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Thread: Facebook

  1. #31
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    Facebook setzt auf Spezialisten für Server-Sicherheit

    Facebook will seine Großrechner mit dem Kauf der Spezialfirma PrivateCore sicherer machen. Die Technologien der Firma PrivateCore sollen mit der Zeit in die Server-Infrastruktur von Facebook integriert werden, schrieb Joe Sullivan, der Sicherheitschef des weltgrößten Online-Netzwerks, am späten Donnerstag auf seiner Facebook-Seite. PrivateCore veröffentlichte ebenfalls eine Stellungnahme auf der Firmenwebseite.

    PrivateCore ist unter anderem auf die Verschlüsselung von Datenspeichern und den Schutz von Betriebssystems gegen Angriffe spezialisiert. Die Firma wurde von früheren Mitarbeitern von Google und dem Softwareanbieter VM Ware gegründet. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

    Facebook schlägt mit mehr als einer Milliarde Nutzer gewaltige Datenmengen um und entwickelt dafür eigene Server-Systeme. Die Technologie ist offen und steht damit auch anderen Unternehmen zur Verfügung.

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  3. #32
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    Hacker-Angriff? Facebook & Instagram zeitweise offline

    Ein kurzzeitiger Ausfall von Facebook und Instagram hat am Dienstagmorgen für jede Menge Aufregung im Netz gesorgt. Eine Hacker-Gruppe meldete sich schnell zu Wort. Nun klärte der Dienst auf, was passiert ist.

    Ein interner Fehler hat am Dienstagmorgen dazu geführt, dass Facebook und die Fotoplattform Instagram in vielen Weltregionen komplett ausgefallen waren. Nach rund einer Dreiviertelstunde liefen die Dienste wieder. Ein Facebook-Sprecher sagte dem Fernsehsender BBC, Auslöser sei ein Konfigurationsfehler der eigenen Mitarbeiter gewesen und keine Einwirkung von außen. Zuvor hatte eine Hacker-Gruppe angedeutet, sie stecke hinter dem Ausfall.

    Am Dienstagmorgen stellten viele Nutzer fest, dass sich die Website des weltgrößten Online-Netzwerks Facebook nicht aufrufen ließ. Auch die Apps funktionierten nicht. Facebook und die ebenfalls zum Konzern gehörende Instagram-Plattform entschuldigten sich und baten um Geduld: Man arbeite an einer Lösung. In der Vergangenheit hatte es bereits hin und wieder Facebook-Ausfälle gegeben, die zum Teil einige Stunden dauerten.

    Bei Twitter wurde auch über Probleme bei den Chatdiensten AIM und HipChat sowie der Flirt-App Tinder berichtet. Die Hacker-Gruppe Lizard Squad versuchte, den Eindruck zu erwecken, dass sie mit dem Ausfall zu tun habe: In einem Tweet wurden die Namen der fünf Dienste zusammen mit dem Schlagwort #offline aufgelistet.

    Hacker-Gruppen hatten allerdings schon häufiger behauptet, hinter Ausfällen zu stehen, die dann auf gewöhnliche technische Probleme zurückgeführt wurden. So war das etwa bei einem Twitter-Aussetzer im Sommer 2012. Zugleich war es den Hackern von Lizard Squad aber auch gelungen, zu Weihnachten die Online-Netzwerke der Spielkonsolen Xbox von Microsoft und Playstation von Sony lahmzulegen. Vor kurzem waren zwei mutmaßliche Anführer der lose organisierten Gruppe festgenommen worden.

    Facebook hat über 1,3 Milliarden aktive Nutzer, die täglich Dutzende Milliarden Einträge, Bilder und Videos hochladen. Ein System aus mehreren Rechenzentren schlägt diese riesigen Datenmengen meist reibungslos um. Gelegentlich kommt es jedoch zu Ausfällen, die stets für viel Aufregung im Netz sorgen.

  4. #33
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    Immer mehr Nutzer von Facebook gelangweilt

    Die Hälfte der Facebook-User nutzt das Portal weniger als früher, wobei mehr als ein Viertel nur auf die Seite geht, um zu erfahren, was gerade los ist. Dabei wird weder etwas gepostet, noch werden Kommentare abgegeben. Zu diesem Schluss kommt der Marktforscher GlobalWebIndex.

