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Skype ermöglicht Video-Telefonate mit dem iPhone
Skype ermöglicht kostenlose Videotelefonate mit dem iPhone. Die dafür ausgerüstete neue Version des Programms stehe zum Download in Apples Online-Laden App Store bereit, teilte das Unternehmen am 30. Dezember in Luxemburg mit. Nutzer können sich über Skype ohne Gebühren mit anderen Skype-Mitgliedern verbinden. Gepräche ins Fest- oder Mobilfunknetz kosten extra.
Eine Videoübertragung in beide Richtungen ist mit dem iPhone 3GS, dem iPhone 4 und dem iPod touch der vierten Generation möglich. Mit dem iPod touch der dritten Generation und dem Tablet-Computer iPad können Nutzer Videobilder nur empfangen. Voraussetzung für Video-Telefonate ist eine stabile Internetverbindung per UMTS oder WLAN. Gespräche sind auch zwischen Handys und Desktop-Computern möglich, sofern auf diesen eine aktuelle Software-Version installiert ist.
Skype ist nach Unternehmensangaben in der fünf beliebtesten Gratis-Applikationen im App Store von Apple. Seit dem Start haben sich demnach rund 30 Millionen Nutzer das Programm auf ihre Geräte geladen.
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Jailbreak iOS 4.2.1: Apple-TV, iPod, iPad und iPhone geknackt
Auch die neue Version des mobilen Apple-Betriebssystem iOS 4.2.1 für Gerätschaften wie Apple-TV2, iPod Touch, den Tablet-PC iPad und das iPhone hat Knackversuchen nicht lange widerstanden.
Am Donnerstag (Ortszeit) wurde vom Chronic-Dev-Team die Software "Greenpois0n" freigeschaltet, die folgende Modelle aufhebelt und damit unter anderem die Installation von Apple-fremder Software erlaubt:
- iPod Touch 2G (alle Boot-ROMs)
- iPod Touch 3G
- iPod Touch 4G
- iPad 1G
- iPhone 3Gs (alle Boot-ROMs)
- iPhone 4
- iPhone 4 Verizon (US)
- AppleTV 2
Der sogenante Untethered-Jailbreak verkraftet auch einen Neustart der Geräte, ohne wieder extra aktiviert werden zu müssen. Aktuell ist nur eine Version für MacOS-X-Computer (ab 10.5) zu haben, wann die Windows-Variante folgt, ist unklar.
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Jailbreak iOS 4.2.1 für Windows- Apple-TV, iPod, iPad und iPhone offen
Die neue Version des mobilen Apple-Betriebssystem iOS 4.2.1 für Gerätschaften wie Apple-TV2, iPod Touch, den Tablet-PC iPad und das iPhone hatte Knackversuchen nicht lange widerstanden, jetzt ist ein Tool auch für Microsoft-Betriebssysteme zu haben.
Am Wochenende wurde vom Chronic-Dev-Team die Software "Greenpois0n" auch für Windows freigeschaltet, die folgende Modelle aufhebelt und damit unter anderem die Installation von Apple-fremder Software erlaubt:
- iPod Touch 2G (alle Boot-ROMs)
- iPod Touch 3G
- iPod Touch 4G
- iPad 1G
- iPhone 3Gs (alle Boot-ROMs)
- iPhone 4
- iPhone 4 Verizon (US)
- AppleTV 2
Der sogenannte Untethered-Jailbreak verkraftet auch einen Neustart der Geräte, ohne wieder extra aktiviert werden zu müssen. Die Web-Site von "Greenpois0n" ist inzwischen wieder gut erreichbar und bietet auch eine Version für MacOS-X-Computer (ab 10.5) an. Besitzer von Linux-Rechnern müssen sich noch gedulden, der angezeigte Link führt ins Leere.
