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Thread: Hacker: Sony nimmt Playstation Network und Qriocity vom Netz

  1. #11
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    Wieder Sony-Hack - eine Million Kundendaten von Sony Pictures

    Sonys Ärger mit Online-Attacken findet kein Ende: Jetzt behauptet eine kleine Hacker-Gruppe, auf Servern des Filmstudios Sony Pictures Informationen zu einer Million Kunden geknackt zu haben.

    Zum Beweis veröffentlichte sie am Donnerstag eine Auswahl an Datensätzen im Internet. In Stichproben des US-Blogs "This Is My Next" erwiesen sich die Daten als authentisch. Dem Blog zufolge wurden 39.000 Kombinationen aus E-Mail-Adresse und Passwort sowie 12.500 mit E-Mail-Adresse, Passwort, Anschrift und Geburtsdatum ins Netz gestellt.

    Die Gruppe namens "Lulz Security" hatte vor kurzem mehrfach von sich reden gemacht. Unter anderem hackte sie die Website der US-Castingshow "X-Factor" und mogelte auf der Seite des Senders PBS einen Artikel unter, wonach der 1996 getötete Rapper Tupac Shakur am Leben sei.

    "Lulz Security" behauptete im Internet, dass die Seite von Sony Pictures extrem einfach zu knacken gewesen sei. Die Passwörter seien dort unverschlüsselt aufbewahrt worden, heißt es. Wegen mangelnder Ressourcen hätten die Hacker nur einen Teil der ihnen zugänglichen Informationen herunterladen können. Von Sony hieß es zunächst lediglich, man gehe den Behauptungen nach.

    Mitte April hatten unbekannte Hacker die Sony-Netzwerke für Konsolen- und Computerspieler sowie den Film- und Musikdienst "Qriocity" geknackt. Dadurch bekamen sie Zugang zu mehr als 100 Millionen Kundendatensätzen. Sony ist gerade dabei, die wochenlang abgeschalteten Netze wieder vollständig hochzufahren. Das Management beteuerte wiederholt, nach dem riesigen Datendiebstahl alles Erdenkliche für mehr Sicherheit getan zu haben. Danach gab es allerdings noch mehrere kleinere Sicherheitspannen.

    Quelle: Sat+Kabel

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  3. #12
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    Sonys PS3-Begrüßungspaket ab sofort verfügbar

    Nach dem massiven Datenklau im April bietet Sony PS3-Nutzern ein sogenanntes "Welcome Back"-Programm als Entschuldigung. Zwei Gratis-Spiele können ab sofort heruntergeladen werden.

    Nutzer des PlayStation Networks, die bereits vor dem 21. April in dem Netzwerk angemeldet waren, können aus den Titeln "Super Stardust", "Hustle Kings", "LittleBigPlanet", "Ratchet & Clank: Quest for Booty" und "Wipeout HD + Fury" wählen. Die Spiele müssen in den kommenden 30 Tagen heruntergeladen werden. Weiterhin gewährt Sony ein einmonatiges Gratis-Abo für das PSN.

    Hackern war es gelungen, in das Netzwerk einzudringen und Millionen von Nutzerdaten zu entwenden. Sony musste die Dienste PSN und Qriocity anschließend wochenlang ausschalten. Erst am gestrigen Freitag wurde der Konzern erneut Opfer von Hackern.

  4. #13
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    Sony: FBI soll Hacker finden

    Um den Hackern auf die Spur zu kommen, die in der vergangenen Woche erneut Millionen von Kundendaten gestohlen haben, hat Sony Pictures nun die US-Behörde FBI eingeschaltet.

    Die Hackergruppe "Lulz Sec" hatte am Donnerstagabend (Ortszeit) über die Online-Plattform Twitter bekannt gegeben, dass man die Webseite "SonyPictures.com" gehackt habe und dabei Millionen von Kundendaten entwendet habe. Diese wurden anschließend im Internet verbreitet. Eigenen Angaben zufolge wolle die Gruppe damit "einfache und offensichtliche Schwachstellen in den Systemen aufzeigen".

    Wie das Studio Sony Pictures am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte, seien die Angaben der Hackergruppe um den Datendiebstahl korrekt. Man habe sofort Maßnahmen ergriffen, um die Webseite und andere Kundendaten vor weiteren Angriffen zu schützen. Sony Pictures habe ein Experten-Team damit beauftragt, eine tiefgründige Analyse des Vorfalls anzufertigen.

    Dabei soll es allerdings nicht bleiben. Sony betonte, dass man die US-Bundesbehörde Federal Bureau of Investigation (FBI) damit beauftragt habe, die verantwortlichen Hacker zu identifizieren und "zur Rechenschaft zu ziehen". Man sei von dem Vorfall sehr betroffen, hieß es. Sony entschuldigte sich bei allen betroffenen Nutzern.

