Am 13. September wird am Landgericht Köln erstmals über den Streit zwischen Netcologne und dem ZDF verhandelt, berichtet der Branchendienst „Kontakter“ (Ausgabe vom 13. Oktober). Der Kölner Kabelnetzbetreiber Netcologne hatte eine Musterklage eingereicht, weil er sich gegenüber den großen Kabelnetzbetreibern Kabel Deutschland und Unitymedia Kabel BW benachteiligt sieht. Die Regionalgesellschaften erhalten aufgrund älterer Verträge von ARD und ZDF bislang noch jährlich 60 Millionen Euro Einspeisegebühren (dies soll sich nach dem Willen von ARD und ZDF aber ab 2013 ändern; Digitalmagazin berichtete). Kleinere Netzbetreiber wie Netcologne beziehen dagegen keine Einspeisegebühren. Bis 5. September haben Netcologne und das ZDF Zeit, ihre Argumente schriftlich beim Gericht einzureichen, hieß es in dem Bericht weiter. Neben Netcologne hatte in gleicher Sache auch der Norderstedter Netzbetreiber Wilhelm Tel vor dem Hamburger Landgericht Klage eingereicht.