    Twitter und Google+ stabil
    Die Ursachen für die Trendänderung vieler Internet-User sind nicht klar. Rund ein Fünftel der Befragten gab an, dass das Interesse einfach abgenommen habe. Andere sagten, dass sie einfach gelangweilt seien. Insgesamt wurden 15.000 Personen in Großbritannien und den USA befragt. Die Aktivität der Facebook-Nutzer nimmt ab, während andere Anbieter wie Instagram, Pinterest, Tumblr und Badoo in der Welt der sozialen Medien wichtiger zu werden scheinen.

    Twitter und Google+ verzeichnen weiter stabile Werte. Beide Anbieter haben sich in den vergangenen Jahren nicht sehr verändert. Facebook verändert sich jedoch ständig und doch gehen die Werte zurück. Gleichzeitig hat das soziale Netzwerk jedoch mehr Mitglieder und aktive User als seine Mitbewerber.

    "Timeline ist eine Katastrophe"
    Hayden Westfield-Bell legt den gelangweilten Usern einige Argumente in den Mund: Die Timeline sei eine Katastrophe. Zwar würden User gefragt, was sie sehen wollen. Das scheint jedoch nicht wirklich zu funktionieren. Wenn die Menschen laut Westfield-Bell aber nicht das sehen können, was sie wollen, werden sie auch keine Inhalte zur Verfügung stellen.

    Der zweite Grund könnte laut dem Experten das Entfernen der Nachrichten von der Haupt-App sein. Jetzt braucht man auf dem Handy zwei Apps. Warum sollte man also Facebook installieren, wenn man einfach nur den Messenger installieren kann?, fragt sich Westfield-Bell. Drittens seien nicht alle Postings auf Facebook sichtbar. Auch hier argumentiert der Experte für den Messenger. Es sei einfacher, seine Freunde direkt zu kontaktieren.

    Derzeit kostet es Westfield-Bell zufolge einfach zu viel Energie, Facebook dazu zu bringen, auch zu zeigen, was gepostet wurde. Google+ und Twitter hingegen versuchten, nicht zu viel zu machen. Alle Informationen blieben offen und sichtbar, Werbung spiele eine untergeordnete Rolle. Zusätzlich würde auf Versuche, die Nutzer zu kontrollieren, verzichtet.

  5. #34
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    Verbraucherzentrale warnt - Bei Facebook keine Handynummern herausgeben

    Facebook-Anfragen sollte man immer misstrauen, wenn jemand die Handynummer haben möchte - selbst wenn es sich mutmaßlich um Freunde oder Bekannte handelt. Denn aktuell hacken Kriminelle verstärkt Facebook-Accounts oder bauen diese täuschend echt nach, um mit Hilfe von Handynummern der befreundeten Facebook-Kontakte und Bezahldiensten Geld zu ergaunern, warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

    Wer die Nummer herausgibt, wird zur Marionette der Betrüger: Diese geben irgendwo im Internet die Nummer an, um etwas über die Handyrechnung zu bezahlen. Das Opfer bekommt dann einen Code aufs Smartphone geschickt, der auf der jeweiligen Internetseite zum Auslösen des Bezahlvorgangs eingegeben werden muss. Und diesen Code geben die Opfer oft bereitwillig über Facebook an die Kriminellen weiter - eben im Glauben daran, dass es sich um einen Freund handelt.

  6. #35
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    Urteil: Wer erbt Facebook-Konto eines Kindes?

    Was passiert mit einem Facebook-Konto, wenn dessen minderjähriger Nutzer verstirbt? Wer bekommt Zugriff auf die Daten des Kindes? Mit diesen Fragen beschäftigte sich nun das Landgericht Berlin und sprach den Eltern das Erbe zu. Facebook selbst hat allerdings Bedenken.

