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Thread: Kabel Deutschland / Vodafone

  1. #141
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    Kabel Deutschland: Geschäftsjahr mit starkem Wachstum im Breitband-Geschäft

    Die Kabel Deutschland Holding AG hat das Geschäftsjahr 2013/14 erfolgreich abgeschlossen und ihre Wachstumsziele erreicht. Umsatz, bereinigtes EBITDA und die Zahl der Abonnements hat das Unternehmen deutlich gesteigert. Wichtigster Wachstumstreiber war erneut die ungebremst starke Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen und Telefonie über das Fernsehkabel. Die stetigen Investitionen insbesondere in die Infrastruktur haben sich damit deutlich bezahlt gemacht.

    Der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Kabelnetzbetreibers Dr. Manuel Cubero ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr unsere Geschäftsziele erreicht und dabei unsere Wachstumsdynamik unter Beweis gestellt. Im neuen Geschäftsjahr wollen wir zusammen mit Vodafone im Festnetzbereich weiter wachsen und kombinierte Produkte aus einer Hand anbieten. Künftig bieten wir den Kunden eine ganz neue Netz-, Produkt- und Service-Welt.“

    Umsatz und Ergebnis wachsen weiter
    Kabel Deutschland konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent auf 1.900 Mio. Euro (Vorjahr 1.830 Mio. Euro) steigern. Bereinigt um die im Vorjahr verbuchten Einspeiseentgelte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten betrug das Umsatzwachstum sogar 5,3 Prozent. Das bereinigte EBITDA legte dabei überproportional um 5,5 Prozent auf 910 Mio. Euro (Vorjahr 862 Mio. Euro) zu. Die EBITDA-Marge lag bei 47,9 Prozent (Vorjahr 47,1 Prozent). Bedingt durch die Übernahme durch Vodafone weist Kabel Deutschland einen Jahresverlust von 68 Mio. Euro aus. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013/14 wird deshalb keine Dividendenzahlung erfolgen.

    Wachstumstreiber Internet, Telefon und Premium TV
    Die Gesamtzahl der Abonnements stieg gegenüber dem Vorjahr um 565 Tausend auf 14,9 Millionen. Am 31. März 2014 unterhielt der Kabelnetzbetreiber insgesamt 8,3 Millionen Kundenbeziehungen. Die Zahl der direkten Kunden stieg gegenüber dem Vorjahr um 21 Tausend und belief sich auf rund 7,6 Millionen.

    Kabel Deutschland kann bei seinen Internet- und Telefonprodukten mit einem Kundenwachstum von 329 Tausend auf 2,3 Millionen Kunden zum 31. März 2014 ein sehr erfolgreiches Jahr vermelden. Zum Vergleich: Im Vorjahr wuchs die Kundenzahl für diese Produkte um 308 Tausend. Immer mehr Kunden entscheiden sich für die schnellsten Internetanschlüsse im Angebot. Der Anteil der Kunden, die das 100 Mbit/s Produkt wählen, hat sich auf rund 50 Prozent erhöht – ein Beweis für die weiter wachsende Bedeutung des Kabelnetzbetreibers im deutschen Breitbandmarkt. Die Premium TV-Angebote (Pay TV und digitale Videorekorder) wurden im zweiten Halbjahr wieder stärker nachgefragt. Kabel Deutschland konnte insgesamt die Zahl ihrer Premium TV-Abonnements um 232 Tausend steigern und verzeichnete am 31. März 2014 rund 2,3 Millionen Premium TV-Abonnements. Zusätzlich wies Kabel Deutschland zum Geschäftsjahresende rund 1,7 Millionen Privat HD-Aktivierungen aus, die private TV-Sender in HD-Qualität enthalten. Nach der HD-Offensive im Frühjahr 2014 sind jetzt insgesamt 65 HD-Sender im Netz von Kabel Deutschland empfangbar.

