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Thread: Primacom / Tele Columbus / PŸUR

  1. #61
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    Wachstum beschleunigt sich, Investitionsprogramm beginnt sich auszuzahlen

    Das Wachstum im bisherigen Jahresverlauf resultiert vor allem aus der zunehmenden Durchdringung der Kundenbasis von Tele Columbus mit zusätzlichen Produkten über den klassischen Kabelfernsehanschluss hinaus (das so genannte Up- und Cross-Selling). Insbesondere das Geschäft mit schnellen Internet- und Telefonieanschlüssen entwickelt sich dabei weiterhin sehr dynamisch. Zum 30. September 2014 erreichte die Zahl der Kundenabonnements 197.000 (Internet) bzw. 166.000 (Telefonie), jeweils rund 22 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Zahl der Produkte je Kunde stieg während der drei Quartale weiter auf 1,43 (Vorjahr: 1,38) an, der gesamte durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) erreichte im dritten Quartal zum 30. September 2014 14,0 Euro (Vorjahr: 13,3 Euro).

    Das erfolgreiche Up- und Cross-Selling von Zusatzprodukten ist einer der Eckpfeiler der Wachstumsstrategie von Tele Columbus. Das Unternehmen verfügt in vielen Regionen über ein eigenes, für die wechselseitige Kommunikation aufgerüstetes Kabelnetz, das deutlich schnellere Download- und Upload-Geschwindigkeiten zulässt als DSL-Anschlüsse. Durch weitere Investitionen in den technischen Ausbau wird das Unternehmen gezielt den Anteil derjenigen angeschlossenen Haushalte erhöhen, die mit unternehmenseigenen TV-Signalen und eigenen Produkten versorgt werden.

    Für den weiteren Jahresverlauf geht Tele Columbus von einer Fortsetzung seiner positiven Geschäftsentwicklung aus, auch dank der neu eingeführten Produktangebote und Triple Play-Pakete, die am Markt gut angenommen werden.
    „Wir haben eine klare, auf nachhaltiges profitables Wachstum ausgerichtete Strategie und konzentrieren uns weiterhin darauf, auf dieser Basis die Marktposition und die wirtschaftliche Stärke von Tele Columbus weiter auszubauen. Wir freuen uns besonders darüber, dass unser Investitionsprogramm, gemessen am Wachstum des EBITDA, schon in dieser frühen Phase greifbare Resultate liefert“, erklärte CEO Ronny Verhelst.

    Am 30. September 2014 hatte Tele Columbus zudem bekannt gegeben, eine Börsennotierung anzustreben. Das Unternehmen beobachtet mit Blick auf einen möglichen Börsengang weiterhin aufmerksam die Entwicklungen am Kapitalmarkt.

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  3. #62
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    Tele Columbus bietet HDTV-Sonderaktion zu Weihnachten

    Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus und die ProSiebenSat.1 Gruppe machen den Fernsehzuschauern an den Weihnachtsfeiertagen ein besonderes Geschenk: Vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember empfangen alle Tele Columbus Kunden vier HDTV-Programme der Sendergruppe unverschlüsselt und ohne Zusatzkosten. Unter dem Motto „Weihnachten in HD“ schaltet ProSiebenSat.1 an den drei Weihnachtstagen die Sender ProSieben HD, Sat.1 HD, Kabel eins HD und sixx HD für alle Tele Columbus Kunden frei. Tele Columbus Kunden mit einem HD-fähigen Fernseher und einem kabeltauglichen digitalen Empfangsgerät können Weihnachtsfilme, Serien und Dokumentationen der Sendergruppe in brillanter, hochauflösender Qualität genießen. Die Sender sind ansonsten über den Kabelanschluss von Tele Columbus im Paket KabelTV HD oder Plus HD zu empfangen.

