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Thread: Netflix

  1. #21
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    Netflix-Gründer: 20.15 Uhr ist bald Vergangenheit

    Reed Hastings (54), Gründer der Videoplattform Netflix, ärgert sich über die seiner Meinung nach mangelnde Wertschätzung für das bewegte Bild.

    "Ich finde es merkwürdig, dass es gesellschaftlich anerkannt ist, einen Roman am Stück zu lesen", sagte der in Boston geborene US-Amerikaner in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).

    "'Wow, du hast die ganze Nacht gelesen?', heißt es dann, während das andere verdammt wird." Dabei schaue ja niemand alle 13 Folgen einer TV-Serie am Stück. Das Schöne sei ja nur, dass man endlich gucken könne, wann und wo und wie lange man immer wolle.

    Im Übrigen wundert sich Hastings, dessen Unternehmen auch seit Herbst 2014 in Europa vertreten ist, über die in Deutschland vorherrschende Gewohnheit, abends zu einer bestimmten Zeit TV gucken. "Sonntagabend, 20.15 Uhr, ist bei Ihnen eine fest Zeit vor dem Fernseher. Davon habe ich gehört, kurios. Ich glaube nicht, dass Sie das noch in zehn Jahren tun werden." Das Auto habe ja auch das Pferd abgelöst. Die junge Generation kenne es nicht mehr: Da schaue jeder, wann er Lust und Zeit habe. Kundenzahlen aus Deutschland nannte Hastings nicht.

    Mit "Sense 8" (mit Max Riemelt) kommt im Sommer eine teils in Deutschland produzierte Serie bei dem Streamingdienst ins Angebot.

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  3. #22
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    Neue Netflix-Serie mit Gérard Depardieu?

    Der Video-on-Demand-Anbieter Netflix plant seine erste französische Serie - und Gérard Depardieu soll dabei eine Hauptrolle spielen. In "Marseille" soll der bekannte Schauspieler das französische Gegenstück zu Kevin Spacey in "House of Cards" spielen.

    Nach dem großen Erfolg der hauseigenen Serien plant Netflix, jetzt auch mit europäischen Produktionen durchzustarten. So ist mit "Marseille" eine französische Variante der Erfolgsserie "House of Cards" geplant. Eine der Hauptrollen soll dabei nach Insiderinformationen Gérard Depardieu inne haben, was von Netflix bisher aber abgestritten wird.

    Depardieu würde in der Serie den fiktiven Bürgermeister Marseilles, Robert Taro, spielen, der sich in den nächsten Wahlen gegen einen jungen, ambitionierten Widersacher behaupten muss. Autor der Serie ist der französische Schriftsteller Dan Franck, Produzent ist Pascal Bretons Federation Entertainment. Geplant sind zunächst acht Episoden der Drama-Serie, in der es den aus "House of Cards" gewohnten Mix aus Korruption, Geld und politischen Machtkämpfen geben wird.

    Weniger gut kommen die Pläne von Netflix in Frankreich an, von Seiten der einheimischen Filmproduzenten wird eine Schwächung der nationalen Industrie und der Qualität ihrer Produktionen befüchtet.

  4. #23
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    Netflix: 2020 über 100 Millionen Nutzer?

    Laut eines Reports wird Netflix weiter wachsen und in fünf Jahren die Marke von 100 Millionen Kunden weltweit knacken. Vor allem in Europa wird ein gewaltiger Anstieg bei den Nutzern des Video-on-Demand-Anbieters erwartet.

    Geht es nach den Prognosen der New Yorker Finanzanalysten von Cowen and Company darf sich Netflix auf eine glänzende Zukunft freuen. So wird für das Jahr 2020 ein Anstieg der weltweiten Nutzer um das fünffache auf über 100 Millionen erwartet. Dabei sollen die Einnahmen auf sieben Milliarden US-Dollar in den USA und zehn Milliarden Dollar international steigen.

    Besonders der europäische Markt wird laut den Analysten für das Wachstum sorgen, denn es soll einen großen Anstieg von bisher knapp neun auf dann 38 Millionen Nutzer geben. Nicht berücksichtigt in den Zahlen wurde China. Und das, obwohl im Report von Expansionsplänen von Netflix in diese Richtung gesprochen wird und bei einem erfolgreichen Einstieg neun bis 27 Millionen weitere Zuschauer erwartet würden.