    Hohe Investitionen in Infrastruktur
    Kabel Deutschland hat im Geschäftsjahr 2013/14 mit 575 Mio. Euro (Vorjahr 472 Mio. Euro) so viel wie noch in keinem Jahr zuvor investiert – vor allem in das leistungsfähige Kabelnetz. Davon entfielen 101 Mio. Euro auf das Investitionsprogramm Alpha. Durch Alpha wurden insgesamt rund 850 Tausend weitere Haushalte für schnelles Internet modernisiert und die Aufrüstung auf den DOCSIS 3.0 Standard weitgehend abgeschlossen, so dass nahezu im gesamten Netz eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s angeboten werden kann. Auch beim Glasfaserausbau und bei der Netzaufrüstung auf 862 MHz wurden wichtige Meilensteine erreicht. Dadurch können jetzt 3,6 Millionen Kabelkunden die Videothek und TV-Mediathek „Select Video“ nutzen.

    Von den rund 15,2 Millionen anschließbaren Haushalten im Kabel Deutschland-Netz waren am 31. März 2014 insgesamt 14,2 Millionen und damit rund 93 Prozent für Internet- und Telefonnutzung aufgerüstet. Bereits rund 96 Prozent der vermarkteten aufgerüsteten Haushalte konnten zum Stichtag mit Downloadgeschwindigkeiten von derzeit bis zu 100 Mbit/s versorgt werden. Bereits im Dezember 2013 startete der Kabelnetzbetreiber in Mainz ein Pilotprojekt, bei dem bereits Internetanschlüsse mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s gebucht werden können.

    Darüber hinaus hat Kabel Deutschland im abgelaufenen Geschäftsjahr ein großes WLAN-Hotspot-Netz aufgespannt. Mittlerweile stehen mehr als 350.000 WLAN-Hotspots für mobiles Surfen im gesamten Verbreitungsgebiet zur Verfügung.

    Verschuldungsgrad weiterhin im angestrebten Korridor
    Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Unternehmens betrugen am 31. März 2014 insgesamt 2.916 Mio. Euro, was einem im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Verschuldungsgrad des 3,2fachen EBITDA der vergangenen zwölf Monate entspricht. Kabel Deutschland befindet sich wie geplant im angestrebten Verschuldungs-Korridor zwischen dem 3,0 und 3,5fachen EBITDA.

    Zusammenwachsen mit Vodafone
    Zum 1. April 2014 ist der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen Kabel Deutschland und Vodafone in Kraft getreten. Ab dem 2. Mai haben beide Unternehmen unter der Submarke „Zuhause Plus“ mit der gegenseitigen Bewerbung und dem Vertrieb ihrer Produkte begonnen.

    Kabel Deutschland gibt heute Veränderungen im Aufsichtsrat der Gesellschaft bekannt. Jens Schulte-Bockum (Vodafone Deutschland) wurde zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt und übernimmt damit die Rolle von Philipp Humm (Vodafone Group Plc), der den Aufsichtsrat verlassen hat. Als neues Aufsichtsratsmitglied der Kabel Deutschland Holding AG wurde Frank Krause (Vodafone Deutschland) gerichtlich bestellt.

    Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014/15
    Kabel Deutschland gibt vor dem Hintergrund der kürzlich erfolgten Übernahme durch Vodafone keinen operativen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr, da sich die Geschäftstätigkeit von Kabel Deutschland aufgrund der Übernahme durch Vodafone maßgeblich verändern wird. Die Aktionärsvergütung ist davon nicht beeinflusst, da der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Vodafone Vierte Verwaltungs AG und Kabel Deutschland Holding AG, der mit der Eintragung in das Handelsregister zum 1. April 2014 wirksam wurde, eine jährliche Ausgleichszahlung gemäß § 304 AktG in Höhe von 3,77 Euro brutto (3,17 Euro netto nach aktuellen steuerlichen Regelungen) vorsieht, die erstmals nach der Hauptversammlung im Jahr 2015 zahlbar ist.

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  3. #142
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    n-tv HD startet bei Kabel Deutschland

    Kabel Deutschland setzt den HD-Ausbau im Juni fort. Mit n-tv HD kommt ein weiterer Sender ins Paket "Kabel Digital HD".

