Kabel Deutschland (KD) will die Breitband-Modernisierung des Kabelnetzes weiter vorantreiben: „In den nächsten zwei Jahren werden wir über eine Million Haushalte aufrüsten, und zwar vorwiegend in ländlichen Regionen“, kündigte KD-Chef Adrian von Hammerstein am 16. April auf der „19. Handelsblatt-Jahrestagung TK Europa“ in Düsseldorf an. Aktuell seien 87 Prozent der 15,3 Millionen anschließbaren Haushalte modernisiert, bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2014/2015 will das Unternehmen 95 Prozent des Netzes aufgerüstet haben. Das Unternehmen investiere 26 Prozent des Umsatzes ins Netz, nun sollen in einem Sonderprogramm Netzwerkinvestitionen in Höhe von 300 Millionen Euro vorgezogen werden, kündigte der KD-Chef an. Seinen Angaben zufolge hält das Kabel am Breitbandmarkt einen Marktanteil von rund 15 Prozent. 40 Prozent der Neukunden entscheiden sich direkt für 100 Mbit/s, so von Hammerstein. Bei der mobilen Internetnutzung setzt Kabel Deutschland derweil auf WLAN-Hotspots: Ein Pilotprojekt ist in Berlin bereits in Betrieb, ab Sommer sollen entsprechende Access-Points auch in Potsdam verfügbar sein. An Orten, an denen ein WLAN-Zugang nicht verfügbar ist, soll der Netzzugang künftig über eine Kooperation mit einem Mobilfunkbetreiber realisiert werden – mit welchem Unternehmen man hier zusammenarbeiten werde, ließ von Hammerstein noch offen.




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