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Thread: Netflix

  1. #31
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    Netflix: Mehr Eigenproduktionen statt Rechteverwertung

    Schluss mit "Die Tribute von Panem – Catching Fire" - zumindest bei Netflix. Der US-Streaming-Anbieter will sich in Zukunft stärker auf Eigenproduktionen konzentrieren und lässt seinen Vertrag mit Epix auslaufen.

    Netflix will sich künftig exklusiver aufstellen und stärker auf Eigenproduktionen setzen. Daher ist auf der Video-on-Demand-Plattform nun Schluss mit "Die Tribute von Panem – Catching Fire". Wie der US-Streaming-Anbieter am Sonntag mitteilte, sollten sich Kinofans, die sich den Film bei Netflix sehen wollen, dies jetzt tun. Denn am 30. September endet der Vertrag mit dem Kabel- und Satellitennetzwerk Epix, bei dem die Rechte für den Film liegen. Der Deal soll nicht verlängert werden.

    Mit dem Ende des Deals verliert der Streaming-Anbieter in den USA die Rechte an zahlreichen Filmen wie "Transformers: Age of Extinction" oder "World War Z". Als Begründung für das Vertragsende führte Ted Sarandos, Chief Content Officer bei Netflix, auf dem Unternehmens-Blog an, dass die Epix-Filme auch über Kabelanbieter und andere Plattformen zugänglich seien. Der Video-on-Demand-Dienst wolle den Zuschauern stattdessen in Zukunft durch Eigenproduktionen und innovative Lizenzvereinbarungen ein besseres Kinoerlebnis anbieten.

    Von welcher Seite die Vertragsauflösung ausging, ist unklar. Netflix und Epix hatten ihre Kooperation im Jahr 2010 begonnen. Künftig wird das Kabel- und Satellitennetzwerk Epix, das sich in Besitz der Filmstudios Paramount Pictures, Metro-Goldwyn-Mayer und Lions Gate Entertainment befindet, eine Vereinbarung mit der Video-on-Demand-Plattform Hulu eingehen. Ab Oktober sollen die Epix-Filme dort zu sehen sein.

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  3. #32
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    Netflix plant keine Offline-Nutzung

    Der Video-Streamingdienst Netflix plant auch nach dem Vorstoß des Rivalen Amazon keine Download-Funktion für seine Nutzer. "Ich glaube immer noch nicht, dass es ein attraktives Konzept ist", sagte Netflix-Produktchef Neil Hunt am Rande der Technik-Messe IFA in Berlin. Viele Leute fragten zwar nach dieser Funktion - aber sie mache das Leben mit den Diensten auch viel komplizierter. "Man muss rechtzeitig daran denken, eine Sendung herunterzuladen, genug Speicherplatz haben, Dateien verwalten", argumentierte Hunt. Netflix werde aber die Entwicklung beobachten und eine Download-Funktion könne bei Bedarf in relativ kurzer Zeit programmiert werden.

    Beim Streaming werden die Inhalte grundsätzlich direkt aus dem Netz abgespielt. Amazon lässt die Kunden seines Video-Dienstes seit Anfang der Woche aber auch ausgewählte Sendungen herunterladen und ohne Internet-Verbindung ansehen. Dazu gehören von Amazon selbst produzierte Serien wie "Transparent" oder "Bosch", aber auch einige Titel anderer Studios wie "Homeland", "Downton Abbey" oder "Fear The Walking Dead".

    "Die interessantere Lösung aus meiner Sicht ist, dass wir Streaming an mehr Orten einfacher verfügbar machen", sagte Hunt. Ihm schweben etwa Speichergeräte in Flugzeugen oder Zügen vor, damit Kunden sich per WLAN Netflix-Sendungen ansehen können.

  4. #33
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    Video on Demand ohne Ländergrenzen

    Statt wie die Konkurrenz von Amazon eine Offline-Download-Funktion anzubieten, will sich Streaming-Dienst Netflix künftig stärker global aufstellen und mehr auf länderübergreifende Angebote setzen.

    Global statt regional - statt Lizenzvereinbarungen nur für einzelne Länder will Streaming-Dienst Netflix bei seinem Angebot globaler denken und die Titel ländergreifend anbieten. Für Video-on-Demand ohne Länderschranken sprach sich Neil Hunt, Chief Product Officer bei Netflix, am Rande der IFA aus.

