-
Strict but fair
iPhone auf dem Grabbeltisch bei Wal-Mart- Nachfolger kommt
Seit Dienstag ist das aktuelle iPhone-Modell 3GS bei Wal-Mart für 97 US-Dollar zu haben - rund 100 US-Dollar billiger als bisher. Damit verbunden ist allerdings der übliche Zweijahres-Vertrag mit dem US-Mobilfunkbetreiber AT&T.
Der plötzliche Preissturz heizte in den USA die Spekulationen an, dass bald ein neues iPhone-Modell auf den Markt kommen könnte und Apple deshalb die Lagerbestände des aktuellen Geräts vorher reduzieren möchte.
Bereits am Montag wurden frühere Angaben bestätigt, wonach Apple-Chef Steve Jobs persönlich am 7. Juni das Entwicklertreffen WWDC in San Francisco eröffnen wird. In der Regel ist ein Auftritt des Managers mit der Präsentation von interessanten Neuheiten verbunden. Mit einem neuen iPhone-Modell rechnet die Apple-Gemeinde bereits, seit ein Entwickler des Konzerns vor einigen Wochen einen hochgeheimen Prototyp des Handys in einer kalifornischen Bier-Bar angeblich verloren hatte.
Apple teilte außerdem mit, dass es im ersten Quartal 8,3 Millionen iPhones verkauft hat, mehr als doppelt so viel wie in der Vorjahresperiode.
-
-
Strict but fair
Zeitung: Ermittlungen gegen Apple - iTunes im Visier
Der kalifornische IT- und Medienkonzern Apple muss sich auf eine Untersuchung des US-Justizministeriums wegen seiner Praktiken bei der Vermarktung von Musik über den hauseigenen iTunes-Store einstellen.
Die Behörde habe Ermittlungen eingeleitet, berichtete die Tageszeitung "New York Times" am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise. Erste Gespräche mit Musikkonzernen und Internet-Musikanbietern hätten bereits stattgefunden, der Prozess befinde sich noch im Anfangsstadium, schreibt das Blatt. Auslöser ist offenbar ein Vorgang um den weltgrößten Internet-Einzelhändler Amazon, der mit dem Verkauf von MP3-Songs Apple Konkurrenz macht.
Der von Steve Jobs geführte Konzern soll seine inzwischen marktbeherrschende Stellung missbraucht haben, um Musiklabels dazu zu zwingen, Amazon keinen exklusiven Zugriff auf Inhalte zu gewähren. Aufgedeckt wurde das bereits im März von der Fachzeitschrift "Billboard". Amazon wollte offenbar verschiedene Songs einen Tag vor dem offiziellen Start seinen Kunden anbieten, stieß aber indirekt auf erheblichen Widerstand.
Stellungnahmen von Amazon, Apple und dem Justizministerium liegen nicht vor. Gegenüber der "New York Times" wollte sich niemand konkret äußern.
-
Strict but fair
Grobe Sicherheitslücke beim iPhones - Ordner auslesen trotz PIN
Das iPhone weist eine grobe Sicherheitslücke auf, die es Angreifern sehr leicht möglich macht, auf Daten trotz eines PIN-Schutzes zuzugreifen.
Nach Apple-Angaben sind zwar alle Daten auf dem aktuellen 3GS-Modell per 256-Bit-AES verschlüsselt, Außerdem ist der Zugang zu den Daten auf Rechner beschränkt, mit denen das iPhone bereits einmal verbunden war. Das Ubuntu-Betriebssystem binde das Telefon jedoch trotzdem ein und erlaube Zugriff auf die entschlüsselten Daten, berichtete der Branchendienst "Heise Security" am Mittwoch.
Dort fanden sich bei einem durchgeführten Experiment unter anderem alle auf dem Mobilgerät gespeicherten Bilder, MP3s und Audioaufzeichnungen.
Der Fehler lässt sich den Angaben zufolge nur dann ausnutzen, wenn man das iPhone erst nach dem Anschluss an den USB-Bus einschaltet. Ob es ein Update gibt, um die Schwachstelle zu beseitigen, blieb unklar. Auf Anfrage von "Heise Security" wollte sich Apple unter Verweis auf "laufende Untersuchungen" nicht äußern.
Auf die Lücke machte Bernd Marienfeldt, Sicherheitsmitarbeiter des britischen Internet-Knotens LINX zuerst aufmerksam.
-
Strict but fair
iPad-Datenskandal: AT&T-Hack kompromittiert 100.000 Accounts
Kaum ist das iPad auf dem Markt, hat Apple seinen ersten Datenskandal. Der Telefonriese AT&T, der den Tablet-PC in Nordamerika exklusiv mit seinen Telefonkarten bestück, räumte am Mittwochabend (Ortszeit) ein, dass eine nicht näher definierte Anzahl an Kunden Opfer eines Hackangriffs geworden sein.
Nach Angaben des Branchendienstes "Gawker", der den Angriff ans Licht brachte, wurden persönliche Daten von rund 100.000 Besitzern gestohlen. Ob es dabei nur um eMail-Adressen geht, wie AT&T beteuert, ist noch offen.
