Advertise Here
Advertise Here
Advertise Here
Advertise Here
Page 7 of 9 FirstFirst ... 256789 LastLast
Results 61 to 70 of 81

Thread: Google

  1. #61
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,674

    Medientage München: Stärkere Regulierung für Google gefordert

    Auf den Medientagen München sprachen sich die Teilnehmer des Diskussionspanels am gestrigen Mittwoch unter anderem für eine stärkere Regulierung des Internet-Riesen Google aus. Dieser würde sich immer neue Geschäftsbereiche erschließen und eine immer größere Meinungsmacht erlangen. Zahlreiche Teilnehmer wie Sky-Chef Sullivan oder Turner-Chef Zeiler forderten zudem mehr Experimentierfreude und Mut von den TV-Veranstaltern.

    Am gestrigen Mittwoch starteten die Medientage München 2012. Dabei stand neben der Prominenz aus der Medienwelt auch die Politik im Fokus. Besonders kritisch zeigten sich die Teilnehmer der Panel-Diskussion beim Mediengipfel gegenüber dem US-Konzern Google. Während Googles Country Manager für Deutschland, Stefan Tweraser, die Ansicht vertrat, dass der Konzern keine Medienregulierung benötige, weil er lediglich Inhalte von anderen Anbietern bereitstellen würde und sich konsequent an den Wünschen der Nutzer ausrichten würde, widersprachen vor allem die Vertreter der TV-Branche deutlich.

    Conrad Albert, der als Vorstand den Bereich Legal, Distribution & Regulatory Affairs der ProSiebenSat.1 Media AG leitet, merkte an, dass Google in immer neue Geschäftsbereiche vordringe und sich über Youtube zunehmend wie ein Fernsehkanal präsentiere. Die ARD Vorsitzende Monika Piel beklagte, dass der Suchalgorithmus von Google nicht transparent genug sei. Laut Telekom-Vorstandschef René Obermann profitiere Google masiv vom Breitband-Ausbau des Telekommunikations-Riesen, beteilige sich aber nicht an den Kosten.

    Der Präsident von Turner Broadcasting System International, Gerhard Zeiler, sprach über die Rolle der großen Online-Konzerne aus den USA. Zwar würden Bewegtbilder aus dem Internet zunehmend an Bedeutung gewinnen aber das klassische Fernsehgeschäft nicht negativ beeinflussen. Für diese Prognose sprächen unter anderem die große Innovationsbereitschaft der Branche. Zeiler zu Folge sei es zudem wichtig, Fernsehen so anzubieten, dass es überall genutzt werden könne. Das Pay-TV bezeichnete der TV-Chef als essentiellen Teil der Fernseh-Landschaft. Gleichzeitig charakterisierte Zeiler die Gratis-Kultur im Internet als Irrtum und die Daten-Piraterie als Diebstahl.

    Auch Sky-Chef Brian Sullivan sprach sich für Mut und Experimentierfreude im Fernsehen aus und bezog sich mal wieder auf die "Harald Schmidt Show", die man nicht nur aus Quotensicht bewerten dürfe. Die Vorsitzende der ARD, Monika Piel, merkte an, dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht immer nur nach Zuschauermarktanteilen richten dürfe. Als Beispiel für ein Experiment, das aber am Ende nicht aufgegangen sei, nannte sie die Vorabend-Show "Gottschalk live".

    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer sprach sich für "mehr Freiheit und weniger Hürden" bei der Medienregulierung aus und mahnte zur Zurückhaltung der Politik. So sei es zum Beispiel nicht die Aufgabe der Politiker den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten vorzuschreiben, welcher Kanal kommen und welcher gestrichen werden soll. Besondere Brisanz gewinnen Seehofers Aussagen dabei durch die ZDF-Affäre, bei der ein Sprecher der CSU mutmaßlich am Dienstag mit einem Anruf in der ZDF-Nachrichtenredaktion einen Beitrag über die Konkurrenz der SPD verhindern wollte.

