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Thread: Kabel Deutschland / Vodafone

  1. #181
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    MTV, Comedy Central & Co. starten mit Abruf-Angebot bei Select Video

    Das Vodafone-Unternehmen Kabel Deutschland erweitert den Abruf-Dienst Select Video auf einen Schlag um gleich fünf neue Sender-Mediatheken: Ab sofort gibt es die Inhalte der Sender MTV, Comedy Central, Nickelodeon, VIVA und Nick Jr. auf Knopfdruck und zur Wunschzeit. In den Mediatheken der Sender von Viacom International Media Networks (VIMN) Northern Europe finden Kunden von Select Video unter anderem Shows und Serien wie Awkward, Catfish, SpongeBob Schwammkopf oder Teenage Mutant Ninja Turtles. Insgesamt können 6,1 Millionen Haushalte Select Video nutzen und so auf über 60 Sender-Mediatheken unter einem Dach zugreifen.

    Select Video: Über 60 Sender-Mediatheken unter einem Dach
    Mit dem Start der neuen Sender-Mediatheken erweitert Kabel Deutschland den hauseigenen Video-on-Demand-Service enorm und bietet eine herausragende Sendervielfalt. „Select Video ist für unsere Kunden zur zentralen Anlaufstelle für die TV-Mediatheken der Sender geworden. Mittlerweile vereinen wir über 60 Sender-Mediatheken unter einem Dach! Wir freuen uns, das Angebot nun um die attraktiven Inhalte der VIACOM-Sender erweitern zu können – insbesondere, weil sich gerade in der jungen Zielgruppe das Fernsehverhalten verändert hat“, so Rolf Wierig, Vice President Content & Cooperations bei Kabel Deutschland.

    Dr. Harald Flemming, Vice President Content, Distribution & Sales GSA bei VIMN Northern Europe, ergänzt: „Die Nutzung von Mediatheken und damit non-linearen Angeboten ist von stetig wachsender Bedeutung und gerade für unsere Zielgruppe unverzichtbar geworden. Mit dem Launch der Mediatheken haben wir nun die Möglichkeit, auch die Nutzer von Select Video zu erreichen und mit Inhalten aus dem internationalen Viacom-Netzwerk zu bedienen – ein weiterer essentieller Schritt in unserer digitalen Transition, über den wir uns sehr freuen.“

    Viele Inhalte in der TV-Mediathek kostenfrei abrufbar – auch aus dem Pay-TV
    Aktuell können 6,1 Millionen Kabelhaushalte Select Video nutzen. Die Free-TV-Inhalte, also beispielsweise auch die von MTV, Comedy Central, Nickelodeon und VIVA, stehen in den TV-Mediatheken in der Regel für mindestens sieben Tage kostenfrei zum Abruf bereit. Je nach abonniertem Programmpaket können zusätzliche Inhalte der Pay-TV-Sender kostenfrei abgerufen werden. Kunden des Pakets TV Vielfalt HD Extra können so auch die Sender-Mediathek und die Inhalte von Nick Jr. ohne Zusatzkosten nutzen. 

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  3. #182
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    Vodafone Deutschland treibt Integration von Kabel Deutschland voran

    Der Telekommunikationskonzern Vodafone Deutschland treibt die Integration des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland zügig voran. Die gemeinsamen Vermarktungsaktivitäten sorgten inzwischen für deutliche erhöhte Absätze bei Kabel-Breitband-Angeboten, berichtete das Unternehmen am Dienstag, den 19. Mai in Düsseldorf. Der Service-Umsatz im Festnetz stieg im Geschäftsjahr 2014/2015 nach Unternehmensangaben auf 3,8 Milliarden Euro. Auch die Integration der Netze komme gut voran.

    Im klassischen Mobilfunkgeschäft musste Vodafone Deutschland dagegen auch im vergangenen Geschäftsjahr weitere Umsatzrückgänge hinnehmen. Grund dafür sei vor allem das gesunkene Marktpreisniveau, berichtete das Unternehmen.