    „Auch in diesem Jahr werden sicherlich wieder viele HDTV-fähige Fernsehgeräte unter dem Weihnachtsbaum liegen – und für diese Geräte liefern wir die passenden Inhalte in HD“, erklärt Stefan Beberweil, Chief Commercial Officer der Tele Columbus Gruppe. „Im Rahmen der Sonderaktion „Weihnachten in HD“ können sich unsere Kunden mit eigenen Augen von den Vorteilen des hochauflösenden Fernsehens überzeugen und die HD-Sender von ProSiebenSat.1 kostenlos testen.“

    Um „Weihnachten in HD“ zu genießen, müssen Tele Columbus Kunden lediglich das gewünschte HD-Programm der ProSiebenSat.1 Gruppe in der Sender-Liste ihres Empfangsgeräts auswählen. Die Freischaltung erfolgt am 24. Dezember und endet am 26. Dezember. Alle Kunden, die die HDTV-Angebote der privaten Sender auch über die Sonderaktion hinaus sehen möchten, können die Programme über das Paket KabelTV HD oder Plus HD empfangen. Das HDTV-Angebot von Tele Columbus umfasst insgesamt bis zu 19 öffentliche-rechtliche und private HD-Sender mit dem digitalen Kabelanschluss, zusätzliche 18 private HD-Sender im Paket KabelTV HD oder Plus HD und weitere 10 HD-Sender im Pay-TV-Paket Extra HD.

  4. #63
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    primacom bietet über Weihnachten kostenlos ProSiebenSat.1-Sender in HD an

    primacom hält in diesem Jahr eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung für seine TV-Kunden bereit: Vom 24.12. bis 26.12. können alle primacom-Kunden mit HD-fähigem Fernseher oder Receiver das gesamte Programm der Sender ProSieben, Sat.1, kabel eins und sixx ohne Zusatzkosten und ohne Vertragsbindung in brillanter HD-Qualität erleben. In dieser Zeit ist die HD Verschlüsselung für die vier Sender aus der ProSiebenSat.1 Gruppe aufgehoben.

    Das Programm von ProSieben, Sat.1, kabel eins und sixx steckt an diesen vier Tagen voller Highlights für die ganze Familie. Dazu gehören unter anderem der Klassiker „Die Geister, die ich rief...“ am 24.12. um 20:15 Uhr auf kabel eins HD, „Ice Age 4 - Voll verschoben“ am 25.12. um 20:15 Uhr auf Sat.1 HD, „Transformers 3“ am 26.12. um 20:15 Uhr auf ProSieben HD oder „Kalender Girls“ am 26.12. um 20:15 Uhr auf sixx HD. Durch die kostenlose Aufhebung der HD-Verschlüsselung bei diesen vier Sendern wird das Weihnachtsfest mit primacom zu einem wahrhaft unvergesslichen Fernseherlebnis.

    Die freie und unverschlüsselte Einspeisung dieser Sender in HD-Qualität beginnt in der Nacht auf Heiligabend und endet automatisch in der Nacht nach dem zweiten Weihnachtsfeiertag, ohne dass dafür ein zusätzlicher Sendersuchlauf ausgeführt werden muss. Wer auch danach bei diesen und vielen weiteren Sendern nicht auf superscharfes HDTV verzichten möchte, kann sich jederzeit für eines der attraktiven HD-Pakete von primacom entscheiden. Weitere Informationen können unter www.primacom.de/hd eingesehen werden.

  5. #64
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    Tele Columbus will 300 Millionen mit Börsengang einsammeln

    Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus möchte mit seinem geplanten Börsengang rund 300 Millionen Euro zusätzlich einsammeln. Diese sollen vor allem für den Abbau von Verbindlichkeiten genutzt werden.

    Ursprünglich hatte der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus seinen Börsengang bereits im vergangenen Jahr geplant. Aufgrund der Börsenentwicklung hatte das Unternehmen seine Pläne jedoch geändert und diesen Schritt nach hinten verlegt. Nun soll es jedoch im Laufe des ersten Halbjahres 2015 zum Gang an die Börse kommen.

    Wie Tele Columbus am Freitag mitteilte, beabsichtigt das Unternehmen seine Aktien in den kommenden Monaten im regulierten Markt der Frankfurter Börse notieren zu lassen. Neben den Aktien der bisherigen Gesellschafter sollen dabei auch neue Aktien platziert werden. Der erwartete Emissionserlös aus der Kapitalerhöhung soll bei rund 300 Millionen Euro liegen. Den Großteil des neuen Geldes wolle das Unternehmen verwenden, um bestehende Verbindlichkeiten abzubauen und so den eigenen finanziellen Spielraum zu erhöhen.

