Die gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik feiert am 6. Juni 2013 ihren vierzigsten Geburtstag. Sie blickt an diesem Tag auf eine lange, erfolgreiche Arbeit im Dienst der Consumer Electronics Branche zurück – insbesondere auf vier Jahrzehnte erfolgreicher Gestaltung und Weiterentwicklung der IFA, in enger Partnerschaft mit der Messe Berlin. Die gfu begeht ihr Jubiläum aber auch mit klarem Blick für kommende Aufgaben: Ihr aktueller Slogan „Smart in die Zukunft“ definiert ihren Kurs zur Förderung einer Branchenentwicklung, die alle Chancen der umfassenden technologischen Veränderungen und des Zusammenwachsens optimal nutzt.
Die Geschichte der gfu begann am 6. Juni 1973: Elf führende Unternehmen der Unterhaltungselektronik gründeten damals die gfu - Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungs-elektronik. Als Gesellschaftszweck definierten die Gründer damals die Veranstaltung von Messen, insbesondere der IFA, heute die weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics und Home Appliances. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt war von Anfang an die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit für die Branche. Darüber hinaus engagiert sich die gfu bis heute auf vielen Feldern, wie beispielsweise der Medienpolitik, für die positive Entwicklung der Branche.
Aufgrund des erweiterten Produktangebots und Engagements der Gesellschafter wurde der Name der Gesellschaft 1986 entsprechend angepasst. Seitdem lautet er: gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik mbH. Sitz der gfu ist Frankfurt am Main. gfu-Gesellschafter sind heute 13 Unternehmen: Astra, Bosch, Canton, Grundig, Loewe, Metz, Nokia, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Sony und Thomson. Den Vorsitz des Aufsichtsrats hat Hans-Joachim Kamp inne, Geschäftsführer der gfu ist Dr. Alexander Pett.
Das wichtigste Produkt der gfu, die IFA in Berlin, wurde in den vergangenen Jahren, in enger Partnerschaft mit dem langjährig bewährten Kooperationspartner Messe Berlin, konsequent als Abbild dynamisch wachsender Märkte weiterentwickelt. Die Vielzahl tiefgreifender konzeptioneller Anpassungen begann 2003. In diesem Jahr konzentrierte die Messe ihre Laufzeit von neun auf sechs Tage und passte sich damit den neuen Anforderungen an eine effiziente Veranstaltung an.
In den Jahren ohne IFA zeigte die von der gfu initiierte und mitveranstaltete Kongress-Messe ehome bereits 2002 und 2004 die umfangreichen Möglichkeiten der Vernetzung auf. Inzwischen ist „Smart Home“ ein fester Bestandteil und zentrales Thema der IFA.
Seit 2006 findet die IFA jährlich statt. Der Rhythmus der weltweit wichtigsten Messe für Consumer Electronics wurde damit der Innovationsdynamik der CE-Industrie angepasst. Neuer Rhythmus und neue Kommunikation: 2006 starteten die IFA-Veranstalter mit der ersten internationalen Pressekonferenz im Vorfeld der IFA. Ein jährliches Event an wechselnden Standorten mit globaler Ausstrahlung: Die „IFA Global Press Conference“ erreicht heute die relevanten Medien auf allen Kontinenten.
Mit den führenden Fachhandels-Kooperationen pflegt die IFA seit jeher intensive und erfolgreiche Kontakte. 2007 wurde diese Zusammenarbeit durch strategische Partnerschaften untermauert und verstärkt.
Einer der bedeutendsten Meilensteine in der Entwicklung der IFA 2008 ist die Erweiterung um Elektro-Hausgeräte und -Kleingeräte. So vereinen sich die Branchen Consumer Electronics und Home Appliances erstmals unter dem Dach einer gemeinsamen Leitmesse. Die Top-Marken der Consumer Electronics- und der Elektro-Hausgeräte-Industrie präsentieren sich seitdem gemeinsam und mit ihrem gesamten Produktspektrum unter dem Berliner Funkturm. Die IFA bietet damit eine global einzigartige Kombination der Märkte und die ideale Plattform für internationale Händler, Einkäufer, die Industrie, für Konsumenten und für die Medien. Home Appliances@IFA ist inzwischen auch die größte Messe für Hausgeräte weltweit.