  4. #183
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    Kabel Deutschland bringt Turbo-Internet in 600.000 weitere Haushalte

    Gute Nachrichten für alle, die im Einzugsgebiet von Kabel Deutschland wohnen. Der größte deutsche Kabelnetzbetreiber hat bekanntgegeben, dass tausende weitere Haushalte mit bis zu 200 Mbit/s im Downstream im Internet surfen können. Konkret seien rund 600.000 zusätzliche Haushalte in verschiedenen Städten an das Highspeed-Netz angeschlossen worden.

    Im Detail wurde der Breitband-Ausbau in den vergangenen Wochen in den folgenden Orten vorangetrieben:

    • Braunschweig sowie Cremlingen, Groß Schwülper, Lehre-Wendhausen, Sickte, Vechelde und Wendeburg
    • Buxtehude sowie Apensen, Beckdorf, Dollern, Jork, Horneburg, Nottensdorf und Neu Wulmsdorf
    • Celle sowie Adelheidsdorf, Hambühren, Nienhagen, Uetze und Wathlingen
    • Cloppenburg sowie Badbergen, Bösel, Dinklage, Emstek, Essen, Friesoythe, Garrel, Goldenstedt-Lutten, Löningen, Lohne, Quakenbrück, Saterland und Vechta
    • Dissen sowie Bad Laer, Bad Rothenfelde, Hilter und Melle
    • Glienicke, Hennigsdorf und Oranienburg sowie Birkenwerder, Hohen, Neuendorf, Leegebruch, Schildow und Schönfließ
    • Garbsen sowie Marienwerder und Seelze
    • Göttingen sowie Bovenden, Dransfeld, Landolfshausen, Niemetal-Imbsen, Nörten-Hardenberg und Rosdorf
    • Lauf sowie Ottensoos, Rückersdorf und Röthenbach
    • Lübecker Bucht: Ratekau, Scharbeutz, Sierksdorf, Timmendorfer Strand und Travemünde
    • Rathenow
    • Starnberg sowie Berg, Eurasburg, Feldafing, Geretsried, Pöcking und Wolfratshausen
    • Wolfsburg sowie Osloß, Tappenbeck und Weyhausen

    Der passende Highspeed-Tarif mit Festnetz- und Internet-Flatrate kostet bei einer zweijährigen Mindestvertragslaufzeit monatlich knapp 60 Euro. Während der ersten zwölf Monate gilt ein Aktionspreis in Höhe von knapp 40 Euro pro Monat. Kabel Deutschland empfiehlt die Verwendung eines LAN-Kabels, stellt für 2 Euro Aufpreis pro Monat aber auch einen WLAN-Router zur Verfügung. Soll es die WLAN-fähige Fritz!Box 6490 sein, werden sogar 5 Euro mehr pro Monat fällig. Einmalig werden knapp 40 Euro für die Bereitstellung in Rechnung gestellt.

    TV-Anschluss auf Wunsch inklusive

    Wer auch über Kabel Deutschland fernsehen will, muss für den passenden Tarif knapp 80 Euro pro Monat zahlen. Dann sind unter anderem bis zu 55 HD-Sender empfangbar. Wer noch keinen Kabel-TV-Anschluss über seine Mietnebenkosten bezahlt, muss sogar knapp 90 Euro monatlich zahlen. Auch bei diesem Tarif wird während der ersten zwölf Monate ein Rabatt in Höhe von 20 Euro pro Monat gewährt. Die Fritz!Box 6490 ist bei diesem Tarif im Preis bereits inbegriffen.
    Aktuell stehen Kabel-Internet-Anschlüsse mit bis zu 200 Mbit/s für rund 3 Millionen Haushalte zur Verfügung, die an das Netz von Kabel Deutschland angeschlossen sind. Anfang 2016 kalkuliert Kabel Deutschland mit nun 10 Millionen Haushalten, zuletzt war noch von rund 7 Millionen Haushalten die Rede. 14,6 Millionen Haushalte können schon heute auf Anschlüsse mit 100 Mbit/s im Downstream zugreifen. Bestellungen der schnellen Internetanschlüsse sind unter www.kabeldeutschland.de möglich.
    Quelle: Kabel Deutschland
    Autor: Hayo Lücke

