Eine Sea Launch Zenit-3SL-Trägerrakete hat am 19. August von der schwimmenden Plattform Odyssey im Pazifik den Kommunikationssatelliten Intelsat-21 erfolgreich ins All befördert. Der Lift-off ereignete sich wie geplant um 2.55 Uhr EDT (Eastern Daylight Time). Dreißig Minuten nach dem Start, um 3.25 Uhr EDT, wurde der Satellit von der Oberstufe der Trägerrakete abgetrennt und auf den Weg zum geostationären Orbit ausgesetzt, teilte der Satellitenbetreiber Intelsat mit. Eine knappe halbe Stunde später, um 3.52 EDT, erfolgte die erste Signalerfassung mit dem Satelliten im Kontrollzentrum, hieß es weiter.
Der mit 24 C-Band- und 36 Ku-Band-Transpondern bestückte Orbiter soll auf der Orbitalposition 58° West zum Einsatz kommen und den dort befindlichen Satelliten Intelsat-9 (frühere Bezeichnung PAS 9) ersetzen. Der neue Satellit Intelsat-21 basiert auf einer Boeing Satellite Systems Inc. (BSSI) 702MP-Plattform. Die Nutzungsdauer wurde mit 15 Jahren angesetzt. Intelsat-21 soll zur Versorgung von DTH-Diensten in der Karibik und Lateinamerika sowie für mobile Kommunikationsdienste im Südatlantik eingesetzt werden.




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