Auch RTL-Frühnachrichten kommen in HD aus neuem TV-Studio
Nach den Hauptnachrichten "RTL Aktuell" und dem Nachtmagazin "RTL Nachtjournal" nehmen ab dem kommenden Montag (27. September) auch die Frühnachrichten des Kölner Sender ihren Sendebetrieb im neuen Sendezentrum auf.

Wolfram Kons und Miriam Lange präsentieren an diesem Morgen erstmals aus dem 410 Quadratmeter großen HD-Studio zunächst die 90-minütige"Punkt 6"-Sendung und später das halbstündige "Punkt 9", teilte RTL am Freitah mit.

mit virtueller Technik und Kamera-Robotern soll das High-Tech-Monster den Frühnews "ganz neue Darstellungsmöglichkeiten und einen frischen Look" erlauben. "Das Design unserer Sendungen ist nun noch ein bisschen strahlender, hochwertiger und schicker", sagte Redaktionsleiter Stefan Altenburg, der gleichzeitig verspricht, dass die Sendungen inhaltlich und optisch für die Zuschauer wiedererkennbar bleiben: "Natürlich werden wir mit dem Umzug nichts von dem über Bord schmeißen, was die Zuschauer schätzen."



Auch Moderator Wolfram Kons, der seit 1991 die Frühnews bei RTL moderiert, freut sich nach eigenen Angaben auf die neue Umgebung: "Je nach Bedarf können wir komplexe Themen durch die erweitere virtuelle Technik grafisch und bildlich noch klarer und verständlicher darstellen". Bei allem High Tech sei die Grundstimmung der Sendungen durch die großzügige Raumarchitektur und die gelb-rote Farbgebung noch "wärmer" als bisher. "Damit ist das neue Studio für mich eine perfekte Kombination aus Modernität und Wohlfühlatmosphäre", erklärte Kons.

In den Genuss der hochauflösenden Bilder kommen übrigens nur zahlende Kunden: RTL-HD wird über die verbraucherunfreundliche "HD+"-Plattform von SES Astra verbreitet. Ein Jahres-Abonnement kostet 50 Euro (55 Euro für eine anonyme Smartcard). Zu sehen sind bei weitem nicht nur HD-Formate, der überwiegende Anteil des Programms wird von SD-Qualität hochskaliert. Das neue RTL-Studio liegt in Köln-Deutz, bis Ende des Jahres sollen alle Sendermarken des Konzerns dort produzieren.

Quelle: Sat+Kabel