Ab sofort stehen 57 Filme aus der Edition „Der Österreichische Film“, die Hoanzl gemeinsam mit dem „Standard“ seit Jahren auf DVD anbietet, auch digital unter Flimmit.com zur Verfügung. Darunter finden sich neben Publikumserfolgen wie „Hinterholz 8“, „Indien“ und „Komm süßer Tod“ auch erste Titel aus der im September neu erschienen Staffel wie Florian Flickers „Grenzgänger“ oder Markus Schleinzers Cannes-Beitrag „Michael“. Die Titel werden als Stream für 3,99 Euro und als Download für 9,99 Euro pro Film angeboten.

Der Onlinerelease baut technisch auf das Projekt „App Austria“ auf, das Flimmit und Hoanzl 2012 ins Leben riefen und das von departure, die Kreativagentur der Stadt Wien, sowie dem europäischen Förderprogramm „Media“ unterstützt wird. Im Fokus standen dabei von Beginn an nicht nur „klassische“ Nutzungssituationen wie der Abruf von Filmen über PC, Mac oder Laptop, sondern auch neue Kanäle wie mobile Endgeräte, Smart-TV oder IPTV, weil es besonders für internetfähige Fernseher und mobile Endgeräte bisher kaum österreichische Angebote gibt.

„Der simultane Vertrieb auf mehreren Kanälen wird weiter an Bedeutung gewinnen“, ist Flimmit-Geschäftsführerin Karin Haager überzeugt. 235 Titel umfasst die gesamte Kollektion „Der Österreichische Film“ inzwischen. Auch Georg Hoanzl, der die Marke „Der Österreichische Film“ 2006 begründete, glaubt an die digitale Strategie: „Wir sind uns unserer Rolle bei der Verbreitung österreichischer Filme bewusst und wollen diese mit Unterstützung der Produzenten und Filmförderer in die neuen digitalen Vertriebsformen überführen und freuen uns über Partnerschaften wie diese“, so Hoanzl.