Der Verband der privaten österreichischen TV-Sender (VÖP) hat sich nach einem Zeitungsbericht bei der Medienbehörde über das Fernsehprogramm des Österreichischen Rundfunks beschwert.

Das Übermaß an Unterhaltung verletze das ORF-Gesetz, schreibt der "Standard" (Wochenendausgabe). Tatsächlich zeigt der ORF mindestens elf US-amerikanische Filme und Serien ohne Werbeunterbrechung, die parallel im privaten Fernsehen laufen. Das Gesetz schreibt dem öffentlich-rechtlichen Anbieter aber ein "unverwechselbares" Programm vor. Die Privatsender errechneten in diesem Jahr für den Flaggschiffsender ORF1 rund 80 Prozent Unterhaltung, mehr als bei RTL, ProSieben, ATV und Puls4