  2. Advertise Here
  3. #62
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,674

    Google Music startet im November auch in Deutschland

    Der Internetgigant Google geht in die Offensive - und das nicht nur mit seinem neuen Nexus-Modellen. Denn im November holt der Konzern seinen Online-Musikshop Google Music auch nach Deutschland und tritt damit in direkte Konkurrenz zu Apple und Co.

    Nachdem Google seine geplante Pressekonferenz wegen Hurrikane Sandy absagen musste, hat der Konzern seine Neuheiten am Dienstag kurzerhand über den offiziellen Konzern-Blog vorgestellt. Neben dem neuen Smartphone Nexus 4 und dem neuen Tablet Nexus 10 verspricht Google vor allem auch mehr Entertainment. Denn denn Konzern kündigte an, dass der Online-Musikshop Google Music am 13. November auch in Europa starten soll. Fortan können dann auch Interessenten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien Musik im Play Store kaufen.

    Die Bibliothek, die sich Nutzer auf ihrem Account zusammenstellen können, lässt sich mit gekauften und selbst hochgeladenen Titeln bestücken. Dabei muss die eigene Musik aber nicht mehr komplett auf den Google-Server geladen werden, denn der Dienst gleicht die eigene Sammlung mit einer Datenbank ab und fügt die gefundenen Titel automatisch zu der Bibliothek des Nutzers hinzu. Bis zu 20 000 eigene Musiktitel können so kostenlos auf den Google-Cloud-Server transferiert und je nach Bedarf auf Smartphone, Tablet oder auch über den Webbrowser gehört werden.

    Zudem gab Google bekannt, dass der Konzern sein Angebot an Musiktiteln weiter ausbauen konnte. Als letztes der großen Musiklabels wird künftig auch Warner Music sein umfangreiches Portfolio im Play Store von Google anbieten.

  4. #63
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,674

    Google TV: Google Play Music und Movies ab 13. November

    Besitzer einer Google-TV-Box dürfen sich auf ein neues Angebot freuen. Bereits am morgigen Dienstag soll der Streamingdienst Google Play Music und Movies in Deutschland, Großbritannien und Frankreich erhältlich werden.

    Die Google-TV-Box bekommt ein neues Update. Wie der US-Konzern Google in der vergangenen Woche in seinem offiziellen Blog mitteilte, soll der Streamingdienst Google Play Music und Movies am morgigen Dienstag für Google TV in Deutschland, Großbritannien und Frankreich verfügbar werden. Mit Google Play Music und Movies bekommen Nutzer Zugriff auf ein umfangreiches Angebot von Musik und Filmen.

    Für Google TV steht in Deutschland mit dem Mediaplayer Sony NSZ-GS7 nur ein Endgerät zur Verfügung. Der NSZ-GS7 arbeitet mit einem Android-Betriebssystem und bietet zahlreiche Apps. Er ermöglicht das Surfen im Internet via Chrome-Browser mittels eines speziellen Controllers. Mit dem Blu-ray Player Sony NSZ-GP9 soll voraussichtlich im Mai 2013 ein weiteres Google-TV-Gerät in den Handel kommen.

  5. #64
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,674

    Neues Google Maps verstößt gegen EU-Datenschutzrecht

    Seit letzter Woche kann Google Maps wieder auf iOS-Geräte heruntergeladen werden. Nun gibt es erste Kritiken an der neuen App - offenbar verstößt der Kartenservice mit seiner Ortungs-Funktion gegen das europäische Datenschutzrecht.

    Nach der Verbannung durch Apple ist Google Maps seit vergangener Woche wieder für iOS im App-Store verfügbar. Nun gibt es aber erste rechtliche Bedenken zum zurückgekehrten Kartendienst. Wie das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein gegenüber dem Onlineportal "computerworld.com" mitteilte, übermittelt die neue App automatisch Standort-Informationen an Google. Das sei mit dem europäischen Datenschutzrecht nicht vereinbar.