    Mit n-tv HD kommt Anfang Juni ein weiterer hochauflösender Kanal zu Kabel Deutschland. Wie der Netzbetreiber am Mittwoch mitteilte, wird dieser Bestandteil des Pakets "Kabel Digital HD", mit dem dann bis zu 32 HD-Sender über digitalen Kabelanschluss empfangbar sein werden. Der Nachrichtensender der Mediengruppe RTL zeigt unter anderem Reportagen und Dokumentationen, aber auch Magazine wie "PS - Das Automagazin" und Talkshows wie "Das Duell" gehören zum Angebot.

    Ob der Sender dabei für den einzelnen Zuschauer am Kabel-Deutschland-Netz zu empfangen ist, hängt vom Ausbaugrad des Hausnetzes ab. In ausgebauten Gebieten werden Kunden mit dem Start von n-tv HD bis zu 66 hochauflösende Sender. Bereits seit Anfang April sendet n-tv HD auch über Astra 19,2 Grad Ost im HD-Plus-Paket.

  4. #143
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    Kabel Deutschland erweitert Free-TV-Angebot

    Ab heute verbreitet Kabel Deutschland insgesamt vier neue TV-Sender: Mit n-tv HD und Bibel TV HD erweitert der in 13 Bundesländern tätige Kabelnetzbetreiber das Angebot um zwei weitere Sender im hochauflösenden Format. Damit sind insgesamt 67 HD-Sender in das modernisierte Kabelnetz eingespeist. Ebenfalls neu ab heute im Kabel sind die beiden digitalen Sender QVC PLUS und HSE24 EXTRA.

    n-tv HD und Bibel TV HD erweitern HD-Senderwelt
    Die neuen HD-Sender n-tv HD und Bibel TV HD sind Teil der großen HD-Senderwelt von Kabel Deutschland und für Kunden mit den gebuchten Produkten Kabel Digital HD oder Kabelanschluss HD automatisch freigeschaltet. n-tv HD bietet seinen Zuschauern rund um die Uhr das Neueste aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Neben Nachrichten ist die umfassende Wirtschaftsberichterstattung Markenzeichen des Senders. Der christlich ausgerichtete Sender Bibel TV HD strahlt ein 24-stündiges Vollprogramm aus, welches das gesamte Spektrum journalistischer und unterhaltender Sendeformate abbildet.

    Außerdem gibt es ab sofort zwei weitere Sender in SD-Qualität im Kabelnetz: Mit QVC PLUS und HSE24 EXTRA verbreitet Kabel Deutschland zwei zusätzliche Kanäle der führenden TV-Shopping-Anbieter unverschlüsselt im Kabel. Die beiden Hauptprogramme QVC und HSE24 sind darüber hinaus seit längerem auch in HD bei Kabel Deutschland zu empfangen.

    Sendersuchlauf sorgt für Empfang
    Über einen Sendersuchlauf, der über die Fernbedienung des Empfangsgeräts gestartet werden kann, werden die jeweils verfügbaren Sender automatisch in der Senderliste abgespeichert. Die Verfügbarkeit der Sender hängt vom Ausbaugrad des Kabel- und des Hausnetzes ab. Unter https://www.kabeldeutschland.de/serv...en/sendersuche ist eine aktuelle, persönliche Programmübersicht mit allen verfügbaren Sendern abrufbar.

  5. #144
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    ServusTV und Red Bull Media House jetzt neu bei Select Video

    Weiterer Zuwachs bei Abruf-Dienst Select Video: In der TV-Mediathek des Abrufdienstes von Kabel Deutschland stehen nun auch die Inhalte von ServusTV und Red Bull Media House zur Verfügung. Diese können direkt am TV über die Fernbedienung abgerufen werden.

    Über 50 Sender-Shops in TV-Mediathek
    Mit der Integration von ServusTV und Red Bull Media House bei Select Video können die Kunden von Kabel Deutschland auf mittlerweile über 50 Sender-Shops zugreifen. Damit erweitert Kabel Deutschland konsequent das TV-Angebot bei Select Video als Ergänzung zum linearen Fernsehen. Auf Knopfdruck können sich Kabelkunden so beispielsweise “Speedgang“, das Auto- und Motormagazin mit Stars und Weltmeistern wie David Coulthard, Felix Baumgartner und Mark Webber und „Hubble Mission Universum“ von ServusTV anschauen. Zudem stehen z.B. der Snowboard- und Freeskifilm “The Art of Flight“, die Dokuserien „Bullit“ oder „Momentum“ aus dem Hause Red Bull Media House zur Auswahl – zur Wunschzeit und viele Inhalte auch in echtem HD.