    2015 möchte Tele Columbus vor allem die Abkopplung von einer externen Signalzuführung etwa durch Kabel Deutschland weiter abbauen und mehr angeschlossene Haushalte selbst mit TV-Bouquets versorgen. Außerdem soll die Zahl der angeschlossenen Haushalte insgesamt gesteigert werden.

    Q:.digitalfernsehen.de

  6. #65
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    Verliert Tele Columbus den wichtigsten Kunden?

    Bislang ist es nur ein hartnäckiges Gerücht, das unter Insidern kursiert. Vor einem geplanten Börsengang wäre es jedoch der Super-GAU für Tele Columbus. Der Netzbetreiber soll einen seiner größten und wichtigsten Kunden, die Nassauische Heimstätte / Wohnstadt mit 40 000 Wohneinheiten in Hessen in Kürze verlieren.

    Ein Unternehmenssprecher von Nassauische Heimstätte / Wohnstadt hält sich noch bedeckt. Der zuständige Stabsbereichsleiter, der die notwendigen Informationen dazu zuliefern könne und müsse, sei erst in drei Wochen wieder im Hause, heißt es gegenüber DF. Dementiert wird das Gerücht bis dato jedenfalls nicht. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia, der den Zuschlag von Nassauische Heimstätte / Wohnstadt erhalten haben soll, wollte Marktgerüchte ebenfalls nicht kommentieren. Insider vermelden jedoch bereits, dass sich beide Parteien einig sind. Der etwaige Deal wäre für den Kölner Netzbetreiber in jedem Falle erfreulich. Weniger erfreut sein dürfte in diesem Falle Tele Columbus. Denn der Anbieter wollte in Kürze seinen Börsengang starten.

    Sollten sich die Marktgerüchte bestätigen, verlöre der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus, dem schon weitere Kunden über die letzten Jahre in drastischer Weise verloren gingen, nun auch noch einen seiner größten Kunden im Westen mit weiteren 40 000 Wohneinheiten an Unitymedia. Mit den Verlusten in Städten wie Dessau und Zeitz im Osten an Kabel Deutschland und erst im Oktober 2014 der Verlust von weiteren 26 000 Wohneinheiten der Howoge in Berlin an die Deutsche Telekom, könnten sich nun die Verluste von Tele Columbus auf insgesamt mehr als 100 000 Wohneinheiten summieren, schätzen Experten.

    Sowohl Unitymedia als auch Kabel Deutschland sind weiterhin wachsame Wettbewerber im Kampf um die verbliebenen Wohneinheiten, und auch die Deutsche Telekom wird über das Competence Center Wohnungswirtschaft bestrebt sein, von Tele Columbus weitere Bestände zu übernehmen.

    Geplant war laut Tele Columbus noch im Dezember 2014, die Zahl der angeschlossenen Haushalte auch über die bestehenden Netze hinaus weiter zu steigern. Danach sieht der Trend zumindest nicht aus. Telecolumbus konnte vor zweieinhalb Jahren zur Branchenmesse Anga Cable (heute: Anga Com) nach eigenen Angaben noch rund 2,1 Millionen Haushalte mit Kabel-TV, Internet und Telefonie versorgen. Im Dezember 2014 waren es nach Unternehmensangaben dann nur noch 1,7 Millionen Haushalte. Neue Verluste könnten jetzt vielleicht sogar den geplanten Börsengang von Telecolumbus gänzlich gefährden.

  7. #66
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    Tele Columbus will in Mobilfunk- und VoD-Markt einsteigen

    Tele Columbus plant in den kommenden Jahren die Ausweitung seiner Geschäftstätigkeiten. Die Produktpalette soll dabei nach dem Vorbild anderer Netzbetreiber um Mobilfunk- und Video-on-Demand-Produkte ergänzt werden.

    Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus plant seine Geschäftsbereiche in den kommenden Jahren auszubauen. Wie das Unternehmen nun im Zusammenhang mit seinen Börsenplänen ankündigte, sollen dabei unter anderem die Marktsegmente Mobilfunk, Video on Demand und Mobile-TV erschlossen werden. So sieht die aktuelle Planung des Netzbetreibers vor, mittel- bis langfristig auch Mobilfunktarife anzubieten. Integriert werden sollen diese dabei in ein Kombi-Produkt, bei welchem der Kunde TV, Internet, Festnetz und mobile Telefonie gebündelt buchen kann.

    Auch im Bereich der neuen TV-Dienste möchte Tele Columbus neue Produkte anbieten. Die Stichworte lauten dabei Video on Demand und mobiles Fernsehen. Bei ersterem könnte der Anbieter ein Produkt aufbauen, dass ähnlich Funktioniert wie beispielsweise Kabel Deutschlands Abrufdienst Select Video. Dieser bietet dem Kunden die Möglichkeit, einzelne Filme digital gegen eine Gebühr auszuleihen. Die Alternative bestünde in der Zusammenarbeit mit einem externen VoD-Anbieter.

    Im Bereich Mobile-TV möchte sich Tele Columbus offensichtlich auf die Spuren von Telekom (Entertain to Go), Unitymedia Kabel BW (Horizon Go) und Kabel Deutschland (TV-App) begeben. Explizit genannt wird dabei das Indoor-Streaming von TV-Sendern aber auch die Möglichkeit, diese Unterwegs auf mobilen Endgeräten zu nutzen.

  8. #67
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    Vor Börsenstart: Tele Columbus AG legt Emissionspreis von 10 Euro je Aktie fest

    Die Tele Columbus AG hat gemeinsam mit ihrem Gesellschafter den Ausgabepreis für die im Rahmen ihres Börsengangs angebotenen Aktien auf 10 Euro je Aktie festgelegt. Der Ausgabepreis liegt damit in der Mitte der Preisspanne von 8 Euro bis 12 Euro je Aktie. Das Angebot war zum Ausgabepreis deutlich überzeichnet.

    Insgesamt werden 51.022.500 Aktien platziert, davon 33,3 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung, 14,4 Millionen existierende Aktien, die von Tele Columbus Management S.à r.l. verkauft werden – einer Beteiligungsgesellschaft, die indirekt durch die Eigentümer von Tele Columbus gehalten wird – und zusätzlich 3,3 Millionen existierende Aktien, die die beteiligten Banken von Tele Columbus Management S.à r.l. im Wege der Aktienleihe erworben haben, um die Mehrzuteilung abzudecken Um die durch eine Aktienleihe erworbenen Aktien an Tele Columbus Management S.à r.l. zurückgeben zu können, hat das Unternehmen den beteiligten Banken die Option gewährt, die entsprechende Zahl zusätzlicher Aktien am Unternehmen, welche aus dem genehmigten Kapital des Unternehmens auszugeben wären, zum Ausgabepreis zu erwerben („Greenshoe-Option“).

    26 Millionen Aktien werden den Altaktionären zugeteilt, die eine Kauforder für die bevorrechtigte Zuteilung abgegeben haben.

    „Wir freuen uns über die hohe Nachfrage nach der Tele-Columbus-Aktie und auf den ersten Handelstag“, so Ronny Verhelst, Vorstandsvorsitzender von Tele Columbus. „Die Resonanz der Investoren war sehr positiv und bestätigt die Attraktivität unseres Geschäftsmodells. Mit dem künftigen Zugang zum Kapitalmarkt erhöhen wir die finanzielle Flexibilität des Unternehmens, um unsere Marktposition deutlich zu stärken.“

    Dem Unternehmen fließen 333 Millionen Euro aus dem Verkauf neuer Aktien (exklusive möglicher Erlöse aus der Greenshoe-Option von bis zu 10 Prozent des Angebots der neuen Aktien) zu. Bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option liegt der Gesamterlös der Gesellschaft damit bei 367 Millionen Euro. Der sich daraus ergebende, anfängliche Streubesitz beläuft sich auf mehr als 50 Prozent der insgesamt ausgegebenen und ausstehenden Aktien des Unternehmens, bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option und inklusive der für diesen Zweck an Altaktionäre bevorrechtigt zugeteilten Aktien, die einer Haltefrist von 180 Tagen unterliegen.