    In Google Maps wird die Funktion zur Erfassung von Standorten, die standardmäßig aktiviert ist, wie folgt beschrieben: "Helfen Sie uns, Google-Dienste wie den Verkehrsdienst zu verbessern. Anonyme Standortdaten werden vom Google-Standortdienst erfasst und an Google gesendet und eventuell auf Ihrem Gerät gespeichert." Schon die automatische Aktivierung dieser Funktion sei nicht Rechtskonform, so Marit Hansen vom Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein.

    Auch Googles Definition von "anonym" garantiere dem Nutzer tatsächlich keine Anonymität, so Hansen. So könnten alle Daten eindeutig einem User zugeordnet werden - die "Anonymen Standortdaten" seien nach europäischem Recht tatsächlich "persönliche Daten", führt sie weiter aus. Mit der neuen App sammelt Google also automatisch Standort- und Bewegungsinformationen der Nutzer, was gegen EU-Recht verstößt.

    Ausgeschaltet werden kann die Funktion der automatisch aktivierten Standorterfassung manuell im Einstellungsmenü der App. Unter "Info, Datenschutz & Bedingungen" kann unter dem Punkt "Nutzungsbedingungen & Datenschutz" die "Erfassung von Standorten" ausgeschaltet werden.

  6. #65
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,674

    Google kommt bei US-Kartellverfahren mit blauem Auge davon

    Der Internet-Riese Google ist bei einem Kartellverfahren in den USA glimpflich davon gekommen. Die Behörde ließ den Vorwurf fallen, dass die Suchmaschine andere Anbieter zu Gunsten eigener Dienste benachteiligen würde.

    Google ist in einem großen US-Kartellverfahren mit einem blauen Auge davongekommen. Die US-Wettbewerbsbehörde FTC stellte ihre fast zweijährigen Ermittlungen nach einigen Zugeständnissen des Internet-Konzerns ein. Den am schwersten wiegenden Vorwurf, Google habe bei der Internetsuche andere Websites zugunsten eigener Dienste benachteiligt, ließ die FTC fallen. Allerdings wird es Google jetzt schwerer haben, mit Standard-Patenten Produkte von Wettbewerbern zu stoppen.

    In der Europäischen Union muss sich Google weiterhin gegen den Vorwurf wehren, seine Marktmacht missbraucht zu haben. Entsprechende Untersuchungen der EU-Kommission laufen zunächst noch weiter.

    Eine US-Wettbewerbsklage mit möglichen massiven Auflagen hätte Google schwer schaden können. Denn dies hätte die Vormachtstellung im Geschäft mit Anzeigen rund um Suchmaschinen-Ergebnisse gefährdet. Google fährt hier den Großteil seiner Gewinne ein. Zu den Rivalen zählt Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing. Die Ermittlungen waren von Beschwerden der Wettbewerber angestoßen worden. Darunter waren Microsoft, die Bewertungsplattform Yelp und Reisewebsites wie Expedia. Ihre Allianz Fairsearch.org äußerte sich enttäuscht über das Ende der FTC-Ermittlungen. Die Entscheidung, Google mit freiwilligen Zugeständnissen vom Haken zu lassen, sei "enttäuschend und verfrüht", kritisierte sie.

    Veränderungen bei der Internetsuche, auch wenn sie einzelne Konkurrenten benachteiligt haben sollten, seien mit der Verbesserung des Produkts gerechtfertigt, erklärte die FTC. "Die Aufgabe der FTC ist es, den Wettbewerb zu schützen und nicht einzelne Wettbewerber", erklärte die Juristin Beth Wilkinson, die von der Behörde für eine potenzielle Klage berufen worden war. Google kann nun mit seiner "universellen Suche" fortfahren, in der Suchergebnissen mit Antworten aus seinen eigenen Diensten gemischt werden. Google-Chefjustiziar David Drummond schrieb im Firmenblog, die Einstellung des Wettbewerbsverfahrens lasse nur einen Schluss zu: "Googles Dienste sind gut für die Nutzer und gut für den Wettbewerb."

