die Verbreitung der Programme aus Deutschland mit Verweis auf die Kosten eingestellt habe.

    Betroffen von der Abschaltung über Eutelsat sind neben den rund 3.300 Soldaten in Afghanistan auch Urlauber, Diplomaten, Beschäftigte im Ausland und nicht zuletzt die eigenen ARD-Korrespondenten.

  10. #49
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    Astra-Chef Elsäßer: "Deutschland ist digitales Entwicklungsland"

    Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer des Satellitenbetreibers Astra, geht die Digitalisierung des Fernsehens in Deutschland zu langsam. In einem Interview mit dem PR-Dienst "Pressetext" bezeichnete er am Mittwoch Deutschland als "ein digitales Entwicklungsland".
    Die Umstellung von analogen Satellitenempfängern komme in der Bundesrepublik im europaweiten Vergleich bedeutend langsamer voran. Anders als in Resteuropa liege der Anteil digitaler an allen Sat-Haushalten bei den Deutschen noch unter 90 Prozent. Dabei ticke jedoch die Uhr, wie Elsäßer betonte.
    Denn in knapp 400 Tagen, Ende April 2012, werden in Deutschland die analogen Satelliten-Übertragungen abgeschaltet. Demgegenüber liege in Österreich die Quote digitalisierter Haushalte bereits bei 97 Prozent.
    In Deutschland hätten im Vorjahr rund 1,6 Millionen Empfänger auf eine digitale Infrastruktur aufgerüstet - auf 13 von 16 Millionen Satellitenhaushalte. Der Großteil der europaweit noch vier Millionen analogen Haushalte befindet sich damit aber in der Bundesrepublik.
    "Groß ist der Qualitätsunterschied zwischen analog und digital nicht", so Elsäßer. Der wirkliche Fortschritt werde aber in Bild und Ton bei hochauflösendem Fernsehen sichtbar, das eine digitale Infrastruktur voraussetzt. Bei Fernsehgeräten und Receivern nimmt der europäische Markt am HD-Boom teil. In Österreich beispielsweise wurden GfK-Daten zufolge im Vorjahr erstmals mehr HD- als Standard-Digital-Receiver verkauft und die Zahl der HDTV-Geräte stieg um fast 50 Prozent auf 3,1 Millionen. Gleichzeitig nehmen die verfügbaren Kanäle mit hochauflösendem Programm zu.

    In Deutschland wird re-analogisiert
    Statt sich an dem europaweit zügigen Ausbau zu beteiligen, werde in der Bundesrepublik re-analogisiert. Das digitale Signal werde wieder in ein analoges umgewandelt, um eine notwendige Umstellung in den Haushalten - etwa in Form der eigenen Anschaffung oder der Bereitstellung von Settop-Boxen durch die TV-Anbieter - zu vermeiden, so Elsäßer.
    Die Zahl der Haushalte, die Fernsehen in Deutschland digital empfangen, legte im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 23,5 Millionen zu. Die Reichweite des digitalen Satelliten-Empfangs stieg um 13 Prozent auf 13,7 Millionen (2009: 12,1 Millionen). Astra konnte nach eigenen Angaben seinen Marktanteil am digitalen TV-Empfang auf 58 Prozent ausbauen.
    Die Zahl der Haushalte mit analogem Satelliten-Empfang sank 2010 von 4,1 auf 2,9 Millionen, mehr als vier von fünf Satelliten-Haushalten (82 Prozent) empfangen ihr Programm bereits digital. Die Zahl der digitalen Kabelhaushalte wuchs auf niedrigerem Niveau um 8 Prozent auf 6,8 Millionen (6,3 Millionen). Bei den Kabelhaushalten profitiert somit bislang nur ein gutes Drittel (38 Prozent) von den Vorteilen des digitalen Fernsehens.

  11. #50
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    Towercom mietet vierten Transponder auf ASTRA’s Orbitalposition 23,5 Grad Ost

    SES ASTRA, hat einen Vertrag mit dem slowakischen Telekommunikations- und TV-Anbieter Towercom über die Nutzung eines zusätzlichen Transponders auf der Orbitalposition 23,5 Grad Ost geschlossen. Towercom wird die zusätzliche Kapazität ab dem 1. Juni 2011 für die Erweiterung des Programmangebots von Skylink in der Slowakei und in der Tschechischen Republik nutzen.

    Durch diesen Vertrag nutzt Towercom insgesamt vier Transponder auf ASTRAs Orbitalposition 23,5 Grad Ost für den tschechischen und slowakischen Markt. Nach der Wiedereinführung im Jahr 2008, hat sich Skylink zur führenden TV-Plattform in der Slowakei und in der Tschechischen Republik entwickelt. Skylink sendet eine Vielzahl von digitalen und High Definition (HD) Programmen über Satellit. Bis dato hat Skylink 1,3 Millionen Smartcards in den beiden Märkten verkauft.

    Norbert Hölzle, Chief Commercial Office von SES ASTRA, sagte: „Wir freuen uns sehr über diese zusätzliche Kapazitätsvereinbarung mit Towercom, die unsere positive Wachstumsprognose für die Märkte in Osteuropa vor allem durch die dynamische Entwicklung bei der Einführung von digitalem Fernsehen und HDTV bestätigt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Towercom und darauf, das Wachstum von Skylink in der Slowakei und in der Tschechischen Republik weiter voranzutreiben."

    „Unser Ziel ist es, hohe Qualität und innovativen Service anzubieten. Hierzu arbeiten wir mit dem zuverlässigsten Satellitenanbieter, SES ASTRA, zusammen", sagt Roman Fischer, Aufsichtsratsvorsitzender von Towercom. „Die zunehmende Zahl an Skylink Kunden beweist, dass wir den richtigen Kurs verfolgen."

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