  5. #184
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    BGH im Kabelstreit: Kleiner Sieg für Kabel Deutschland

    Nach gut zwei Jahren Kräftemessen hat sich nun der Bundesgerichtshof (BGH) mit dem Kabelstreit befasst. Kabel Deutschland konnte dabei einen kleinen Etappensieg feiern, denn der BGH hob die Urteile der Vorinstanzen auf, wonach die Kündigung der Einspeiseverträge rechtens war.

    Der Kabelstreit geht weiter: Nachdem die Klage von Kabel Deutschland gegen ARD und ZDF in den Vorinstanzen stets abgewiesen wurde, ging der Fall nun vor den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe - und der bescherte dem Netzbetreiber zumindest einen kleinen Sieg. Denn die Richter hoben nun die Urteile der Vorinstanzen auf, die entschieden hatten, dass die Kündigung der Einspeiseverträge von Seiten der ARD und des ZDF legitim waren.

    Im Falle der Prozesse gegen den Südwestrundfunk (SWR) und den Bayerischen Rundfunk (BR), in dem der BGH nun urteilte, müssen nun erneut die Vorinstanzen ran. Dabei sollen die Richter unter anderem überprüfen, ob sich die öffentlich-rechtlichen Anstalten verbotenerweise abgesprochen haben, als sie die Einspeiseverträge gekündigt haben. Sollte dem so gewesen sein und die Anstalten sich nicht eigenständig zu dem Schritt entschieden haben, wäre die Kündigung ihrer Verträge nichtig, teilte der Bundesgerichtshof mit.

    Eine klare Entscheidung trafen die Richter dagegen hinsichtlich der Frage, ob ARD und ZDF verpflichtet seien, neue Einspeiseverträge mit Kabel Deutschland zu schließen. Hier stärkte der BGH die Position der Öffentlich-Rechtlichen: Diese seien verpflichtet, ihr Programmsignal den Kabelnetzbetreibern zur Verfügung zu stellen, dass diese auch verbreiten müssen. Den Standpunkt Kabel Deutschlands, dass diese Leistung auch wie gehabt vergütet werden muss, teilten die Richter nicht. Sie sehen keinen Anspruch, dass die Verträge mit den Öffentlich-Rechtlichen unverändert forgesetzt werden müssen.

    Begonnen hatte der Streit Ende 2012: ARD und ZDF hatten ihre bestehenden Einspeiseverträg mit Kabel Deutschland gekündigt und seither unter Verweis auf die Must-Carry-Regeln keine Gebühren mehr für die Einspeisung ihrer Sender in die Netze bezahlt. 27 Millionen Euro flossen bis dahin jährlich in die Kassen des Netzbetreibers - und daran will der Kabel-Konzern auch festhalten. Da sich die Parteien nicht gütlich einigen konnten, zog Kabel Deutschland schließlich vor Gericht, um seine Forderungen durchzudrücken.

    Gebracht hat es dem Netzbetreiber unterm Strich allerdings wenig, denn bisher ist Kabel Deutschland mit jeder seiner Klagen gescheitert. In Karlsruhe konnte der Konzern nun erstmals ein wenig Boden gut machen. Ob dies von Dauer sein wird, muss sich nun bei der Prüfung durch das Berufungsgericht zeigen. Der Kabelstreit geht damit in die nächste Runde, denn bis zur Urteilsverkündung des Berufungsgerichts wird noch einige Zeit ins Land gehen.