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Apple verkauft weltweit 15 Millionen iPads in nur neun Monaten
Apple hat innerhalb von nur neun Monaten 15 Millionen iPads verkauft, berichtete „Welt online“ am 22. Februar. Allein im vierten Quartal 2010 gingen Apple zufolge 7,33 Millionen iPads über den Ladentisch. Dank des „iPad-Effekts“ hat das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino nunmehr die Marktführerschaft bei mobilen Computern übernommen: 17,2 Prozent Marktanteil verzeichnete Steve Jobs’ Firma in diesem Segment, gefolgt von HP (15,6 Prozent), Acer (14,0 Prozent), Dell (9,9 Prozent) und Toshiba (8,6 Prozent). Dies belegen aktuelle Zahlen von „DisplaySearch“.
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Apple stellt iPad2 vor - dünner, leichter und mit zwei Kameras
Der kalifornische IT- und Medienkonzern Apple hat am Mittwochmorgen (Ortszeit) wie erwartet seinen neuen Tablet-PC mit der Bezeichnung iPad 2 vorgestellt. Vor allem auf multimediale Spielernaturen hat es das Unternehmen aus Cupertino abgesehen.
Das Gerät ist um ein Drittel dünner als der Vorgänger und etwa zehn Prozent leichter, außerdem ist eine Frontkamera an Bord, die unter anderem Video-Chats über das Internet möglich macht - bei Apple "Facetime" genannt. Auf der Rückseite befindet sich wie beim iPhone 4 ebenfalls eine Kamera. Die integrierte Batterie soll zehn Stunden im Optimalfall halten. Im Inneren werkelt ein neuer ARM-Prozessor mit der Bezeichnung A5, der einen Dual-Core mitbringt.
Das iPad 2, das mit dem neuen Betriebssystem iOS 4.3 ausgestattet ist, kostet in der Basisausstattung knapp 500 US-Dollar. Dann sind 16 GByte und WLAN-Modul an Bord. Mit 32 GByte sind es 600 US-Dollar, mit 64 GByte 700 US-Dollar. Wer eine UMTS-Verbindung benötigt, zahlt jeweils 130 US-Dollar Aufpreis. Die teuerste Variante schlägt also mit 830 US-Dollar zu Buche.
Ausgeliefert wird das Produkt bereits am 11. März, auch deutsche Kunden sollen den neuen Tablet-PC noch in diesem Monat erhalten - am 25. März. Über einen speziellen Adapter, der 40 US-Dollar kosten soll, lassen sich HD-Spielfilme auch per HDMI an Flachbildfernseher und Beamer weiterreichen. Damit sind Auflösungen bis 1.920 x 1.080 Pixel progressiv machbar. Ein regulärer HDMI-Anschluss fehlt. Vorgestellt wurde außerdem ein iPad-Cover ("Smart Cover") in verschiedenen Farben, das sich auch als Stütze nutzen lässt und über Magnethalter fixiert wird.
Apple-Chef Steve Jobs präsentierte trotz seiner Krankheits-Auszeit überraschend selbst das neue Modell vorgestellt. Er betrat die Bühne in San Francisco zu langem Applaus. Über den Gesundheitszustand des Apple-Gründers war zuletzt viel spekuliert worden. Jobs hatte im Januar eine Auszeit wegen nicht näher genannter Gesundheitsprobleme genommen.
Die zahlreichen angekündigten Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android tat Jobs als "Nachmacher" ab. 2011 werde nicht deren Jahr sein, sondern das des iPad 2. Android ist aktuell die Nummer eins unter den Smartphone-Plattformen und arbeite sich an die Spitze der gesamten Handy-Industrie vor. In diesem Jahr werden Dutzende Android-Tablets erwartet. Apple hatte mit dem iPad die jahrelang totgeglaubte Geräteklasse der Tablet-Computer mit Leben erfüllt.
Apple hat nach eigenen Angaben inzwischen 200 Millionen zahlende Kunden für seine Download-Plattform iTunes für Geräte wie das iPhone-Handy, iPad und die iPod-Player. Bisher wurden außerdem 100 Millionen iPhones verkauft. Zwei Milliarden US-Dollar sollen an Software-Entwickler gezahlt worden sein.