    Eltern haben einen Anspruch auf Zugang zum Facebook-Konto ihres verstorbenen Kindes. Das geht aus einem am Mittwoch bekanntgewordenen Urteil des Landgerichts Berlin hervor. Der Vertrag mit dem Sozialen Netzwerk sei Teil des Erbes, heißt es in der Entscheidung. Die Richter wollten den digitalen Nachlass nicht anders behandelt sehen als etwa Briefe oder Tagebücher. Geklagt hatte eine Frau, deren Tochter 2012 unter bisher ungeklärten Umständen tödlich verunglückt war. Die Mutter hofft, über das Facebook-Konto etwaige Hinweise auf Motive für einen möglichen Suizid ihrer Tochter zu bekommen.

    Das Persönlichkeitsrecht des verstorbenen Kindes stehe der Entscheidung nicht entgegen, so die Richter. Als Sorgeberechtigte seien die Eltern berechtigt zu wissen, wie und worüber ihr minderjähriges Kind im Internet kommuniziere - sowohl zu Lebzeiten als auch nach dessen Tod.

    Der Zugriff der Eltern auf Pinnwandeinträge und Chats der Tochter verletzt nach Ansicht der Richter auch nicht die Datenschutzrechte der Kommunikationspartner der Tochter. Facebook äußerte dagegen Bedenken: "Wir bemühen uns darum, eine Lösung zu finden, die der Familie hilft und gleichzeitig die Privatsphäre Dritter, die möglicherweise betroffen sind, schützt", teilte ein Sprecher mit.

    Dem Anwalt der Eltern, Christian Pfaff, zufolge, ist es das erste Urteil in Deutschland, das die Vererbbarkeit eines Facebook-Kontos feststellt. Auch eine gesetzliche Regelung gebe es bisher nicht. Weiter offen sei allerdings, ob Facebook auch den Erben eines Erwachsenen vollständigen Zugang zum Konto des Verstorbenen gewähren muss.

  7. #36
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    Facebook nicht mehr Nummer Eins der sozialen Netzwerke

    Facebook ist nicht mehr das meistgenutzte Soziale Medium in Deutschland. Zwar besuchen noch 87 Prozent der Social-Media-Nutzer das Freunde-Netzwerk. Doch dies ist für Facebook die niedrigste Quote seit 2012. Youtube konnte seinen Anteil hingegen leicht ausbauen und liegt mit 88 Prozent jetzt auf Platz eins der in der Freizeit meistgenutzten Sozialen Medien in Deutschland. Das zeigt der online-repräsentative „Social Media-Atlas 2015/2016“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor.

    Facebook kämpft schon seit längerem mit dem Rückgang aktiver Nutzer. Während 2012 noch 58 Prozent der Social-Media-Nutzer in Deutschland auf Facebook eifrig Beiträge und Kommentare verfasst und Bilder und Videos eingestellt haben, waren es 2014 nur noch 38 Prozent. Jetzt fiel dieser Wert um weitere vier Prozentpunkte – mit 34 Prozent nutzt nur noch rund ein Drittel der Social-Media-Nutzer in Deutschland Facebook eher aktiv.

    Bislang konnte Facebook diesen Rückgang durch mehr passive User ausgleichen – so genannte „Lurker“. Diese „Lauernden“ konsumieren in Web 2.0-Diensten Inhalte, steuern aber keine oder kaum eigene bei. Doch im vergangenen Jahr ist bei Facebook auch dieser Anteil gesunken: 2014 verwendeten noch 55 Prozent der Social-Media-Nutzer in Deutschland Facebook eher passiv – 2015 sind es nur noch 53 Prozent. Insgesamt nahm die Facebook-Nutzung – aktiv und passiv – damit um sechs Prozentpunkte von 93 auf 87 Prozent der Social-Media-Nutzer in Deutschland ab.

    „Diese Entwicklung war absehbar“, so Dr. Roland Heintze, Social-Media-Experte beim Faktenkontor, „Soziale Netzwerke leben von den User-generierten Inhalten. Je weniger Leute ein Soziales Medium aktiv mit Leben erfüllen, umso unattraktiver wird es auch für passive Nutzer. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Abwärtstrend bei Facebook fortsetzen wird.“

    Die Facebook-Nutzung geht nicht nur bundesweit, sondern auch in jedem einzelnen Bundesland zurück. Schlusslicht bleibt weiterhin die Bundeshauptstadt: 81 Prozent der Berliner Social-Media-Nutzer verwenden Facebook – fünf Prozentpunkte weniger als in der Vorjahreserhebung. Die höchste Quote weisen Bremen und Mecklenburg-Vorpommern mit je 93 Prozent auf.