  6. #185
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    TLM: Kabel Deutschland startet Digitalverbreitung lokaler TV-Programme in Thüringen

    Aufgrund der Verhandlungen der Thüringer Landesmedienanstalt mit der Kabel Deutschland Holding AG, schaltet der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland ab 7. Juli 2015 alle lokalen Fernsehprogramme in Thüringen landesweit und digital in seinen KDG-Netzen auf. Das teilte die TLM am 30. Juni mit. Was über Antenne schon Standard ist, setzt sich zunehmend auch im Kabelnetz durch – der digitale Empfang von TV-Programmen. Das bedeutet eine bessere Bildqualität und mehr Auswahl für die Nutzer. Für die Veranstalter jedoch hieße es, Kampf um die Auffindbarkeit ihrer Programme und das Bedienen mehrerer paralleler Übertragungswege. Dies stelle besonders für lokale Sender eine Herausforderung dar, so die TLM.

  7. #186
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    Kabel Deutschland holt Folx TV ins digitale Kabelnetz

    Kabel Deutschland startet im Oktober mit der Ausstrahlung des Musik-TV-Senders „Folx TV“ im digitalen Kabelnetz. Dazu haben der Musiksender und der Kabelnetzbetreiber eine entsprechende Vereinbarung getroffen, teilte Kabel Deutschland am 7. Juli mit.

    Free-TV-Verbreitung
    Damit können die Kunden des in 13 Bundesländern tätigen Kabelnetzbetreibers passend zur Oktoberfest-Zeit rund um die Uhr volkstümliche Musik und Schlager empfangen. Der Sender wird unverschlüsselt und damit ohne Zusatzkosten für Kabelanschluss-Kunden empfangbar sein.

    Der Musiksender spielt nicht nur die neuesten Musikvideos, sondern bietet auch ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm. Die Künstler aus der volkstümlichen Musik und dem Schlager stehen dabei stets im Mittelpunkt: bei Reportagen, Außendrehs im Rahmen von Veranstaltungen, Liveübertragungen von Konzerten - aber auch als Gäste in Talkshows.

    Info-Tafel auf künftigen Programmplatz bereits ab Juli
    Bereits ab Juli finden Kunden von Kabel Deutschland eine Info-Tafel auf dem Programmplatz 702 der HD-Receivers oder HD-Video-Recorders des Anbieters. Sendestart bei Kabel Deutschland ist Anfang Oktober.

  8. #187
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    TELE 5 neu bei Select Video

    „Anders ist besser“: Das Vodafone Unternehmen Kabel Deutschland integriert die TELE 5 Sender-Mediathek ab sofort in seinen Video-on-Demand-Service Select Video. Die Inhalte des beliebten Free-TV-Senders sind nun rund um die Uhr in der Mediathek des Abrufdiensts verfügbar.

    Kunden mit Zugang zu Select Video erwartet eine Mischung aus unkonventionellen Spielfilmen und skurrilen Show-Formaten – getreu des Sendermottos „Anders ist besser“. Filmliebhaber dürfen sich auf ein breites Spektrum freuen – angefangen mit der von Oliver Kalkofe und Peter Rütten als „begleitetes Fernsehen“ charakterisierten Reihe SchleFaZ: Die schlechtesten Filme aller Zeiten. Hier bekommen wirklich schlecht gemachte Filme durch ergänzende Kommentare und Inszenierung ihre große Bühne. In den kommenden Wochen „verschlefazen“ die TV-Kritiker unter anderem die Trash-Delikatessen Thor der Allmächtige, Vampirella, Roboter der Sterne und Sharknado 3. Ganz anders, aber ebenso typisch für TELE 5, sind die internationalen Produktionen, die aktuelles Genre-Kino aus aller Welt präsentieren. Hier steht demnächst beispielsweise folgendes auf dem Programm: der US-Thriller Experiment Killing Room über ein perfides Menschenexperiment, die kanadische Zombie-Komödie Fido – Gute Tote sind schwer zu finden oder Midnight Chronicles, ein US-Fantasy-Abenteuer auf den Spuren von „Der Herr der Ringe“. Starkino gibt es mit der deutschen Erstausstrahlung Stand Up Guys. Die nostalgisch inszenierte Gauner-Komödie mit Al Pacino, Christopher Walken und Alan Arkin punktete auch mit dem Titelsong von Jon Bon Jovi, der für einen Golden Globe nominiert war. Ab Herbst gibt es zudem neue Folgen der Mediensatire Kalkofes Mattscheibe Rekalked. Alle Inhalte stehen unmittelbar nach TV-Ausstrahlung in HD zur Verfügung und können in der Regel mindestens sieben Tage lang beliebig oft und ohne Zusatzkosten angesehen werden.

