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Thread: Telekom / Entertain / Videoload / MagentaTV

  1. #71
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    Schnelle, sichere Suche: Google und T-Systems kooperieren

    Google und die T-Systems-Tochter Multimedia Solutions (T-Systems MMS) arbeiten ab sofort zusammen: Mit der Partnerschaft bietet T-Systems MMS seinen Kunden Google-Enterprise-Produkte, darunter die Google Search Appliance. Dabei handelt es sich um eine Box, die einfach und schnell in das Rechenzentrum einer Firma integriert werden kann. Alle Daten bleiben dabei im Unternehmen. Auf die Art können Mitarbeiter unkompliziert und zügig innerhalb des Firmennetzwerks relevante Informationen recherchieren. Von der Partnerschaft profitieren beide: T-Systems MMS hat Zugriff auf hoch entwickelte Google-Technologien. Umgekehrt kann sich Google auf einen renommierten Dienstleister verlassen, der die Integration seiner Produkte bei Geschäftskunden übernimmt.

    Firmen kämpfen mit immer mehr Daten, verschiedenen Formaten und unterschiedlichen Speichersystemen. Die Folge: Informationen werden gar nicht oder nur teilweise genutzt, weil Mitarbeitern nicht klar ist, welche Daten existieren und wo sie sich befinden. Abhilfe schaffen individuelle Enterprise-Search-Lösungen, wie sie von T-Systems MMS unter anderem durch die Partnerschaft mit Google angeboten werden.

    Enterprise Search von Google reduziert den Suchaufwand erheblich, gewährleistet eine hohe Treffer-Quote und steigert so die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Einzelne Recherchen sind bequem und effektiv, da Suchabfragen und Ergebnislisten ähnlich wie die bekannte Google-Suche aufgebaut sind. Erste Projekte mit Kunden laufen bereits, darunter mit einem Anbieter von Unified-Communications-Lösungen.

    "Ich freue mich sehr über die Partnerschaft", sagt Dr. Rolf Werner, Geschäftsführer bei T-Systems MMS. "Mit der Schlüsseltechnologie von Google ergänzen wir unser Portfolio um einen wesentlichen Aspekt: Enterprise Search ermöglicht ein gezieltes Wissensmanagement, reduziert den Zeit- und Kostenaufwand für Recherchen in Firmen und fördert den unternehmerischen Erfolg durch einen Informationsmehrwert. So behalten Mitarbeiter auch beim Umgang mit unstrukturierten Daten den vollen Durchblick."

  2. CardShare.cc
  3. #72
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    Regionalsender a.tv neu bei Entertain

    Die Entertain-Plattform der Deutschen Telekom bekommt ein weiteres Mal Zuwachs. Mit a.tv erweitert ein Regionalsender aus dem Raum Augsburg das Senderportfolio.

    Bei der Deutschen Telekom setzt man den Ausbau des Senderportfolios auch bei den kleinen Sendern fort. So steht ab sofort auch der Kanal a.tv frei empfangbar für die Kunden der IPTV-Plattform Entertain bereit. Dabei handelt es sich nicht um den ähnlich klingenden Privatsender ATV aus Österreich, sondern um einen Regionalkanal aus dem Raum Augsburg.

    Der neue Sender erweitert bei Entertain damit das derzeit noch kleine Portfolio an lokalen Kanälen. Über die IPTV-Plattform der Deutschen Telekom sind derzeit die Regionalsender Center.tv, Franken Fernsehen, München.tv, Rhein-Neckar-Fernsehen und Hamburg 1 verfügbar. Insgesamt vergrößert sich das Portfolio der frei empfangbaren Sender inklusive HD-Ableger für Entertain-Kunden auf 124.


    Q:digitalfernsehen

  4. #73
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    Maxdome ab sofort bei Entertain

    Die Online-Videothek Maxdome ist ab sofort über Entertain verfügbar. Kunden finden die entsprechende App im Bereich Medienwelt ihres Telekom-Receivers.

    Nachdem die Deutsche Telekom die Integration von Maxdome in die IPTV-Plattform Entertain im Februar angekündigt hatte, ist die Online-Videothek nun für Abonnenten erstmals über den Media-Receiver verfügbar. Eine entsprechende Applikation steht in der Medienwelt zur Verfügung.

    Die Konditionen, zu denen sich Maxdome über Entertain nutzen lässt, unterscheiden sich dabei nicht von den Bedingungen, die auf anderen Plattformen angeboten werden. So kostet das monatliche Abo 7,99 Euro, wobei der erste Monat kostenlos ist. Geboten werden laut Anbieter mehr als 50 000 Inhalte, darunter Filme, Serien und Dokumentationen. Auch HD-Qualität, Originalversionen und Dolby Digital 5.1 gehören zum Angebot.

