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Thread: Netflix

  1. #41
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    Netflix will Zahl der Eigenproduktionen verdoppeln

    Im Rennen um die Video-on-Demand (VoD)-Krone legt Netflix gegenüber Konkurrent Amazon nach. So plant die Streaming-Plattform 2016 mit 31 fiktionalen Formaten - was einer Verdopplung gegenüber dem ablaufenden Jahr bedeuten würde.

    Die starke Expansion in die weltweiten Märkte bringt für Netflix nicht nur Vorteile. Neben den Kosten für den Ausbau tut sich die Streamingplattform auch schwer, die Rechte für TV-Serien und Filme für die weltweite Nutzung von den Studios zu erwerben. Auch aus diesem Grund will Netflix sein eigenes Angebot im kommenden Jahr deutlich ausbauen.

    Nachdem Konkurrent Amazon Instant Video konstant den Start neuer Serien als Alleinstellungsmerkmal bekannt gibt, will Netflix 2016 in großem Stil nachlegen. Wie Ted Sarandos, CCO beim Streamingportal, auf der UBS Media Conference am Montag in New York bekannt gab, sind 15 neue fiktionale Formate für das kommende Jahr geplant.

    Die Eigenproduktionen sind auch bei Netflix das größte Verkaufsargument, zumal Serien wie "House of Cards" oder "Orange is the New Black" auch im linearen Fernsehen erfolgreich laufen. Bis Ende 2016 will das Unternehmen sein Portfolio an Serien von 16 auf 31 nahezu verdoppeln. Des Weiteren sollen auch zehn Filme, 30 Kinderserien, zwölf Dokus und zehn Stand-Up-Specials produziert werden. "Das ist nicht nur eine Menge Inhalt, das hat Qualität", so Sarandos.

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  3. #42
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    "House Of Cards": Netflix setzt Termin für Staffel 4

    Gute Nachrichten für alle Fans von Frank Underwood, denn kurz vor Weihnachten hat der VoD-Anbieter Netflix nun verraten, wann die vierte Staffel "House Of Cards" Premiere feiern wird.

    Am Ende der zweiten Season hatte es Frank Underwood (Kevin Spacey) geschafft: Nach zahlreichen Intriegen ist es dem ehrgeizigen Politiker gelungen, als Präsident ins Weiße Haus einzuziehen. In Staffel drei musste er nun feststellen, dass es an der Spitze der Macht alles andere als leicht ist, erst recht nicht, wenn man nur als Vizepräsident nachgerückt ist und nicht regulär vom Volk gewählt. Doch Frank wäre nicht Frank, wenn er nicht auch diesen Makel noch beseitigen wöllte.

    Am Dienstag hat der Video-on-Demand-Anbieter Netflix, der die Serie "House Of Cards" produziert, nun den ersten Wahlspot veröffentlicht, der für Frank Underwood als Präsident wirbt. Und dabei hat die Streaming-Plattform auch gleich verraten, wann Fans der US-Serie den Wahlkampf und all die damit verbundenen Intrigen zu sehen bekommen: So wird die mittlerweile vierte Staffel "House Of Cards" am 4. März bei Netflix ihre Premiere feiern.

    Fans dürfen sich dabei wieder auf 13 neue Episoden freuen, die Netflix in bewährter Tradition sicherlich wieder alle auf einen Schlag online stellen und damit seinen Nutzern zugänglich machen wird. Ob es danach für Frank Underwood weitergeht oder die vierte auch die letzte Staffel sein wird, ist bisher nicht bekannt. Eine offizielle Bestellung für eine fünfte Runde gibt es aktuell nicht. Eine entsprechende Ankündigung ist aber sicherlich nicht vor nächstem Frühjahr zu erwarten, wenn auch feststeht, wie die neuen Folgen beim Publikum ankommen.

    Ein Ende nach Staffel vier hätte allerdings auch einen symbolischen Charakter. Bei je 13 Episoden pro Season käme die Serie dann genau auf 52 Folgen - und damit genau so viele, wie ein Kartenspiel Karten hat. Für Frank Underwood könnte das bedeuten, dass er im "House Of Cards" seinen letzten Trumpf zieht.

    Hierzulande werden die neuen Folgen wie auch schon in den vergangenen Jahren zuerst beim Pay-TV-Anbieter Sky zu sehen sein, der sich die Rechte an der Netflix-Produktion gesichert hat. Es ist wohl anzunehmen, dass Sky die neuen Folgen wieder parallel oder kurze Zeit nach der US-Premiere im englischen Original zur Verfügung stellt. Die deutsche Synchronisation folgt dann wieder einige Wochen später. Netflix selbst kommt dann erst später zum Zug.