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Zweite iPad-Generation in Deutschland verfügbar
Vor einem Jahr landete Apple mit dem iPad einen Hit. Nun soll die zweite Generation des Tablet-Computers die Konkurrenz auf Abstand halten. Das iPad 2, das seit dem 25. März auch hierzulande verkauft wird, ist schneller, dünner – und in Deutschland sogar etwas günstiger als das erste Modell.
Das iPad von Apple hat die Computerwelt gehörig durcheinander gewirbelt. Apple-Chef Steve Jobs gelang es mit dem Tablet-Computer, eine schon totgeglaubte Kategorie wiederzubeleben. Mehr als 15 Millionen Geräte setzte Apple binnen neun Monaten ab. Diese Entwicklung ermutigte auch Hersteller wie Motorola, Samsung oder WeTab, mit ihren berührungsempfindlichen Tablets auf den Markt zu gehen. Doch kaum hat sich die Meute zur Jagd auf den Marktführer versammelt, erhöht Apple mit dem iPad 2 schon wieder das Tempo.
Wenn man das iPad 2 zum ersten Mal in die Hand nimmt, fallen zwei Dinge sofort auf. Im Vergleich zum ohnehin schlanken ersten Modell ist das Nachfolgegerät deutlich dünner geworden. Nur noch neun Millimeter ist die digitale Schiefertafel dick – und damit nicht nur dünner als die Geräte der Konkurrenz, sondern auch schlanker als das iPhone 4. Und es ist spürbar leichter geworden, auch wenn hier das subjektive Gefühl dem Tester vielleicht ein Schnippchen schlägt. Ein Blick auf die Digitalwaage zeigt nämlich, dass die zweite iPad-Generation mit einem UMTS-Modem nur hundert Gramm leichter ist als das 713 Gramm schwere iPad 1. Liest man auf dem neuen iPad ein Buch oder surft längere Zeit auf dem Sofa, macht sich der Unterschied von 100 Gramm aber doch angenehm bemerkbar.
Nach dem Willen von Apple soll das dünne iPad 2 auch nicht in einem dicken Schonbezug versteckt werden. Mit neuartigen „Smartcovers“ kann man den Bildschirm vor Kratzern schützen, ohne dass die Hülle dick aufträgt. 31 Magnete – zehn davon im iPad 2, der Rest im Cover versteckt – sorgen dafür, dass die Schutzhülle sich wie von Geisterhand an dem Gehäuse anklickt. Die Smartcovers aus Polyurethan oder Leder werden in zehn Farben angeboten. Die hellen Hüllen sind allerdings nach ersten Anwenderberichten sehr schmutzempfindlich und sehen nach kurzer Zeit schmuddelig aus.
Das iPad 2 verfügt nun über zwei Kameras. Die Rückkamera bietet eine angenehme Farbwiedergabe, aber nur eine bescheidene Auflösung. Die Videoaufnahmen sehen halbwegs überzeugend aus und können mit 720p auf einem Fernseher abgespielt werden. Bei Fotos macht sich jedoch die schlechte Auflösung von 0,7 Megapixeln störend bemerkbar. Außerdem sieht man häufig ein deutliches Farbrauschen. An die Qualität einer guten Smartphone-Kamera, wie sie beispielsweise Nokia in seinem Spitzenmodell N8 verbaut, kommt die Rückkamera im iPad 2 bei weitem nicht heran. Noch schlechter ist die Kamera auf der iPad-Frontseite, die aber für Videotelefonie ausreicht.
Der neue Zweikern-Prozessor Apple A5 sorgt im iPad 2 für ein höheres Tempo. Die Anwendungen starten nun deutlich schneller und laufen flotter. Besonders bei ressourcenfressenden Apps wie dem 3D-Fantasy-Spiel „Infinity Blade“ und verschiedenen Büro-Anwendungen kann man deutliche Unterschiede zum ersten iPad feststellen. Auch der Webbrowser Safari profitiert davon, dass das iPad 2 mehr „PS“ unter der Haube hat. Gleichzeitig ist es den Ingenieuren gelungen, die ohnehin schon überzeugende Batterielaufzeit des iPad etwas zu verbessern. Apple spricht von „bis zu 10 Stunden“, im dpa-Praxistest machte das iPad 2 sogar erst nach mehr als elf Stunden ununterbrochener Videowiedergabe schlapp.
