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Thread: Google

  1. #51
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    Google übernimmt Mobilfunksparte von Motorola – Frontalangriff auf Apple

    Der Suchmaschinenkonzern Google hat für insgesamt 12,5 Milliarden Dollar die Mobilfunksparte von Motorola gekauft, teilten die Unternehmen am 15. August mit. Google will mit der Übernahme seine Android-Plattform vor weiteren Patentklagen schützen. In der jüngsten Zeit hatten sich die Patentklagen des Konkurrenten Apple gegen Smartphones und Tablet-Computer mit dem Google-Betriebssystem Android gehäuft. So wurde unter anderem der Verkauf des Samsung-Tablets Galaxy 10.1 in der EU gerichtlich untersagt. Mit der Übernahme der Motorola-Mobilfunksparte steigt Google selbst ins Hardware-Geschäft ein und sichert sich wichtige Patente.

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  3. #52
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    Google TV soll 2012 in Europa starten

    Google möchte das Internetfernsehen Google TV im Frühjahr 2012 auch in Europa starten. Dies hat Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt auf einer Konferenz im schottischen Edinburgh angekündigt, berichtet die „Financial Times Deutschland“ (FTD, Ausgabe vom 30. August). Der Start erfolgt offenbar zunächst in Großbritannien. Dort sei man in Gesprächen mit lokalen Fernsehanbietern. Bezüglich des Geschäftsmodells legt sich das Unternehmen mehr nicht auf ein kostenloses, werbefinanziertes Angebot fest. „Es hängt von den Inhabern der Inhalte ab, ob sie Geld verlangen wollen. Und es hängt von den Nutzern ab, ob sie zahlen wollen“, sagte Schmidt. In den Vereinigten Staaten wird das Internetfernsehen bereits mit geringem Erfolg angeboten. Bei Google TV mangelt es nach einem Boykott der großen Fernsehanbieter ABC, NBC und CBS an professionellen Inhalten. Somit musste der Set-Top-Boxen-Hersteller Logitech kürzlich den Preis für die Google-TV-Box von 299 auf 99 US-Dollar senken.

  4. #53
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    Netzaktivisten fordern Recht auf Pseudonym – Streit um Google+

    Nutzeraufstand gegen Google: Immer lauter wird der Protest gegen die Bestimmungen des Internet-Konzerns zur ausschließlichen Verwendung der echten Namen im sozialen Netzwerk Google+. Am 5. September forderte eine Gruppe von 28 Netzaktivisten und Bundestagsabgeordneten Google in einem offenen Brief auf, die Nutzung eines Pseudonyms zuzulassen. Die Bedeutung der Kontroverse reicht weit über Google+ hinaus und wirft grundsätzliche Fragen zur Identität in der digitalen Gesellschaft auf.

    „Google+ macht die Vernetzung mit Menschen im Web mit der Vernetzung von Menschen in der realen Welt ähnlicher“, heißt es in der Begründung des Konzerns für seine Klarnamenregel. „Deswegen ist es wichtig, dass Sie ihren gewöhnlichen Namen verwenden, damit die Leute, mit denen Sie inVerbindung sein wollen, Sie finden können.“ Das weltgrößte Online-Netzwerk Facebook hat ähnliche Regeln, wie eine Sprecherin erläutert: „Für Facebook sind Authentizität und Sicherheit von höchster Priorität. Nicht zuletzt deshalb verfolgt Facebook eine Klarnamen-Politik, der alle Nutzer bei der Anmeldung bei Facebook zustimmen.“ Dadurch entstünden „echte, authentische Beziehungen, wie auch im realen Leben“.

    Doch Google+ ist nach dem Start vor gut zwei Monaten auch daran gegangen, die Einhaltung der Bestimmungen zu erzwingen. Zeitweise wurden mehrere Nutzerkonten suspendiert, darunter auch das der amerikanischen Bloggerin Violet Blue – obwohl diese wirklich so heißt. „Nach Überprüfung Ihres Profils haben wir festgestellt, dass der von Ihnen angegebene Name gegen unsere Community-Standards verstößt“, hieß es in der Begründung, die von Blue veröffentlicht wurde.