  9. #188
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    Schnelle Internetanschlüsse treiben Wachstum von Kabel Deutschland an

    Kabel Deutschland, Deutschlands führender Kabelnetzbetreiber und ein Unternehmen der Vodafone Gruppe, hat sein Wachstum im Breitbandmarkt mit dem Zugewinn von 102 Tausend neuen Internetabonnements weiter fortgesetzt und ist erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2015/16 gestartet. Auch Umsatz, bereinigtes EBITDA und Nettoergebnis konnten gesteigert werden.
    Anlässlich der Vorlage der Quartalszahlen betonte der Vorstandsvorsitzende der Kabel Deutschland Holding AG, Dr. Manuel Cubero: „Kabel Deutschland startet mit guten Quartalszahlen erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2015/16. Die Nachfrage nach unseren beliebten Internet- und Telefonprodukten ist unverändert stark. In nahezu unserem kompletten Verbreitungsgebiet sind Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s verfügbar. Zudem können - Stand heute - bereits rund vier Millionen Haushalte in unserem Kabelnetz superschnelle Internetanschlüsse von bis zu 200 Mbit/s buchen.“

    Umsatz, bereinigtes EBITDA und Nettoergebnis gesteigert
    Mit 526 Mio. Euro erzielte Kabel Deutschland gegenüber dem Vorjahresquartal einen um 7,1 Prozent höheren Umsatz. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde erhöhte sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 7,8 Prozent auf 19,25 Euro (Vorjahresquartal 17,86 Euro). Immer mehr Kunden buchen neben ihrem Kabelanschluss weitere TV- oder Telekommunikations-Produkte von Kabel Deutschland. So abonnierte zum 30. Juni 2015 ein Kunde im Durchschnitt 1,92 Produkte des Kabelnetzbetreibers (Vorjahr 1,81). Das bereinigte EBITDA (EBITDA) legte um 6,6 Prozent auf 241 Mio. Euro (Vorjahresquartal 226 Mio. Euro) zu. Die EBITDA-Marge betrug 45,8 Prozent (Vorjahresquartal 46,0 Prozent).

    Im ersten Quartal des Geschäftsjahres erwirtschaftete der Kabelnetzbetreiber einen Netto-Gewinn (Gewinn nach Steuern) von 66 Mio. Euro im Vergleich zu 47 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie für das erste Quartal betrug 0,75 Euro im Vergleich zu 0,53 Euro im Vorjahresquartal.

    Weiterhin kräftige Investitionen in Infrastruktur und Kundenwachstum
    Kabel Deutschland hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 insbesondere in die Infrastruktur und das Kundenwachstum investiert. Mit 128 Mio. Euro investierte Kabel Deutschland inklusive des Sonder-Investitionsprogramms „Alpha“ somit 24,2 Prozent seines Quartalsumsatzes. Rund 12 Mio. Euro entfielen davon auf „Alpha“, wodurch insbesondere der Glasfaserausbau sowie die Aufrüstung auf 862 MHz und der Ausbau von Video-on-Demand im Kabelnetz vorangetrieben werden.