    Erst im April hatten Unbekannte die Sony-Netzwerke für Konsolen- und Computerspiele sowie den Film- und Musikdienst Qriocity geknackt. Dadurch bekamen sie Zugang zu mehr als 100 Millionen Kundendatensätzen. Konzernchef Howard Stringer hatte bereits geäußert, dass künftige Sicherheitslücken nicht "zu 100 Prozent" ausgeschlossen werden könnten.

  5. #14
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    Nach Sony-Hack: Polizei schnappt mutmaßliche Angreifer in Spanien

    Drei Männer in Spanien sollen für die Internet-Angriffe auf den japanischen Elektronikkonzern Sony und die Internet-Seiten mehrerer Regierungen verantwortlich gewesen sein. Die drei Verdächtigen wurden von der spanischen Polizei festgenommen.

    Wie die Ermittler am Freitag in Madrid mitteilten, bildete das Trio die Führung der spanischen Abteilung des international agierenden Aktivisten-Netzwerks "Anonymous". Das locker organisierte Netzwerk hatte bislang eine Beteiligung an den Attacken stets zurückgewiesen.

    In der Wohnung des 31-jährigen Anführers der Gruppe entdeckte die Polizei einen Server, von dem aus die Internet-Angriffe auf das PlayStation-Netzwerk von Sony gesteuert worden sein sollen. Die Hacker stünden außerdem im Verdacht, die Internetseiten mehrerer Banken sowie der Regierungen von Ägypten, Algerien, Libyen, Iran, Chile, Kolumbien und Neuseeland angegriffen zu haben, teilte die Polizei in einem Kommuniqué mit.

    Die Festnahme der drei Männer erfolgte in Barcelona, Valencia und Almería. Der Server befand sich in der Wohnung des Anführers in der nordspanischen Hafenstadt Gijón. Das Netzwerk "Anonymous" besteht aus einer Vielzahl unabhängiger Zellen in mehreren Ländern. Die Polizei teilte nicht mit, welche Rolle die drei festgenommen Aktivisten bei den Angriffen auf Sony konkret gespielt haben sollen. Zur Identität des Trios gab sie lediglich bekannt, dass der Anführer ein Handelsschiffer aus Gijón sei.

    Mitte April waren Unbekannte in die Sony-Netzwerke eingebrochen. Dabei wurden möglicherweise die Daten von mehr als 100 Millionen Kundenkonten gestohlen. Das Unternehmen schloss nicht aus, dass darunter auch Kreditkarten-Informationen waren. Nach dem ersten großen Angriff rissen die Attacken auf Sonys Netzwerke und diversen Websites, unter anderem von Sony-Ericsson, nicht ab. Lahm gelegt wurde auch der Musik-On-Demand-Dienst "Qriocity" (gespr. wie das englische Wort "curiosity", Neugier).

    Sony hatte schon zu einem frühen Zeitpunkt das Anonymous-Netzwerk in Verdacht. Die Aktivisten haben sich auch intensiv für die Enthüllungsplattform Wikileaks stark gemacht.

  6. #15
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    Playstation-Netzwerk nach Datendesaster schnell erholt

    Die Online-Plattform der Sony-Spielkonsole Playstation hat sich nach dem Datendesaster offenbar schnell erholt. "Wir haben in den USA bereits wieder 90 Prozent des Traffics auf dem Netzwerk, den wir vor dem Vorfall hatten, international sind es zwischen 85 und 90 Prozent", sagte der Chef des Geschäftsbereichs für Unterhaltungselektronik, Kazuo Hirai, dem "Handelsblatt" (Freitag).

    Mitte April waren Unbekannte in die Sony-Netzwerke eingebrochen . Dabei wurden möglicherweise die Daten von mehr als 100 Millionen Kundenkonten gestohlen. Das Unternehmen schloss nicht aus, dass darunter auch Kreditkarten-Informationen waren.

    Die Kündigungen hätten pro Woche immer im einstelligen Prozentbereich gelegen, sagte Hirai. "Aber selbstverständlich müssen wir jetzt alles unternehmen, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen." Derzeit werde eine komplette Bestandsaufnahme aller Systeme gemacht, die mit der Außenwelt kommunizierten, um sicherzustellen, dass es keine Schwachstellen gebe.

    Der Nachfolger der mobilen Spielkonsole PSP, die PS Vita, werde als Plattform noch in diesem Geschäftsjahr in die Gewinnzone kommen. Das bedeute Hardware- und Softwareverkauf, Onlinedienste und Lizenzgebühren von Spieleherstellern zusammengenommen. Mit der Hardware alleine werde Sony im kommenden Geschäftsjahr schwarze Zahlen schreiben. "Ich werde nicht wieder vier oder fünf Jahre damit verbringen, ein Hardware-Geschäft zu sanieren", sagte Hirai mit Blick auf die Erfahrungen bei der Playstation 3.

