Das gestrige ORF-"Bürgerforum" zum Thema "Wehrpflicht der Berufsheer - Zivildienst oder Sozialjahr?" brachte nicht nur zum einzigen Mal vor der Volksbefragung am 20. Jänner Bundeskanzler Wrner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger gemeinsam an ein Diskussionspult, sondern erreichte mit bis zu 1,001 Millionen Zuseherinnen und Zusehern bei im Schnitt 869.000 Zuschauern (28 Prozent Marktanteil) den bisher höchsten Wert für ein "Bürgerforum". In den jungen Zielgruppen wurden mit 22 Prozent (12-49 Jahre) bzw. 14 Prozent (12-29 Jahre) Rekordmarktanteile erzielt. Auch die aktive Beteiligung des Publikums zu Hause war enorm. Mehr als 1.500 Anrufe beim ORF-Kundendienst bedeuten ebenfalls Rekord. Die Anrufer waren vor allem vom Wunsch getragen, sich mit Fragen an der Sendung beteiligen zu können. Via Social-Media-Angeboten wie Facebook und Twitter nutzten weitere 4.500 Österreicherinnen und Österreicher die Möglichkeit, mitzudiskutieren.
Erfreut "über das große Publikumsinteresse" beim von Peter Resetarits präsentierten "Bürgerforum" zeigt sich ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. "Der ORF hat eine wichtige Plattform für den demokratischen Diskurs und die Information breitester Bevölkerungskreise über die unterschiedlichen Standpunkte und Positionen im Vorfeld der Volksbefragung geboten. Das war öffentlich-rechtliches Fernsehen in Höchstform. Der starke Zuschauerzuspruch ist für uns ein Auftrag, auch in den verbleibenden Tagen bis zum 20. Jänner in allen Medien umfassend und ausgewogen über das Thema 'Volksbefragung' zu informieren." "In weniger als zwei Wochen entscheiden die Österreicherinnen und Österreicher über eine Frage, die ihren Alltag und den ihrer Kinder und Enkel maßgeblich verändern wird", so Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Das gestrige Bürgerforum war daher zum richtigen Zeitpunkt ein Forum für offene Fragen, es sind beide Konzepte mit guten Beiträgen unterstützt durch Grafiken nochmals ausführlich präsentiert worden und die Diskussion war unpolemisch, lebendig, sachlich und daher spannend. Genau das ist eine zentrale Aufgabe, die der ORF in bester Qualität erfüllt: zu informieren und ebenso kritisch wie äquidistant zu hinterfragen. Dieser unabhängige und objektive Journalismus ist in einem Wahljahr ein Wert, den die Bürgerinnen und Bürger zu schätzen wissen."




Reply With Quote