Der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat ein förmliches Bußgeldverfahren gegen Facebook eingeleitet. Hintergrund ist die Praxis des weltweit größten sozialen Netzwerks, für bestimmte Anwendungen die E-Mail- und Handy-Adressbücher seiner Nutzer auszuwerten, wie der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar am 7. Juli in Hamburg mitteilte. Dabei würden auch Daten von Nichtnutzern ohne deren Einwilligung erhoben, langfristig gespeichert und zu Vermarktungszwecken genutzt. „Wir halten das Speichern von Daten Dritter in diesem Zusammenhang für datenschutzrechtlich unzulässig“, sagte Caspar.




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