Windows 7 kommt am 22. Oktober
Microsoft wird sein neues Betriebssystem Windows 7 früher als geplant auf den Markt bringen. PCs mit Windows 7 seien vom 22. Oktober an zu haben, sagte Microsoft Senior Vice President Bill Veghte am Dienstag in mehreren Interviews. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen die Programmierarbeiten noch vor dem Sommer abgeschlossen werden
Mit Windows erwirtschaftete Microsoft im vergangenen Geschäftsjahr 2008 rund ein Drittel seines Gesamtumsatzes von 60 Milliarden Dollar. Das Programm des Softwaregiganten läuft schätzungsweise auf 90 Prozent aller Personal Computer weltweit.
Nach einem Misserfolg mit dem Vorgängersystem Windows Vista steht das Unternehmen von Microsoft-Chef Steve Ballmer unter großem Druck, einen möglichst reibungslosen Übergang zu der neuen Systemsoftware Windows 7 hinzubekommen
Veghte sagte, die Reaktionen der Kunden auf die Vorabversion ("Release Candidate 1") von Windows 7 habe bei Microsoft die Zuversicht gestärkt, mit dem neuen System bereits am 22. Oktober auf den Markt zu gehen.
Bing: 15 geniale Tipps für die Microsoft-Suche
Microsofts neue Suchmaschine Bing hat einen phänomenalen Start hingelegt: Gerade in den USA holte Bing in den ersten fünf Tagen aus dem Stand 13 Prozent Marktanteil, während Google um 5 Prozent einbrach. Ein Grund dafür dürften die zahlreichen innovativen Such-Features von Bing sein - doch die sind bislang den Amerikanern vorbehalten.
Während sich Bing in den USA mit Wallpaper-Suche, Ergebnis-Vorschau oder RSS-Feeds der Such-Anfragen deutlich von der Masse der Suchmaschinen abhebt, bekommen deutsche User lediglich eine Art Google-Abklatsch zu sehen.
Windows 7: Promotion-Preise für Upgrade-Versionen
Windows 7Ende letzter Woche ist ein internes Papier der US-Elektronikkette Best Buy aufgetaucht, das einige weitere Details zu Microsofts Plänen für die Einführung von Windows 7 verrät. Außerdem muss das noch aktuelle Windows Vista offenbar für die Werbung für Windows 7 herhalten.
Wie aus dem 'Engadget' zugespielten Dokument hervor geht, hat Microsoft den Start des kostenlosen Upgrade-Programms für die Käufer von PCs mit Windows Vista tatsächlich für den 26. Juni 2009 angesetzt. Das Datum war schon früher genannt worden, es fehlte jedoch eine Bestätigung.
Weiterhin plant Best Buy laut dem Dokument den Vorabverkauf von Upgrade-Versionen von Windows 7 Home Premium und Windows 7 Professional, die zum Preis von jeweils 49 bzw. 99 US-Dollar über den Online-Shop des Unternehmens angeboten werden sollen. Das Pre-Order-Programm ist allerdings nur auf 16 Tage angesetzt.
Es ist außerdem unklar, ob es sich um spezielle Promotion-Preise handelt, oder um die von Microsoft empfohlenen Preisempfehlungen für die genannten Upgrade-Versionen von Windows 7. In dem Papier wird zudem erläutert, wie Best Buy Windows 7 gegenüber Windows Vista zu Werbezwecken positionieren will.
Offenbar will Best Buy den Kunden durch verschiedene Werbemaßnahmen deutlich machen, dass es sich nicht nur um "ein jetzt funktionierendes Vista", sondern um "ein neues Betriebssystem mit gesteigerter Produktivität, Funktionalität und Kreativität" handelt, das "weniger Ressourcen des Computers benötigt".
Microsoft-Chef rechnet mit Durchbruch von IPTV
Der Chef von Microsoft Deutschland, Achim Berg, ist davon überzeugt, dass sich das Internet-Fernsehen (IPTV) in Deutschland durchsetzen wird. Bis Ende des Jahres werde es hierzulande eine Million Nutzer für IPTV geben, sagte Berg in einem Interview mit "Welt Online". Gebremst werde die Entwicklung allerdings noch von der Bürokratie. Vor allem ladsse sich das traditionelle Rundfunkrecht nicht auf das neue Medium zu übertragen: "Viele Bestimmungen im Medienrecht passen auch nicht mehr in die Landschaft. Warum muss denn eine Internet-Seite mit mehr als 500 möglichen Zuschauern für Streaming-Angebote eine Rundfunklizenz erwerben?"
Windows 7 ohne Browser?
Der Softwareriese Microsoft hat angekündigt, dass das kommende Betriebssystem Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer ausgeliefert werden wird.
