2,3 Millionen Zuschauer nutzten Ende 2011 die Astra-Plattform HD+ (davon befanden sich 1,9 Millionen noch in der Gratisphase). Damit haben sich zum Jahresende insgesamt 0,4 Millionen Fernsehzuschauer entschlossen, für die weitere Nutzung des Dienstes die Gebühr für den technischen Dienst zu zahlen, teilte der Satellitenbetreiber SES am 17. Februar mit. Diese positive Entwicklung zeige den Erfolg von HDTV in Deutschland. Bei HD+ wird den Fernsehzuschauern eine erste zwölfmonatige Gratisphase angeboten. Nach Ablauf dieses kostenlosen Jahres ist von den Abonnenten eine jährliche Gebühr zu zahlen, mit der die technischen Dienstleistungen abgedeckt werden, um weiterhin die zwölf derzeit über die Plattform ausgestrahlten HD-Kanäle zu empfangen.
Rund 197.00 Haushalte haben nicht verlängert
Bei den insgesamt 5,9 Millionen HD-Satellitenhaushalten erreiche HD+ eine Marktdurchdringung von 39 Prozent, teilte die Astra-Tochter HD Plus mit. Rasant gewachsen sei auch die technische Reichweite. Die Zahl der HD+-Empfangsgeräte hat sich binnen Jahresfrist annähernd vervierfacht – von 600.900 auf rund 2,498 Millionen. HD+ hatte zuletzt eine Umwandlungsquote von 63 Prozent veröffentlicht. Aktuell zählt das Unternehmen rund 197.000 „inaktive Haushalte“ – Haushalte also, die HD+ nach der Gratisphase nicht verlängert haben, aber über ein HD+-Empfangsgerät verfügen.
Millionengrenze soll 2012 geknackt werden
HD Plus will in diesem Jahr die Marke von einer Million zahlender Kunden knacken und die technische Reichweite weiter steigern. Diese Zuversicht werde durch eine aktuelle Studie gestützt, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von Astra Deutschland durchgeführt hat. Danach planen 1,4 Millionen Satelliten-TV-Haushalte die Anschaffung eines HD+-Receivers innerhalb der nächsten zwölf Monate.




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