    Das Kartellverfahren hing als Damoklesschwert fast zwei Jahre lang über Google. Jedoch hatte sich bereits in den vergangenen Wochen abgezeichnet, dass die FTC auf eine Klage verzichten würde. Der Internetkonzern willigte etwa ein, Werbetreibenden mehr Freiheiten bei ihren Online-Kampagnen einzuräumen. Zudem können externe Websites nun bestimmen, ob sie ihre Inhalte wie Restaurant-Tipps in speziellen Google-Diensten wiederfinden wollen oder nur in den klassischen Suchtreffern.

    Auch auf einer anderen Baustelle kam Google den Wettbewerbshütern entgegen: Der Konzern bekräftigte die Bereitschaft, seinen Konkurrenten den Zugriff auf grundlegende Smartphone- und Tablet-Technologien seiner Tochter Motorola gewähren. "Die von Google gemachten Zugeständnisse stellen sicher, dass Konsumenten weiterhin die Vorteile eines Wettbewerbs im Online- und Mobilfunkmarkt genießen können", erklärte FTC-Chef Jon Leibowitz in Washington. Google kann zwei weiter versuchen, Geräte von Rivalen wie Apple oder Microsoft zu stoppen, wenn es keine Einigung zu der Nutzung der Patente gibt, die zum Grundstock technischer Standards gehören. Das wird mit der FTC-Einigung aber schwieriger.

    Die EU-Kommission geht weiter in einer Kartelluntersuchung dem Vorwurf nach, Google habe in seiner führenden Internet-Suchmaschine Konkurrenten benachteiligt. Die obersten Wettbewerbshüter Europas hatten das Verfahren im November 2010 eröffnet. Die EU-Behörde verlangt, dass Google Vorschläge macht und seine wettbewerbswidrigen Praktiken ändert - sonst drohen hohe Geldstrafen bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes.

    Im Dezember hatte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia nach einem Treffen mit Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt gesagt, es gebe Fortschritte. "Auf Basis dieser Fortschritte erwarte ich nun von Google, dass das Unternehmen offizielle Vorschläge im Januar macht", sagte der EU-Kommissar damals. Diese Zugeständnisse könnten dann mit einer EU-Entscheidung verbindlich werden. Feste Fristen für das Verfahren gibt es nicht.

  7. #66
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,674

    Nach massivem Druck: Google kommt der EU entgegen

    Der Internetgigant Google zeigt sich kompromissbereit. Im Streit mit dem EU-Kartellamt will das Unternehmen nun Zugeständnisse machen. Die EU hatte Google zuvor wegen seinem Suchmaschinen-Geschäft massiv unter Druck gesetzt.

    Im Streit mit der EU um den Vorwurf unlauterer Geschäftspraktiken hat der Suchmaschinen-Riese Google neue Zugeständnisse gemacht. Ein Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia bestätigte am Freitag in Brüssel, dass ein entsprechendes Schreiben von Google eingegangen sei: "Wir haben Vorschläge von Google erhalten und werden sie jetzt analysieren." Zum Inhalt machte der Sprecher keine Angaben.

    Die EU-Kommission verdächtigt Google, seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen. Die Kartellwächter gehen der Anschuldigung nach, der Internet-Riese reihe bei der Anzeige von Suchergebnissen eigene Dienste vor Angeboten von Wettbewerbern ein und benachteilige sie dadurch. Brüssel hatte dem US-Konzern eine Frist bis Donnerstag gesetzt, Google hielt sie in letzter Minute ein. Ein Google-Sprecher sagte in Brüssel: "Wir werden weiter kooperativ mit der EU-Kommission zusammenarbeiten."

