Eine Proton-M-Trägerrakete hat am 14. Oktober um 10.37 Uhr (MESZ) den Kommunikationssatelliten Intelsat 12 erfolgreich vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) aus in den Weltraum befördert. Das teilte der Satellitenbetreiber Intelsat am 14. Oktober mit. Der neue Orbiter wurde neun Stunden und 30 Minuten nach dem Start erfolgreich von der Oberstufe der Proton-M-Trägerrakete getrennt.

Der von Orbital gebaute Satellit basiert auf einer GEOStar 2-Plattform. Der 2.700 Kilogramm schwere Weltraumapparat ist mit 24 C-Band- und 15 Ku-Band-Transpondern bestückt. Intelsat 23 wird den auf der Orbitalposition 53° West im Einsatz befindlichen Satelliten Intelsat 707 ersetzen. Der neue Orbiter dient über seine C-Band-Kapazitäten für die Versorgung von Kunden in Nord- und Südamerika, Europa und Afrika und seiner Ku-Band-Abdeckung für Lateinamerika. Laut Angaben des Raketendienstleisters International Launch Services (ILS) und dem Satellitenbetreiber Intelsat ist für den Satelliten eine erwartete Lebensdauer von mehr als 18 Jahren angesetzt.