Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) produziert den ARD-Klassiker "Lindenstraße" in Zukunft in HD. Das teilte der Sender am Donnerstagnachmittag mit.
Die Produktion im hochauflösenden Standard startet nächste Woche nach dem Ende der Sommerpause, hieß es. Die erste Folge im neuen Format geht dann am 27. November über den Bildschirm. Bereits in dieser Woche werden Vor- und Nachspann in der neuen Aufnahmetechnik gedreht, ab dem 29. August dann die kompletten Episoden.
Auch für die Regisseure bringt die Produktion in High Definition dem WDR zufolge Vorteile. "Die Kameras können sich flüssiger durch die Studio-Wohnungen bewegen. Nichts geht optisch verloren, nichts wandert aus dem Blickfeld", heißt es in der Pressemitteilung.
Ganz unproblematisch sei die Umstellung auf HD aber nicht. Gerade die Abteilung Szenenbild stehe mit ihren mehr als 90.000 Requisiten vor zahlreichen Herausforderungen. So habe etwa im Serien-Feinschmeckerladen "Alimentari" der komplette Obst- und Gemüsebestand ausgetauscht werden müssen. Grund: Die künstlichen Äpfel, Birnen, Paprika und Tomaten tragen allesamt eine winzige Schweißnaht an ihrer Plastikhülle. Die Nähte fielen bei Tests mit der neuen Optik sofort ins Auge und wirken, als habe jemand mit dem Kuli nach gemalt, so der WDR.
Die "Lindenstraße" läuft immer sonntags um 18.50 Uhr in der ARD.




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