„Wir hatten ein starkes drittes Quartal und verzeichneten sowohl bei Swisscom als auch bei Fastweb leicht höhere Umsätze und Betriebsergebnisse. Unser Abschluss ist robust und wir sind weiterhin auf Zielkurs für 2013“, sagt CEO Urs Schaeppi. „Mit Angeboten wie Fernsehen (+41'000), sowie im Mobilfunk (+39'000) und bei Fastweb (+24'000 Breitbandanschlüsse) konnten wir auch im dritten Quartal viele Neukunden gewinnen.“

In den ersten neun Monaten 2013 stieg der Nettoumsatz von Swisscom um CHF 36 Mio. oder 0,4% auf CHF 8’463 Mio., das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) sank um CHF 98 Mio. oder 2,9% auf CHF 3’248 Mio. Auf Basis konstanter Währungen, ohne Hubbing-Umsätze von Fastweb (Wholesale-Umsätze aus Interkonnektion) und ohne Firmenkäufe reduzierte sich der Umsatz um 0,6%. Dieser leichte Rückgang resultierte vor allem aus der Preiserosion im Schweizer Kerngeschäft in Höhe von rund CHF 300 Mio. und bei Roaming von rund CHF 160 Mio. Die Reduktion um insgesamt CHF 460 Mio. konnte durch das Kunden- und Mengenwachstum in Höhe von rund CHF 420 Mio. mehrheitlich kompensiert werden.

Der EBITDA sank auf vergleichbarer Basis um 3,2%, dies insbesondere als Folge des Umsatzrückgangs im Schweizer Kerngeschäft. Zudem stiegen in der Schweiz die Aufwendungen für Netzunterhalt und Informatik sowie in Italien die Akquisitionskosten als Folge des hohen Kundenwachstums. Der Reingewinn sank um 6,1% auf CHF 1’273 Mio. Der Personalbestand erhöhte sich insgesamt um 599 Vollzeitstellen auf 20’194. Einem Zuwachs in der Schweiz aufgrund von Firmenkäufen, der Anstellung von externen Mitarbeitern und der Verstärkung des Kundendienstes stand ein Rückgang bei Fastweb als Folge der Auslagerung von Stellen für Kundenservice und Netzunterhalt gegenüber.

Ohne die Kosten von CHF 360 Mio. für die 2012 erworbenen Mobilfunkfrequenzen stiegen die Investitionen um 7,2% auf insgesamt CHF 1’600 Mio., in der Schweiz um CHF 17 Mio. oder 1,5% auf CHF 1’115 Mio. Für das ganze Jahr rechnet Swisscom weiterhin mit höheren Investitionen im Vergleich zum Vorjahr (ohne Mobilfunkfrequenzen). Die Investitionen kommen vor allem der Schweizer Breitbandinfrastruktur zu Gute: Beim Mobilfunk haben bereits über 60% der Bevölkerung Zugang zur vierten Mobilfunkgeneration 4G/LTE. Bis Ende 2013 wird Swisscom 70% der Schweizer Bevölkerung mit 4G/LTE versorgen. Über das Festnetz waren Ende September bereits 650'000 Wohnungen und Geschäfte mit Glasfaser erschlossen. Noch in diesem Jahr werden rund 700'000 Kunden die Möglichkeit haben, mit bis zu 1 Gbit/s im Internet zu surfen.