    „Die Nutzung eines Pseudonyms ermöglicht es Bürgern, im Einzelfall und nach ihrem eigenen Dafürhalten eine Meinung frei artikulieren zu können, ohne Ächtung und Nachteile befürchten zu müssen“, erklären die Verfasser des am 5. September veröffentlichten Briefs an Google-Europachef Philipp Schindler. „Dies ist essenziell für die freie Meinungsbildung in einer Demokratie“ – und entspreche auch der „natürlichen Begegnung in der Realität, wo sich Menschen zunächst ohne Namensnennung begegnen und einander dann vorstellen, wenn sie selbst es für geboten halten“. Schließlich biete ein Pseudonym den Bürgern totalitärer Staaten einen Schutz vor Repressionen.

    Initiator des Briefs ist der Hamburger Unternehmer Christoph Kappes. Zu den Erstunterzeichnern gehören die Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär (CSU), Peter Tauber (CDU), Manuel Höferlin (FDP), Jimmy Schulz (FDP), Lars Klingbeil (SPD) und Konstantin von Notz (Grüne) sowie Netzakteure wie Markus Beckedahl, Peter Glaser, Lars Hinrich, Jürgen Kuri, Sascha Lobo und Christiane Schulzki-Haddouti.

    Auch in den USA sorgt die Klarnamen-Regel für heftige Debatten. Pseudonyme, „’Nicknames’ oder Alias-Namen sind schon lange fester Bestandteil der Internet-Kultur“, betont die Bürgerrechtsorganisation EFF (Electronic Frontier Foundation) in ihrer Kritik an der Namenspolitik von Google. „Langjährige Online-Bewohner führen schon seit über 20 Jahren einen Nickname.“

    Manche vermuten, dass die Klarnamenregel von Google+ das Interesse verfolgen könnte, den Werbekunden von Google künftig noch raffiniertere Angebote für gezielte Werbung machen zu können. Dies weist das Internet-Unternehmen zurück. Google betont, dass es andere Plattformen wie Youtube und Blogger unterhalte, auf denen es sehr wohl möglich sei, anonym oder mit einem regelmäßig verwendeten Pseudonym aufzutreten.

    Forderungen aus der Politik nach einem „Vermummungsverbot im Internet“, wie es im November 2010 der Vorsitzende der Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft, Axel Fischer (CDU), ins Gespräch brachte, stoßen regelmäßig auf massive Proteste. Frank Rieger vom Chaos Computer Club (CCC) sagte am Wochenende auf der Berliner Konferenz „Netz für alle“, ein „Echtnamenzwang führt auf den direkten Weg in die totalitäre Gesellschaft“. Es sei ein Menschenrecht, anonym bleiben zu können oder ein Pseudonym zu verwenden.

  5. #54
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    Google einigt sich mit Datenschützern im Streit um Tracking-Dienst

    Nach langwierigen Gesprächen haben der Internet-Konzern Google und der Hamburgische Datenschutzbeauftragte eine Einigung zur Nutzung des Statistik-Dienstes Google Analytics erzielt. Das Unternehmen teilte am 15. September mit, die vereinbarten Regelungen stellten sicher, dass der Dienst „ab sofort ohne Beanstandung der deutschen Datenschutzbehörden eingesetzt werden kann“.

    Mit Google Analytics können die Betreiber eines Web-Angebots Statistiken über ihre Besucher erstellen – man spricht dabei vom „Tracking“, also von einem Nachverfolgen der Nutzer. Google stellt den Dienst kostenlos zur Verfügung, im Gegenzug werden bestimmte Daten an das Unternehmen in den USA übermittelt. Die Datenschützer in Deutschland verlangen von Tracking-Diensten unter anderem, dass Nutzer die Erstellung von Profilen stoppen können und keine vollständigen IP-Adressen gespeichert werden, wenn die Betroffenen dies nicht ausdrücklich erlauben. Die IP-Adresse ist eine Zahlenfolge, die jeden Computer im Internet eindeutig identifiziert.