  4. #43
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    Netflix startet auch auf Windows 10

    Auch Nutzer der neuesten Version von Microsofts Betriebssystem können künftig die Serien von Netflix auf PC oder Tablet verfolgen. Der Software-Gigant gab den Start der App des Streamingdienstes für Windows 10 bekannt.

    Netflix wird auch weiterhin auf Windows zu sehen sein. Wie schon beim Vorgänger erscheint nun auch für Windows 10 eine App des Streamingdienstes, wie Microsoft und Netflix am Mittwoch bekannt wurde. Die Grundlage der App ist Microsofts Universal Windows Platform Tools, auch soll diese sich an dvierse Bildschirmgrößen und Auflösungen anpassen.

    Die App wird zunächst für PC und Tablet erscheinen und soll an das jeweilige Abspielgerät angepasst sein. So ändert sich das Interface automatisch, sobald eine Maus an das Gerät angeschlossen wird. Das Suchen bestimmter Titel soll neben dem obligatorischen Suchfeld auch über Cortana möglich sein. Dank der Integration der digitalen Assistentin kann laut Netflix die App auch per Spracheingabe bedient werden.

    Für das Windows 10 Mobile ist die App noch nicht erhältlich, das soll sich nach Aussage von Microsoft und Netflix jedoch in "naher Zukunft" ändern. Erhältlich ist die Software im Windows Store.

  5. #44
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    Netflix startet Serie auf Youtube

    Einen ungewöhnlichen Weg geht Streaming-Anbieter Netflix: Das Portal hat erstmals eine neue Serie über die Videoplattform Youtube gestartet.

    In seinem Bestreben, weltweit die bekannteste und erfolgreichste Streamingplattform zu werden, scheut Netflix scheinbar auch vor ungewöhnlichen Maßnahmen nicht zurück. Der Video-on-Demand (VoD)-Anbieter, der viel Wert auf seine selbstproduzierten Serien legt, hat nun den Start seiner neuesten Kreation "Making A Murderer" für alle frei zugänglich gemacht - und zwar via Youtube.

    Die zehnteilige Serie, die auf der wahren Geschichte von Steven Avery basiert, wird jedoch nicht komplett auf der Videoplattform zu sehen sein. Zu sehen ist nur die erste Folge, mit der neue Zuschauer für Netflix gewonnen werden sollen. Für die Streamingplattform ist es das erste Mal, das eine Serie auf diesem Weg beworben wird.

    Unklar ist, was sich Youtube davon verspricht, schließlich hat die Plattform erst in diesem Jahr den eigenen VoD-Dienst Youtube Red gestartet, der sich künftig neben der eigenen Community auch mit externen Produktionen auf dem immer stärker umkämpften Markt behaupten soll.

  6. #45
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    Nach "House of Cards": Neue Netflix-Serie von David Fincher?

    Mit "House of Cards" ist David Fincher bereits an einer der großen Hit-Serien von Netflix beteiligt, doch nun will der US-Regisseur offenbar noch ein weiteres Pferd im VoD-Stall unterbringen. Denn offenbar arbeitet er bereits an einem neuen Projekt für Netflix.

    Dass Netflix heute weltweit zu den Big Playern im Video-on-Demand-Geschäft zählt, hat das US-Unternehmen nicht zuletzt seinen Eigenproduktionen zu verdanken, durch die sich der Dienst von der Konkurrenz abhebt. Maßgeblich an diesem Siegeszug beteiligt ist dabei die Polit-Serie "House of Cards", die im Februar 2013 ihre Premiere feierte und in der Kevin Spacey den skrupellosen Politiker Frank Underwood mimt. An dem Projekt beteiligt ist auch Hollywood-Regiseur David Fincher - und der will offenbar nun nachlegen. Denn wie das US-Portal "Deadline" berichtet, arbeitet Fincher offenbar an einer neuen Netlix-Serie.

    Heraus kommen soll dabei eine Drama-Serie, die auf dem Roman "Mind Hunter: Inside the FBI’s Elite Serial Crime Unit" basiert, das 1996 von John Douglas und Mark Olshaker geschrieben wurde. Das etwa 450 Seiten dicke Buch, dass auch auf deutsch unter dem Titel "Die Seele des Mörders" erschienen ist, soll nun von Fincher in Serienform gebracht werden und dann bei Netflix angeboten werden.