  8. #37
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    Facebook steigt in Sportrechte-Kampf ein

    Das Sportgeschäft zählt zu den Erträglichsten weltweit, locken vor allem Mannschaftssportarten wie Basketball, Eishockey, American Football und Fußball Millionen Menschen in die Stadien und vor die Fernsehbildschirme. Dieses Potenzial scheint nun auch verstärkt in den Fokus von Facebook zu rücken. Laut dem US-Portal "Variety" ist das soziale Netzwerk stark an den Übertragungsrechten für die US-Football-Profiliga NFL interessiert.

    Zumindest bestätigte der Vice President of Partnerships bei Facebook, Dan Rose, Gespräche mit der NFL über die Digitalrechte für die kommende Saison 2016/17. Dabei wartet jedoch harte Konkurrenz auf das Unternehmen, denn auch Amazon und Verizon sollen zu den Interessenten gehören. Ein weiteres Indiz für das gewachsene Interesse am Sport ist der Start des Features "Sports Stadium", das in vier Tabs Kommentare von Freunden und Experten, Statistiken und Live-Informationen zu gerade stattfindenden Sportereignissen liefert. Ein Erwerb von Übertragungsrechten würde dieses Feature zusätzlich aufwerten.

    Das Interesse an Sportübertragungsrechten fällt zusammen mit dem Start der Live-Video-Funktion für alle Facebook-Nutzer. Diesen Bereich will das soziale Netzwerk künftig verstärkt bedienen und kann sich dabei viele Inhalte vorstellen, die in dieses Format passen würden. Die App war zunächst nur für Stars und andere Personen des öffentlichen Lebens gedacht gewesen, ist aber mittlerweile für alle Nutzer von iPhones nutzbar.

  9. #38
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    Facebook-Gründer greift nach den Fernsehsternen

    Mark Zuckerberg will auch am TV-Werbekuchen mitnaschen. Facebook arbeitet derzeit an einer App für Set-Top-Boxen - wie zum Beispiel Apple TV http://apple.com/tv . Videos sind schon jetzt eine Priorität des sozialen Netzwerks und werden im Newsfeed prominenter angezeigt als Texte oder Fotos. Nun sollen diese einen noch größeren Stellenwert bekommen und für die TV-App exklusiver werden, wie das "Wall Street Journal" in der Nacht auf heute, Mittwoch, berichtet.

    "Facebook ist für kurze Videoclips bekannt. Aber Medienunternehmen sagen, dass sie mit Facebook im Gespräch darüber sind, längere 'TV-ähnliche' Inhalte von über zehn Minuten Dauer bereitzustellen", heißt es in dem Bericht. Bei diesen Inhalten könnte es sich um auf Drehbüchern basierende Shows handeln, oder Sport- und Unterhaltungssendungen, die spezifisch auf die Plattform zugeschnitten sind.

    Neue Werbewege
    Im direkten Konkurrenzkampf mit YouTube will Facebook aber eine Sache anders machen: Zuckerbergs Unternehmen schwört, auf die Pre-Roll Ads zu verzichten, die man sich vor Beginn des Videos ansehen muss. Stattdessen wird es 15 Sekunden lange "Mid-Roll Ads" geben, die frühestens nach 20 Sekunden Sendezeit eingespielt werden.

    Zu guter Letzt könnte der Griff nach den Fernsehsternen für die Facebook-Nutzer eine Entlastung darstellen: Der Newsfeed ist bereits ziemlich gut mit Werbung befüllt. Wenn Facebook weiter wachsen will, ohne seine Nutzer mit Werbe-Bombardements zu verärgern, muss es neue Wege ergründen.