Im Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie dem Motorola Xoom setzt sich das neue iPad aber nicht mit den Eigenschaften der Hardware ab, sondern punktet bei den Anwendungen und Medieninhalten. Im iTunes Store von Apple stehen inzwischen mehr als 65.000 Apps zur Verfügung, die auf die Bildschirmgröße des iPad optimiert wurden. Dazu gehören das Musikprogramm „Garageband“ und die Videoschnitt-Software „iMovie“, die von Apple in sehr überzeugender Manier vom Mac auf das iPad portiert wurden. Anbieter von Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android sprechen zwar manchmal von „über 200 000“ Apps für ihre Produkte. Doch das sind fast ausschließlich Smartphone-Anwendungen, die für deutlich kleinere Bildschirme geschrieben wurden und auf den größeren Displays in der Regel merkwürdig aussehen. Apps für die Tablet-Version von Android (3.0 „Honeycomb“) gibt es bislang nur sehr wenige.
Vor allem bei den eingebauten Apps von Google hat Android „Honeycomb“ die Nase vorn. So steckt im Motorola Xoom beispielsweise bereits die Version 5.2 von Google Maps, die auch eine einfache Navigation und Zugriff auf die Bilder von Google Street View bietet. Außerdem unterstützt das Xoom inzwischen die Multimedia-Software Flash von Adobe, auf die Apple aus grundsätzlichen Überlegungen („Ressourcen-Fresser“) verzichtet. Bei der App-Vielfalt liegt das iPad aber fast uneinholbar vorn.
Noch gravierender sind die Vorteile der Apple-Plattform bei den Medieninhalten: „Während man für Android Musik, Hörbücher und Bücher noch recht problemlos bekommt, muss man auf andere Inhalte weitgehend verzichten oder sich aus inoffiziellen Quellen versorgen“, sagt Jörg Wirtgen vom Heise-Verlag. Er hat für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „c't“ das Apple-Tablet mit dem Motorola-Gerät verglichen und das iPad 2 zum „klaren Sieger“ erklärt. „Für Filme und TV-Serien mag sich ein Anbieter finden, für ein größeres Angebot an Spielen, Magazinen, Zeitschriften und TV-Apps kann Google hingegen nicht viel unternehmen, erst muss Android im Bewusstsein der Hersteller, Verlage und Sender an Bedeutung gewinnen“, so Wirtgen.
Im Vergleich zur ersten iPad-Generation hat Apple die Preise für die iPad 2-Modelle etwas gesenkt: Das WLAN-Modell mit 16 Gigabyte kostet 479 Euro, das 32 GB-Modell 579 Euro und das große Modell mit 64 GB gibt es für 679 Euro. Die Modelle mit WLAN und UMTS kosten jeweils 120 Euro mehr.
Dieses Jahr wird das iPad bei weitem nicht mehr allein auf dem Markt sein. Mehr als 80 Tablet-Modelle kündigten diverse Hersteller für die kommenden Monate an, die meisten davon laufen mit dem Google-Betriebssystem Android. Die meisten Beobachter sind sich aber einig, dass zumindest in diesem Jahr Apple weiter an der Spitze bleiben wird.
Was danach passiert, steht in den Sternen. So prophezeite Markt-Experte Sascha Pallenberg am 24. März, dass die Waagschale im kommenden Jahr kippen werde. „Ende 2012 werden Android-Tablets das iPad bezüglich der Marktanteile überholen“, sagte Pallenberg in Berlin – auf der Android-Entwicklerkonferenz Droidcon. Dafür werde allein schon die „schiere Masse“ der verschiedenen Hersteller mit Android-Tablets sorgen. Allerdings werden alle Android-Geräte nicht auf ein so üppiges Medien-Angebot inklusive aktueller Kinohits zugreifen können wie die Apple mit iTunes für das iPad bietet.