Gut zwei Millionen iPads konnte Apple in den ersten Wochen absetzen. Der Telekommunikationskonzern entschuldigte sich wortreich für die Panne und will die Betroffenen nun alle informieren. Die Datenlücke ist offenbar seit Monat bekannt.
Apple wollte sich zu dem Wirbel bislang nicht offziell äußern."Gawker" hat nach eigenen Angaben eine Liste der gehackten Accounts vorliegen, die nicht nur Privatpersonen sondern auch Politiker und Schauspieler umfasst. Welchen Sicherheitsmangel die Angreifer ausnutzen konnten, ist unklar.
-
Strict but fair
Live-TV auf iPhone und iPad - Streaming-Software für Windows-Rechner
Der TV-Karten-Spezialist PCTV Systems bietet ab sofort eine neue Streaming-Software an, mit der sich TV-Programme auf dem iPhone und iPad entweder per 3G-Netzwerk oder über ein lokales WiFi-Netzwerk wiedergeben lassen.
iPhone_distantvDie Software mit der Bezeichnung "DistanTV mobile" läuft auf Windows-Computern, die mit einer PCTV-Lösung ausgestattet sind und ist Bestandteil der neuen PCTV TVCenter Software (Version 6.3). Für alle bestehenden PCTV-Anwender ist ein Upgrade für knapp 10 Euro über den PCTV Webshop erhältlich, teilte der Hersteller am Dienstag mit.
Das vom PCTV-Tuner empfangene digitale TV-Signal wird in das H.264-Videoformat umgewandelt, bevor esl zu einem iPhone/iPad übertragen wird. Die Übertragungsrate ist der Geschwindigkeit der Verbindung (UMTS, W-LAN) anpassbar.
Um Live-TV per "DistanTV mobile" zu sehen, wird der in den Apple-Geräten integrierte Safari-Browser verwendet. Alle Funktionen, wie zum Beispiel ein Senderwechsel oder zeitversetztes Fernsehen, sind über den Browser steuerbar.
Das TVCenter in der Version 6.3, welches eine Testversion von "DistanTV mobile" enthält, kann kostenlos von der PCTV-Webseite heruntergeladen werden.
-
Strict but fair
Apple behebt mit iTunes 9.2.1 verschiedene Software-Bugs
Der kalifornische Medienkonzern Apple hat in der Nacht auf Dienstag eine aktualisierte Fassung seines Synchronisierungs- und Einkaufs-Centers iTunes freigeschaltet.
Version 9.2.1 enthält nach eigenen Angaben "viele wichtige Fehlerbehebungen", dazu gehören geringfügige Probleme beim Drag&Drop von Objekten, Schwierigkeiten beim ersten Synchronisieren mancher Geräte mit iTunes 9.2 sollen nicht mehr Auftreten, auch auch ein Problem bei der Aktualisierung auf das neue Betriebssystem iOS 4 für iPhones oder iPod Touches mit verschlüsselten Backups wurde ausradiert. Weitere Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen kamen hinzu, nachzulesen an dieser Stelle.
iTunes ist für den Datenabgleich mit den Apple-Gerätschaften unabdingbar, weil sie der Hersteller komplett abriegelt. Erst mit sogenannten Jailbreaks kann man beispielsweise Dateien über einen Datei-Browser ablegen oder auslesen. Auch besteht Apple darauf, alle gekauften iPods, iPads und iPhones über die Software zu aktivieren. Dazu sind persönliche Angaben notwendig. Der Hersteller befindet sich gerade wegen laxer Datenschutzbestimmungen und dem Hinterherschnüffeln seiner Nutzer per GPS- und WLAN-Daten - einmal mehr - in den Schlagzeilen.
-
Strict but fair
RTL streamt TV-Liveprogramm auf das iPhone
RTL hat eine neue Applikation für das Apple iPhone bereitgestellt, die auch den Empfang des Liveprogramms des Kölner Senders ermöglicht. Nach einer Testphase soll das Livestreaming-Angebot allerdings kostenpflichtig werden. Zudem beschränkt sich der Stream auf urheberrechtlich unbedenkliches Material.
-
Strict but fair
Knacken des iPhone in USA legal - grünes Licht füs "Jailbreaking"
Besitzer des iPhone in den Vereinigten Staaten dürfen ihre Handys ohne schlechtes Gewissen knacken, um fremde Software zu installieren oder Restriktionen zu umgehen. Der zuständige Leiter der Bibliothek des US-Kongresses hat das sogenannte "Jailbreaking" am Montag (Ortszeit) erlaubt.
Für Apple ist die Entscheidung (PDF) eine herbe Schlappe, weil der Konzern dadurch unter anderem die volle Kontrolle über seine Apps verliert, die einen guten Teil des iPhone-Erfolgs ausmachen. Der Kongressbibliothekar überwacht, ob die scharfen Urheberrechtsgesetze in den USA nicht einen Schritt zu weit gehen.