    Maxdome ist die erste Bezahl-Videothek eines Drittanbieters, die von der Telekom in die Entertain-Plattform integriert wird. Bislang stand den Nutzern lediglich das eigene Angebot Videoload zur Verfügung. Dieses verfügt jedoch nicht über ein Abo-Modell, sondern bietet Filme nur zum Einzelkauf an.

  5. #74
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    Basketball-Bundesliga vergibt Medienrechte an Telekom

    Für die Basketball-Bundesliga (BBL) soll ein neues Medienzeitalter beginnen. Die BBL hat sämtliche Medienrechte für die kommenden vier Spielzeiten bis 2017/18 an die Deutsche Telekom vergeben. Dies gaben die Liga-Organisation und das Unternehmen am 17. Juni in Bonn bekannt. „Es ist ein historischer Tag. Wir haben die beste Medienrechte-Situation aller Zeiten”, sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer. „Mehr Basketball geht nicht. Das ist eine neue Dimension.”

    Eine Bundesligapartie pro Spieltag im Free-TV
    Basketball-Fans können von der Saison 2014/15 an alle 306 Bundesligaspiele der Hauptrunde, alle Playoff-Partien, die Pokal-Begegnungen sowie den Champions Cup (Meister gegen Pokalsieger) live sehen. „Das ist ein großer Schritt, der dem Basketball in Deutschland insgesamt sehr guttut”, meinte Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball-Bundes (DBB). Die Übertragungen sind im Fernsehen, auf Smartphone, Tablet oder PC zu empfangen. Eine Bundesligapartie pro Spieltag soll im Free-TV angeboten werden. Für Telekom-Kunden ist das Angebot kostenlos, andere Basketball-Interessierte können ein Abo für monatlich weniger als zehn Euro erwerben. In den vergangenen fünf Jahren besaß der TV-Sender Sport 1 die BBL-Medienrechte.

    TV-Reichweite in fünf Jahren verdoppelt
    Nach Angaben der BBL ist in den vergangenen fünf Jahren mit den Übertragungen bei Sport 1 die TV-Reichweite verdoppelt worden. Außerdem ist die Zuschauerzahl bei den Spielen in den Hallen um ein Drittel auf 1,88 Millionen Besucher angestiegen. „Wir sind zutiefst überzeugt, dass wir mit dieser Konstellation den richtigen Schritt getan haben, um noch mehr Menschen für die Sportart Basketball zu begeistern”, meinte Pommer. In Deutschland soll es rund 16 Millionen Menschen geben, die an Basketball interessiert seien.

    Free-TV-Partner wird noch gesucht
    Über das finanzielle Volumen des vierjährigen Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart. „Man kann aber davon ausgehen, dass wir uns deutlich verbessert haben”, erklärte Pommer. Für die Übertragung der einen BBL-Partie pro Spieltag im Free-TV wird noch ein Partner gesucht. „Wir sprechen mit Sport 1, es gibt aber auch noch andere Interessenten”, sagte Pommer. Um eine bessere Orientierung für Basketball-Fans zu geben, die das Geschehen auf den verschiedenen Plattformen verfolgen wollen, sollen die Anstoßzeiten der Spiele am Freitag, Samstag und Sonntag neu festgelegt werden. „Die Verantwortung liegt dabei bei der BBL”, sagte Pommer.

  6. #75
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    Netflix bald bei Entertain? Gespräche mit der Telekom

    Netflix könnte in Deutschland als Partner der deutschen Telekom starten. Laut einem Medienbericht befinden sich beide Unternehmen derzeit in Gesprächen über eine Kooperation. Denkbar wäre etwa eine Integration von Netflix in die IPTV-Plattform Entertain.

    Die Deutsche Telekom verhandelt nach einem Bericht des "Manager Magazin" mit dem Online-Streamingdienst Netflix über eine Partnerschaft für Deutschland. Das Magazin beruft sich bei seinen Informationen auf Personen, die mit der Situation vertraut sind. Die Gespräche zwischen beiden Unternehmen seien demnach bereits weit gediehen, eine finale Vereinbarung gebe es aber noch nicht.

    Netflix wäre bei der Deutschen Telekom etwa als Partner auf der Entertain-TV-Plattform denkbar. Dort ist das Bonner Unternehmen nach eigenen Aussagen bestrebt, neue Partner mit neuen Dienste und Inhalten zu gewinnen, um das Gesamtpaket für die Zuschauer noch attraktiver zu machen. Erst vor wenigen Tagen wurde beispielsweise die Online-Videothek Maxdome in die IPTV-Plattform integriert.