Dies berichtet Microsofts stellvertretender Chefjurist Dave Heiner in einem Blogeintrag des Unternehmens. Damit will der Konzern einer weiteren Strafzahlung durch die EU-Kommission entgehen. Der Webbrowser wird schließlich sowohl Nutzern als auch Computerherstellern separat angeboten. Die Spezialversionen für den europäischen Markt werden mit einem „E“ gekennzeichnet, schreibt Heiner. Für den Konsumenten wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch kaum etwas ändern. Vor allem beim Kauf eines neuen Rechners inklusive Betriebssystem ist davon auszugehen, dass der PCHersteller einen Browser vorinstalliert – der Einfachheit halber vermutlich den Internet Explorer, wie Microsoft-kritische Stimmen behaupten. Für Microsoft bedeutet dieser Schritt allerdings einen Strategiewechsel. Bislang argumentierte man in Redmond, dass der Internet Explorer ein fester Bestandteil des Betriebssystems sei und man deshalb nur beides zusammen ausliefern würde. Wiederholt wurde diese Tatsache von der EU beanstandet. Sie verstoße gegen europäisches Wettbewerbsrecht, hieß es aus Brüssel.
Downgrades von Windows 7
Laut Ankündigung von Microsoft wird für Käufer von neuen Endgeräten mit vorinstalliertem Windows 7 anderthalb Jahre die Möglichkeit für ein Downgrade auf Windows XP bestehen. Downgrades auf Windows Vista werden hingegen keiner zeitlichen Beschränkung unterworfen.
Der Konzern reagiert damit auf Bedenken, wonach speziell klein- und mittelbetriebliche Unternehmen mit Problemen bei der Umstellung von XP auf Windows 7 zu rechnen hätten. Downgrades werden für den Kunden mit keinen Zusatzkosten verbunden sein, es soll auch weltweit dieselbe Regelung gelten.
Downgrades von Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate (OEMLizenz) zu Windows Vista werden zeitlich unlimitiert möglich sein. Zurückstufungen von diesen beiden Varianten auf die Vista-Vorgängerversion Windows XP werden bei Geräten, die in den nächsten 18 Monaten gekauft werden, möglich. Downgrades auf Windows Vista scheinen aufgrund der missglückten Markteinführung des Produkts 2005 unwahrscheinlich. Windows XP wird jedoch noch von vielen Unternehmen sowie in bestimmten Marktnischen wie etwa dem Betrieb von Audioworkstations weiterhin geschätzt. Der Software-Konzern aus Redmond hatte daher angekündigt, für Windows XP bis 2014 Support- und Instandhaltungsservices anbieten zu wollen.
Windows 7 geknackt
US-Medienberichten zufolge haben Hacker Microsofts Windows 7 offenbar schon vor dem eigentlichen Produktstart am 22. Oktober geknackt – nur eine Woche, nachdem das Produkt in der veröffentlichungsfertigen RTM-Version vorliegt. In einschlägigen chinesischen Foren ist davon die Rede, dass Hacker die Echtheitsprüfung mit einem gestohlenen Schlüssel umgehen und das Betriebssystem somit ohne Online-Verbindung zu den Microsoft-Servern vollständig aktivieren können. Microsoft hat unter anderem gegenüber Cnet bestätigt, dass man Kenntnis um Berichte über Aktivierungsexploits habe und dabei erneut betont, dass man sich um den Schutz der Kunden vor Raubkopien und gefälschter Software bemühe. Wie schon die Vorgänger wird Windows 7 zum Kampf gegen Software-Piraterie eine Online-Aktivierung beinhalten, diesmal unter dem Namen „Windows Activation Technologies“. Doch offenbar ist dieser Schutz schon knapp drei Monate vor dem offiziellen Produktstart gefallen.
Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft baut trotz eines Gewinneinbruchs durch die weltweite PC-Flaute tausende neue Arbeitsplätze auf. In diesem Jahr würden 4.000 neue Stellen besetzt, sagte Microsoft-Personalchefin Lisa Brummel der Deutschen Presseagentur (dpa). Damit macht der Konzern einen Großteil der auch rezessionsbedingten Stellenstreichungen wieder wett. Die Suche nach Personal sei infolge der Wirtschaftskrise etwas einfacher geworden, sagte Brummel. "Es sind wieder mehr Leute verfügbar."
Die Krise hatte auch Microsoft hart getroffen. Anfang des Jahres kündigte der erfolgsverwöhnte Konzern erstmals in seiner Geschichte den Abbau von weltweit 5.000 Stellen an. Der Abbau sei nötig gewesen, weil sich die Prioritäten innerhalb des Konzern verschoben hätten, sagte Brummel. Es sei daher kein Widerspruch, dass Microsoft in anderen Sparten neue Mitarbeiter einstelle.
