In der französischen Erfolgsserie «Les Revenants» kehren die Toten in ein verschlafenes Bergdorf zurück. Die Wiedergänger wissen selber nicht, dass sie längst tot sind. Verwirrt kehren sie nach Hause zurück und beanspruchen wieder ihren alten Platz. Die unerwartete Rückkehr bringt die Leute im Dorf komplett durcheinander. Die achtteilige Serie setzt weder auf Zombies noch auf gruselige Blutszenen. Die als Mystery-Thriller angelegte Serie entfaltet sich so als packendes Drama. SRF 1 zeigt «Les Revenants» exklusiv in Zweikanalton deutsch/französisch.
Camille ist ein Teenager, als sie bei einem Busunglück während eines Schulausflugs ums Leben kommt. Drei Jahre später erwacht sie ohne Erinnerungen an die Geschehnisse an der Unglücksstelle und macht sich auf den Nachhauseweg. Dort trifft sie auf ihre Zwillingschwester Léna. Die Familienmitglieder können nicht glauben, dass ihre geliebte und totgeglaubte Tochter am Leben ist. Doch mit Camille stimmt etwas nicht. Denn sie sieht noch genau so aus wie am Tag ihres Todes vor drei Jahren. Der Mutter wird rasch klar, dass sie eine Wiedergängerin ist.
Auch Simon ist zurückgekehrt. Er weiss nicht, was mit ihm geschehen ist, aber er will nur eines: seine Verlobte Adèle wiederfinden. Sieben Jahre sind seit seinem Tod vergangen, und Adèle lebt mittlerweile mit Thomas. Bei Krankenpflegerin Julie steht plötzlich ein seltsamer Knabe vor der Türe. Ohne nachzudenken nimmt sie den Kleinen bei sich auf. Unterdessen sinkt aus unerklärlichen Gründen der Wasserspiegel des Staudammreservoirs, ganz zur Beunruhigung der örtlichen Ingenieure. Im verschlafenen Dorf kündet sich damit weit grösseres Unheil an.
Ab dem 29. September zeigt SRF 1 jeweils montags die erste Staffel von «Les Revenants». Die Serie basiert lose auf dem gleichnamigen Film von Robin Campillo aus dem Jahr 2004. In der Manier von «Twin Peaks» setzt «Les Revenants» kaum auf krasse Effekte. Stattdessen nehmen sich die Regisseure Fabrice Gobert und der Westschweizer Frédéric Mermoud viel Zeit, um die Geschichten und Schicksale der Wiedergänger und ihrer Familien zu entfalten. Aus verschiedenen Perspektiven wird ein eindrückliches Drama erzählt, indem sich die Grenzen zwischen Toten und Lebenden allmählich verwischen und sich die Verhältnisse geradezu verkehren: Die Untoten scheinen im Willen, ihren Platz unter den Lebenden wieder einzunehmen, viel lebenshungriger als die Menschen, die noch immer in der Trauer um die verlorenen Angehörigen gefangen sind. «Les Revenants» wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Emmy Award. Den eindringlichen Soundtrack steuerte die schottische Postrock-Band Mogwai bei.
«Les Revenants»: Camille (Folge 1)
In einer kleinen Berggemeinde kehren plötzlich die Toten zurück: Die bei einem Busunglück verstorbene 15-jährige Camille taucht mitten in der Nacht wieder bei ihrer Familie auf. Alle stehen unter Schock, besonders ihre jetzt um drei Jahre ältere Zwillingsschwester Léna. Simon sucht verzweifelt nach Adèle, seiner damaligen Verlobten. Diese ist drauf und dran, ihren jetzigen Lebenspartner zu heiraten, und glaubt, in Simon einen alten Geist zu sehen. Derweil steht bei Krankenpflegerin Julie plötzlich ein seltsamer kleiner Junge vor der Tür, der kein Wort spricht und nicht schlafen kann. Nicht alle Wiedergänger wissen, dass sie längst tot sind. Doch sie alle wollen zurück in ihr altes Leben und stellen dabei ein ganzes Dorf auf den Kopf.




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