    Eine Beilegung des Streits scheint somit möglich; Google könnte eine mögliche Geldbuße von maximal zehn Prozent des Jahresumsatzes abwenden. Im Dezember hatte Almunia Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt getroffen und eine Kompromisslinie angedeutet. "Wir haben gesagt, man soll uns Vorschläge vorlegen, die eine gütliche Einigung ermöglichen könnten", hatte Almunia erst vor wenigen Tagen gesagt. "Die Arbeiten laufen weiter." Mitte Januar hatte Almunia Druck gemacht und eine harte Gangart gegen den US-Konzern angekündigt. Die bisherigen Zugeständnisse reichten nicht aus.

    Eine Frist, die die Wettbewerbshüter einhalten müssten, gibt es wie in allen Kartellfällen nicht. In den USA ist ein ähnliches Wettbewerbsverfahren für den Internet-Riesen glimpflich ausgegangen.

    Die Unternehmensinitiative ICOMP (Initiative for a Competitive Online Marketplace), die vom Google-Rivalen Microsoft unterstützt wird, wertete die Zugeständnisse Googles positiv. ICOMP-Rechtsbeistand David Wood forderte aber: "Jede Einigung muss Maßnahmen umfassen, die den Wettbewerb wiederherstellen, damit Dritte unter gleichen Wettbewerbsbedingungen agieren können."

  8. #67
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,674

    Google gibt offenbar EU-Wettbewerbshütern nach

    Die EU-Kartellwächter haben Google in einem jahrelangen Verfahren offenbar deutliche Zugeständnisse bei der Anzeige von Suchergebnissen abgerungen. Laut einem Zeitungsbericht werden Links zu Google-Konkurrenten künftig sichtbarer dargestellt.

    Google hat sich nach Informationen der "Financial Times" bereiterklärt, die Anzeige von Suchergebnissen auf Forderung der EU-Wettbewerbshüter zu verändern. So sollen Links zu rivalisierenden Suchmaschinen prominenter angezeigt und die eigenen Angebote von Google klarer gekennzeichnet werden, berichtete die Zeitung am Samstag. Das stehe in den Vorschlägen, die der Internet-Konzern der EU-Kommission gemacht habe, um ihre Wettbewerbsermittlungen beizulegen.

    Die Untersuchungen waren vor mehr als zwei Jahren von Google-Rivalen wie Microsoft und spezialisierten Suchmaschinen wie der Reisedienst Expedia angestoßen worden. Sie beklagten sich, Google benachteilige ihre Angebote zugunsten eigener Dienste. Der Internet-Konzern konterte stets, man betreibe eine Suchmaschine für die Nutzer und nicht für Konkurrenten.

    Die US-Kartellwächter sahen kein Fehlverhalten von Google und stellten ihre Ermittlungen Ende vergangenen Jahres ein. Die EU-Kommission dagegen forderte von Google Veränderungen mit Blick auf die dominierende Position bei der Internet-Suche mit bis zu 90 Prozent Marktanteil.

    Die neuen Regeln sollen laut "Financial Times" besonders in Bereichen greifen, in denen Google Geld mit der Platzierung von Anzeigen im Umfeld von Suchergebnissen verdienen kann. Wenn es etwa um Treffer zu Restaurants geht, müsse es drei Links zu konkurrierenden Suchmaschinen geben, hieß es. Der Suchalgorithmus von Google war von den Ermittlungen nicht betroffen.

    EU-Wettbewerbskommissar Joaqín Almunia will nun zunächst Stellungnahmen der Konkurrenten zu den Google-Vorschlägen einholen. Sie starteten diese Woche in Brüssel eine weitere Attacke, die sich diesmal gegen das Google-Betriebssystem Android für Smartphones und Tablet-Computer richtet.

  9. #68
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,674

    Datenschutz-Skandal: Google zu Bußgeld verdonnert

    Eigentlich sollten Googles Street-View-Autos nur Aufnahmen von Straßen machen, doch stattdessen schnitten die Kameras auch Daten aus WLAN-Netzen mit. Darunter E-Mails, Passwörter oder auch Chat-Protokolle. Für dieses Vorgehen muss Google nun ein Bußgeld zahlen.

