Beim Kauf eines Fernsehers sollten Verbraucher auf die Energieeffizienz des Gerätes achten. „Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von fünf bis acht Jahren macht der Stromverbrauch eines Fernsehers etwa ein Drittel der Gesamtkosten aus“, erklärt Roland Pause von der Verbraucherzentrale Sachsen. Ab dem 30. November müssen Hersteller ähnlich wie bei Kühlschränken oder Waschmaschinen Aufkleber mit Angaben zum Energieverbrauch an TV-Geräten anbringen. Freiwillig können sie dies bereits seit Dezember 2010 tun.
„Viele große Firmen haben auch jetzt schon Energielabel auf ihren Fernsehern“, erläutert Pause. Es zeige sich, dass ein Großteil der Modelle derzeit die Noten „A“ oder „B“ erhält. Insgesamt gibt es sieben Klassen: Von „A“ für sehr sparsam bis „G“ für verschwenderisch. Allerdings sollten Käufer beim Lesen der Labels nicht nur auf die Noten, sondern auch auf die Leistungsaufnahme in Watt und den geschätzten Jahresstromverbrauch in Kilowattstunden achten. „Sie können ein kleines Gerät ohne Zusatzfunktionen natürlich nicht mit einem 40-Zoll-Bildschirm mit eingebautem Receiver und Festplattenrekorder vergleichen“, erklärt Pause. Ein großer „A“-Fernseher verbraucht unter Umständen also mehr als ein kleines Modell mit schlechterer Note.




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