    Hunt erklärte "bald" vermehrt Titel länderübergreifend zur Verfügung zu stellen. Im Augenblick wäre dies noch nicht möglich, da das Unternehmen aufgrund laufender Vereinbarungen an andere Regelungen gebunden sei, welche lediglich den Abruf in bestimmten Regionen erlauben. Ein Teil dieser Verträge hätte noch eine Laufzeit von sieben bis zehn Jahren. Bei künftigen Vertragsabschlüssen werde aber darauf geachtet, dass die Titel möglichst länderübergreifend zur Verfügung gestellt werden.

    Unterschiedliche Lizenzabkommen verhindern es derzeit, dass bei dem weltweit agierenden Streamingdienst Netflix alle Nutzer auf dieselben Inhalte zugreifen können. Auch ein Jahr, nachdem der Video-on-Demand-Dienst-Anbieter in Österreich an den Start ging, ist das Angebot für die österreichischen User eingegrenzt. Auf viele Inhalte, die Zuschauern in Deutschland und den USA zur Verfügung stehen, können sie nicht zugreifen.

    Zum Umgehen von Länderschranken bleiben den Nutzern bis dahin nur Möglichkeiten, die einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen darstellen. Allerdings plant der Streaming-Dienst nicht, derartige Tools in Zukunft stärker zu sanktionieren.

    Auf der Technikmesse IFA äußerte sich Hunt zudem auch zu den technischen Möglichkeiten des Video-on-Demand-Dienstes. So werde zwar beispielsweise die Netflix-Eigenproduktion "Marco Polo" in High Dynamic Range (HDR) produziert, aber die Entwicklung und Umsetzung dieser Technik werde das Unternehmen nicht vorantreiben. Vor dem Streamen in HDR wolle man abwarten, mit welchem Standard in Zukunft die Umsetzung von HDR erfolgen würde. Dem Offline-Streaming, wie es Konkurrent Amazon künftig anbieten will, erteilte Hunt eine Absage.

    Die Entwicklung eigener Abspielhardware sei nicht geplant, so Hunt. Netflix-Fernseher oder Netflix-Set-Top-Boxen seien nicht vorgesehen - trotz der Kooperation mit einigen Herstellern.

  5. #34
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    Netflix setzt Expansion in Asien fort

    Anfang September war Netflix in Japan auf den asiatischen Markt vorgeprescht, nun expandiert der Streaminganbieter weiter. Schon im nächsten Jahr soll Netflix in weiteren vier Ländern verfügbar sein.

    Im Wettrennen der Streaminganbieter legt Netflix wieder vor. Der Streaminganbieter, der bereits in über 50 Ländern vertreten ist, expandiert am asiatischen Markt weiter. Der Anfang wurde im September in Japan gemacht, im Frühjahr 2016 startet Netflix nun auch in Südkorea, Singapur, Hong Kong und Taiwan.

    "Die Kombination von steigenden Internetgeschwindigkeiten und die Allgegenwärtigkeit von verknüpften Geräten ermöglicht es den Kunden, ihre Lieblingsfernsehsendung und -filme über Netflix immer und überall zu genießen", erklärte Reed Hastings, Geschäftsführer von Netflix in einer offiziellen Pressemitteilung am Dienstag. "Diese vier Märkte repräsentieren diese Trends hervorragend."

    Das US-Internet-Unternehmen wird dabei ausgewählte Sendungen sowohl in HD als auch in Ultra HD zur Verfügung stellen und soll über Smart TVs, Tablets, Smartphones, PCs und auch einige Videospiel-Konsolen und Set-Top-Boxen zu empfangen sein. Die konkreten Starttermine und Preise wird Netflix erst noch bekannt geben.

  6. #35
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    Netflix veröffentlicht Binge-Watching-Studie

    Binge Watching hat in den vergangenen Jahren einen echten Boom erlebt. Vor allem mit dem Aufkommen von Netflix und verschiedenen anderen VoD-Portalen verschärfte sich der Trend, dass Zuschauer die jeweiligen Staffeln einer Serie am Stück schauen. Netflix hat dieses Phänomen nun in einer Studie untersucht und kommt dabei zu interessanten Erkenntnissen: Der durchschnittliche „Breaking Bad“-Zuschauer war bereits nach Folge zwei so angefixt, dass er die Staffel im Anschluss zu Ende schaute. Auch bei „The Walking Dead“ hat es nur zwei Folgen gedauert, bis die Zuseher der Zombie-Serie verfallen waren.