    In Sachen Gewinne scheint der Ausbau der Reichweite für Netflix jedoch kontraproduktiv zu sein. Die Experten von Cowen and Company gehen zwar davon aus, das die internationalen Pläne langfristig Werte schaffen werden, kurzfristig jedoch Verluste schaffen, die noch einige Jahre anhalten werden.

  5. #24
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    Netflix baut Reichweite in Südeuropa aus

    Bisher können bereits in 50 Ländern Netflix-Serien gesehen werden. In den kommenden Jahren will der Streamingdienst seine Reichweite enorm erweitern. Spanien und Italien kommen bereits im Oktober dazu.

    Vor allem mit den selbstproduzierten Sendungen wie "House of Cards" oder "Better call Saul" hat sich Netflix in den letzten Jahren schnell ein großes Publikum geschaffen. Mittlerweile ist der Videostreamingdienst bereits in über 50 Staaten vertreten, ab Oktober soll mit Spanien und Italien auch Südeuropa die Serien und Filme abrufen können, wie der Anbieter am Samstag bekannt gab.

    Damit kommt Netflix seinem selbstgesteckten Ziel, innerhalb der nächsten zwei Jahre weltweit in etwa 200 Ländern zu sehen zu sein, einen Schritt näher. Auf dem US-Markt hat das Wachstum zuletzt nachgelassen, weshalb das Unternehmen sich nun auf den Ausbau des internationalen Geschäfts konzentriert.

  6. #25
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    Netflix kündigt Aktiensplit an

    Der Online-Videodienst Netflix will seiner Aktie mit einem Aktiensplit neuen Schwung verleihen. Aktionäre sollen am 14. Juli jeweils sechs zusätzliche Aktien für einen Anteilsschein bekommen, wie das kalifornische Unternehmen nach US-Börsenschluss am Dienstag, den 23. Juni ankündigte. Der Schritt war bereits im April in Aussicht gestellt worden. Ein Aktiensplit belebt üblicherweise den Handel mit Aktien eines Unternehmens, auch Apple hatte zu einer solchen Maßnahme gegriffen. Der Netflix-Kurs hatte sich seit Jahresbeginn in etwa verdoppelt. Die Aktie schloss am Dienstag bei gut 681 Dollar.

  7. #26
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    Netflix: 70 Millionen Nutzer bis Jahresende

    Bis Ende des Jahres wird Netflix die Zahl von 70 Millionen Abonnenten erreicht haben. Davon gehen zumindest die Marktforscher von Digital TV Research aus. Neben den USA ist Großbritannien der größte Markt für die Videostreamingplattform.

    Mit seiner globalen Offensive hat Netflix weiter großen Erfolg. Bis zum Jahresende wird sich die Zahl der Abonnenten weltweit um etwa 30 Prozent auf dann knapp 70 Millionen erhöhen. Im Moment ist der Hauptmarkt des Streamingdienstes noch die USA, doch die Anzahl der Zuschauer hat sich vor allem international deutlich erhöht.

    Laut einer globalen Studie der Marktforscher von Digital TV Researchist die Nutzung des Videostreamingportals im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent gestiegen. Vor allem Großbritannien etabliert sich als zweitgrößter Markt mit 4,9 Millionen Konsumenten, gefolgt von Kanada (3,9 Millionen Nutzer) und Brasilien (3,3 Millionen). Insgesamt nutzen 26,4 Millionen Menschen außerhalb der USA die Streamingplattform. Das Ziel von Netflix ist, bis Ende 2016 weltweit in etwa 200 Ländern weltweit verfügbar zu sein.

    Netflix profitiert dabei auch von dem steigenden Hunger nach Subscription-Video-on-Demand (SVoD) weltweit. Die Martkforscher erwarten einen Anstieg auf 249 Millionen SVoD-Haushalte bis zum Jahr 2020. Dies wird sich auch finanziell auswirken, so werden die Einnahmen aus dem SVoD-Bereich laut der Studie in fünf Jahren international auf 21,6 Milliarden US-Dollar steigen.