    Wie schon bei "House of Cards" hat Fincher auch dieses mal wieder prominente Unterstützung bei seiner Adaption. Denn keine Geringere als Oscar-Preisträgerin Charlize Theron soll laut "Deadline" am "Mindhunter"-Projekt beteiligt sein. Welche Rolle die schöne Hollywood-Aktrice dabei einnehmen wird, ist bisher aber nicht bekannt. Auch ein möglicher Starttermin bei Netflix steht aktuell noch in den Sternen.

  7. #46
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    Netflix möchte 13 Millionen neue Abonnenten in 2016

    Netflix will auch im kommenden Jahr weiter wachsen und könnte dabei 13 Millionen neue Abonnenten in den nächsten zwölf Monaten gewinnen, so eine neue Prognose. Verantworlich dafür dürften vor allem auch die mehr als 30 neuen Serien sein, die Netflix plant.

    Netflix wächst und wächst und wächst: War der Video-on-Demand-Dienst bis vor einigen Jahren noch hauptsächlich in den USA aktiv, hat sich Netflix mittlerweile zu einem weltweit agierenden Dienst gemausert. Möglich macht das die ambitionierte Expansions-Politik des Streaming-Dienstes, der jedes Jahr in neue Märkte drängt und diese zu erobern sucht. Dementsprechend groß ist mittlereile auch der Kundenstamm von Netflix: Allein im Jahr 2015 konnte das US-Unternehmen hier ein Wachstum von 30 Prozent verzeichnen und wird wohl bis zum Jahresende auf 70 Millionen Abonnenten kommen.

    Und auch 2016 wird Netflix diesen Trend wohl fortsetzen, wie nun eine neue Prognose des Marktforschers IHS Technology zeigt. Demnach werde der VoD-Dienst auch im kommenden Jahr stark wachsen und binnen der nächsten zwölf Monate 13 Millionen neue Abonnenten gewinnen. Damit würde die Gesamtzahl der Netflix-Kunden auf 83 Millionen anwachsen. Sollte der US-Konzern das Tempo beibehalten, könnte Netflix 2017 dann die Marke von 100 Millionen Kunden knacken.

    Damit das gelingen kann, will Netflix auch im kommenden Jahr weitere Märkte für sich erschließen. So steht zu Beginn 2016 vor allem Asien im Fokus: Nachdem der Streaming-Dienst im September schon in Japan gestartet ist, sollen im Frühjahr Südkorea, Singapur, Hongkong und Taiwan folgen. Hier dürfte Netflix dann auch den ersten Schwung neuer Abonnenten finden.

    Neben der Expansion dürfte aber auch die Ankündigung für weiteren Zustrom sorgen, dass Netflix die Zahl seiner Eigenproduktionen 2016 verdoppeln will. So kündigte der Stream-Dienst, der sich unter anderem für Formate wie "House Of Cards" oder "Orange Is The New Black" verantwortlich zeichnet, an, im nächsten Jahr auf 31 neue Serien aufstocken zu wollen. Lokale Eigenproduktionen sind unter anderem für Großbritannien und Frankreich vorgesehen.

    Ob es Netflix damit gelingen wird, die Prognose von 13 Millionen neuen Kunden zu erfüllen, bleibt abzuwarten. Fest steht dagegen, dass der US-Konzern auch die nächsten zwölf Monate nutzen wird, um weiter zu wachsen und mit neuen Serien versucht, sich von der Masse der VoD-Anbieter abzuheben.

  8. #47
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    Russland-Start steht bevor

    Im Rahmen seiner internationalen Expansionspolitik erschließt sich Netflix immer mehr Märkte. Laut einem Zeitungsbericht soll der US-Streaming-Dienst, von dem Formate wie "House Of Cards" stammen, in Kürze auch in Russland starten.

    Die Expansion von Netflix soll nun auch Russland erreichen. Laut der russischen Zeitung "Izvestia" soll es schon diesen Monat soweit sein, sodass nun auch die Zuschauer in Russland den Streaming-Dienst über Set-Top-Boxen und Smart-TVs nutzen können.

    LG-Electronics-Smart-TV-Manager Vitaliy Svistunov sieht in dem Russland-Start des Streaming-Dienstes die Gelegenheit, die russischen Zuschauer mit Bezahlmodellen vertraut zu machen. Denn er hofft darauf, dass Netflix nur der Anfang sein wird und künftig weitere Content-Anbieter den russischen Markt erschließen werden.