    Internetgeschäft erfolgreich: Netto-Zuwachs von 102 Tausend Abonnements im Vergleich zum Vorquartal
    Die Gesamtzahl der Abonnements konnte Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber zum 30. Juni 2015 auf 16,0 Millionen steigern – ein Plus von 6,1 Prozent gegenüber 15,1 Millionen Abonnements im Vorjahresquartal. Dabei erhöhten sich die Abonnements für das Wachstumsgeschäft, bestehend aus Internet und Telefon sowie Premium TV, in den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2015 um 16,1 Prozent oder 1.103 Tausend auf 7,9 Millionen Abonnements. Die Zahl der Internet- und Telefon-Abonnements erhöhte sich per 30. Juni 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 910 Tausend auf 5,4 Millionen. Diese Abonnements wurden von rund 2,8 Millionen (Vorjahr 2,3 Millionen) Kunden gebucht. Im ersten Quartal kamen im Internetgeschäft netto 102 Tausend Abonnements hinzu. Darin sind etwa 22 Tausend Vodafone-DSL-Kunden enthalten, die zu Kabel Internet gewechselt sind. Im Premium TV-Geschäft mit Pay TV und digitalen Videorekordern steigerte Kabel Deutschland die Zahl ihrer Abonnements in den zwölf Monaten zum 30. Juni 2015 um 192 Tausend auf 2,6 Millionen (Vorjahr 2,4 Millionen). Für das Berichtsquartal bedeutete das ein Netto-Wachstum von 38 Tausend Abonnements.

    Am 30. Juni 2015 unterhielt das Unternehmen insgesamt 8,3 Millionen Kundenbeziehungen. Die Zahl der direkten Kunden, die entweder als Endkunde oder über die Wohnungswirtschaft versorgt wurden, stieg gegenüber dem Vorjahr um 121 Tausend und belief sich auf rund 7,7 Millionen.

    Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015/16 und Finanzkalender
    Ausgehend von einer sich stetig vergrößernden Internet- und Telefoniekunden-Basis sowie guten Upsell-Möglichkeiten für unsere Premium-TV-Produkte innerhalb einer stabilen TV-Kundenbasis, sieht sich Kabel Deutschland gut positioniert, um weiter stark zu wachsen. Das Management geht unverändert von einem prozentual mittleren bis hohen einstelligen Umsatz- und EBITDA-Wachstum im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 aus. Zudem prognostiziert das Unternehmen, dass das bereinigte EBITDA minus Investitionen (Operativer Free Cashflow) auf über 300 Millionen Euro steigen wird (Vorjahr: 236 Millionen Euro).

  10. #189
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    Kabel Deutschland darf ARD-alpha analog nicht ausspeisen

    Der BR hat erfolgreich die Pläne von Kabel Deutschland durchkreuzt: Im Zuge des Kabelstreits wollte der Netzbetreiber BR-alpha analog aus seinen Netzen werfen, doch das wurde ihm nun per Gericht verboten - zumindest vorläufig.

    Erst im Januar ist der Streit um die weitere Zahlung von Einspeiseentgelten an ARD-alpha eskaliert: Um den Druck auf die Öffentlich-Rechtlichen zu erhöhen, bekundete Kabel Deutschland den Plan, den Bildungskanal ARD-alpha analog aus seinem Kabelbouquets in Bayern streichen zu wollen. Die zuständigen Medienwächter der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) nickten das Vorhaben ab, doch der Bayerische Rundfunk (BR) wollte das nicht einfach hinnehmen und kündigte im Januar juristische Schritte an. Einem entsprechenden Eilantrag hat das Verwaltungsgericht München nun auch stattgegeben, wie der BR am Dienstag verkündete.