  6. #55
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    Google macht Ernst mit Sprachsteuerung – Konzern holt britischen Spezialisten

    Nachdem Apple vergangene Woche die intelligente Sprachsteuerung Siri für das iPhone vorgestellt hat, arbeitet nun auch Google verstärkt an der Verbesserung eigener Lösungen. Der prominenteste Entwickler aus der Google-Software-Schmiede in Großbritannien, Dave Burke, wurde ins Google-Hauptquartier nach Mountain View geholt, berichtete der britische „Guardian“. Burkes Expertise liegt bei der Spracherkennung. Er beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema, hat wissenschaftliche Arbeiten dazu verfasst und gilt als Ausnahme-Programmierer.

    Seit 2007 arbeitet Burke für Google. Damals wurde er von einem Sprachsoftware-Entwicklerstudio aus Dublin geholt. In den vergangenen Jahren leitete Burke in London ein etwa 80-köpfiges Team von Entwicklern und arbeitete an Apps für Android-Smartphones. Auf seiner Arbeit beruhen viele der erfolgreichsten Android-Programme wie Maps, E-Mail oder die integrierte Suchsoftware. Einmal soll er sogar im Alleingang auf einem zwölfstündigen Flug von London nach Tokio eine App für Android programmiert haben.

    Künftig wird Burke in der Android-Abteilung in Kalifornien unter der Leitung von Andy Rubin tätig sein. Rubin selbst hatte 2005 seine Smartphone-Software-Firma Android an Google verkauft und damit den Grundstein für das erfolgreiche Betriebssystem gelegt. Bereits jetzt verfügt Android über Spracherkennung, die Genauigkeit lässt allerdings noch zu wünschen übrig. Google ist nicht das einzige Unternehmen, das seine Anstrengungen in diesem Bereich verstärkt: Weltweit arbeiten Entwickler auf Hochtouren an praktischen Lösungen in diesem Bereich, die künftig die Bedienung per Touchscreen ablösen sollen.

  7. #56
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    Google stellt erfolglose Online-Dienste „Wave“ & Co. ein

    Der Internetkonzern Google wird gleich mehrere seiner Online-Dienste einstellen. Wie Google-Vizepräsident Urs Holzer am 22. November auf dem Unternehmensblog wissen ließ, fallen einstige Hoffnungsträger wie das Kommunikations- und Kollaborationstool Wave und das stark an Wikipedia erinnernde Knol nun als „Ladenhüter“ dem betrieblichen Rotstift zum Opfer. Betroffen sind aber auch Services wie der Social-Media-Baukasten Google Friend Connect oder das eher experimentellere Lesezeichen-Sharing-Feature Google Bookmarks Lists. Als offizieller Schließungsgrund werden zu geringe User-Nachfrage und Unrentabilität genannt. „Wir sind gerade dabei, eine ganze Reihe von Produkten zu beenden, die alle nicht den Erfolg erzielen konnten, den wir uns eigentlich erhofft hatten“, erklärt Holzer die drastischen Schritte. Die aktuelle Ankündigung zur Schließung der Services sei dabei als Teil einer größer angelegten „Aufräumungsaktion“ im Hause Google zu sehen. Das Ende der Dienste hieße aber nicht, dass auch die diesen zu Grunde liegenden Ideen endgültig fallen gelassen werden. „Wir werden einige Funktionen in unseren anderen Angeboten integrieren“, so Holzer.

    Anschließend gibt der Google-Vizepräsident einen genaueren Einblick in die Hintergründe und Details zu den einzelnen Schließungen. Im Fall von Google Wave etwa, dessen Entwicklungsstopp bereits vor mehr als einem Jahr bekannt gegeben wurde, wird es Usern ab 31. Januar 2012 nicht mehr möglich sein, selbst Inhalte auf der Seite einzustellen. Diese wird dann nur noch als „read-only“-Portal betrieben. Die endgültige Abschaltung soll am 30. April erfolgen.
    Ein weiterer bekannter Name auf der Abschussliste ist der Wikipedia-Klon Knol. Die Wissensplattform, die anfänglich eigentlich sehr gut angelaufen ist, wird bis 30. April 2012 ganz normal weiter erreichbar sein. Ab 1. Mai allerdings soll die Seite dann nicht mehr im Web zu sehen sein, deren Einträge – die sogenannten „Knols“ – lassen sich aber weiterhin downloaden und exportieren. Mit 1. Oktober 2012 wird die Plattform komplett vom Netz genommen.

