Die DFB-Elf hat's geschafft: Nach einer 120-minütigen Zitterpartie gegen Algerien haben sich Manuel Neuer und Co. kurz vorm Elfmeterschießen doch noch ins Viertelfinale der Fußball-WM geschossen - und mehr als 28 Millionen Fans fieberten gebannt vorm Fernseher mit.

Was für ein Spiel: Eigentlich ging Deutschland als Favorit gegen Algerien ins Achtelfinale, doch davon war zu Beginn wenig zu merken. Die Afrikaner machten ordentlich Druck auf Jogis Jungs und zwangen Manuel Neuer gleich mehrfach, als Feldspieler einzugreifen. Letztlich gelang es der DFB-Elf aber dennoch, sich den Weg ins Viertelfinale zu ebnen - wenn auch erst kurz vor Schluss und mit viel stolpern unterwegs. Die Zitterpartie sorgte aber nicht nur bei den Spielern, sondern auch bei den Fans vor den heimischen TV-Bildschirmen für jede Menge Nervenkitzel. Ganze 28,21 Millionen fieberten ab 22.00 Uhr beim ZDF mit dem deutschen Team mit, die Sehbeteiligung lag bei 85,1 Prozent. In der Zielgruppe kamen sogar noch ein paar Prozentpunkte obendrauf. Denn bei den Jüngeren erreichte das Spiel 12,70 Millionen Zuschauer und 87,6 Prozent Marktanteil.

Das packende Achtelfinale zwischen Deutschland und Algerien verhalf auch dem "heute-journal" zu einem glanzvollen Auftritt. So erreichte die Nachrichtensendung in der Halbzeitpause insgesamt 25,38 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und 74,4 Prozent Sehbeteiligung. Die Vorabendpartie zwischen Frankreich und Nigeria musste sich dagegen mit deutlich weniger Zuschauern zufrieden geben, was aber keineswegs hieß, dass es für das Spiel schlecht lief. Mit 11,50 Millionen Interessenten ab drei Jahren erreichte das Achtelfinale 50,3 Prozent Marktanteil und lag damit auf dem derzeit üblichen WM-Niveau. Bei den Werberelevanten kam Frankreich gegen Nigeria auf 50,0 Prozent Sehbeteiligung bei 3,92 Millionen Zuschauern. Damit verfolgte jeder Zweite die Partie.