    Im Zuge seiner weltweiten Expansionspolitik will Netflix den internationalen Fernsehmarkt auffrischen und kontinuierlich in weitere Märkte vordringen. So war der Streaming-Anbieter zuletzt mit der Erschließung des asiatischen Marktes beschäftigt. Nach dem Netflix-Start in Japan im September sollen Anfang 2016 gleich weitere asiatische Länder folgen. Laut einer Prognose könnte es dem Vido-on-Demand-Anbieter so gelingen, innerhalb der nächsten zwölf Monate 13 Millionen neue Abonnenten zu gewinnen. Russland ist dabei für den US-Unternehmen nur ein weiterer Schritt auf einem langen Weg.

  9. #48
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    Netflix ist nun weltweit verfügbar

    Der Internet-TV-Anbieter Netflix hat seinen Dienst in über 130 weiteren Ländern in aller Welt gestartet. Die Bekanntmachung – und Live-Schaltung – des Netflix-Dienstes erfolgte während einer Keynote von Netflix-Mitbegründer und -CEO Reed Hastings bei der CES 2016, einer jährlich stattfindenden Fachmesse für Unterhaltungselektronik.

    „Sie erleben heute die Geburtsstunde eines neuen globalen Internet-TV-Netzwerks“, erklärte Hastings. „Das Warten hat endlich ein Ende: Durch diesen Launch erhalten Verbraucher in aller Welt die Möglichkeit, Serien und Filme zu genießen – von Singapur bis Sankt Petersburg, von San Francisco bis São Paulo. Dank des Internets können wir den Nutzern nun die Zügel in die Hand geben und ihnen Zugriff auf großartige Unterhaltungsangebote eröffnen – jederzeit, überall und auf jedem beliebigen Gerät.“

    Für einen monatlichen Beitrag können Mitglieder in aller Welt ab sofort auf zahlreiche Netflix Originals, wie z. B. Marvel’s Daredevil und Marvel’s Jessica Jones, Narcos, Sense8, Grace and Frankie und Marco Polo, sowie auf eine Bandbreite verschiedener Lizenztitel in Form von Filmen und Serien zugreifen. Für das Jahr 2016 plant Netflix eine umfangreiche Erweiterung der Auswahl an Originaltiteln, darunter 31 Staffeln von neuen und bestehenden Originalserien, zwei Dutzend Spielfilme und Dokumentationen, eine Vielzahl verschiedener Comedy-Specials und 30 Kinderserien, die sämtlichen Netflix-Mitgliedern weltweit gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden.

    Der Netflix-Dienst wird in den meisten neuen Ländern größtenteils auf Englisch angeboten, jedoch wurden heute Arabisch, Koreanisch sowie vereinfachtes und traditionelles Chinesisch zu den bereits unterstützten 17 Sprachen hinzugefügt.
    „Wir als Unternehmen wollen zuhören, dazulernen und unseren Nutzern stetig weitere Sprachen, weitere Inhalte und weitere Möglichkeiten für den Zugriff auf Netflix zur Verfügung stellen“, so Hastings. „Wir freuen uns darauf, Menschen weltweit großartige Geschichten aus aller Welt bieten zu können.“

    In China wird Netflix zunächst noch nicht verfügbar sein, jedoch prüft das Unternehmen weiterhin Möglichkeiten, um seinen Dienst dort bereitzustellen. Auch auf der Krim, in Nordkorea und in Syrien ist aufgrund der US-Sanktionen, denen amerikanische Unternehmen unterliegen, kein Zugriff auf Netflix möglich.

    Seit dem Launch des Streaming-Dienstes von Netflix im Jahr 2007 wurde dieser schrittweise auf 60 Länder in aller Welt ausgeweitet – zunächst Kanada, dann Lateinamerika, Europa, Australien, Neuseeland und Japan.

    Netflix ist praktisch auf jedem internetfähigen Endgerät verfügbar, so z. B. auf dem Computer, auf Tablets, Smartphones, Smart-TVs und Spielkonsolen, und spielt Filme und Serien automatisch in der bestmöglichen Streaming-Qualität ab, die mit der jeweiligen Bandbreite möglich ist. Zahlreiche Titel, so auch Netflix Originals, sind in HD-Bildqualität und mit Dolby Digital Plus 5.1 Surround Sound – und einige Titel sogar mit einer Auflösung in Ultra HD 4K – verfügbar. Hochentwickelte Technologien mit bis zu fünf verschiedenen Benutzerprofilen pro Mitglied machen außerdem individuell abgestimmte Titelempfehlungen möglich.

  10. #49
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    Netflix will Geoblocking stärker durchsetzen

    Der global agierende Streaming-Dienst Netflix kündigte an, das Umgehen der Länderschranken stärker zu sanktionieren und den Zugriff auf das Netflix-Angebot anderer Länder zu verhindern.