    Die Aktien der Tele Columbus AG werden vom 23. Januar 2015 an unter dem Börsenkürzel TC1 im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.

    Goldman Sachs International und J.P. Morgan Securities plc begleiten den Börsengang als Joint Global Coordinators und zusammen mit BofA Merrill Lynch und Berenberg als Joint Bookrunners. Rothschild agiert als Finanzberater des Unternehmens.

  9. #68
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    Erster Tag an der Börse: Tele Columbus überzeugt

    Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus hat am heutigen Freitag endlich den Schritt an die Börse gewagt - und legte dabei einen erfolgreichen Einstand hin. Der Wert der Papiere stieg direkt um mehr als 10 Prozent.

    Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus hat am Freitag ein erfolgreiches Börsendebüt gegeben. Der Kurs der Aktien stieg gleich am ersten Handelstag in Frankfurt um rund 13 Prozent. Die Anteilsscheine waren zu 10 Euro ausgegeben worden, die Erstnotiz lag bei 10,70 Euro, am Nachmittag wurde die Aktie dann für 11,30 Euro gehandelt. Das Börsenumfeld war sehr günstig: Nachdem die Europäische Zentralbank am Donnerstag den Kauf von Staatsanleihen in großem Umfang angekündigt hatte, waren Aktien weltweit stark gefragt.

    Tele Columbus ist der drittgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber, er versorgt 1,7 Millionen Haushalte mit dem Fernsehsignal. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin hatte den Ausgabepreis in der Mitte der angepeilten Spanne von 8 bis 12 Euro festgesetzt. Bei 10 Euro war die Nachfrage dann deutlich größer als die angebotenen rund 51 Millionen Aktien. Davon waren 33,3 Millionen neue Papiere aus einer Kapitalerhöhung. Zudem gaben auch Altgesellschafter Aktien ab. An Tele Columbus sind mehrere Londoner Finanzinvestoren beteiligt.

    Das Unternehmen wollte bei seinem Börsengang bis zu 367 Millionen Euro einnehmen. Mit dem Geld plant Tele Columbus seine Schuldenlast zu senken und den Ausbau der Kabelnetze zu finanzieren. Kerngebiet des Betreibers ist Ostdeutschland, aber auch in einigen westdeutschen Gegenden ist Tele Columbus vertreten.

    Die Kabelfernsehnetze gelten auch als Grundgerüst für schnelle Internet-Breitbandverbindungen. Für datenintensive Anwendungen wie Videostreaming werden immer schnellere Netze benötigt. Die Kabelnetz-Betreiber konkurrieren dabei mit Telekom-Anbietern.

  10. #69
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    Tele Columbus hebt Verschlüsselung für zahlreiche Sender auf

    Tele Columbus wird in den kommenden Monaten zahlreiche Umstellungen an seinen Netzen vornehmen. Dabei soll unter anderem die Verschlüsselung für mehrere Sender wegfallen. Ab Sommer visiert der Kabelnetzbetreiber den Ausbau des HD-Portfolios an.

    Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus wird zwischen März und Mai 2015 zahlreiche Veränderungen in seinen Kabelnetzen vornehmen. Dabei wird es neben Umbelegungen einzelner Sender auch in vielen Fällen zum Wegfall der Verschlüsselung für digitale Privatsender kommen. So sollen die Kanäle Ebru TV, Manoulenz.tv sowie in einigen Regionen Eurosport, Euronews und CNN dann erstmals unverschlüsselt in den Tele-Columbus-Netzen ausgestrahlt werden.

    Weiterhin kündigte der Kabelnetzbetreiber an, die analoge Verbreitung für einige Kanäle einzustellen und diese fortan nur noch digital zu verbreiten. Zudem wird es im analogen Bereich zu einigen Umbelegungen kommen. Auch im digitalen Bereich sollen die Sender ZDF HD, ZDFneo HD, ZDFkultur HD, Arte, Phoenix, Eins Plus, Einsfestival und Tagesschau24 einen neuen Programmplatz erhalten.

    Längerfristig möchte Tele Columbus mit den Umstellungen mehr Platz für die Einspeisung weiterer HD-Sender schaffen, wie der Kabelnetzbetreiber ankündigte. Eine Erweiterung des HDTV-Angebots ist demnach ab Mitte 2015 geplant.