    Fernsehen auf Abruf komfortabel und kostenfrei
    Viele der Inhalte in der TV-Mediathek stehen für Kunden mit einem Kabelanschluss ohne Zusatzkosten zum Abruf bereit – in der Regel mindestens sieben Tage nach Ausstrahlung im linearen Fernsehen. Auch danach können die Inhalte gegen einen geringen Betrag abgerufen werden. Der Zugang zu Select Video ist besonders einfach: Bei den aktuellen HD-Video-Recordern und HD-Receivern ist Select Video direkt als separate Taste auf der Fernbedienung integriert. Bei Verfügbarkeit startet so direkt die Startseite des Abruf-Angebots.

    Inhalte kommen über leistungsfähiges Kabelnetz auf den Fernseher
    Anders als bei Streaming-Diensten kommen die Inhalte von Select Video direkt über das Kabelnetz wie ein TV-Programm zum Kunden – viele selbstverständlich auch in HD. Unabhängig von der Internet-Bandbreite starten die Filme und TV-Sendungen direkt ohne Zwischenspeicherung und ohne Herunterladen von Dateien. Über den erforderlichen Internetanschluss wird lediglich die Steuerung des Inhalte-Angebots realisiert. Kabel Deutschland empfiehlt dazu eine Downloadgeschwindigkeit von mindestens 6 Mbit/s.

  6. #145
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    Gleich vier Dritte Programme gestrichen

    Bei Kabel Deutschland sind die Dritten Programme weiterhin Streichkandidaten: Nach Mainz hat der Netzbetreiber nun auch in Berlin mehrere öffentlich-rechtliche Sender aus den analogen Netzen geworfen. Mit gleich vier Programmen weniger hat es die Hauptstadt dabei durchaus hart getroffen.

    Dritte Programme raus - so heißt auch weiterhin die Devise, nach der der bundesweite Anbieter Kabel Deutschland derzeit seine analogen Netze umstrukturiert. Denn nachdem erst vor wenigen Tagen die Mainzer Kunden zwei öffentlich-rechtliche Sender verloren haben, ist es nun an den Berlinern, zu verzichten - und das nicht zu knapp. Denn wie der "Tagesspiegel" am Freitag berichtete, wurden in der Hauptstadt und Umgebung gleich vier dritte Programme aus dem Angebot gestrichen. Konkret handelt es sich dabei um WDR, NDR, SWR und MDR, die künftig in der Region nicht mehr analog verbreitet werden.

    Als Ersatz bekommen Kabel-Deutschland-Kunden dabei künftig weitere Privatsender geliefert. So finden Nutzer bereits seit einigen Tagen den Disney Channel, RTL Nitro und den österreichischen Sender Servus TV in ihren Kanallisten vor. Damit hat sich Kabel Deutschland zwar darum bemüht, den Umfang seines Angebots nicht kleiner werden zu lassen, doch ein adäquater Ersatz ist das zumindest für die bisherigen Zuschauer der dritten Kanäle wohl kaum. Immerhin sind die drei Privatsender von ihrem Programm und der damit anvisierten Zielgruppe her ganz anders aufgestellt, als die Öffentlich-Rechtlichen.

    Kabel Deutschland betont zwar stets, dass die Überarbeitungen im analogen Programm nur dem Ziel dienen, den Kunden das möglichst attraktivste Bouquet an Sendern zu bieten, doch letztlich geht es um nichts anderes als Geld. Der Nezbetreiber lässt sich die Verbreitung der Sender über sogenannte Einspeiseentgelte bezahlen, doch dazu sind ARD und ZDF seit Anfang 2013 nicht mehr bereit. Sie haben die Verträge mit den beiden großen Netzbetreibern Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW gekündigt, die seither auf rund 60 Millionen Euro jährlich verzichten müssen. Mit den Privatsendern hat der Unterföhringer Konzern allerdings einen Weg gefunden, die finanziellen Einbußen abzufangen, denn die sind bereit, für die knappen analogen Kapazitäten zu zahlen, um so ein größeres Publikum zu erreichen.