  8. #27
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    Netflix will Preise erhöhen

    Nachdem am heutigen Donnerstag bereits die Quartalszahlen veröffentlicht wurden und Netflix einen kontinuierlichen Ansturm vermelden kann, verkündete das Unternehmen gleichzeitig, dass die Preise angepasst werden müssten.

    Durch die immer noch hohen Lizenzgebühren, die Netflix für fremde Inhalte zahlen muss, sind "langsame Anpassungen" nötig. Das Unternehmen kann im zweiten Quartal einen Anstieg der Abonnentenanzahl um 3,3 Millionen auf nun weltweit 65,6 Millionen Nutzer verzeichnen. Auch der Umsatz kletterte um 23 Prozent auf nun 1,64 Milliarden Dollar, während der Gewinn jedoch gleichzeitig von 71 auf 26 Millionen Dollar absackte.

    Problematisch sind allerdings die Lizenzgebühren für fremde Inhalte, die den Video-On-Demand-Anbieter jährlich immer noch hohe Summen kosten, so berichtet der "Guardian". Aus diesem Grund seien Preissteigerungen in den nächsten Jahren nicht abzuwenden. Reed Hastings, CEO von Netflix, kündigte daher in einer Telefonkonferenz mit Investoren an, dass eine Verteuerung "sehr langsam über das nächste Jahrzehnt vonstatten gehen" soll. "Wir werden mehr Inhalte anbieten und somit mehr Wert, und den Preis dann entsprechend anpassen", so Hastings.

    Zudem hielt der Netflix-Chef an seiner Ankündigung, demnächst in China und Japan zu expandieren, fest. Die Märkte gelten als schwierig, jedoch plant Netflix durch eine "aggressive Preisgestaltung" und Originalinhalte zu punkten.

  9. #28
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    Netflix erhöht Peering-Kapazität in Deutschland

    Der Streaminganbieter Netflix ist ab sofort an einem weiteren deutschen Internetknoten präsent, wo die Daten an Internetprovider wie Kabel Deutschland oder 1&1 übergeben werden können.

    Seit Freitag ist Netflix nun auch am Decix in Frankfurt angeschlossen. Während es dort normalerweise üblich ist, neue Kunden vorab anzukündigen, erfolgte der Netflix-Anschluss still und leise. Erst nach Anschaltung wurden die anderen Kunden informiert und die offizielle Peeringliste auf der Webseite ergänzt. Der amerikanische Streaminganbieter betreibt dort nach Informationen von DIGITAL FERNSEHEN ab sofort zwei 20 Gigabit/s-Ports. Decix deckt einen großen Teil des deutschen Internetverkehrs (Traffic) ab und ist nach eigenen Angaben nach angeschlossenen Internetprovidern der zweit- und nach Verkehrsaufkommen der größte Internetknoten der Welt.

    Bei seinem Start im Herbst letzten Jahres entschied sich Netflix für eine längerfristige Kooperation mit Ecix, dem zweigrößten Internetknoten Deutschlands. An den Peeringknoten Ecix Düsseldorf und Ecix Frankfurt baute Netflix seine Streaming-Serverfarmen auf. Bei Ecix Frankfurt ist Netflix mit zweimal 50 Gigagit/s, bei Ecix Düsseldorf sogar mit zweimal 70 Gigabit/s vertreten. In Summe also 240 Gigabit/s bei Ecix und 40 Gigabit/s bei Decix. In Berlin stellt Netflix außerdem noch zweimal 10 Gigabit/s am Austauschknoten Bcix beispielsweise für ostdeutsche Kabelnetzbetreiber wie Tele Columbus zur Verfügung. Netflix unterhält laut Insidern jedoch in Berlin keine eigene Server-Hardware, sondern hat dorthin von seinen Standorten Düsseldort und Frankfurt lediglich Glasfaserleitungen selbst geschaltet.

    Netflix betreibt an den drei deutschen Standorten wie auch sonst weltweit ein offenes Peering (open peering), das heißt alle Internetprovider können sich dort den Netflix-Traffic ohne zusätzliche Verträge oder Kosten abholen. Die Provider leiten dann im Rahmen der gelebten Netzneutralität die "Trafficlawine" zu ihren Endkunden durch, ohne davon groß zu profitieren.

