Der Informationssender BR-alpha, unter anderem Science-Fiction-Fans durch die Sendung "alpha-Centauri" mit Professor Harald Lesch bekannt, beendet seine Doppelverbreitung über den Astra Satelliten.

Wie der federführende Bayerische Rundfunk (BR) am Mittwoch mitteilte, ist der Kanal über Digital-Satellit auf Astra 19,2 Grad Ost ausschließlich über Transponder 93 auf 12,266 GHz empfangbar. Auf dem bisherigen Programmplatz (Transponder 71) wird BR-alpha eingestellt: Dort wird das Programm seit 2008 unter dem Namen "BR-alpha*" verbreitet. Ab 7. Juni wird dort dauerhaft eine Informationstafel ins Bild eingeblendet.

Durch die Abschaltung soll sich die Bildqualität der übrigen Programme auf dem Transponder verbessern, weil die verbliebenen Sender mehr Kapazität zur Verfügung haben. Davon dürfte unter anderem auch das Bayerische Fernsehen, vor allem auch zu den Regionalzeiten ("Bayerisches FS Nord" und "Bayerisches FS Süd") profitieren.

Im Videotext von BR-alpha auf Seite 890 sowie im Internet sind weiterführende Informationen abrufbar.

Alle Angaben zum Empfang:
Satellit: Astra 1H auf 19,2 Grad Ost
Transponder: 93
Downlink-Frequenz: 12,266 GHz
Polarisation: horizontal
Symbolrate: 27,500 MS/sec
Fehlerschutz (FEC): ¾

Im Zuge einer im Juni 2008 gestarteten Qualitätsoffensive, hatte die ARD ihre digitalen Übertragungskapazitäten auf den Astra-Satelliten ausgebaut, um den Zuschauern mehr Bildqualität und zusätzliche Regionalprogramme anbieten zu können. Mit dem Ende der zweijährigen Doppelausstrahlung von BR-alpha, die den Empfang des Programms in den digitalen Kabelnetzen sicherstellte, finde auch die Qualitätsoffensive erfolgreich ihren Abschluss, hieß es beim Bayerischen Rundfunk.