  7. #146
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    Kabel Deutschland: Höhere Preise für Internet und Telefon

    Kabel Deutschland erhöht die Preise für zahlreiche Bestandskunden von Internet- und Telefonprodukten. Ab dem 1. Oktober sollen diese mehr zahlen um die gestiegenen Kosten des Netzbetriebs zu refinanzieren. Ein Sonderkündigungsrecht wird nicht eingeräumt.

    Für Bestandskunden von Kabel Deutschland steigen ab dem 1. Oktober die Preise für Internet und Telefon. Betroffene Kunden werden derzeit vom Kabelnetzbetreiber angeschrieben und auf die Änderungen der Tarifstruktur aufmerksam gemacht. Als Begründung für die Anpassungen der Preise gibt Kabel Deutschland an, dass die Kosten für den betrieb des Kabelnetzes in letzter Zeit deutlich gestiegen seien.

    Über die Höhe der Preissteigerung machte Kabel Deutschland bislang keine Angaben. In dem Schreiben an die Kunden ist nur die rede davon, dass die Anpassung weniger als fünf Prozent der bisherigen Grundgebühr betragen soll. Auf einer Website informiert das Unternehmen derzeit über die Änderungen.

    Demnach ist die Preisanpassung von Vertrag, Vertragsdauer und Tarif abhängig, sodass nicht alle Kunden davon betroffen sind. Die Vertragsbestandteile wie die Mindestvertragslaufzeit bleiben durch die Erhöhung unverändert. Kunden, die mit der Preissteigerung nicht einverstanden sind, rät Kabel Deutschland, sich an eine Service-Hotline zu wenden, um sich über einen Tarifwechsel beraten zu lassen.

    Ein Sonderkündigungsrecht räumt der Netzbetreiber seinen Kunden jedoch im Zuge der aktuellen Preiserhöhung nicht ein. Ein solches ist auch laut der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kabel Deutschland nicht vorgesehen. So wird das Recht zur Kündigung nur dann eingeräumt, wenn eine Preiserhöhung mehr als fünf Prozent des bis zum Zeitpunkt der Erhöhung geltenden Preises beträgt. Eben diese Grenze möchte der Anbieter jedoch bei der Preiserhöhung nicht überschreiten.


    Q:digitalfernsehen

  8. #147
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    Kabel Deutschland soll auf Internet-Drosselung hinweisen

    Kabel Deutschland muss möglicherweise seine Kunden bald auf Einschränkungen der Internet-Geschwindigkeit bei Flatrates hinweisen. Das entschied das Landgericht München, nachdem der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) geklagt hatte.

    Einer Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV) folgend hat das Landgericht München am Montag entschieden, dass Kabel Deutschland künftig seine Kunden über Einschränkungen der Internet-Geschwindigkeit bei Flatrates informieren muss. Kabel Deutschland wolle das Urteil nun prüfen und gegebenenfalls in Berufung gehen, erklärte der Kabelnetzbetreiber am Montag.

    Gegenstand des Urteils sind die Internet-Flatrates des Anbieters. Kabel Deutschland wirbt je nach Tarif mit einer maximalen Geschwindigkeit von 10 bis 100 Megabit pro Sekunde. Es gibt allerdings eine Einschränkung in einer Fußnote: Wer eine bestimmte Datenmenge pro Tag überschreitet, muss damit rechnen, danach deutlich langsamer zu surfen. Die Drosselung auf 100 Kilobit pro Sekunde gilt dabei nicht für alle Internet-Anwendungen, sondern nur für Filesharing-Dienste, über die Nutzer Filme oder Musik tauschen. Dabei werden oft größere Datenmengen verbraucht.

    "Mit dem Urteil können wir erreichen, dass Kabel Deutschland seine Werbung ändern muss und den Verbraucher deutlich auf Einschränkungen hinweisen muss", sagte Bianca Skutnik vom Verbraucherzentralen Bundesverband.

    Möglich ist die Drosselung den Vertragsbedingungen zufolge ab 10 Gigabyte Verbrauch pro Tag. Sie werde derzeit erst ab 60 Gigabyte eingesetzt, erklärte Kabel Deutschland. Weniger als ein Prozent der Kunden seien davon betroffen.