    Etwas mehr Anlaufzeit brauchte dagegen „Daredevil“, von dem sich die Zuschauer zunächst fünf Folgen ansahen, bevor sie die Serie letztentlich bis zum Schluss sahen. „Orange is the new Black“ und „House of Cards“ stehen bei drei Folgen, „Better Call Saul“ bei vier. „How I Met Yout Mother“ brauchte gar acht Folgen, bis die Zuschauer überzeugt von der Serie waren.

    Als Schlüsselfolge gilt die Episode, nach der mindestens 70 Prozent der Zuschauer im Anschluss die gesamte erste Staffel sahen. „Im traditionellen Fernsehen sind die besten Sendeplätze äußerst kostbar. Daher ist die Pilotfolge einer Serie der wohl wichtigste Moment im gesamten Serienablauf“, so Ted Sarandos, der Chief Content Officer von Netflix. Interessanter Fact: Keine der Serien konnte mit der ersten Folge das Publikum überzeugen.

  7. #36
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    Netflix plant Studioausbau für Eigenproduktionen

    Den Plan, künftig vermehrt auf Eigenproduktionen zu setzen, treibt Netflix mit hohem finanziellem Aufwand voran. Damit will sich das Unternehmen noch stärker von den Fernsehsendern abheben. Gleichzeitig sicherte sich der Streamer die Rechte an drei weiteren Serien.

    Ende September läuft der Vertrag von Netflix mit dem Kabel- und Satellitennetzwerk Epix aus, den das Videostreamingportal bewusst nicht verlängert, wie das Unternehmen bereits vergangenen Monat bekannt gab. Der damit verbundene Verlust von Filmen soll durch verstärkte Eigenproduktionen aufgefangen werden und Netflix ist gewillt, dafür auch einen hohen finanziellen Aufwand zu betreiben.

    Im Gegensatz zu den Erfolgsserien "House of Cards" oder "Orange is the New Black", die Netflix zwar in Auftrag gegeben hat, aber von externen Studios produzieren ließ, sollen künftige Serien in eigenen Studios produziert werden. Dafür werden die eigenen Produktionskapazitäten massiv aufgestockt. Damit will der Streaminganbieter verhindern, die Exklusivrechte an Eigenproduktionen zu verlieren.

    Die zweite Art, den Verlust der Epix-Filme zu kompensieren, sollen innovative Lizenzvereinbarungen sein. Zumindest konnte Netflix nun die Rechte an vier Serien erwerben, die aber bereits im linearen Fernsehen zu sehen sind: "Jane the Virgin", eine Telenovela von CW, der Tier-Thriller "Zoo", der auf CBS läuft, die postapokalyptische Drama-Serie "Colony" sowie "How to Get Away With Murder".

    Mit den neuen Lizenzen antwortet man auch auf die Ankündigung von Fox-Chef James Murdoch, Serienlizenzen an Netflix-Konkurrent Hulu zu vergeben. Hulu gehört jedoch sowieso zu großen Teilen zum Fox-Imperium. Epix übrigens wird seine Filme neben Amazon auch bei Hulu per Stream zeigen.

  8. #37
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    Netflix zieht erneut Preise an

    Video-Streaming wird wieder teurer: Der US-Anbieter Netflix dreht erneut an den Stellschrauben und passt einmal mehr die Preise an. Dabei bleibt Netflix seiner bisherigen Strategie treu und erhöht die Kosten für das Standard-Abo um gut 10 Prozent.

    Die aggressive Expansions-Politik von Netflix trägt zunehmend Früchte: Weltweit kommt der Streaming-Konzern bereits auf über 65 Millionen Nutzer, die monatlich für die Verwendung des VoD-Angebots der US-Amerikaner zahlen. Doch die regionale wie inhaltliche Expansion hat ihren Preis - und der wird nun zunehmend auch auf die Nutzer umgelegt. Nachdem Netlix bereits im September die Preise in Europa nach oben korrigiert hat, ist nun auch Amerika an der Reihe. Betroffen sind dabei die USA, Kanada und Lateinamerika, wie "Variety" am Donnerstag berichtete.

    So müssen Kunden für den Standard-Tarif künftig 9,99 Dollar statt wie bisher 8,99 Dollar im Monat zahlen, wenn sie Videos in HD-Qualität über den Netflix-Service streamen wollen. Die Preiserhöhung betrifft dabei aber vorerst nur Neukunden. Für Bestandskunden sollen noch bis Oktober 2016 die bisherigen Preise gelten. Beim Basis-Tarif und dem Premium-Tarif ändert sich dagegen nichts.