    So wiesen die Richter die BLM an, Kabel Deutschland zumindest vorläufig zu verpflichten, den Sender ARD-alpha weiter in ihren analogen Kabelnetzen zu verbreiten und an die angeschlossenen Haushalte zu liefern. Diese Pflicht zur Verbreitung soll so lange aufrecht erhalten werden, bis im Hauptverfahren eine rechtskräftige Entscheidung gefällt wurde. Damit muss Kabel Deutschland den Bildungs-Kanals bis auf Weiteres in seine Netze einspeisen.

    In ihrer Begründung erklärten die Richter entgegen der Auffassung der BLM und des Netzbetreibers, dass der Sender seinen Must-Carry-Status nicht verliert, auch wenn ARD-alpha (vormals BR-alpha) nun einen neuen Namen trägt. Entscheidend seien hier die Inhalte und diese haben sich trotz einiger neuer Programmfarben nicht maßgeblich geändert, sondern seien vielmehr "genuiner Ausdruck der Programmautonomie des BR und Teil seiner grundrechtlich geschützten Freiheitsausübung", wie es in der Mitteilung heißt.

    Zudem hielt das Verwaltungsgericht München in Bezug auf die Grundsatzentscheidung des BGH zu Entgelten für die Einspeisung von öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radioprogrammen in Kabelnetze vom 16. Juni 2015 fest, dass sich aus keiner Rechtsvorschrift der Anspruch von Kabel Deutschland ergibt, dass die Einspeisung eines Must-Carry-Programms von der Zahlung eines Entgelts abhängig gemacht werden darf.

    Für den BR ist das Urteil auf jeden Fall ein Etappen-Sieg, denn fürs Erste darf BR-alpha zumindest in Bayern nicht aus den analogen Netzen von Kabel Deutschland geworfen werden. In anderen Regionen Deutschlands ist das allerdings schon geschehen. Bis der Streit endgültig geklärt ist, werden aber wohl noch viele Monate ins Land ziehen.

  11. #190
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    Kabel Deutschland wird endgültig zu Vodafone

    Wie bereits Anfang August angekündigt, wird die Marke Kabel Deutschland ab dem heutigen Mittwoch endgültig verschwinden. Das zum britischen Telekommunikationsunternehmen Vodafone gehörende Kabelunternehmen wird künftig unter dessen Namen firmieren.

    Vor eineinhalb Jahren hatte Vodafone die Mehrheit an Kabel Deutschland übernommen, um das weitreichende Fest- und Kabelnetz des Kabelunternehmens zu nutzen. Teilten sich beide Unternehmen den gemeinsamen Auftritt bisher noch, wird es ab Mittwoch nur noch eine Marke geben. Was bereits Anfang August bekannt gegeben wurde, ist nun endgültig vollzogen, wie Kabel Deutschland via Twitter bekannt gab: "Ab heute treten Vodafone und Kabel Deutschland gemeinsam unter der Marke Vodafone auf."

    Kabel Deutschland wird zwar als Marke verschwinden, für die Kunden des Kabelnetzbetreibers wird sich aber nichts ändern. Die Gründe sind dabei eher pragmatischer Natur: "Zwei Marken zu pflegen, bedeutet einiges mehr an Aufwand - und Vodafone ist die stärkere Marke", wird Manuel Cubero, Vorstandsvorsitzender bei Kabel Deutschland und auch bei Vodafone Deutschland im Vorstand, in der "Süddeutschen Zeitung" zitiert.

    Bereits seit dem Frühjahr 2015 steht auf Flyern und in Werbespots das Rot von Vodafone im Vordergrund. Einzig im Bereich der Wohnungswirtschaft wird Kabel Deutschland weiter unter dem eigenen Namen auftreten. Für beide Seiten hat sich die Zusammenarbeit bisher gelohnt, die Kundenzahl sowohl bei den Kabel- als auch den schnellen Internetanschlüssen ist gestiegen, was Cubero auch auf die Tatsache zurückführt, dass die Kabelanschlüsse nun auch in Vodafone-Shops verkauft würden.

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