    Google soll in Deutschland ein Bußgeld von 145 000 Euro wegen des Mitschnitts von WLAN-Informationen durch seine Kamera-Wagen zahlen. Der Hamburger Datenschutz-Beauftragte Johannes Caspar gab die Strafe am Montag bekannt. Die Kamera-Fahrzeuge machten Aufnahmen für Googles Straßen-Atlas Street View. In den Jahren 2008 bis 2010 speicherten sie aber auch unverschlüsselte Informationen aus WLAN-Netzen auf ihrem Weg.

    "Unter den im Vorbeifahren erfassten Informationen befanden sich auch erhebliche Mengen an personenbezogenen Daten unterschiedlichster Qualität. Beispielsweise wurden E-Mails, Passwörter, Fotos und Chat-Protokolle erfasst", stellte Caspar in der Mitteilung am Montag fest. Das weltweite Problem war 2010 auf seine Nachfragen hin öffentlich geworden.

    Nach Erkenntnissen der amerikanischen Aufsichtsbehörde FCC hatte ein einzelner Mitarbeiter die Funktion in die Software der Kamera-Wagen eingefügt. Er habe gedacht, dass mit Hilfe von Informationen etwa zu Suchanfragen die Internet-Suche verbessert werden könne. Google betonte, die Daten seien nie kommerziell ausgewertet worden. Der Konzern hatte zunächst von einem Versehen gesprochen, bei dem nur Datensplitter gespeichert worden seien.

    Caspar verhängte das Bußgeld im Rahmen eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hatte im vergangenen November ihre Ermittlungen eingestellt. Das Bundesverbraucherschutzministerium begrüßte das Bußgeld und forderte Google auf, die Informationspolitik gegenüber Behörden und Öffentlichkeit zu verbessern.

    Google musste wegen des Vorfalls bereits in mehreren Ländern Sanktionen hinnehmen. In den USA musste das Unternehmen jüngst sieben Millionen Dollar (5,4 Millionen Euro) Strafe nach einer Einigung mit den Generalstaatsanwälten von 38 US-Staaten zahlen. Der damit verbundene Vergleich stelle sicher, dass Google in der Zukunft keine ähnlichen Methoden mehr anwende, um ohne Zustimmung an persönliche Daten zu gelangen, erklärte der federführende Staatsanwalt aus Connecticut George Jepsen Mitte März. Das Unternehmen habe sich verpflichtet, seine Mitarbeiter entsprechend zu schulen.

    Im August vergangenen Jahres musste Google in einem anderen Fall in den USA 22,5 Millionen Dollar zahlen, weil es mit einem Trick sogenannte Cookies auf Geräten mit Apples Safari-Browser hinterlassen hatte. Die Cookies protokollierten das Surfverhalten der Apple-Nutzer.

    Der Hamburger Datenschützer räumte selbst ein, dass der Betrag für einen Konzern wie Google keine abschreckende Wirkung habe. Das Bundesdatenschutzgesetz sehe für multinationale Unternehmen aber nur ein Bußgeld von bis 150 000 Euro für fahrlässige Datenschutz-Verstöße und von bis zu 300 000 für vorsätzliche Verletzung vor. Bei der künftigen europäischen Datenschutzverordnung wird derzeit über ein Bußgeld von bis zu zwei Prozent des Jahresumsatzes diskutiert. Dies würde "eine wirtschaftlich spürbare Ahndung von Datenschutzverletzungen ermöglichen", erklärte Caspar. Google erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 50,2 Milliarden Dollar.