Microsoft setzt seine ganzen Hoffnungen nach dem Gewinneinbruch im abgelaufenen Geschäftsjahr auf das neue Betriebssystem Windows 7, das seit Donnerstag im Handel ist. Wegen des großen Interesses der Kunden hatte Microsoft bereits mehrfach die Produktion des Windows-Vista- Nachfolgers aufgestockt. Windows beherrscht den Markt für Betriebssysteme mit einem Anteil von weltweit gut 95 Prozent. Zuletzt hatte aber der Erzrivale Apple dem großen Konkurrenten Marktanteile abgejagt.
Weltweit beschäftigt der Microsoft-Konzern rund 90.000 Menschen. "Bei dieser Größenordnung wird es wohl in den nächsten Jahren bleiben", sagte Brummel. In Deutschland arbeiten rund 2.400 Menschen für Microsoft, der Großteil davon am Firmensitz in Unterschleißheim bei München. Das Unternehmen war in den vergangenen Jahren unter anderem wegen flexibler Arbeitsmodelle mehrfach als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet worden.
Bei der Auswahl neuer Mitarbeitern setzt Microsoft anders als viele andere Unternehmen vor allem auf persönliche Gespräche. Von standardisierten Auswahlverfahren in Assessment-Centern ist Brummel nicht überzeugt. "Wir stellen Individuen ein - und die lernt man am besten persönlich kennen", betonte sie. Sie achtet bei Bewerbern vor allem auf Erfolgsgeschichten im Lebenslauf. Außerdem erwartet sie von neuen Mitarbeitern Leidenschaft für den Job und Neugier.
Brummel steht seit rund vier Jahren an der Spitze der Microsoft-Personalabteilung und hat sich in dieser Zeit mit ihrer unkonventionellen Art einen Namen gemacht. Zu ihren ersten Amtshandlungen gehörte es, den sportbegeisterten Mitarbeitern in der US-Konzernzentrale wieder kostenlos Handtücher in den Umkleidekabinen zur Verfügung zu stellen, die unter ihrem Vorgänger dem Sparkurs zum Opfer gefallen waren. Viele Mitarbeiter, die mit dem Rad zur Arbeit fahren oder in der Pause zum Sport gehen, hatten sich darüber geärgert. "Ihnen ging es nicht um die Handtücher, sondern darum, dass ihre Bedürfnisse nicht wahrgenommen wurden", sagte sie.
Bei allen Sparzwängen dürfe ein Unternehmen nicht vergessen, die Beschäftigten einzubeziehen und ihre Wünsche an den Arbeitsalltag zu berücksichtigen. Da viele Mitarbeiter bereits seit zehn Jahren oder länger für das Unternehmen arbeiten, ist vor allem die Vereinbarkeit von Job und Familie ein großes Thema für Microsoft. Rund ein Viertel der Beschäftigten sind Frauen, denen der Konzern eine Vielzahl von Teilzeitstellen, Home-Office-Arbeitsplätzen und Unterstützung bei der Suche nach einer Kinderbetreuung anbietet. "Das gilt inzwischen aber auch für die Väter, die genauso ein Interesse daran haben, Kind und Karriere zu verbinden", sagte Brummel.
Aber auch die "weichen Arbeitsplatzfaktoren" können nach ihren Erfahrungen dazu beitragen, dass die Menschen mehr Spaß an der Arbeit haben. "Manchmal können das auch kleine Dinge wie ein anständiger Kaffee sein."
Für die klassische XBox brechen die letzten Online-Stunden an: Wie bereits im Februar angekündigt, kappt Microsoft in der Nacht vom 14. auf den 15. April die "XBox Live"-Unterstützung für die erste Konsolengeneration.
Damit stirbt auch der Multiplayer-Modus des ein oder anderen Klassikers, dessen Fangemeinde teilweise noch recht aktiv war. Als Ausgleich will Microsoft Entschädigungen anbieten. "Halo 2"-Spieler etwa sollen 400 MS-Punkte, die Teilnahme am "Halo: Reach"-Betatest und eine dreimonatige Live-Gold-Mitgliedschaft erhalten.
Auch der Support, etwa in Form von Patches, für alte Xbox-Titel wird ab dem 15. April eingestellt. Automatische "XBox Live"-Accountverlängerungen für Nutzer der ersten XBox wurden schon vor einigen Wochen deaktiviert.
Microsoft gibt als Hauptgrund für die Einstellung technische Einschränkungen an. So sei die derzeit noch auf 100 Einträge beschränkte Freundesliste eine direkte Folge der klassischen XBox.