    Regional statt Global: Netflix will sich zukünftig dafür einsetzen, die Ländergrenzen zu respektieren, und kündigte an, Geoblocking stärker umzusetzen. Aufgrund unterschiedlicher Lizenzen kann der Streaming-Dienst in vielen Regionen kein einheitliches Programm anbieten. Mit etwas Technikverständnis ist es den Nutzern bisher jedoch möglich, die Ländergrenzen zu umgehen und auf das Netflix-Angebot anderer Länder zuzugreifen. Dieser Praxis will Netflix nun einen Riegel vorschieben.

    In einem Blogeintrag erklärte David Fullagar, Vice President of Content Delivery Architecture bei Netflix, am Donnerstag, das Umgehen der Länderbeschränkungen in Zukunft verhindern zu wollen. So soll es in den nächsten Wochen nicht mehr möglich sein, mittels Proxy-Servern und anderer Tools, auf das Netflix-Angebot anderer Länder zuzugreifen.

    Stattdessen will der global agierende Streaming-Dienst langfristig in allen Ländern das gleiche Angebot an Serien und Filmen zur Verfügung stellen. Dieses hoch gesteckte Ziel kann Netflix derzeit jedoch noch nicht umsetzen, weil der Dienst für die Länder, in denen er vertreten ist, unterschiedliche Rechte innehat. "In der Zwischenzeit werden wir unsere Inhalte weiterhin in Einklang mit regionalen Lizenzierungsbeschränkungen bereitstellen und diese auch durchsetzen", so Fullagar.

    Derzeit stellt das Umgehen der Länderschranken zwar einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen von Netflix dar, der Streaming-Dienst hatte diese Praxis jedoch mehr oder weniger toleriert. Im September hieß es von Netflix sogar noch, dass schärferes Vorgehen gegen Verstöße von Geoblocking nicht geplant seien.

  11. #50
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    Netflix will eigene deutsche TV-Serie ins Programm nehmen

    Der Online-Videodienst Netflix will noch in diesem Jahr eine erste eigene TV-Serie aus Deutschland ins Programm nehmen. „Wir sehen uns nach einer Sendung um, haben aber noch nicht das Richtige gefunden“, sagte Netflix-Chef Reed Hastings der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Internet-Konferenz DLD in München. Ob Krimi oder Komödie - Netflix sei aktuell für alle Genres offen. Netflix setzt im Wettbewerb der Video-Dienste verstärkt auf exklusive eigene Inhalte, statt wie anfans Rechte für fremde Sendungen zu kaufen.

    Hastings hatte vor kurzem den Streaming-Dienst in 130 weiteren Ländern an den Start gebracht. Damit hat Netflix jetzt praktisch eine globale Reichweite, als einziger wichtiger Markt fehlt China. Damit sollen auch mehr Filme und Serien überall auf der Welt produziert werden. „Früher ging es darum, Hollywood-Produktionen in die Welt zu bringen. Jetzt werden wir in verschiedenen Ländern drehen - und dann global senden“, sagte Hastings. In Europa filmt Netflix bisher die Krimi-Serie „Marseille“ in Frankreich.

    Wann Netflix auch in China verfügbar sein werde, könne man derzeit nicht sagen, erklärte Hastings. „Vielleicht dieses Jahr, vielleicht nächstes, vielleicht übernächstes.“ Man rede mit den richtigen Leuten und übe sich in Geduld. Dass Apple und Disney mit ihren Videodiensten starten konnten, stimme ihn aber zuversichtlich.

    Netflix ist darauf aus, sich von Produktionsfirmen weltweite Rechte für die Ausstrahlung von Filmen und Serien zu sichern und greift dafür auch tiefer in die Tasche als traditionelle TV-Sender. „Wir müssen mehr Geld bieten. Wenn wir nur genauso viel bieten, werden sie keine Deals mit uns machen.“ Allein für dieses Jahr sind fünf Milliarden Dollar für Einkauf und Produktion von Sendungen vorgesehen - mit der Zeit dürfte der Betrag weiter steigen.

    An der VR-Technik, bei der der Zuschauer mit Hilfe von 3D-Brillen in virtuelle Welten eintauchen kann, habe Netflix aktuell kein Interesse. „Das ist interessant für Konsolen-Spiele, aber es ist kein Markt für uns“, sagte Hastings. Dagegen experimentiert das Online-Netzwerk Facebook, das den VR-Pionier Oculus gekauft hat, in einem Studio bereits auch mit Kurzfilmen für die Technologie.

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