    Netflix plant seinen Deutschlandstart zum Ende des Jahres. Neben der Deutschen Telekom befindet sich der Video-on-Demand-Dienst naturgemäß auch mit anderen Anbietern in Gesprächen für Kooperationen.

  7. #76
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    Viacom-Sender nicht mehr über Entertain to go verfügbar

    Über den mobilen TV-Dienst Entertain to go gibt es ab sofort keine Sender der Viacom-Gruppe mehr zu sehen. Während VIVA und Nickelodeon/Comedy Central aus dem Angebot entfernt wurden, kamen jedoch zwei neue Kanäle hinzu.

    Einige Änderungen gibt es mit dem neuen Monat für TV-Kunden der Deutschen Telekom. Wer das mobile Angebot Entertain to go gebucht hat, mit dem zahlreiche TV-Sender auch als Webstream auf Laptop, Smartphone und Tablet geschaut werden können, dürfte die Sender VIVA und Nickelodeon/Comedy Central vermissen. Diese sind zwar weiterhin über die Entertain-Plattform verfügbar, jedoch nicht mehr im mobilen Angebot enthalten.

    Neu sind hingegen zwei andere Sender bei Entertain to go. Dabei handelt es sich um den Sportkanal Eurosport und das öffentlich-rechtliche Unterhaltungsprogramm von Einsfestival. Insgesamt bleibt das Angebot an Kanälen über die mobile Plattform damit zumindest gleich groß, denn nach wie vor sind 40 Sender verfügbar.

  8. #77
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    Telekom plant mehr eigene Projekte im TV-Bereich

    Niek Jan van Damme, Geschäftsführer der Telekom in Deutschland, kann sich gut vorstellen, im TV-Bereich neben neuen Partnerschaften auch wieder verstärkt eigene Projekte zu starten. Ein erster Schritt sei der Erwerb der Übertragungsrechte für die Basketball Bundesliga (BBL). Allerdings seien derartige Projekte "sehr teuer und riskant".

    Mit ihrer Entertain-Plattform kann die Deutsche Telekom seit Jahren wachsende Kundenzahlen verbuchen. Doch in Bonn hat man durchaus noch größere Ziele. Bis zu fünf Millionen Kunden möchte man bis 2018 für sein IPTV-Produkt gewinnen. Ende Juni lag deren Zahl bei 2,318 Millionen. Um ein weiteres Wachstum sicherzustellen, möchte Deutschlandchef Niek Jan van Damme in Zukunft auch wieder verstärkt eigene Produkte anbieten, wie er im Interview mit der "Frankfurter Rundschau" verriet.

    "Eigene Inhalte wie TV-Serien oder Sportprogramme zu kaufen und exklusiv anzubieten, kann ein Modell sein. Aber das ist sehr teuer und riskant", so Van Damme. In Deutschland gebe es sehr viele frei empfangbare Sender, weshalb die Telekom selbst in diesem Feld stets sehr zurückhaltend gewesen sei. Der beste Weg seien deshalb Kooperationen, wie sie bei der Fußball-Bundesliga mit Sky Deutschland geschlossen wurde. "Dennoch: wir werden künftig auch mehr eigene Produkte anbieten, wir haben zum Beispiel bereits die Rechte an der Basketball-Bundesliga erworben", kündigt der Geschäftsführer jedoch auch weitere eigene Projekte an.

    Im Juni hatte die Deutsche Telekom die kompletten Übertragungsrechte für die Basketball Bundesliga (BBL) bis zur Saison 2017/18 erworben. Für Kunden des Bonner Telekommunikationskonzerns sollen die Live-Übertragungen dabei kostenfrei werden. All diejenigen, die nicht zum Kundenkreis des Anbieters gehören, sollen zudem die Möglichkeit erhalten, kostenpflicht ein Monats- oder Saisonabo zu buchen. Welche Projekte die Telekom im TV-Bereich abseits dessen noch plant, ist bislang aber unklar. Denkbar ist, dass die BBL für den Anbieter als Testballon dafür dient, in wieweit sich die eigenständige Lizenzierung von Inhalten lohnt.