Nutzer, die ihr Handy geknackt haben, können damit nicht mehr von Apple zur Rechenschaft gezogen werden. Wohl aber laufen sie weiterhin Gefahr, ihre Garantie zu verlieren.
Bislang durfte die Kundschaft offiziell nur solche Apps laden, die Apple vorher genehmigt hatte und in seinem App-Store anbot. Der Konzern begründete seine Haltung damit, die Nutzer vor "schadhafter Software oder Betrug" schützen zu wollen. Verbraucherschützer sehen in der Praxis dagegen eine Wettbewerbsbehinderung und Gängelung der Kunden.
Dass Apples Vorgehen keinen absoluten Schutz bietet, hatten mehrere Vorkommnisse in der jüngeren Vergangenheit gezeigt: Erst am Montag wurde öffentlich, dass die Citigroup ihre iPhone-App wegen eines Sicherheitslecks aus dem Verkehr ziehen muss. Das Programm speichert persönliche Daten wie die Kontonummer oder Passwörter auf dem Handy. Zu einem Missbrauch ist es nach Angaben der Bank aber nicht gekommen.
Während für das iPhone 2, 3 und 3GS bereits "Jailbreaks" zur Verfügung stehen, dauert es beim neuen iPhone 4 noch eine Weile. Bekannteste Anlaufstelle ist der Dev-Team Blog, der simpelste Hack kommt von George Hotz ("Geohot") mit seinem "Blacksn0w".
-
Strict but fair
iPhone 4 und iPad geknackt - Jailbreak mit internem Safari-Browser
Besitzer des iPhone in den Vereinigten Staaten dürfen ihre Handys inzwischen ohne schlechtes Gewissen knacken, um fremde Software zu installieren oder Restriktionen zu umgehen. Prompt liegt seit Sonntagabend (US-Ortszeit) ein Hack für das neue iPhone4 und auch das iPad vor.
Unter http://www.jailbreakme.com/ wartet eine entsprechende Web-Site, die mit dem internen Safari-Browser des Telefons angesteuert werden muss, anschließend erfolgt die Freischaltung über einen Slider-Mechanismus wie beim Entsperren des iPhone. Selten war das sogenannte Jailbreaking simpler und optisch schöner in Szene gesetzt.
Für aufgetretene Probleme mit den Funktionen FaceTime (Bildtelefonie) und MMS gibt es inzwischen Lösungen. Wichtig: Mit dem iPad und dessen iOS 3.2.1 gibt es noch Probleme, außerdem darf ein gejailbreaktes Gerät nicht über iTunes mit einer neuen Betriebs-Software aktualisiert werden. Denn dann würde der Mechanismus wieder abgeschaltet.
Die Bibliothek des US-Kongresses hatte das "Jailbreaking" am Montag (Ortszeit) erlaubt. Für Apple ist die Entscheidung (PDF) eine herbe Schlappe, weil der Konzern dadurch unter anderem die volle Kontrolle über seine Apps verliert, die einen guten Teil des iPhone-Erfolgs ausmachen. Nutzer, die ihr Handy geknackt haben, können damit nicht mehr von Apple zur Rechenschaft gezogen werden. Wohl aber laufen sie weiterhin Gefahr, ihre Garantie zu verlieren.
Bislang durfte die Kundschaft offiziell nur solche Apps laden, die Apple vorher genehmigt hatte und in seinem App-Store anbot. Der Konzern begründete seine Haltung damit, die Nutzer vor "schadhafter Software oder Betrug" schützen zu wollen. Verbraucherschützer sehen in der Praxis dagegen eine Wettbewerbsbehinderung und Gängelung der Kunden, zumal Apple seine Geräte exklusiv über bestimmte Netzbetreiber wie AT&T und Telekom vermarkten lässt.
-
Strict but fair
Apple hat wieder Ärger wegen Multimedia-Player iPod Nano
Der kalifornische IT- und Medienkonzern Apple hat wieder Probleme wegen älterer Modelle seines in die Schlagzeilen geratenen Multimedia-Players iPod Nano.
Das japanische Wirtschafts- und Handelsministerium rügte nach Angaben des Nachrichtendienstes "Japan Today" bereits am Donnerstag (Ortszeit), dass der Hersteller mindestens 34 kleinere Zwischenfälle mit den Geräten nicht gemeldet habe. Die Unfälle unter anderem aufgrund erhitzter Akkus beim Aufladen hätten zwar keine personellen Schäden angerichtet, Apple wäre trotzdem verpflichtet gewesen, sie an das National Institute of Technology and Evaluation zu weiterzureichen.
Weitere 27 Fälle soll es seit November 2007 in Japan gegeben haben, die teilweise leichtere Brandverletzungen verursachten. Das Wirtschafts- und Handelsministerium hatte im vorvergangenen Jahr vor dem Einsatz älterer iPod-Nano-Player gewarnt. Bei den zwischen September 2005 und September 2006 produzierten Geräte könnten defekte Akkus möglicherweise ein Feuer auslösen, hieß es damals.
Posting Permissions
- You may not post new threads
- You may not post replies
- You may not post attachments
- You may not edit your posts
-
Forum Rules