  9. #148
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    Kabel Deutschland startet erfolgreich ins neue Geschäftsjahr 2014/2015

    Die Kabel Deutschland Holding AG hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 ihr kräftiges Wachstum im Breitbandmarkt fortgesetzt und 83 Tausend neue Internetkunden gewonnen. Auch Umsatz und bereinigtes EBITDA konnten gesteigert werden.

    Anlässlich der Vorlage der Zahlen betonte der Vorstandsvorsitzende der Kabel Deutschland Holding AG, Dr. Manuel Cubero: „Die Nachfrage nach unseren schnellen Internet- und Telefonprodukten ist unverändert stark. Immer mehr Internetnutzer entscheiden sich für Breitband-Internet über das Fernsehkabel. Im Mai haben wir zudem mit Vodafone unter der Dachmarke Zuhause Plus die Vermarktung unserer Produkte in 700 Vodafone-Shops gestartet. Außerdem investieren wir weiterhin kräftig in den Ausbau unserer Infrastruktur, um noch mehr Kunden hohe Internetbandbreiten von bis zu 100 Mbit/s, aber beispielsweise auch Video-on-Demand über das Kabelnetz anbieten zu können.“

    Umsatz- und operatives Ergebniswachstum setzt sich fort
    Mit 491 Mio. Euro erzielte Kabel Deutschland gegenüber dem Vorjahresquartal einen um 5,8 Prozent höheren Umsatz. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde erhöhte sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 6,9 Prozent auf 17,86 Euro (Vorjahresquartal 16,71 Euro). Immer mehr Kunden buchen neben ihrem Kabelanschluss weitere TV- oder Telekommunikations-Produkte von Kabel Deutschland. So abonnierte zum 30. Juni 2014 ein Kunde im Durchschnitt 1,81 Produkte des Kabelnetzbetreibers (Vorjahr 1,71). Das bereinigte EBITDA (EBITDA) legte um 4,1 Prozent auf 226 Mio. Euro (Vorjahresquartal 217 Mio. Euro) zu. Die EBITDA-Marge betrug 46,0 Prozent (Vorjahresquartal 46,8 Prozent).

    Im ersten Quartal des Geschäftsjahres erwirtschaftete der Kabelnetzbetreiber einen Netto-Gewinn (Gewinn nach Steuern) von 47 Mio. Euro im Vergleich zu 29 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie für das erste Quartal betrug 0,53 Euro im Vergleich zu 0,33 Euro im Vorjahresquartal.

    Weiterhin kräftige Investitionen ins Wachstum
    Kabel Deutschland hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 insbesondere in den Infrastrukturausbau und die Kundengewinnung investiert. Inklusive des Sonder-Investitionsprogramms „Alpha“ investierte Kabel Deutschland mit 141 Mio. Euro (Vorjahresquartal 108 Mio. Euro) 28,7 Prozent des Quartalsumsatzes (Vorjahresquartal 23,3%). Rund 29 Mio. Euro entfielen auf das Sonder-Investitionsprogramm „Alpha“. Mit den Mitteln aus „Alpha“ sollen insbesondere der Glasfaserausbau sowie die Netzaufrüstung auf 862 MHz, der Ausbau von DOCSIS 3.0, WLAN und Video-on-Demand vorangetrieben werden.

    Erfolgreiches Internet-, Telefon- und Premium-TV-Geschäft
    Die Gesamtzahl der Abonnements konnte der Kabelnetzbetreiber zum 30. Juni 2014 auf 15,1 Millionen steigern – ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber 14,4 Millionen Abonnements im Vorjahresquartal. Dabei erhöhten sich die Abonnements für das Wachstumsgeschäft, bestehend aus Internet und Telefon sowie Premium TV, in den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2014 um 16 Prozent oder 941 Tausend auf 6,8 Millionen Abonnements. Die Zahl der Internet- und Telefon-Abonnements erhöhte sich per 30. Juni 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 664 Tausend auf 4,5 Millionen. Diese Abonnements wurden von über 2,3 Millionen (Vorjahr 2,0 Millionen) Kunden gebucht. Im ersten Quartal kamen im Internetgeschäft netto 83 Tausend Kunden hinzu. Im Premium TV-Geschäft mit Pay TV und digitalen Videorekordern steigerte Kabel Deutschland die Zahl ihrer Abonnements in den zwölf Monaten zum 30. Juni 2014 um 278 Tausend auf 2,4 Millionen (Vorjahr 2,1 Millionen). Für das Berichtsquartal bedeutete das ein Netto-Wachstum von 70 Tausend Abonnements.