    Neben Wave und Knol wird Google gleichzeitig auch die Dienste Bookmarks Lists, Friend Connect, Gears, Search Timeline sowie die auf die Verbesserung der Solarenergietechnologie abzielende Initiative „Renewable Energy Cheaper than Coal“ auslaufen lassen. Im Laufe des Jahres hat das Unternehmen bereits eine regelrechte Schließungswelle unrentabler Angebote durchgeführt, von der nicht zuletzt Services wie Google Buzz, Google Health und die Experimentierplattform Google Labs betroffen waren.

  8. #57
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    Datenschutz-Beschwerde gegen neue Google-Suche

    Die am 10. Januar angelaufene Integration von Inhalten aus dem konzerneigenen sozialen Netzwerk in die Google-Suche stößt auf Widerstand. In den USA hat das Electronic Privacy Information Center (Epic) Beschwerden gegen Google wegen Ausnutzung der Marktmacht und mangelndem Datenschutz eingereicht. Die Änderung an der Suche verursacht auch bei vielen Usern Kopfschütteln. „Google muss aufpassen. Änderungen an der Suche, dem Kerngeschäft des Unternehmens, können Nutzer verärgern. Um gegenüber Facebook bestehen zu können, braucht Google Innovationen und keine Brechstange“, sagt Georg Markus Kainz von Quintessenz.

    Die digitale Bürgerrechtsorganisation Epic hat in einem Brief an die Federal Trade Commission Bedenken an der geänderten Google-Suche angemeldet. In dem Schreiben werden US-Behörden dazu aufgerufen, die Neuerung genau unter die Lupe zu nehmen. Vor allem der Umstand, dass private Informationen von Usern ohne deren Einverständnis durchsuchbar sind, macht Epic zu schaffen. „Soziale Netzwerke sind Werkzeuge zur privaten Kommunikation. Solche Inhalte haben in öffentlichen Suchergebnissen nichts zu suchen. Sonst geht wieder ein Stück Privatsphäre im Netz verloren. Wir brauchen Regeln, damit Privatkommunikation im Internet auch von Konzernen geschützt wird“, so Kainz.

    Neben Datenschutzfragen sorgt sich Epic auch um die Marktmacht von Google. Die prominente Integration der Google+-Ergebnisse verschafft dem Suchmaschinengiganten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Twitter hat seinen Unmut darüber bereits geäußert. Google entgegnet, dass Ergebnisse aus konkurrierenden sozialen Netzwerken deshalb nicht angezeigt werden, weil Google nur ungenügenden Zugang zu diesen Inhalten hat. „Das ist nur eine Show mit Scheinargumenten. In Wahrheit prügeln sich hier einige Giganten um Marktmacht“, sagt Kainz.

    Dass Google mit allen Mitteln versucht, sein Produkt voranzubringen, kann man dem Unternehmen kaum vorwerfen. Die marktbeherrschende Rolle der Google-Suche beim Navigieren im Internet verleitet dazu, eine gewisse Neutralität zu erwarten. „Die einzige Möglichkeit, ein gewisses Maß an Unabhängigkeit zu garantieren, wären neue Regelungen. Ein Verbot des simultanen Betriebs von Suchmaschinen und Plattformen, die Inhalte generieren, könnte helfen. Ansonsten ist gesunde Konkurrenz das einzige Regulativ. Es liegt in der Hand der User, die Monopolstellung von Google zu auszugleichen. Die Bequemlichkeit der Nutzer und die große Macht der Standardeinstellung machen einen Massenaustritt aber unwahrscheinlich“, erklärt Kainz.

  9. #58
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    Google startet Online-Filmverleih in Deutschland

    Auf der Plattform Google Play konnte man sich in Deutschland bisher nur Apps und Bücher herunterladen - jetzt können auch Filme ausgeliehen werden. Auf Musik müssen die deutschen Nutzer allerdings noch weiter warten.

    Google hat in Deutschland den Verleih von Filmen über das Internet gestartet. Zum Auftakt können Anwender unter knapp 700 Filmen auswählen. "Wir werden das Angebot schnell ausbauen und die Inhalte weiterer Filmstudios auf Play präsentieren", sagte Google-Manager Alexander Goethel am Donnerstag in London.

