Für das digitale Antennenfernsehen DVB-T gibt es einen neuen Standard – doch wann DVB-T2 in Deutschland eingeführt wird, ist noch unklar. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sagte am 6. September in Berlin auf der IFA-Medienwoche, er peile das Jahr 2014 an. Die Sender sollten frühzeitig dafür werben.
Dagegen betonte NDR-Intendant Lutz Marmor: „Es gibt seitens der ARD keinerlei Beschlüsse dazu, den aktuellen technischen Standard durch einen neuen zu ersetzen.“ Die Diskussion über angebliche Starttermine könne die Kunden abschrecken, da sie neue Geräte benötigten. „Wer schon via DVB-T empfängt, ist verunsichert, denn seinen Geräten droht ein vorzeitiges Ende als Elektroschrott.“
Bundesweit gibt es für das sogenannte Überallfernsehen rund 30 Millionen Empfangsgeräte. Das neue DVB-T2 bietet mehr Möglichkeiten, so kann leichter hochauflösendes Fernsehen auch auf diesem terrestrischen Weg übertragen werden. In Großbritannien wurde nach Angaben von Ulrich Reimers von der Technischen Universität Braunschweig der Standard bereits eingeführt, Finnland und Schweden stehen kurz davor.




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