Das Wachstum im bisherigen Jahresverlauf resultiert vor allem aus der zunehmenden Durchdringung der Kundenbasis von Tele Columbus mit zusätzlichen Produkten über den klassischen Kabelfernsehanschluss hinaus (das so genannte Up- und Cross-Selling). Insbesondere das Geschäft mit schnellen Internet- und Telefonieanschlüssen entwickelt sich dabei weiterhin sehr dynamisch. Zum 30. September 2014 erreichte die Zahl der Kundenabonnements 197.000 (Internet) bzw. 166.000 (Telefonie), jeweils rund 22 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Zahl der Produkte je Kunde stieg während der drei Quartale weiter auf 1,43 (Vorjahr: 1,38) an, der gesamte durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) erreichte im dritten Quartal zum 30. September 2014 14,0 Euro (Vorjahr: 13,3 Euro).
Das erfolgreiche Up- und Cross-Selling von Zusatzprodukten ist einer der Eckpfeiler der Wachstumsstrategie von Tele Columbus. Das Unternehmen verfügt in vielen Regionen über ein eigenes, für die wechselseitige Kommunikation aufgerüstetes Kabelnetz, das deutlich schnellere Download- und Upload-Geschwindigkeiten zulässt als DSL-Anschlüsse. Durch weitere Investitionen in den technischen Ausbau wird das Unternehmen gezielt den Anteil derjenigen angeschlossenen Haushalte erhöhen, die mit unternehmenseigenen TV-Signalen und eigenen Produkten versorgt werden.
Für den weiteren Jahresverlauf geht Tele Columbus von einer Fortsetzung seiner positiven Geschäftsentwicklung aus, auch dank der neu eingeführten Produktangebote und Triple Play-Pakete, die am Markt gut angenommen werden.
„Wir haben eine klare, auf nachhaltiges profitables Wachstum ausgerichtete Strategie und konzentrieren uns weiterhin darauf, auf dieser Basis die Marktposition und die wirtschaftliche Stärke von Tele Columbus weiter auszubauen. Wir freuen uns besonders darüber, dass unser Investitionsprogramm, gemessen am Wachstum des EBITDA, schon in dieser frühen Phase greifbare Resultate liefert“, erklärte CEO Ronny Verhelst.
Am 30. September 2014 hatte Tele Columbus zudem bekannt gegeben, eine Börsennotierung anzustreben. Das Unternehmen beobachtet mit Blick auf einen möglichen Börsengang weiterhin aufmerksam die Entwicklungen am Kapitalmarkt.




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