Gewerbetreibende und semi-professionelle Nutzer profitieren ab sofort von höheren Geschwindigkeiten des Satspeed-Dienstes „Office“, mit dem bidirektionales Internet über Satellit genutzt werden kann. Der Satspeed-Dienst komme inzwischen auf Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 18 Mbit/s und bietet im wichtigen Rückkanal für den Versand eigener Daten bis zu 6 Mbit/s an. Zudem verzichte der Anbieter auf eine Fair-Use-Policy (FUP), teilte die Internetagentur Schott am 1. August mit. Das nun deutlich schnellere Office kostet bei Abschluss eines 24-Monats-Vertrages weiterhin 94,90 Euro monatlich. Von den deutlich höheren Geschwindigkeiten profitierten auch die schon bisherigen Office-Nutzer, hieß es.
Alternativ gäbe es weiterhin für alle, denen eine etwas langsamere Lösung ausreicht, den Dienst „Flat“ mit maximal 10 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit und bis zu 2 Mbit/s Uploadgeschwindigkeit für 59,90 Euro monatlich, ebenfalls ohne FUP. Zudem gehören zu beiden Diensten eine kostenlose VoIP-Telefonflatrate ins deutsche Festnetz, eine deutsche IP-Adresse und die im Markt nach Unternehmensangaben ziemlich einmalige Möglichkeit, auch von unterwegs aus auf den PC zu hause zugreifen zu können. Schott zähle die Telefonie-Bandbreite übrigens nicht wie viele Anbieter zum monatlichen Datenvolumen, sondern stellt diese separat bereit, teilte das Unternehmen mit.
Der Dienst Satspeed ist ein von Schott entwickelter eigener Dienst und nutzt den Eutelsat-Satelliten KA-SAT. So setze Schott für höhere Geschwindigkeiten auf eigene Protokoll-Optimierungen und Kompression, die über die Satspeedbox II aktiviert wird. Satspeed lässt sich durch einen professionellen WLAN-Router von Schott für drahtloses Surfen im Web sowie VoIP-, VoD- und IPTV-Unterstützung erweitern. Optional erhältlich sind flexible Empfangskomponenten für digitales TV via Satellit in SD- und HD-Qualität. Neben effizienten Verteilsystemen für Wohnanlagen bietet Schott künftig zudem kostengünstige KvZ-Lösungen für die kommunale Breitbandversorgung und eigene Lösungen für Kabelnetzbetreiber an, teilte das Unternehmen mit.




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