Der Tablet-Markt wird jedenfalls rasant wachsen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostizierte bereits im vergangenen Herbst für dieses Jahr den Absatz von knapp 55 Millionen Tablets und fast doppelt so vielen im Jahr darauf.
Wie auch immer es bei den Marktanteilen aussehen wird, Apple hat für das iPad noch eine viel größere Mission. Steve Jobs glaubt, damit die Vision einer „Post-PC-Ära“ verwirklichen zu können – die Zeit, in der neue Geräte wie Smartphones und Tablets den traditionellen Personal Computer immer mehr aus dem Alltag drängen. Marktforscher erkennen bereits erste Anzeichen dafür – so waren die Wachstumsraten bei den günstigen Mini-Notebooks zuletzt drastisch gebremst. Es ist auch ein Kurs, den Apple konsequent vorantreibt. In diesem Sommer kommen Elemente der iPad-Bedienung auch in das neue Mac-Betriebssystem OS X „Lion“.
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Jailbreak iOS 4.3.1: Apple-TV, iPod und iPhone offen - iPad2 fehlt
Der Jailbreak für das aktualisierte mobile Apple-Betriebssystem iOS 4.3.1 für Gerätschaften wie Apple-TV2, iPod Touch und das iPhone steht zur Verfügung - nur der Tablet-PC iPad lässt sich damit noch nicht öffnen.
Am Wochende wurde vom Dev-Team die Software "RedSn0w" in einer neuen 0.9.6rc9 bezeichneten Variante bereitgestellt, die folgende Modelle aufhebelt und damit unter anderem die Installation von Apple-fremder Software erlaubt:
- iPhone3GS
- iPhone4 (GSM)
- iPod touch 3G
- iPod touch 4G
- iPad1
- AppleTV 2G
Apple-TV 2 ist übrigens nur mit einer anderen aktualisierten Software zu knacken, die sich "Pwnagetool" nennt und hier abrzurufen ist (Apple Mac).
"RedSn0w" arbeitet sowohl unter Windows als auch unter MacOS-X.
Bei dem neuen Jailbreak handelt es sich übrigens um eine "Untethered"-Version. Das heißt, der Hack muss am Computer nur einmal durchgeführt werden und bleibt auch bei Boot-Vorgängen der Geräte erhalten.
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Apple klagt mal wieder wegen vermeintlicher iPhone/iPad-Clones
Apple wirft dem südkoreanischen Konkurrenten Samsung vor, bei seinen Handys und Tablet-Computern das Design von iPhone und iPad zu kopieren. Der US-Medien- und IT-Konzern reichte jetzt eine Klage in Kalifornien ein, in der er laut übereinstimmenden Medienberichten einen Stopp des Ideenklaus sowie Schadenersatz fordert.
Samsung kündigte an, sich gegen die Anschuldigungen zur Wehr zu setzen. Bei den Samsung-Geräten geht es um Smartphones und Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android, das dabei ist, die Spitzenposition in dem Markt der Computer-Handys zu erobern. Apple ist bereits in Patent-Streitereien mit anderen Smartphone-Herstellern wie Nokia oder HTC verwickelt, diesmal fiel die Wortwahl jedoch besonders drastisch aus.
Samsung habe bei seinen Geräten "sklavisch" Design, Bedienung und Technologie von Apple-Produkten kopiert, zitierte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg aus der Klage. Die Vorwürfe untermauerte Apple mit Bildern, auf denen nebeneinander ein iPhone 4 und ein Samsung Galaxy S abgebildet waren. Apple weist den Berichten zufolge auf Ähnlichkeiten bei der Form eines rechteckigen Gehäuses mit abgerundeten Kanten sowie selbst bei den Symbolen einzelner Apps wie Telefon oder Bildergalerie. Samsung stellt auch das Tablet Galaxy Tab her, dass gegen Apples iPad antritt.