    Google hat unter anderem Verträge mit den großen US-Studios Paramount, NBC-Universal Disney und Sony und deutschen Studios wie Prokino, Senator Film, Tiberius Film und Universum Film. Es fehlen aber wichtige Anbieter wie Warner, Fox oder MGM, die beispielsweise von Apple über iTunes angeboten werden. Allerdings hatte das Apple-Portal zum Start im April 2009 auch nur einige hundert Filme im Angebot.

    Der Google-Dienst in Deutschland richtet sich vor allem an Besitzer von Smartphones und Tablet-Computer mit dem Betriebssystem Android. Hier können wie Filme über die Play-App von Google ausgeliehen werden. Auf einem Computer läuft der Verleih über einen herkömmlichen Web-Browser. Komplizierter wird eine Übertragung der Inhalte auf den Fernseher, da in Deutschland die Settopbox Google TV noch nicht verfügbar ist. Auch der Wohnzimmercomputer Nexus Q, der auf der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellt wurde, kann diese Brückenfunktion nicht erfüllen, weil Google das Konzept noch einmal überarbeiten möchte.

    Ähnlich wie bei anderen Online-Filmverleihern verlangt Google für die hochaufgelösten Versionen von aktuellen Kino-Filmen 4,99 Euro sowie 3,99 für Filme in Standard-Auflösung. Ältere Katalog-Titel können für 2,99 (SD) bzw. 3,99 (HD) ausgeliehen werden. Um die Filme auch ohne eine Internet-Verbindung anzuschauen, können Play-Kunden die Inhalte auf das Mobilgerät übertragen. Nach Ablauf der Leihfrist werden die Dateien dann wieder gelöscht.

    Google bietet über Play in Deutschland bislang Apps, Bücher und nun auch Filme an. Im Vergleich zum Play-Store in den USA fehlen noch Musik und Zeitschriften. Play-Kunden in den USA können Filme auch kaufen, während Google in Deutschland bislang nur als Filmverleiher auftritt. Parallel kann man sich hierzulande ausgewählte Filme über Googles Videoplattform YouTube ansehen.

  10. #59
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    Google und Gillette starten Fußball-Video-Plattform

    Mit dem "Gillette Football Club" haben Google und Gillette am Montag eine gemeinsame Video-Plattform für Fußball-Highlights auf Youtube gestartet. Ziel der Partnerschaft sei es, die Art und Weise, wie sich Fans im Internet Fußball ansehen, neu zu erfinden.


    Wie das Netzwerk Business Wire berichtet, haben Google und Gillette am Montag in London eine umfangreiche Partnerschaft bekanntgegeben. Auf dem neuen Youtube-Kanal "Gillette Football Club" sollen ab sofort hochwertige Fußball-Inhalte angeboten werden. Dazu zählen die Tore und Highlights der europäischen Top-Ligen (unter anderem Premier League, Serie A oder Bundesliga), wie auch "Behind the Scenes"-Videos und weitere exklusive Inhalte - und das alles in HD-Qualität. Auch umfangreiche Statistiken sowie Spiele sollen verfügbar sein und das kostenlose Angebot weiter aufwerten, um "gleichzeitig Fan, Experte und Spieler zu sein", so die Vorstellung der beiden Unternehmen.

    Nach einer kurzen kostenlosen Registrierung beim "Gillette Football Club" können im persönlichen Profil ganz einfach die Lieblingsliga und der Lieblingsverein ausgewählt werden. Damit erhält der Fan Zugang zu allen Tor- und Highlight-Videos und wird über seinen Lieblingsverein auf dem Laufenden gehalten. Außerdem wird der Zugriff auf die umfassenden Statistiken zu Teams und Spielern ermöglicht, die vom Unternehmen Squawka im sogenannten Leistungsindex bereitgestellt werden.

    Gilette hat mit dem gemeinnützigen Netzwerk streetfootballworld außerdem einen weiteren Partner in das Projekt eingebracht. So spendet Gillette für jeden registrierten Nutzer beim "Gillette Football Club" einen US-Dollar an das gemeinnützige Unternehmen. Die Obergrenze dafür legte Gillette auf 300 000 US-Dollar.