Drei Wochen vor dem offiziellen Erscheinungsdatum des erwarteten Spiele-Blockbusters "Halo Reach" für die XBox360 ist eine Raubkopie im Internet aufgetaucht, die über P2P-Plattformen wie The Pirate Bay verbreitet wird - und bei Microsoft hektische Betriebssamkeit auslöst.
Der Konzern aus Redmond untersucht einem Bericht der BBC am Montag zufolge, wie der von Millionen Spielern sehnlichst erwartete Titel im Vorfeld an die Öffentlichkeit gelangen konnte. Der Shooter wurde in der Zwischenzeit mehrere Hundert Mal geladen und war bislang nur an Journalisten und Testspieler ausgegeben worden. "Wir prüfen gerade den Vorgang und wollen uns dazu nicht äußern", gab sich ein Sprecher am Vormittag reichlich zugeknöpft.
Ausführliche Videos von "Halo Reach" sind bereits auf YouTube abrufbar. Der für den Online-Dienst "XBox Live" verantwortliche Manager Stephen Toulouse warnte die Fangemeinde über Twitter, dass das Spielen des Titels mit Online-Verbindung unweigerlich die unwiderrufliche Deaktivierung des bezahlten Accounts zur Folge habe. Bereits im Jahr 2009 hatte Microsoft in einem anderen Fall hart durchgegriffen und Tausende Konten abgeriegelt.
"Halo" gehört zu den weltweit erfolgreichsten Konsolenspielen und wurde vom Studio Bungie entwickelt, das sich zwischenzeitlich im Besitz von Microsoft befand. Dabei kämpft der Protagonist gegen außerirdische Mächte. Der Titel ist vor allem aufgrund seiner musikalischen Untermalung und stimmungsvoller Atmosphäre sehr beliebt. Die bisherigen Ableger konnten außerdem in der klassischen Mission kooperativ mit mehreren Freunden gespielt werden.
Microsoft hat seinen Internet Explorer generalüberholt und mit neuen Technologien ausgestattet. Mit dem offiziellen Start der Testphase des neuen Browsers am Mittwoch will der weltgrößte Softwarekonzern verlorenes Terrain zurückerobern.
Derzeit liegt der Marktanteil des Internet Explorer bei knapp über 60 Prozent. Für den Nutzer soll der Internet Explorer in der neunten Version eine "völlig neue Erfahrung im Netz bieten", verspricht Microsoft vollmundig. "Zuvor sind wir alle mit angezogener Handbremse gefahren", behauptete Microsoft-Managerin Dorothee Ritz. Am Mittwoch ging der Browser in Deutsch und 24 weiteren Sprachen mit einer neuen "puristischen" Benutzeroberfläche an den Start.
Der Browser sei künftig nicht mehr nur ein Fenster zum Internet, sagte Ritz, sondern solle komplett in den Hintergrund treten. Die Inhalte von Websites sollen so realistisch wie möglich wiedergegeben werden.
Für die Darstellung von Bewegtinhalten setzt Microsoft deshalb statt auf Adobes Flash auf den neuen Standard HTML5. "Das ermöglicht uns die Entwicklung ganz neuer Features, für die man bislang Plug-ins benötigt hat", sagte Ritz.
Web-Sites sollen dank neuer Technik auf den Nutzer wirken wie richtige Anwendungen. Zu den ersten Partnern, die ihren Webauftritt auf den neuen Browser angepasst haben, zählen unter anderem die VZ-Netzwerke, der Verlag IDG und T-Online.
Der IE9 soll zudem Internetseiten deutlich schneller als sein Vorgänger darstellen.
Dafür greift die Software erstmals auf die Ressourcen der Grafikhardware zurück. Damit können Videos und aufwendige Grafiken aus dem Web dargestellt werden, ohne den Hauptprozessor zu belasten.
"Es geht aber nicht darum, um Millisekunden zu feilschen", sagt Ritz. Nach Ansicht von Microsoft ist der neue Browser in der Performance seinen Konkurrenten aber überlegen.
Auch Firefox und Google (Chrome) haben bereits neue Versionen ihrer Browser angekündigt. Unter den Anbietern von Internet-Browsern herrscht seit Jahren ein Wettbewerb um die Nutzer. Microsoft als einstiger Quasi-Monopolist hatte gegen den Firefox und Googles Chrome beständig Marktanteile eingebüßt. Auch der neue Internet Explorer 9 hat im Vergleich zum Dauerrivalen einen großen Nachteil: für den Firefox existieren zehntausende Plug-Ins, die den Browser um wichtige Funktionen erweitern.




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