Die österreichischen Hörfunkstationen und TV-Sender kassieren in diesem Jahr mindestens 6,7 Millionen Euro an Fördermitteln - 4,1 Millionen fürs Fernsehen, 2,6 Millionen für Radio. Zehn Millionen stehen insgesamt zur Verfügung.
Spitzenreiter der am Montag publik gewordenen Rangliste ist der private Fernsehkanal ATV, der zum Medienreich von Herbert G. Kloiber und seiner Tele München Gruppe (TMG) gehört. 1,4 Millionen Euro kassiert der Anbieter nach Angaben der Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH (RTR).
Der Konkurrent Puls4 von ProSiebenSat.1 kann mit 580.000 Euro rechnen, auch Servus-TV, das mit Servus-TV-HD einen hochauflösenden Sender betreibt, wird mit 417.000 Euro bedacht. Knapp 19 Millionen Euro beantragen die österreichischen Rundfunkveranstalter, die Mittel kommen aus einem Topf, der aus den Rundfunkgebühren gespeist wird. Ein zweiter Termin steht im Herbst auf dem Programm der RTR - dann werden die restlichen gut drei Millionen Euro ausgeschüttet.
Laut Alfred Grinschgl, dem Geschäftsführer des Fachbereichs Rundfunk, dienen die Gelder "der Förderung des österreichischen dualen Rundfunksystems, der Vielfalt des privaten und hier insbesondere des lokalen und regionalen Programmangebots sowie der österreichischen Kultur, der kulturellen Vielfalt sowie der Stärkung des österreichischen und europäische Bewusstseins".




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