    Der Youtube-Kanal des "Gillette Football Club" ist am Montag erstmals in einer Beta-Version online gegangen. Die Inhalte beziehen Google und Gillette von den jeweiligen Content-Anbietern für die jeweiligen Ligen. Im Fall der Bundesliga ist das der Pay-TV-Anbieter Sky, der seinen eigenen Youtube-Kanal ebenfalls am Montag startete.

  11. #60
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    Europäische Datenschützer sagen Google den Kampf an

    Im Frühjahr hatte Google seine Datenschutz-Regelungen vereinheitlicht und damit die Kritik der europäischen Datenschützer auf sich gezogen, denn die neuen Regeln erlauben Google unter anderem, die gesammelten Daten miteinander zu verknüpfen. Nun wollen die Datenschützer gemeinsam gegen den Konzern vorgehen.

    Europas Datenschützer nehmen gemeinsam Google ins Visier und fordern Änderungen bei der Auswertung von Nutzer-Informationen. Sie stoßen sich vor allem daran, dass der Internet-Konzern nach seinen neuen Regeln Daten aus verschiedenen Diensten wie YouTube oder GMail gesammelt auswerten darf. Google betonte in einer ersten Reaktion, die Datenschutzerklärung respektiere europäisches Recht.

    Google müsse die im März eingeführten neuen Regelungen des Internet-Konzerns zur Daten-Verarbeitung nachbessern, damit sie den EU-Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre entsprechen, erklärte die französische Datenschutzkommission CNIL. Sie hatte die Google-Regeln im Auftrag ihrer europäischen Kollegen unter die Lupe genommen.

    Das Unternehmen habe rund drei bis vier Monate Zeit, um seine Regeln in Übereinstimmung mit den Datenschutz-Richtlinien der Europäischen Union zu bringen, erklärte CNIL-Präsidentin Isabelle Falque-Pierrotin am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Paris. Sollte Google keine Änderungen vornehmen, werde man mit rechtlichen Maßnahmen drohen müssen, warnte sie. Das US-Unternehmen müsse unter anderem eindeutigere und vollständigere Informationen über das Verwendungsziel seiner gesammelten Daten vorzulegen.

    "Die neue Datenschutz-Regelung erlaubt es Google nahezu, alle Informationen aus allen Diensten für alle Zwecke zu kombinieren", heißt es in einem Brief aller 27 europäischen Datenschützer an Google-Chef Larry Page. "Die Kombination von Daten - so wie jegliche andere Auswertung von privaten Informationen - erfordert eine angemessene rechtliche Grundlage und muss dem Zweck entsprechen, zu dem diese Daten erhoben wurden."

    Google prüfe derzeit der Bericht, erklärte der globale Datenschutzbeauftragte Peter Fleischer. Zugleich verteidigte er ausdrücklich die aktuelle Regelung: "Unsere neuen Datenschutzrichtlinien demonstrieren unser langjähriges Engagement, die Informationen unserer Nutzer zu schützen und gleichzeitig tolle Produkte zu entwickeln. Unsere Datenschutzerklärung respektiert dabei das europäische Recht."

    Google hatte im Frühjahr eine einheitliche Datenschutz-Regelung für alle seine rund 70 Internet-Dienste eingeführt. Neben einer Vereinfachung erlauben die neuen Regeln Google, Daten zu verknüpfen, die es von einem Nutzer über die einzelnen Dienste wie YouTube, Gmail oder Google+ erhält. Die französischen Datenschützer hatten nach der ersten Ankündigung im Februar Ermittlungen im Auftrag anderer europäischer Datenschutzbehörden aufgenommen.

    Für einen Google-Nutzer sei nicht ersichtlich, welche Arten von Informationen in den Diensten ausgewertet würden und für welche Zwecke, kritisierten die Datenschützer. Außerdem müssten sogenannte "passive Nutzer" von Google-Diensten - etwa solche, die auf anderen Webseiten zum Beispiel mit Werbung oder dem "+1"-Knopf des Online-Netzwerks Google+ in Berührung kommen - besser informiert werden.

    Google betont, erst die Verknüpfung der Daten erlaube einige für die Nutzer praktische Dienste - etwa wenn ein Telefon mit Google-Software auf Grundlage von Kalender-Daten und der Verkehrslage einen Termin-Hinweis gibt.

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