  7. #16
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    Nach Hack und Datenklau: Sony wechselt Führung der Spiele-Sparte aus

    Zweieinhalb Monate nach dem Datenklau bei Sony hat der japanische Konzern die Führung seiner Spiele-Tochter ausgewechselt. Neuer Chef werde der bisherige Europa-Verantwortliche Andrew House, teilte Sony Computer Entertainment am Mittwoch mit.

    Der langjährige Chef Kazuo Hirai wechsele zum 1. September an die Spitze des Aufsichtsrates. Der legendäre "Vater der PlayStation", Ken Kutaragi (60), zog sich schon jetzt als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsgremiums zurück. House wurde 2009 zum Europa-Chef des Spiele-Geschäfts ernannt. Zuvor arbeitete er unter anderem in den USA und war Marketing-Chef des Sony-Konzerns.

    In der Sony-Mitteilung wird der Hacker-Einbruch nicht erwähnt, bei dem unbekannte Angreifer Mitte April Zugriff auf Daten von mehr als 100 Millionen Kunden bekommen hatten. Online-Dienste wie das "PlayStation Network" für Konsolenspiele sowie der Musik- und Filmservice "Qriocity" waren danach mehrere Wochen lang nicht erreichbar.

    Besonders unangenehm für Sony war, dass Hacker auch nach dem Neustart mehrfach Lücken in Web-Sites des Konzerns fanden, obwohl Verantwortliche wie Hirai und Konzernchef Howard Stringer maximale Sicherheit versprochen hatten.

    Quelle:satundkabel

  8. #17
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    FBI fasst mutmasslichen Sony-Hacker - Anonymous und LulzSec

    Die US-Bundespolizei FBI hat nach einem Bericht des amerikanischen Nachrichtenkanals Fox News zwei mutmaßliche Hacker der an den Angriffen auf das Playstation Network beteiligten Gruppen Anonymous und LulzSec festgenommen.

    Einem der Beschuldigten, einem 23-jährigen Mann in Phoenix (Bundesstaat Arizona), werde Verschwörung vorgeworfen. Er solle an Hacker-Angriffen auf den Unterhaltungselektronik-Riesen Sony und dessen Online-Dienste beteiligt gewesen sein. Die Informationen seien anschließend ins Internet gestellt worden, berichtete der Sender am Donnerstagabend unter Berufung auf einen FBI-Beamten. Ein weiterer Verdächtiger sei in San Francisco gefasst worden.

    Dem Hacker-Kollektiv Anonymous und der Splittergruppe LulzSec werden Aktionen gegen PayPal, Sony und andere Unternehmen vorgeworfen. Unter anderem hatten sich Hacker im April Zugang zu den Daten von mehr als 100 Millionen Kunden verschafft. Auch die Rechner des US-Geheimdienstes CIA und anderer Sicherheitsbehörden sollen von ihnen angegriffen worden sein. Bereits im Juli war ein 19-Jähriger in Schottland festgenommen worden.

    Die Hacker sollen nach Ermittlungen der Behörden Internet-Seiten von großen Unternehmen massenhaft mit Zugriffen überhäuft haben, so dass diese zusammenbrachen. Eines der bevorzugten Angriffsziele von LulzSec soll der japanische Elektronikkonzern Sony gewesen sein.

  9. #18
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    Playstation 3: Raubkopierer wollen erneut zuschlagen

    Einem Medienbericht zufolge ist es indonesischen Hackern gelungen, erneut das Sicherheitssystem der PlayStation 3 durch eine Software auf einem USB-Stick zu umgehen, so dass Raubkopien auf der Sony-Konsole gespielt werden können.

    In den kommenden Wochen wollen die Hacker den USB-Stick in Umlauf bringen, berichtete der Branchendienst "PS3 Crunch" zum Wochenende. Mithilfe des Speichermediums soll es demnach möglich sein, auf Blu-ray gebrannte Raubkopien von Spielen über die Konsole zu spielen. Spiele, die vor dem Erscheinen der Firmware 3.6 auf den Markt kamen, könnten sogar direkt auf der Festplatte der PS3 installiert werden, hieß es. Sony äußerte sich bislang nicht zu dem Bericht.

    Im vergangenen Jahr tauchten mehrere der sogenannten USB-Dongles auf, die das Abspielen illegal bezogener Inhalte auf der Sony-Konsole ermöglichten. Die Produkte konnten über das Internet gekauft werden. Sony hatte daraufhin Klage gegen die Betreiber erhoben und mittels einer neuen Firmware die weitere Nutzung von Jailbreaks zu verhindert.

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