  11. #70
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    primacom mit starkem Geschäftsjahr 2014

    primacom, der viertgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland, konnte Kundenanzahl, Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2014 stark ausbauen. Die Erlöse stiegen um 37,2 Prozent auf 131,6 Mio. Euro (2013: 95,9 Mio. Euro) und der Gewinn vor Steuern (EBITDA) erhöhte sich um 55,3 Prozent auf 55,2 Mio. Euro. Gründe für das starke Wachstum sind die Übernahme der DTK Gruppe, dem ehemals sechstgrößten Akteur im Markt, und der höhere Absatz margenträchtiger digitaler Angebote (HDTV, Breitbandinternet und Telefonie), der von 2013 auf 2014 um 33,5 Prozent (inklusive DTK) stieg. Ohne den Einfluss der durch die DTK-Übernahme zusätzlich akquirierten Haushalte stieg der Umsatz der primacom um 4,7 Prozent auf 100,4 Mio. Euro und das EBITDA um 16,7 Prozent auf 41,5 Mio. Euro.Joachim Grendel, CEO von primacom, zu dem Jahresergebnis: „Der Erfolg unserer Strategie, in das eigene, hochmoderne, IP-fähige Netzwerk zu investieren, spiegelt sich im Jahresergebnis 2014 wider. Mehr als 80% der Erlöse generieren wir über unsere eigene Netzinfrastruktur. Der Zugriff auf höherwertige Digitalangebote, insbesondere HDTV und Triple-Play, wächst kräftig. Der nachweisliche Erfolg im Up-Selling sowie unsere Bemühungen, Kosten zu reduzieren und Synergieeffekte zu schaffen, sorgten dafür, dass wir enorme operative Fortschritte und starkes Gewinnwachstum erzielen konnten. Dank der Investitionen in das Netzwerk und des starken Cashflows sind wir exzellent aufgestellt, den bereits eingeschlagenen Wachstumspfad fortzusetzen und organisch sowie über Akquisitionen weiter zu expandieren.“

    DTK erfolgreich integriert
    Am 30. April 2014 hat primacom die Übernahme der DTK-Gruppe abgeschlossen, des sechstgrößten Anbieters von Breitbandinternet, HD Fernsehen und Festnetztelefonie in Deutschland. Durch die Akquisition ist eine gut aufgestellte, vergrößerte Gruppe entstanden, deren Einheiten sich geografisch und infrastrukturell ideal ergänzen. Mit nun rund 1,2 Millionen erreichbaren Haushalten hat primacom die Reichweite um 30 Prozent gesteigert.

    "Die Integration von DTK wurde planmäßig im Dezember abgeschlossen. Im Fiskaljahr 2014 konnten wir die Basis für Synergieeffekte in Höhe von 5,9 Mio. Euro legen. Wir prüfen Möglichkeiten für Zukäufe, denn wir wollen bei der laufenden Konsolidierung des regionalen Kabelnetzsektors in Deutschland weiterhin vorne mitspielen."

    Breitbandnetzwerk befeuert Wachstum im Triple-Play-Segment
    Die Wachstumsstrategie von primacom basiert auf Ertragsmaximierung im eigenen Breitbandkabelnetz. Dieses wurde bereits 2011 auf den DOCSIS 3.0-Standard aufgerüstet und in den folgenden Jahren signifikant ausgebaut, sodass die Anzahl IP-fähiger Haushalte von 2010 bis 2014 um 47 Prozent wuchs. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (exklusive DTK) stieg im Geschäftsjahr 2014 um 5,1 Prozent auf 16,60 Euro. Die Zahl der Kunden, die primacoms Triple-Play-Angebot aus Breitbandinternet, HDTV und Festnetztelefonie nutzen, verzeichnete im gleichen Zeitraum ein Plus von 24,8 Prozent.

    Als integrierter Kabelanbieter auf Netzebene 3 und 4 wächst primacom durch hochwertige Dienstleistungen im digitalen Bereich und kann zeitgleich auf eine technologisch fortgeschrittene Infrastruktur bauen, die Kundenwünsche auch weit in der Zukunft bedienen kann.

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