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Strict but fair
ORF-Sendedienstleister ORS mischt bei rumänischen TV-Lizenzen mit
Der Sendedienstleister des Österreichischen Rundfunks (ORF) bemüht sich um zwei ausgeschriebene rumänische Lizenzen beim digitalen terrestrischen Fernsehen.
Man werde "höchstwahrscheinlich ein Angebot" vorlegen, sagte der zuständige Projektleiter Cay Urbanek dem "WirtschaftsBlatt" (Mittwoch). Die ORS hat nach Angaben des Magazins sieben internationale Konkurrenten. Die Ausschreibungsfrist laufe noch bis 31. August, erst Ende September falle eine Entscheidung. Neben der ORS bemühen sich auch TDF (Frankreich) und vier lokale Konkurrenten um die zwei DVB-T-Lizenzen, schreibt das Blatt.
Der Betrieb eines solchen Netzes kann lukrativ sein: In Deutschland kümmert sich die frühere Telekom- und heutige TDF-Tochter Media Brodcast um die Wartung und kassiert dafür einen höheren zweistelligen Millionenbetrag. Auch für die kommende DAB+-Verbreitung von Hörfunksendern ist das Unternehmen zuständig.
An der ORS ist der Österreichische Rundfunk mit 60 Prozent und die Raiffeisen-Gruppe mit 40 Prozent beteiligt. Der Konzern managt in der Alpenrepublik auch die Cryptoworks-verschlüsselte Ausstrahlung der ORF-Programme über den Astra-Satelliten.
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