Das Vorgehen gegen Samsung richtet sich letztlich auch gegen den Konkurrenten Google, denn der südkoreanische Konzern ist einer der wichtigsten Herstellern von Android-Geräten und baut auch das aktuelle Flaggschiff Nexus S. Pikant macht die Geschichte, dass Samsung auch als ein großer Apple-Zulieferer mit Milliarden-Verträgen gilt. Die Klage reichte Apple bereits am Freitag ein, bekannt wurde sie erst am Montag. Konkret wirft der iPhone-Hersteller Samsung die Verletzung mehrerer Patente vor.
"Samsung wird aktiv durch angemessene legale Maßnahmen auf diese rechtlichen Schritte reagieren, um unser geistiges Eigentum zu schützen", hieß es in einer Mitteilung des südkoreanischen Elektronikherstellers. Die Entwicklung von Kerntechnologie sowie die Stärkung des "Portfolios von geistigem Eigentum" seien der Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens. Man gehe auch davon aus, dass Apple gegen Samsung-Patente für Kommunikationsstandards verstoßen habe, zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap einen Konzernsprecher. "Wir erwägen eine Gegenklage."
Zeitgleich wurde bekannt, dass Apple in den Klagen gegen HTC und Nokia bei der US-Handelsbehörde ITC eine Niederlage droht. Die ITC-Experten sehen keine Verletzung von Apple-Patenten, wie zum Start der Verhandlung verlautete. Ihre Analyse ist aber nicht bindend. Ein ITC-Richter will sein Urteil im August verkünden, es kommt dann vor die gesamte sechsköpfige Kommission. Die ITC (International Trade Commission) kann die Einfuhr von Geräten in die USA verbieten. Auch Nokia klagte gegen Apple vor der Kommission.
Apple hatte mit dem Start seines iPhone 2007 dem Smartphone-Markt einen kräftigen Schub gegeben. Mit dem großen berührungsempfindlichen Bildschirm und dem Fokus auf Zusatzsoftware (Apps) prägte der Konzern zudem Design und Geschäftsmodell der Branche. Apple sicherte sich mit dem iPhone eine lukrative Marktposition, aber Android gelang es in kürzester Zeit, Nokia von der Spitzenposition bei Computer-Handys zu stoßen. Dazu trug entscheidend bei, dass Android-Telefone von diversen Herstellern gebaut werden.
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Neuer Jailbreak für iPod, iPhone und iPad - iTunes 10.2.2 reloaded
Der kalifornische Medienkonzern Apple hat in der Nacht auf Dienstag eine aktualisierte Fassung seines Synchronisierungs- und Einkaufs-Centers iTunes freigeschaltet, außerdem ist eine neue Jailbreak-Software für iPad, iPod Touch und iPhone erhältlich.
Das von Apple in der vergangenen Woche aktualisierte iOS 4.3.2 ist schon wieder aufgesperrt, das Dev-Team stellte mit "redsn0w 0.9.6rc14" sehr schnell ein Tool bereit.
Grund: Die für den Jailbreak in iOS 4.3.1 ausgenutzte Lücke wurde im neuen Update des kalifornischen IT- und Medienkonzerns nicht berücksichtigt. Der Hack bleibt übrigens auch nach einem Boot-Vorgang erhalten. Für das iPad2 funktioniert der Jailbreak nicht.
Neu ist auch iTunes in Version 10.2.2 mit knapp 60 MByte: Es behebt ein Problem, bei dem die Software beim Synchronisieren mit einem iPad nicht mehr reagierte, auch Schwierigkeiten beim Synchronisieren von Fotos mit einem iPhone, iPad oder iPod wurden behoben, ein Bug bei Video-Previews im iTunes-Store ausgemerzt. Auch die Privatfreigabe will Apple verbessert haben, mit der sich Mediatheken durchsuchen und wiedergeben lassen.
iTunes ist für den Datenabgleich mit den Apple-Gerätschaften unabdingbar, weil sie der Hersteller komplett abriegelt. Erst mit sogenannten Jailbreaks kann man beispielsweise Dateien über einen Datei-Browser ablegen oder auslesen. Auch besteht Apple darauf, alle gekauften iPods, iPads und iPhones über die Software zu aktivieren. Dazu sind persönliche Angaben notwendig.