    Netflix dreht damit bereits zum zweiten Mal an der Preisschraube in weniger als zwei Jahren. Der Konzern begründet die Anpassung dabei mit den Kosten, die bei Netflix anfallen, um all die gebotenen Inhalte auch bereit stellen zu können. Dabei geht es zum einen um hohe Lizenzkosten sowie die Investitionen, die Netflix in selbstproduzierten und damit exklusiven Content steckt. Vor allem bei den Eigenproduktionen will der VoD-Anbieter, der unter anderem Erfolgsformate wie "House of Cards" oder "Orange Is The New Black" im Sortiment hat, auch in den kommenden Jahren weiter Vollgas geben.

    In Europa hatte Netflix die Anpassung im September durchgeführt und den Preis für das Standard-Abo von 8,99 Euro auf 9,99 Euro im Monat angehoben. Auch hier gilt die Neuerung zunächst nur für Neukunden, bereits abgeschlossene Abos behalten vorerst den niedrigeren Preis.

    Netflix setzt seine Expansion noch in diesem Monat weiter fort. So stehen noch Spanien, Portugal und Italien auf der Oktober-Agenda des Anbieters. Im September kam zudem Japan als neuer Markt dazu. Damit dürfte der VoD-Anbieter die Zahl seiner Abonnenten weiter steigern können. Für die Bekanntgabe der neuen Quartalszahlen am Mittwoch wird dabei erwartet, dass Netflix 69 Millionen zahlende Nutzer weltweit vorweisen kann - oder vielleicht sogar schon die 70-Millionen-Marke knackt. Im vierten Quartal wird diese dann definitiv fallen.

  9. #38
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    Netflix verliert in USA an Boden

    Der globale Expansionskurs von Netflix ist bisher eine Erfolgsgeschichte, wie die Zahlen des dritten Quartals belegen. Dafür hinkt das Streamingportal in den USA den Erwartungen hinterher, was sich auch an der Börse bemerkbar machte.

    Das dritte Quartal des laufenden Jahres brachte für Netflix einen deutlichen Rückschlag. Wie der am Mittwoch veröffentlichte Finanzbericht belegt, musste das Streamingportal deutliche Gewinneinbußen im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Auch das Wachstum auf dem Heimatmarkt in den USA blieb deutlich hinter den selbstgesteckten Erwartungen zurück.

    Dem Ziel, sich global als führender Streamingdienst zu etablieren, kommt Netflix Schritt für Schritt näher. Auch dank des Starts in Japan, Portugal, Spanien und Italien konnten 3,62 Millionen neue Abonnenten gewonnen werden, so dass bereits 69 Millionen Menschen weltweit Filme und Serien des US-Unternehmens verfolgen. Doch hier liegt auch ein Problem für Netflix, denn die aggressive Expansionspolitik sorgt für hohe Kosten, die einen deutlichen Rückgang beim Gewinn zur Folge hatten. Statt wie im Vorjahr 59,3 Millionen US-Dollar belief sich der Gewinn nur noch auf 29,4 Millionen US-Dollar (25,6 Millionen Euro). Der Umsatz dagegen stieg von 1,41 auf 1,74 Milliarden Dollar.

    Ein weiteres Problem ergibt sich für Netflix in den USA. Die selbstgestellte Prognose von 1,15 Millionen neuen Nutzern wurde deutlich verpasst, tatsächlich entschlossen sich nur 880 000 US-Bürger zu einem Abo. Angesichts der wachsenden Konkurrenz durch Amazon Instant Video oder Hulu nicht überraschend, doch Netflix-Geschäftsführer Reed Hastings schiebt die Verantwortung an die Kreditkartenunternehmen ab, die eine Umstellung bei ihren Kreditkarten vorgenommen haben.

    Für die Anleger waren die vorgelegten Zahlen jedoch eine Enttäuschung, die Reaktion an der Börse entsprechend negativ: Die Aktie stürzte nach Bekanntgabe des Berichts zunächst um über 7 Prozent ab.

  10. #39
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    Netflix will nur noch in UHD produzieren

    Netflix wird ultrahochauflösend: Streaming-Anbieter Netflix will bei seinen Zuschauern nicht nur durch mehr Eigenproduktionen, wie "House of Cards", punkten, sondern diese in Zukunft ausschließlich in Ultra HD produzieren.

