Wie die aktuellen Daten der Media Control GFK International belegen, betrgt der Umsatzrckgang der Schweizer Home Entertainment Branche 2012 rund CHF 30 Mio. oder 10.8 Prozent. Zwar nahm das digitale Geschft signifikant gegenber dem Vorjahr um 59.4 Prozent zu, nmlich von CHF 23 Mio. auf ber CHF 36 Mio. Diese Zunahme um ber CHF 13 Mio. reicht jedoch nicht aus, um den erneuten Umsatzrckgang im traditionellen physischen Geschft im Umfang von CHF 44 Mio. wett zu machen.

Innerhalb des Videokaufmarktes setzt sich die Verschiebung der Formate von der DVD hin zum High Definition Standard Blu‐ray und dem Online‐Abruf Video on Demand (VoD) und Electronic Sell‐Through (EST) weiter fort. Whrend der Verkaufsumsatz der DVD um ‐23,0 Prozent auf CHF 159,4 Mio. gesunken ist (nach CHF 206,9 Mio. in 2011), verzeichnete sowohl das Blu‐ray Geschft mit +7,6 Prozent auf CHF 52,2 Mio. (nach CHF 48,5 Mio. In 2011) als auch die VoD‐EST‐Nutzung mit einem Anstieg von 59.4 Prozent auf CHF 36 Mio. ungebrochen starke Zuwchse. Das digitale Geschft erzielt somit einen Anteil von 14,8 Prozent am Gesamtumsatz. Die jngste Entwicklung zeigt, dass immer mehr Konsumenten bereit sind, trotz unseriser digitaler Angebote, auf legalen Plattformen fr Inhalte mit guter Qualitt zu bezahlen. Damit dieser positive Trend auch weiterhin anhlt, sind zwingend verbindliche rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die das geistige Eigentum auch in einer digitalen Welt schtzen. Die Industrie setzt alles daran, um den illegalen Download zu unterbinden um damit den Handel zu strken.

Der SVV‐Prsident Franz Woodtli (Rainbow Home Entertainment) kommentiert diese Entwicklung mit den Worten: Bei aller Begeisterung fr das VoD‐Wachstum sollte Industrie und Handel aber weiterhin bewusst sein, dass im vergangenen Jahr noch 85 Prozent des gesamten Branchenumsatzes mit physischem Produkt (DVD und Blu‐ray) erwirtschaftet wurde und fast 50 Prozent der physischen Umstze werden spontan gettigt . SVV‐Vizeprsident Patrick Schaumlechner (Impuls Home Entertainment) ergnzt: Industrie und Handel sollten gemeinsam alles daran setzen um die Erfolgsgeschichte des physischen Geschftes, trotz der digitalen Entwicklung, weiter zu strken, oder gerade deswegen die Produkte dem Kunden dort verfgbar zu machen, wo er sich gerade beim Einkauf seines tglichen Bedarfs befindet, ob stationr oder online .

Der berhrenden Komdie Intouchables Ziemlich beste Freunde gelang es im abgelaufenen Jahr, in der Deutsch‐ und Westschweiz den ersten Platz zu belegen. Nach der Erfolgskomdie aus Frankreich wurden die Verkaufscharts physischer Bildtontrger von dem Animationsspass Ice Age 4 auf dem zweiten Platz und der Vampir‐Romanze Breaking Dawn Bis(s) zum Ende der Nacht 1 auf dem dritten Rang angefhrt.