    Mit großen Providern wie der Telekom oder Vodafone hat Netflix bereits letztes Jahr direkte Kooperationen vereinbart. Meist stehen bei diesen Providern nun Zwischenspeicher (sog. Cache-Server), die die Filme direkt und ohne Umweg über Düsseldort oder Frankfurt über das Internet zu den Kunden ausspielen. Der Traffic entsteht somit erst im Providernetz. Das spart massiv an Ressourcen, da die Netflix-Filme nur einmal zu den Cache-Servern kopiert werden müssen, bevor sie von dort tausendfach abgerufen werden. Nach langem Streit zahlt Netflix inzwischen an alle vier großen US-Kabelnetzprovider für das Peering, also für die Einspeisung der Netflixdaten in deren Netze. In Deutschland übernahm Netflix für Internetprovider ein Jahr die Ecix-Gebühren, dieses pauschale Angebot lief jedoch Ende Juli aus.

    Die aus der "alten TV-Welt" kommenden Pay-TV-Anbieter in Deutschland können von solch günstigen Verbreitungsmöglichkeiten bei Internetdaten nur träumen. Um einen TV-Sender deutschlandweit anbieten zu können, müssen Satellitenkapaziäten gebucht und Einspeiseverträge mit Kabelnetzprovidern abgeschlossen werden.

  10. #29
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    Netflix hebt Preis für mittlere Tarifvariante in Europa an

    Der Videostreaming-Dienst Netflix greift inmitten hoher Ausgaben für Inhalte zu Preiserhöhungen in Europa. Die mittlere Tarifvariante, bei der man den Service auf zwei Geräten gleichzeitig nutzen kann, kostet künftig 9,99 statt 8,99 Euro. Damit solle das Angebot an guten Filmen und Serien gesichert werden, erklärte die US-Firma in einer E-Mail an die Kunden am Dienstag, den 18. August. Die Preise für die beiden anderen Tarifmodelle bleiben bei 7,99 und 11,99 Euro.

    Netflix gibt allein in diesem Jahr rund drei Milliarden Dollar vor allem geliehenes Geld für Videoinhalte aus, darunter auch mehrere hundert Millionen Dollar für Eigenproduktionen. Der Dienst hat über 20 Millionen Kunden außerhalb der USA und will bis Ende kommenden Jahres praktisch weltweit verfügbar sein.

  11. #30
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    Netflix startet im September auch in Japan

    Ein Deal mit dem Telekommunikationsgiganten Softbank macht es möglich: Ab September wird das Streamingportal Netflix auch in Japan erhältlich sein. Dabei wird auch Streaming in Ultra HD möglich sein.

    Die Pläne für einen Einstieg im asiatischen Markt liegen schon länger bei Netflix in der Schublade. In Japan wird der Streaminganbieter nun ab dem 2. September den Anfang machen. Wie der US-amerikanische Nachrichtensender CNBC berichtet, ist das US-Unternehmen eine Partnerschaft mit Softbank, einem japanischen Telekommunikations- und Internetgiganten, eingegangen.

    Kunden von Softbank können sich beim Streamingportal über die Läden, Internetseite und Call Center des Telekommunikationsanbieters anmelden. Die Gebühr für Netflix wird dann auf die Kundenrechnung aufgeschlagen. Ende Oktober will Softbank die Netflix-App zum Verkauf auf seine Smartphones vorinstallieren. Neben den Standardabos wird es auch ein Premiumabo geben, mit dem Videos sogar in ultrahochauflösender Bildqualität abgespielt werden können.

    Für Netflix ist der Einstieg in Japan ein weiterer Schritt auf dem Weg, bis Ende 2016 in über 200 Ländern verfügbar zu sein. Noch in diesem Jahr wird Netflix in Spanien, Italien und Portugal starten, 2016 soll auch China dazu kommen. Bereits Fuß gefasst in Japan hat Hulu, das über eine Million Kunden vorweisen kann und damit Hauptkonkurrent im Streamingmarkt für Netflix ist.

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