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Apple-Skandal wegen Schnüffel-iPhone zieht Kreise - Rückruf gefordert
Ein Datenschutzskandal hat die guten Bilanzkennzahlen des kalifornischen IT- und Medienkonzerns Apple am Mittwochabend in den Hintergrund rücken lassen: Das iPhone und die iPad-Tabletcomputer speichern dauerhaft die Aufenthaltsorte ihrer Nutzer anhand von Daten aus dem Mobilfunknetz.
Diese Informationen werden zwar in einer versteckten Datei aufbewahrt, können aber mit spezieller Software ausgelesen werden. Zwei IT-Experten, Alasdair Allan und Pete Warden, machten die Praxis auf einer Fachkonferenz öffentlich und lösten damit besorgte Fragen zum Datenschutz aus. Sie fanden keine Anzeichen dafür, dass die Informationen an Apple oder andere weitergeleitet werden, wie Allan und Warden betonten. Der Konzern äußerte sich bislang nicht dazu. Bekannt ist das Problem mindestens seit Januar, darauf weisen unter anderem Forendiskussionen hin.
Wird ein iPhone oder iPad über Apples iTunes-Software mit einem Computer synchronisiert, werden dabei auch die Ortsangaben auf den Rechner übertragen. Über diese Sicherungskopie lässt sich auf die Informationen zugreifen. Der ehemalige Apple-Mitarbeiter Warden stellte eine Software namens iPhoneTracker ins Netz, mit der jeder iPhone- oder iPad-Besitzer die Speicherung der Ortsdaten auf einer interaktiven Karte darstellen und sich beliebig in die Regionen seiner Aufenthalte hinein- und herauszoomen kann. Auch in Deutschland ließen sich die Daten mit Hilfe der Software visualisieren.
Die beiden Experten sehen ein Problem vor allem darin, dass sich Unbefugte Zugang zu diesen Daten verschaffen könnten, weil sie nicht verschlüsselt gelagert werden. Der deutsche Netzexperte Frank Rieger vom Chaos Computer Club (CCC) sagte, das Risiko in diesem Fall sei vor allem, dass das Telefon verloren gehe und die Daten ausgelesen würden. Oder dass jemand auf den Computer zugreife, auf dem eine Kopie der Daten liege, "und dann die Aufenthaltsorte der letzten Jahre verfügbar und auslesbar sind, ohne dass der Benutzer davon wusste".
Die Aufzeichnung der Ortungsdaten aus dem Mobilfunknetz begann Allan und Warden zufolge vor einem Jahr nach einer Aktualisierung des Betriebssystems iOS, das Apple für seine mobilen Geräte entwickelt hat.
Die Geräte ermitteln die Standortdaten offensichtlich anhand der Signale von Mobilfunk-Zellen, erläuterten Allan und Warden auf einer Konferenz des Verlags O'Reilly über Lokalisierungstechniken im kalifornischen Santa Clara. "Das ist weniger Präzise als mit GPS, aber verbraucht wahrscheinlich weniger Strom." GPS-Ortungsdienste kann ein Nutzer von iPhone oder iPad in den Einstellungen ausschalten.
Das Technologieblog "Engadget" wies darauf hin, dass die Geodaten-Aufzeichnung in Fachkreisen schon seit einiger Zeit bekannt war und verlinkte auf einen entsprechenden Artikel des französischen Autors Paul Courbis von September 2010. Auch Anfang dieses Jahres wurde das Thema bereits in Experten-Foren im Internet diskutiert. Zudem meldete sich der amerikanische Software-Spezialist Alex Levinson zu Wort, der die Funktion bereits Ende vergangenen Jahres in einem Fachbuch analysiert hatte.
Die beiden Experten stießen nach eigenen Angaben zufällig auf die Datensammlung, als sie an einem Datenvisualisierungs-Projekt arbeiteten. Zunächst sei ihnen selbst unklar gewesen, dass Informationen über einen so langen Zeitraum gespeichert wurden. "Weder Pete noch ich glauben, dass es eine Art Verschwörung gibt, wir sind jedoch beide darüber besorgt, das so detaillierte Ortsinformationen gespeichert werden", schrieb Allan.