  10. #39
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    Facebook will eigene Serien zeigen

    Facebook will laut einem Medienbericht in großem Stil eigene Fernsehinhalte auf seine Plattform bringen. Der weltgrößte Online-Netzwerk sei in Gesprächen mit Hollywood-Studios und Rechtevermarktern, schrieb das „Wall Street Journal“ am Montag, den 26. Juni. Facebook wolle bis zu drei Millionen Dollar pro Serien-Folge ausgeben - das liege in der Liga sehr hochwertiger TV-Produktionen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Das Online-Netzwerk habe dabei vor allem die Altersgruppe der 17- bis 30-Jährigen im Visier.

    Mit dem Vorstoß ins Geschäft mit TV-Inhalten würde Facebook sowohl mit klassischen Fernsehsendern um Werbedollar als auch mit Streaming-Anbietern wie Netflix oder Amazon konkurrieren. Auch Apple experimentiert gerade mit exklusiven Inhalten wie der Sendung „Planet of the Apps“ - holte sich jüngst aber auch zwei Top-Manager des TV-Studios von Sony.

    Der Start des Facebook-Programms sei für Ende des Sommers anvisiert, schrieb das „Wall Street Journal“. Facebook wolle keine politischen Dramen, Nachrichtensendungen oder Serien mit Nacktheit und schmutziger Sprache, hieß es. Anders als Netflix oder Amazon wolle Facebook mit den Studios Zuschauer-Daten teilen. Mit dem Vormarsch von Facebook ins TV-Geschäft würde sich auch zeigen, wie gut sich ausgiebige Informationen über die Interessen von Zuschauern tatsächlich in den Erfolg von Sendungen ummünzen lassen.

  11. #40
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    „Größere Veränderung“ im Facebook-Bauplan

    Das US-Online-Netzwerk Facebook will die Beiträge von Freunden im Vergleich zu den Meldungen von Firmen und anderen Medien stärker in den Vordergrund rücken. Dafür würden sukzessive die Algorithmen verändert, die für die Anordnung der einlaufenden Neuigkeiten im zentralen „News Feed“ verantwortlich seien, schrieb Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Donnerstagabend in einem Facebook-Beitrag.

    Jahrelang hatte das weltgrößte Online-Netzwerk mit fast 2,1 Milliarden Nutzern die Meldungen priorisiert, die Menschen zu Kommentaren oder zum Teilen des Beitrags anregen. Das waren zuletzt vor allem die immer beliebter gewordenen Videos.

    Die Werbeanzeigen seien von den Modifizierungen nicht betroffen, sagte Facebook-Vizepräsident John Hegeman. Sprudelnde Werbeeinnahmen haben Facebook erst zu dem Technologiegiganten mit einem Jahresumsatz von 36 Milliarden Dollar (rund 30 Mrd. Euro) gemacht.

    Künftig sollten sich die Produktteams nicht mehr auf relevante Inhalte fokussieren, sondern den Facebook-Mitgliedern dabei helfen, bedeutsamere soziale Begegnungen zu haben, schrieb der 33-jährige Firmengründer weiter. Kurzfristig könne dies dazu führen, dass Nutzer weniger Zeit auf Facebook oder der Foto- und Videoapp Instagram verbringen. Auf lange Sicht würden sich die Veränderungen allerdings für Mitglieder wie Firmen auszahlen.

    Zuletzt hatte es immer wieder Kritik an Facebook und anderen sozialen Medien wie Snap und Twitter gegeben. Den Netzwerken wird vorgeworfen, bei ihren Nutzern Abhängigkeiten zu fördern. „Wir fühlen die Verantwortung, sicherzustellen, dass unsere Dienste nicht nur Spaß bringen, sondern auch gut fürs Wohlergehen sind“, schrieb Zuckerberg.

    Facebook befindet sich derzeit im Visier des US-Kongresses. Es geht um russische Einmischung in den US-Wahlkampf 2016. Beiträge von teils gefälschten Nutzerprofilen erreichten rund 126 Millionen Nutzer und damit etwa die Hälfte der US-Wahlberechtigten. Noch in diesem Monat sollen verschiedene Anhörungen im Kongress anstehen, bei der es um die Rolle von Plattformen wie Facebook, Twitter und der Alphabet-Tochter YouTube bei der Verbreitung von Propaganda gehen soll.

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