    Abgesehen davon baut man in Bonn aber weiterhin auf Kooperationen. "Wir wollen alles, was es an Angeboten fürs Fernsehen gibt, über die Entertain-Plattform offerieren. Mit Sky und Maxdome haben wir erste, sehr positive Erfahrungen gemacht", erklärt Van Damme dazu. Man würde deshalb mit allen möglichen Content-Partnern Gespräche führen. Einen Seitenhieb gegen die Kabelnetzbetreiber kann sich der Deutschlandchef zum Ende des Interviews nicht verkneifen. So würden diese in ihrem klassischen Geschäftsbereich, dem Fernsehen, seit Jahren Kunden verlieren, unter anderem an die Deutsche Telekom. Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang vielleicht, dass es im Internet-Bereich genau andersherum aussieht.

  9. #78
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    Telekom stellt Musiksender-Paket für Entertain ein

    Schwere Zeiten für Fans von Musikfernsehen: Die Deutsche Telekom wird Ende Oktober das Musiksender-Paket für ihre IPTV-Plattform Entertain einstellen. Unklar ist, in welchem Maße die Sender in andere Pakete integriert werden. Bei Sky fallen bereits im September zwei Musiksender weg.

    Eine bittere Nachricht für alle Fans von Musikfernsehen: Nachdem am Montag bereits Sky angekündigt hatte, ab 2. September keine Musiksender der Viacom-Gruppe mehr über seine Pay-TV-Plattform zu verbreiten, wird es wohl auch über die Entertain-Plattform der Deutschen Telekom schon bald einige Änderungen geben. In einem offizielle Telekom-Forum bestätigte das Service-Team des Anbieters nun die seit längerem kursierenden Gerüchte, wonach das Musik-Paket über Entertain eingestellt werden soll. Zum 31. Oktober soll demnach Schluss ein.

    Was genau das bedeutet, ist allerdings noch nicht klar. Auf Nachfrage von DIGITAL FERNSEHEN hat sich die Telekom bislang nicht dazu geäußert. Ein denkbares Szenario ist allerdings, dass einige der Musiksender in andere Pakete integriert werden. Spekuliert wird jedoch auch über einen Wegfall mehrerer Pay-TV-Kanäle des Veranstalters Viacom. Gemeint sind damit wohl vor allem die europäischen Viacom-Sender MTV Hits, MTV Rocks, MTV Dance, VH1 sowie VH1 Classics.

    Unklar ist zudem, welches Schicksal den Sender MTV HD ereilen wird. Über Satellit wechselt dieser zum 2. September von der Sky-Plattform auf die HD-Plus-Plattform. Wie Magnus Kastner, Executive Vice President und Managing Director bei Viacom International Media Networks Northern Europe, bereits im Juni gegenüber dem Magazin "Werben & Verkaufen" angekündigt hatte, wolle man für MTV auf eine reine HD-Strategie setzen, gleichzeitig aber versuchen, die Reichweite des Senders auszubauen. Denkbar wäre daher, dass man auch über IPTV die Verlegung des Senders in ein neues Paket anstrebt, um mehr Zuschauer zu erreichen.

    Musikfernsehen, soviel scheint klar, hat derzeit keinen leichten Stand in der deutschen TV-Landschaft. Nachdem Viacom bereits angekündigt hat, seinen Free-TV-Sender VIVA ab dem 8. September nur noch halbtags auszustrahlen, droht nun auch eine Bescheidung des Musik-TV-Angebotes im Pay-TV. Für die Fans wäre es natürlich schön, wenn sich die Einschnitte schnell durch neue Angebote kompensieren ließen, doch stellt sich natürlich auch die Frage, ob dies für Programmveranstalter und Plattformbetreiber überhaupt noch wirtschaftlich sinnvoll ist. Mehr denn je scheint es, als wäre klassisches Musikfernsehen in Deutschland eine aussterbende Spezies.

    Update 16.46 Uhr:
    Wie Telekom-Sprecher Malte Reinhardt inzwischen gegenüber DIGITAL FERNSEHEN mitteilte, werde es auch weiterhin Musiksender über die Entertain-Plattform der Deutschen Telekom geben. Zu deren Paketierung machte er jedoch keine Angaben.

  10. #79
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    Telekom prüft Übernahmen im TV-Kabel-Markt

    Bei der Deutschen Telekom denkt man derzeit über die Möglichkeit nach, erneut TV-Kabelnetze zu übernehmen. Laut Deutschlandchef Niek Jan van Damme halte man sich entsprechende Kaufoptionen offen. Die TV-Kabelnetze haben sich insbesondere bei der Versorgung mit Breitband-Internet als deutlich leistungsfähiger erwiesen als die Telefonnetze der Telekom.