Es blieb zunächst unklar, warum die Daten gespeichert werden. Eine Vermutung war, dass die Datenspeicherung etwas mit einem Apple-Dienst zu tun haben könnte, über den das Unternehmen anbietet, ein verlorenes oder gestohlenes Gerät wiederfinden zu können.
Auch Mobilfunk-Provider erheben beim Betrieb ihrer Netze zum Teil solche Informationen. "Wenn Sie sich mit Ihrem Mobiltelefon bewegen, wird neben der aktuellen Mobilfunkzelle auch die Anfangsfunkzelle gespeichert", sagte etwa eine Sprecherin der Deutschen Telekom am Donnerstag. Es sei aber immer nur der aktuelle Aufenthaltsort bekannt. "Die vorherigen Ortungen werden gelöscht. Bewegungsprofile werden nicht gespeichert."
"Nun komme heraus, dass Apple das tut, was alle immer befürchtet haben", sagte Thomas Hoeren, Richter und Professor für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht in Münster dem "Spiegel". Sensible Daten unverschlüsselt auf Geräten zu speichern, entspreche nicht dem Stand der Technik. Wer sich ein modernes Gerät wie ein iPhone kaufe, gehe davon aus, dass der Hersteller Datensicherheit auf aktuellem Niveau anbiete.
"Das tut Apple hier nicht, deshalb können Kunden das iPhone zurückgeben. Das ist ein Mangel, der klar in die Gewährleistung fällt." Das gelte für jeden, der in den vergangenen zwei Jahren ein iPhone gekauft habe, so Hoeren im "Spiegel". Apple müsse eigentlich eine Informationskampagne und gegebenenfalls eine Rückrufaktion starten, wie jeder Autohersteller, der ein Sicherheitsproblem bei seinen Fahrzeugen feststelle.
Ein Netzexperte beim Chaos Computer Club (CCC) hat die Aufzeichnung von Ortsangaben der iPhone-Nutzer unterdessen als einen "Weckruf" bezeichnet. Dies zeige, "wie wenig wir unsere Mobiltelefone unter Kontrolle haben", sagte CCC-Sprecher Frank Rieger. Kaum jemand wisse tatsächlich, "was die Hersteller dieser Telefone, in diesem Fall Apple, tun, ohne dass wir als Benutzer konkret davon wissen".
Bei der Erfassung und Speicherung von Ortsangaben bestehe vor allem das Risiko, "dass das Telefon verloren geht und die Daten ausgelesen werden". Auch könne sich ein Anderer Zugriff auf den Computer mit den Ortungsdaten verschaffen. Mit Blick auf die Strafverfolgung bestehe nun auch die Möglichkeit, dass der Computer "beschlagnahmt wird und dann die Aufenthaltsorte der letzten Jahre verfügbar und auslesbar sind, ohne dass der Benutzer davon wusste".
Rieger sagte, vermutlich müssten sich jetzt eine Menge von Apple-Kunden verraten vorkommen, "weil sie nicht explizit darauf hingewiesen wurden, dass ihr Telefon die ganze Zeit aufzeichnet". Diese Praxis gehe noch über die Speicherung von Aufenthaltsdaten bei den Mobilfunkanbietern hinaus. "Was mich jetzt erstaunt hat, ist, wie lange diese Speicherung nicht gelöscht wird".
Erst in der vergangenen Woche hat Rieger zusammen mit CCC-Sprecherin Constanze Kurz das Buch "Die Datenfresser" veröffentlicht, in dem die exzessive Sammlung von Nutzerdaten in digitalen Netzen angeprangert wird. In einem Kapitel mit der Überschrift "Wir wissen, wohin Du gehst!" wird das Handy als "freiwillige Ortungswanze" bezeichnet. Rieger und Kurz zeigen sich hier besorgt, dass auf diese Weise ganze "Lebenslandkarten aus Bewegungsspuren" erstellt werden können.
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