    Am 30. Juni 2014 unterhielt das Unternehmen insgesamt 8,3 Millionen Kundenbeziehungen. Die Zahl der direkten Kunden, die entweder als Endkunde oder über die Wohnungswirtschaft versorgt wurden, stieg gegenüber dem Vorjahr um 17 Tausend und belief sich auf rund 7,6 Millionen.

    Ausblick und Finanzkalender
    Kabel Deutschland gibt vor dem Hintergrund der erfolgten Übernahme durch Vodafone keinen operativen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr ab, da sich die Geschäftstätigkeit von Kabel Deutschland aufgrund des Zusammenschlusses maßgeblich verändern wird.

    Das Unternehmen wird seine Zahlen für das erste Halbjahr bzw. das 2. Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 am 10. November 2014 veröffentlichen.

  10. #149
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    Attacke auf Kabel-Deutschland-Netz in Berlin - Polizei ermittelt

    Rund 160 000 Haushalte in Berlin waren am Sonntag ohne Fernsehen, Internet und Telefon. Grund war offenbar eine mutwillige Attacke auf das Netz von Kabel Deutschland, bei dem etwa 400 Glasfaserleitungen gekappt wurden.

    In Berlin mussten am Sonntag rund 160 000 Haushalte am Netz von Kabel Deutschland ohne Fernsehen, Internet und Telefon auskommen. Die Störung begann gegen 6.00 Uhr morgens und war erst am Abend behoben. Ursache war dabei allerdings offenbar kein technisches Problem, sondern eine Vandalismus-Attacke auf das Netz des Betreibers.

    Wie der RBB berichtete, waren dabei unbekannte Täter in einem Kabelschacht in der Heerstraße in Charlottenburg eingedrungen und hatten dort rund 400 Glasfaserkabel durchtrennt. Nun ermitteln Polizei und Staatsschutz wegen der Attacke. Dabei werde auch ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen.

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    Kabel Deutschland plant Pendant zu Horizon Go

    Äquivalent zur Deutschen Telekom und zu Unitymedia Kabel BW plant auch Kabel Deutschland den Start einer eigenen TV-App. Über diese sollen Kunden die Möglichkeit erhalten, das TV-Programm auf Tablet oder Smartphone zu nutzen.

    Fernsehen jederzeit und an jedem Ort: Was sich seit Jahren als Trend abzeichnet, möchte in Zukunft auch Kabel Deutschland seinen Kunden anbieten. Wie der Kabelnetzbetreiber am Mittwoch ankündigte, bereitet man derzeit den Start einer eigenen TV-App vor, die den Fernsehgenuss auch auf Tablet oder Smartphone ermöglichen soll - wenn auch nur in den eigenen vier Wänden.

    Vorbilder für eine solche TV-App gibt es bei anderen Netzbetreibern bereits seit Längerem. So bietet die Deutsche Telekom ihre App Entertain to go seit Frühjahr 2013 an. Auch Unitymedia Kabel BW bietet einen ähnlichen Streaming-Dienst schon seit einiger Zeit mit Horizon Go (ehemals Horizon TV) an. Dabei lassen sich die Angebote der beiden Wettbewerber allerdings mittlerweile teilweise auch außerhalb der eigenen vier Wände über Mobilfunk nutzen.

    Auch das Abruf-Angebot am TV möchte Kabel Deutschland aufwerten. So kündigte der Netzbetreiber an, dass bis Ende des Geschäftsjahres 2014/15 fast alle Kunden von Kabel Deutschland die Möglichkeit haben sollen, mit Kabelanschluss und einem Internetanschluss Filme und TV auf Abruf zu nutzen.

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