    Die Bundesregierung hat zum Breitbandausbau ausgerufen. Bis 2018 soll jeder Haushalt in Deutschland mindestens mit 50 MBit/s im Netz surfen können. Doch die Ausbaupläne verschlingen viel Geld - vor allem im ländlichen Raum. Allein 10 Milliarden Euro seien notwendig, um die angestrebten 50 MBit/s in 90 Prozent der deutschen Haushalte zu bringen, erklärte Nieck Jan van Damme, Sprecher der Geschäftsführung der Telekom Deutschland GmbH, gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Focus". Um die restlichen 10 Prozent ans schnelle Netz anzuschließen, bräuchte man sogar noch einmal 15 Milliarden Euro mehr.

    Dies sind Kosten, die wohl weder die Deutsche Telekom, noch ein anderer Netzbetreiber selbst tragen könnte. Daher werde es laut van Damme darauf ankommen, wie stark die Bundesregierung in die Förderung des Breitbandausbaus investieren wird. Doch die Telekom hat noch ein weiteres Problem: Immer stärker sieht sich der Bonner Telekommunikationsriese durch Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland oder Unitymedia Kabel BW unter Druck gesetzt, deren TV-Kabelnetze bereits jetzt Surfgeschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s im Download ermöglichen. Dank neuer Technologien ließen sich die Geschwindigkeiten dort sogar bis auf 400 MBit/s steigern.

    Die Deutsche Telekom stößt dort mit ihrer DSL-Technik an Grenzen. Selbst nach dem Ausbau der VDSL-Anschlüsse mittels Vectoring werden diese maximal Download-Geschwindigkeiten von 100 MBit/s ermöglichen - also weniger als die Kabelnetze teilweise heute schon zu leisten im Stande sind. Laut Niek Jan van Damme denke man deshalb in Bonn ernsthaft über einen erneuten Einstieg in den Kabelnetzmarkt nach.

    "Wir schauen uns den TV-Kabel-Markt genau an und halten uns Kaufoptionen offen. Aber es muss passen", so der Telekom-Chef. Denkbare Übernahmeziele wären dabei unter anderem die Netzbetreiber Tele Columbus und Primacom, die derzeit Nummer drei und vier auf dem deutschen Kabelmarkt sind und jeweils über mehr als zwei beziehungsweise mehr als eine Million angeschlossene Haushalte verfügen. Fraglich ist allerdings, in wie weit die Kartellbehörden eine solche Übernahme zulassen würden. Zur Jahrtausendwende hatte die Deutsche Telekom ihr Kabelnetz auf politischen Druck verkaufen müssen, um die damals bestehende Monopolstellung am Festnetzmarkt aufzubrechen. Mittlerweile ist jedoch unter anderem der Telekom-Konkurrent Vodafone mit der Übernahme von Kabel Deutschland groß in den Kabel-TV-Markt eingestiegen.

  11. Z2U.com - IPTV
  12. #80
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    "ran"-App zur Europa League jetzt auch für Entertain

    Die "ran"-App zu den Spielen der Europa League steht ab sofort den Nutzern des Telekom-IPTV-Angebots Entertain direkt auf dem Media Receiver zur Verfügung. Nutzer haben so Zugriff auf Live-Ticker, Highlight-Clips und Hintergrundinformationen.

    TV-Kunden der Deutschen Telekom können künftig die "ran"-TV-App an ihrem Entertain Media Receiver nutzen. Ergänzend zur Liveberichterstattung bei Kabel Eins bietet diese ab sofort Highlight-Videos, News, Bildergalerien, Tabellen und Ergebnisse zu sämtlichen Begegnungen direkt auf dem TV-Bildschirm. Zu finden ist die Anwendung im Menübereich "TV-Apps" oder auf den Sendern Sat.1 und Kabel Eins über die rote Taste auf der Fernbedienung.

    An den Spieltagen ab der Gruppenphase wird über die App zusätzlich ein Live-Ticker zur Verfügung stehen. Dieser kann parallel zum laufenden Spiel im TV eingeblendet werden. Zudem werden Zusammenfassungen zu allen Spielen mit deutscher Beteiligung über die App zu sehen sein. Die live gesendeten Partien stehen nach dem Abpfiff sogar in voller Länge zum Abruf bereit.

    "Mit der Integration der ran App auf Entertain entwickeln wir unsere erfolgreiche Marke gezielt weiter und gehen einen nächsten logischen Schritt, unsere Inhalte für alle Nutzungsarten zur Verfügung zu stellen", erklärt Markan Karajica, Vorsitzender der Geschäftsführung von ProSiebenSat.1 Digital.

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