2010 feiert die IFA ein bedeutendes Jubiläum: Sie findet zum 50. Mal statt – und repräsentiert damit eine lange, stolze, auf der ganzen Welt einzigartige Tradition. Gestartet ist die Messe schon 1924 als „Große Deutsche Funkausstellung“, sechs Jahre später hält kein Geringerer als Albert Einstein die Eröffnungsrede.
Die erfolgreiche Partnerschaft mit den wichtigsten Fachhandels-Kooperationen führt im Jahr 2010 zu einer deutlich gesteigerten IFA-Präsenz von Euronics. Zudem verzichtete Euronics erstmals auf das eigene Herbstforum. 2013 wird auch ElectronicPartner einen ähnlichen Schritt gehen.
2012 starteten gfu und Messe Berlin mit dem IFA Innovations Media Briefing das offizielle Format für die IFA-Vorberichterstattung, um Medienvertretern eine qualitativ hochwertige Vorberichterstattung zur IFA zu ermöglichen. Mit nahezu 300 teilnehmenden Journalisten war das IFA Innovations Media Briefing vom Start weg erfolgreich. Parallel dazu boten die ebenfalls neu ins Leben gerufenen Formate gfu Insights & Trends und gfu Media Night die Gelegenheit für umfassende Information und zum Networking in exklusivem Ambiente bei Gesprächen mit Kollegen und Branchenvertretern. 2013 finden diese drei Veranstaltungen zur Vorbereitung auf die IFA am 10. und 11. Juli in Berlin statt.
Die IFA ist weltweit die größte Publikumsmesse der Consumer Electronics und zugleich auch die bedeutendste Ordermesse für den Handel. Traditionell erlebt die Mehrzahl neuer Technologien und Produkte auf der IFA ihre globale Premiere. Zudem ist die IFA eine spannende, unterhaltsame Show, gepaart mit einer Vielfalt an Innovationen, die ihres gleichen in der Welt sucht. In Berlin sorgen tausende Journalisten aus allen Regionen der Welt für höchste Publizität.
„Das erfolgreiche Konzept der IFA ist die exzellente Basis für den nachhaltigen geschäftlichen Erfolg für Industrie und Handel. Entsprechend ist und bleibt die konsequente Weiterentwicklung der IFA die wichtigste Aufgabe der gfu, um der gesamten Branche eine optimale internationale Plattform zu bieten. Darüber hinaus wird sich die gfu weiterhin erfolgreich für die positive Entwicklung der Branchen engagieren“, konstatiert Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Aufsichtsrates der gfu.
Mit regelmäßigen Pressemitteilungen über Technologien und Produkte informiert die gfu, quasi als Pressestelle der Branche, neutral und kompetent über alle Bereiche der Consumer Electronics. Dazu zählt auch die Information über die wirtschaftliche Entwicklung der Branche, die regelmäßig in Zusammenarbeit mit Marktforschung und Einzelhandel ermittelt wird: Der CEMIX, Consumer Electronics Market Index, wurde 2006 erstmals veröffentlicht. Das Gemeinschaftsprojekt des Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT), der GfK Retail and Technology GmbH und der gfu erscheint quartalsweise und wird wie die IFA konsequent entsprechend der Marktentwicklung weiterentwickelt.
Zudem spiegeln sich medienpolitische Aspekte und aktuelle Branchenthemen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der gfu sowie in verschiedenen Veranstaltungsformaten auf der IFA wider.
2006 wurden von der gfu die Pocket Guides ins Leben gerufen. Das Gemeinschaftsprojekt mit dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) und wechselnden Branchenpartnern umfasst aktuell bereits elf Ausgaben von bewährten, neutralen Einkaufsberatern als wertvolle Informationsbasis für die Kunden und als Abverkaufshilfe für den Handel. Gestartet mit Themen der Consumer Electronics, wurden die Pocket Guides 2013 um die Themenfelder der Elektrogeräte erweitert.
„Die zielgerichtete Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der gfu greift aktuelle Themen auf und ist eine verlässliche Informationsquelle nicht nur für die Medien. Auch dieses Feld werden wir konsequent im Sinne der Branchen weiterentwickeln“, erklärt Hans-Joachim Kamp abschließend.




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