Eine erfreuliche Bilanz der Fußball-WM 2014 in Brasilien zieht der ORF am Tag nach dem großen Finale: Bis zu 1,944 Millionen waren bei Deutschland - Argentinien via ORF eins live dabei. Im Schnitt wollten sich die zweite Halbzeit 1,865 Millionen Fußballfans bei 57 Prozent Marktanteil (62 bzw. 63 Prozent in den Zielgruppen E-49 bzw. E-29 Jahre) nicht entgehen lassen. Damit war das WM-Finale nicht nur das im ORF meistgesehene Spiel dieses Turniers, sondern auch das nach Reichweiten erfolgreichste seit dem EURO-2008-Match Österreich - Deutschland.
Insgesamt waren 6,209 Millionen Österreicherinnen und Österreicher via ORF eins bei zumindest einem der 64 WM-Spiele - vom ORF in insgesamt 250 Stunden Live-Übertragung eingebettet - dabei, das entspricht 86,0 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.
Bemerkenswert: Im Vergleich zur Fußball-WM 2010 in Südafrika mit ähnlichen Beginnzeiten wurden sowohl bei den Reichweiten (mit einem Plus von 62.000 Seherinnen und Sehern pro Spiel) als auch bei den Marktanteilen zum Teil signifikante Zuwächse erzielt. Besonders stark gestiegen ist dabei das Interesse der jungen Zuschauer (12-29 Jahre) mit einem Marktanteilszuwachs von durchschnittlich 37 auf 44 Prozent. Aber auch in den Zielgruppe 12+ (35 auf 37 Prozent) und 12-49 Jahre (41 auf 42 Prozent) konnten die Marktanteile gesteigert werden. Mit einem Marktanteil von im Schnitt 28 Prozent war auch das Interesse der weiblichen Fans höher als noch vor vier Jahren (25 Prozent).
ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Wir konnten als ORF unsere Stärke ausspielen: Mit einem von unserem Spitzen-Sportteam großartig umgesetzten Live-Event erreichen wir alle Zielgruppen, heuer besonders stark das jüngere und weibliche Publikum. Der Thrill eines Elferkrimis, wenn man auch aus den Nachbarhäusern den Torjubel hören kann - das ist genau dieses Gemeinschaftserlebnis, das es nur im Live-Fernsehen gibt und das sich ein sehr breites Publikum begeistert von uns erwartet."
ORF-TV-Sportchef Mag. Hans Peter Trost: "Die Reichweiten- und Marktanteilszuwächse im Vergleich zur WM 2010 sind für unser vergleichsweise kleines Team aus Redaktion und Technik, das fünf Wochen lang bis zu zehn Stunden Live-Berichterstattung täglich zu bestreiten hatte, die schönstmögliche Belohnung. Mit Blick auf die bevorstehende Europa-League-Qualifikation und den Bundesliga-Auftakt heißt es ab sofort: Der Fußball ist tot, es lebe der Fußball."
Die Top-fünf-WM-SpieleFinale: Deutschland - Argentinien (13. Juli)
1,865 Millionen Zuschauer, 57 Prozent Marktanteil
Deutschland - Brasilien (8. Juli)
1,425 Millionen Zuschauer, 50 Prozent MA
Argentinien - Niederlande (9. Juli)
1,322 Millionen Zuschauer, 48 Prozent MA
Brasilien - Kroatien (12. Juni)
1,099 Millionen Zuschauer, 45 Prozent MA
Niederlande - Mexiko (29. Juni)
1,074 Millionen Zuschauer, 38 Prozent MA
Die ORF-Public-Viewing-Events in Wien, Wels, Graz und Dornbirn erfreuten sich mit insgesamt rund 120.000 Besuchern ebenfalls großer Beliebtheit.




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