  10. #69
    VIP Member Saxon Lassiter's Avatar
    Join Date
    09-04-2011
    Posts
    1,307
    Uploads
    904
    Likes
    168

    Google dominiert auch mobile Internetsuche

    Der Internet-Gigant Google hat in Deutschland nicht nur bei Suchanfragen über herkömmliche PCs die Nase vorn, sondern auch bei der mobilen Suche übers Internet. Die Zahl der Nutzer stieg in den letzten zwölf Monaten um 80 Prozent.

    Der Suchmaschinen-Riese Google dominiert in Deutschland auch die mobile Internetsuche. Die Zahl der Nutzer stieg in den vergangenen zwölf Monaten um 80 Prozent auf 14,8 Millionen im Monat, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" in seiner aktuellen Ausgabe. Die Konkurrenten Yahoo (eine Million Nutzer) und Microsoft Bing (700 000 Nutzer) haben zwar auch zugelegt, sind aber im Vergleich zum Branchenprimus schon weit abgeschlagen. Die Zahlen wurden vom Marktforschungsunternehmen Comscore erhoben.

    Mit der steigenden Nutzung von Google auf den mobilen Geräten reduziert sich allerdings die Nutzung der Suchmaschine am herkömmlichen PC. Die Zahl der Suchanfragen sank hier im Jahresvergleich von 4,6 Milliarden auf 4,1 Milliarden im Monat. Google erreicht damit einen Marktanteil von 95 Prozent in Deutschland. Damit hat Google hierzulande einen deutlich größeren Marktanteil als im Heimatmarkt USA, wo der Konzern Werte um 65 Prozent erzielt.

    Auch Yahoo und Bing verzeichneten weniger Suchanfragen am Personal Computer: Bei Bing ging die Zahl von 63 auf 59 Millionen zurück, während Yahoo einen Rückgang von 42 auf 27 Millionen verzeichnete.

    Q:digitalfernsehen

  11. #70
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,674

    Google will Bezahlfernsehen anbieten

    Der Internetkonzern Google will einem Zeitungsbericht zufolge auch ins Bezahlfernsehen einsteigen. Das Unternehmen verhandle derzeit mit mehreren Fernsehsendern über ein entsprechendes Angebot, berichtete das „Wall Street Journal“ am Dienstag (Ortszeit). Google würde damit in den USA vor allem mit den klassischen Anbietern von Kabelfernsehen konkurrieren. Diese kämpfen derzeit schon mit der Konkurrenz von Internetvideotheken, welche die Onlineausleihe von Filmen anbieten.

    Google will laut dem „Wall Street Journal“ aber klassische TV-Sender für sein Angebot für Fernsehen übers Internet gewinnen. Ein solcher Dienst dürfte etwa dem Angebot Entertain der Deutschen Telekom ähneln: Nutzer verbinden dabei ihren Fernseher über einen Empfänger mit dem Internet, um so die klassischen Fernsehprogramme empfangen und zusätzlich Filme aus einer Onlinevideothek ausleihen zu können.

    Laut dem „Wall Street Journal“ arbeiten derzeit in den USA auch der japanische Elektronikkonzern Sony und der Chiphersteller Intel an Angeboten für Fernsehen übers Internet. Auch dem Elektronikriesen Apple wird seit Jahren nachgesagt, an einem innovativen Fernsehangebot zu arbeiten.

Page 7 of 9 FirstFirst ... 256789 LastLast
Advertise Here

Similar Threads

  1. Google Earth nu beschikbaar in Google Maps
    By tokoroko in forum Het Laatste Satelliet TV Nieuws
    Replies: 0
    Last Post: 27-04-2010, 13:02:17
  2. Google, Intel, Sony team up on Google TV platform: NY Times
    By sofien72tu in forum Daily Satellite TV News
    Replies: 0
    Last Post: 18-03-2010, 14:24:06
  3. Next day pay-TV on Google?
    By sofien72tu in forum Daily Satellite TV News
    Replies: 0
    Last Post: 02-12-2009, 18:37:40

Posting Permissions

  • You may not post new threads
  • You may not post replies
  • You may not post attachments
  • You may not edit your posts
  •