Bis spätestens Ende 2019 sollen ARD und ZDF ihre Programmverbreitung in Standard Definition (SD) einstellen. Dies fordert die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) in ihrem 18. Bericht. Der SD-HD-Simulcast dürfe maximal zehn Jahre dauern, die SDTV-Ausstrahlungen per Satellit müssten damit spätestens zum Jahresende 2019 beendet werden, schreibt die Kommission. Die ARD habe zur Dauer des Simulcasts noch keine Angaben gemacht, das ZDF habe mit einem Schreiben vom 1. Juni 2011 eine Simulcast-Begrenzung auf zehn Jahre bestätigt. Mit Blick auf Arte geht die KEF davon aus, dass der Kulturkanal seine SD-Verbreitung zum selben Zeitpunkt beenden werde wie ARD und ZDF.
Die ARD hat zwischen 2009 und 2012 für die HDTV-Einführung 122,2 Millionen Euro investiert, in der Gebührenperiode 2013 bis 2016 sollen weitere 175,1 Millionen Euro ausgegeben werden. Das ZDF investierte zwischen 2009 und 2012 98,5 Millionen Euro in das hochauflösende Fernsehen, in der Periode 2013 bis 2019 wollen die Mainzer weitere 41,8 Millionen Euro für HD ausgeben. Arte setzte in der Gebührenperiode 2009 bis 2012 10,5 Millionen Euro ein, für 2013 bis 2016 sind 6,5 Millionen Euro für die Satellitenausstrahlung vorgesehen.




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