    Der Streaming-Anbieter Netflix rüstet sich für die Zukunft und will künftig nur noch in Ultra HD produzieren. Steven Kang, der bei Netflix unter anderem für die Zukunftstechnologien verantwortlich ist, kündigte auf der Herbstkonferenz des US-Fachverbandes SMPTE (Society of Motion Picture and Television Engineers) an, dass der Streaming-Dienst künftig bei seinen Eigenproduktionen ausschließlich auf den UHD-Standard setzen wird und den Zuschauern seine Serien wie "House of Cards" in ultrahochauflösender Bildqulität zur Verfügung stellen wird.

    Erst vor Kurzem hatte der Streaming-Anbieter mitgeteilt, den Fokus seines Angebots in Zukunft noch stärker auf Eigenproduktionen zu legen, um seinen Kunden eine höhere Exklusivität offerieren zu können. Und mit der neusten Ansage ist klar geworden, dass die Produktion in Ultra HD erfolgen wird.

    Gleichzeitig verwies Kang darauf hin, dass weder High Dynamic Range (HDR) noch Wide Color Gamut (WCG) zu den UHD-Spezifikation des Unternehmens gehören wird. Während WCG einen erweiterten Farbraum verspricht, sorgt HDR für eine höhere Kontrastdarstellung und lässt die Farben heller und satter erscheinen. Schon am Rand der Technik-Messe IFA hatte sich Neil Hunt, Chief Product Officer bei Netflix, sehr zurückhaltend gegenüber HDR geäußert und klar gestellt, dass Netflix die Entwicklung und Umsetzung dieser Technologie nicht vorantreiben werde.

    Netflix-Konkurrent Amazon Prime Instant Video hatte sich dagegen für HDR ausgesprochen und im Sommer mitgeteilt, durch die Präsentation seiner Titel in HDR für noch bessere Bildqualität in UHD sorgen zu wollen.

  11. #40
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    Deutsches Netflix für Filme startet 2016

    Angriff auf Netflix und Co.: Die nächste Video-on-Demand-Plattform steht vor dem Start. Die Produktionsfirma Pantaleon, von Schauspieler Matthias Schweighöfer mitgegründet, will 2016 mit Pantaflix einen VoD-Dienst ausschließlich für Kinofilme global ausrollen.

    Die Verlagerung des Fernsehens ins Internet durch Videostreaming-Portale wie Netflix, Amazon Instant Video und Co. ist bereits in vollem Gange. Folgt künftig auch das Kino? Mit dem Start einer eigenen Video-on-Demand (VoD)-Plattform will die deutsche Produktionsfirma Pantaleon ab 2016 vor allem internationalen Kinofilmen eine weltweite Bühne bieten.

    "90 Prozent aller weltweit produzierten Filme finden außerhalb des Herstellungslandes praktisch nicht statt und können von niemandem gesehen werden", erklärt Dan Maag gegenüber dem Finanzportal "Financial.de". Pantaflix, das sich nur vom Namen her am Konkurrenten Netflix orientiert, soll Produzenten und Konsumenten direkt verbinden, was vor allem für die Produktionsfirmen finanziell lukrativ werden könnte.

    Wie das "Handelsblatt" berichtet, sollen 75 Prozent der Einnahmen direkt an die Filmemacher gehen, da der Umweg über Verleihfirmen und Zwischenhändler wegfalle. Für den Nutzer könnte dies aber höhere Preise als bei der Konkurrenz bedeuten, da jeder Film einzeln geliehen und bezahlt werden muss und ein Flatrate-Modell nicht geplant ist.

    Maag ist vom Erfolg dennoch überzeugt: "Wir wollen schnell der Ort werden, den man besucht, wenn man gute Filme konsumieren will, zu jeder Zeit und auf jedem Gerät. Für die Filmbranche schaffen wir mit Pantaflix ein völlig neues Vertriebsmodell." Das Interesse soll groß sein, weshalb der VoD-Dienst von Pantaleon, das vom Schauspieler Matthias Schweighöfer mitgegründet wurde, schon zum Start über eine große Film-Auswahl verfügen könnte. Alle Titel sollen in Originalsprache mit englischen Untertiteln zu sehen und auf mobilen Endgeräten, PCs oder per App auf dem Smart-TV verfügbar sein. Welche Preise für die einzelnen Filme anfallen werden, ist noch nicht bekannt gegeben worden.

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